Axwell am 03.06.2009 um 10:44 Uhr
Wieso müssen eigentlich Fährräder kein Nummerntäfelchen haben ? Sie haben Räder, nehmen am Strassen-Verkehr teil, können mind. 60 km/h fahren.....
Man baut ihnen Radwege ......und sie können Schäden an anderen Fahrzeugen anrichten oder indirekt an Gebäuden in Millionenhöhe....... wieso wird hier der Bürger nicht geschützt. (Der eine vor Schaden, der nicht gutgemacht wird, der andere vor einer EV, da er privat haftet und das oft gar nicht bezahlen kann, was er angerichtet hat)
Wieso sind die Radfahrer nicht haftpflichtversichert und zahlen keine FZ-Steuer ? (Wenigstens 30 Euro im Jahr für eine Pauschale Vers + Steuer zusammen !).

hat da etwa jemand aggressionen den radfahrern gegenüber? Fußgänger sind auch verkehrsteilnehmer und haben auch kein nummernschild. und welcher radfahrer fährt mindestens 60 kmh? also ich nicht. FZ steuer? wofür wir jagen keine abgase in die luft und verbrennen keine rohstoffe um zu fahren sondern fahren aus eigener kraft. und haftpflicht haben die meisten menschen und huiii radfahrer sind Menschen.
Steuer schon mal garnicht, die zahlt bis 125ccm niemand. Das Körpervolumen zählt da nicht mit.
Haftpflicht: Sollte tatsächlich jeder haben, wäre sinnvoll.
Kennzeichen: Wozu? Son Radfahrer kann man einfangen wenn er was kaputt macht. Und ich will dich mal sehen, wie du auf gerader Strecke dauerhaft 60 fährst. Das ist btw nicht der Grund, warum andere Fahrzeuge ein Kennzeichen haben.
Sonst noch wünsche? Kannst auch jedem Fußgänger ein Kennzeichen umhängen.
Also ich bin mit mit Euren Antworten sehr einverstanden, nur mit einer nicht:
Meiner Meinung nach sollte es eine Pflicht-Haftpflichtversicherung für ALLE Bürger geben, unabhängig davon, ab sie nun Radfahrer, nur Fußgänger oder sonstwas sind.
Ich hatte einen schweren Unfall mit einem anderen Radler. Wäre ich nun dauerhaft so beschädigt, dass ich nicht mehr arbeiten könnte und er hätte nun keine Haftpflichtversicherung gehabt: Was dann! Hartz IV?
Eine solche Versicherung sollte jeder haben, hat aber nicht jeder! Obwohl sie vor den größten finanziellen Risiken überhaupt bewahrt und von allen Versicherungen am wenigsten kostet. Gerade Berufsanfänger haben in Unwissenheit oft noch keine eigene.
Man kann auch als Radfahrer so erheblichen Schaden anrichten, dass dieses Argument leider nicht zieht. Dazu muss man kein Radelrambo sein, es kann jeden erwischen, als "Täter" und als Opfer. Deshalb: Pflicht-Haftpflicht für alle. Gegenargumente gibt es keine.
Fahrräder müssen kein Nummernschild haben, weil der Verwaltungs und Überwachungsaufwand in keinem Verhältnis zu einem wie auch immer gearten Nuzten steht. Eventuell würde eine solche Pflicht Fahrradfahrten verhindern und damit der Volksgesundheit schaden. Wozu soll das gut sein?
Mit der Haftpflicht ist es relativ klar, die Gefahr, die von der Benutzung des Rades ausgeht ist zu gering, als dass eine Versicherungspflicht angemessen wäre.
Steuern zahlen Radfahrer genauso wie KfZ-Fahrer. Pro angefangene 100ccm und pro Liter verbrauchten Benzin ;-)
Radwege sind übrigens nicht für Radfahrer angelegt. Sie sind zur Beschleunigung des Motorisierten Verkehrs gemacht und kosten die Radfahrer jedes Jahr einen erheblichen Blutzoll! Dank den Nazis gibt es bis heute die Verpflichtung für den Radfahrer einen Teil dieser gefährlichen Wege zu Nutzen.
Prinzipiell hast Du schon Recht, allerdings müssten die Radfahrer dann auch von den KFZ Fahrern als gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer akzeptiert werden, was leider oft nicht der Fall ist. Als Radfahrer ist man oftmals der ausgebremste und lebt gefährlich.

ich (radfahrer) finde, fußgänger sollten nummernschilder haben - am besten auf die stirn genagelt..

Dann müssen auch Fußgänger eine Steuer und versicherung zahlen...
der unterschied ist der verbrennungsmotor, auch fußgänger sind verkehrsteilnehmer

Eine Haftpflicht-Versicherung ist grundsätzlich sinnvoll. Bei Schäden die man auf dem Fahrrad verursacht, greift die "normale" Privathaftpflicht.
Ein Kennzeichen ist gem. Fahrzeugzulassungsverordnung nicht vorgesehen und auch nicht notwendig. Würde kaum einen Vorteil sehen, aber dafür einen unendlich großen Verwaltungsaufwand (es gibt ja schon mehr als ein paar Fahrräder).
Fahrräder können mind. 60 fahren? Bergab .. ja .. Rennräder auf kürzeren Strecken .. ja .. aber das ist ja eher die Ausnahme! Und sogar auf einem Rennrad ist die Durchschnittsgeschwindigkeit nur um die 30.
Die Schäden die Radfahrer an anderen Fahrzeugen oder an Gebäuden (??? welche Schäden meinst Du hier?) anrichten sind nicht so hoch wie Du glaubst. Da ist die Zahl der Verkehrsunfallfluchten bei Fahrzeugen mit Kennzeichen wesentlich größer.
Nö, mir ist nur grad ein wenig langweilig ;o)
man merkts..