Bilde ich mir das nur ein? Oder ist Rad fahren bei niedrigenden Temperaturen deutlich anstrengender? Ich fahre oftmals 25km problemlos am Stück, aber sobald wir nur noch um die 5°C haben kommt es mir vor, als würde ich kaum noch vom Fleck kommen. Woran liegt das?
Das hat was mit der Muskulatur zu tun,die Du natürlich bei niedrigen Temp. nicht so auf Bertriebstemp. bekommst,als bei Höheren.
Hmm, geht mir nicht so. Am Anfang muss ich zwar etwas "beißen", dann sind die Muskeln warm. Und das nur in einer einfachen Diskounter-Winterradelhose (Feinkost Albrecht oder Onkel T).
Liegt vielleicht auch an meiner überlegenen Körpermasse...

Das ist völlig normal und lässt sich kaum verhindern. Denn es geht dabei um zwei Dinge: 1. um die Muskeltemperatur und 2. um die Lufttemperatur beim einatmen. Klar ist, deine Muskeln müssen auch bei geringer Außentemperatur die gleiche Leistung bringen. Das geht aber nur, wenn Sie vorher den Temperaturunterschied ausgleichen. Deine Muskeln arbeiten also für die gleiche Leistung etwas mehr. Das gleiche gilt für die kalte Luft. Diene Lunge nimmt den Sauerstoff aus der Luft der zur Anregung der Muskeln gebraucht wird bei Kälte schlechter auf. Deine Lunge muss also auch hier die Luft ersteinmal vorheizen, damit der Sauerstoff gelöst wird. Der Körper braucht also bei Kälte viel mehr Energie für die gleiche Leistung als bei Wärme. Das ist auch ein Grund dafür, warum Bergsteiger oder Polarforscher Unmengen Kalorien in sich hinein schaufeln müssen um nicht abzumagern. Vorteil für dich: Du wirst im Winter viel schneller fit (was die Gewichtsreduktion angeht) als im Sommer. Voraussetzung ist aber immer, dass du gesund bleibst. Also schön einpacken! Mehr zum Thema: http://www.bike-magazin.de/?p=2768