Frage von night9173, 351

Fahrlehrer zum zweiten mal wechseln (schwul)?

Mein erster Fahrlehrer war immer unpünktlich, deshalb habe ich ihn gewechselt. Ich war im Büro und musste lange diskutieren, bis die Fahrschule endlich nachgegeben hat. Nun habe ich einen neuen Fahrlehrer bekommen, der immer versucht lustig zu sein und viel zu viel über sein Privatleben erzählt, was mich überhaupt nicht interessiert. Hab im Gespräch dann erfahren, dass er schwul. Ich will meinen Fahrlehrer wieder wechseln. Die Fahrschule ist aber dagegen. Darf sie das?

Antwort
von Branko1000, 108

Du solltest zuerst das Gespräch mit dem Fahrlehrer selbst aufsuchen und ggf. das Problem direkt mit ihm zu lösen. Auch kannst dich natürlich erneut an das Büro bzw. an den Inhaber der Fahrschule wenden.

Vielleicht solltest du noch die restliche Zeit die Zähne zusammenbeißen und es aushalten, denn immer wieder den Fahrlehrer zu wechseln, ist auch nicht Sinn und Zweck der Sache.

Antwort
von 261201, 122

Du kannst nicht bei jeder Kleinigkeit die dir nicht passt den Fahrlehrer wechseln. Wenn er über sein Privatleben erzählt, und du das nicht willst, dann sag es ihm einfach. Und dass er schwul ist spielt gar keine Rolle.

Antwort
von Fraganti, 113

Sag ihm einfach, dass er still sein und dich nicht ablenken soll. Das geht nett, wenn nötig aber auch direkt. Du bist der zahlende Kunde, du gehst dahin um fahren zu lernen, nicht um Lebensgeschichten zu hören! 

Ich kann solche Klatsch- und Tratschmenschen auch generell überhaupt nicht ab. Sind sie dann noch so stillos, dass sie rumerzählen müssen, was sie poppen, sage ich ihnen ganz schnell, wo die Grenzen eines Geschäftsverhältnisses sind. Dann reden sie meist gar nicht mehr, aber das ist auch ok. Es geht um die Dienstleistung. Leute zum Quatschen sucht man sich privat, nach Geschmack. 

Antwort
von CaptnCaptn, 85

Das Fahrlehrer gerne mal mehr erzählen ist ja wohl bekannt (war mir damals auch lieber als peinliches Schweigen) und seine Sexualität sollte schon mal gar kein Problem sein!

Antwort
von diePest, 96

Wenn kein anderer Fahrlehrer frei ist, dir kein anderer angeboten werden kann .. kannst du die Fahrschule jederzeit wechseln. Ein Recht auf einen neuen Fahrlehrer hast du nicht. 

Antwort
von tryanswer, 126

Du sollst den Fahrlehrer auch nicht heiraten, sondern nur ein paar Fahrstunden absolvieren. Es kann dir doch egal sein, was dein Fahrlehrer in seiner Freizeit treibt. Wenn das für dich jedoch ein so großes Problem ist, wechsle doch einfach die Fahrschule.

Antwort
von DarthMario72, 78

Du willst deinen Fahrlehrer wechseln, weil er schwul ist? OK, dann darf dich dein Fahrprüfer auch ablehnen, weil du hetero bist.

Antwort
von Elizabeth2, 130

Also ehrlich: das ist nicht nett, den Fahrlehrer zu wechseln, weil er schwul ist. Was sollen denn die vielen jungen Frauen sagen, die einen Fahrer haben, der NICHT schwul ist. Der will von dir gar nichts. Du willst ja auch nicht alle Mädchen, oder? Und dann lasse ihn doch quatschen. Du konzentrierst dich auf das Fahren. Lieber sowas als Unpünktlichkeit. Wenn du so empfindlich bist, solltest du ganz auf den Führerschein verzichten. Es ist eine blöde Abhängigkeit in jeglicher Hinsicht, das ist richtig. Da muss aber jeder durch. Alternativ kannst du komplett die Fahrschule wechseln.

Antwort
von JackBl, 64

ich glaub, es wäre besser für uns alle, Du gehst weiterhin zu Fuß oder fährst mit den Öffis, wenn Du Dich so leicht während der Fahrt ablenken läßt.

Antwort
von Thiamigo, 157

wenn ich dich richtig verstanden habe möchtest du einen neuen Fahrlehrer haben weil der jetzige schwul ist? Wenn das so stimmt wie ich es verstanden habe, Gegenfrage was bist du für einer kopfschüttelnde Grüße

Antwort
von Livid, 158

Deinen Fahrlehrer siehst du vllt. 2 Stunden am Tag, wenn überhaupt.

Das wirst du doch wohl verkraften. Wegen seiner Sexualität zu wechseln, ist leicht diskriminierend.

Kommentar von MSsleepwalking ,

Nicht nur leicht

Kommentar von Livid ,

Das sagt man so. Dass es ziemlich beleidigend und ziemlich diskriminierend ist, ist mir bewusst.

Antwort
von Kleckerfrau, 116

Dann wechsel doch gleich in eine andere Fahrschule.

Antwort
von manfred1011, 32

Hi
Du kannst aber nicht deswegen nur die Fahrschule wechseln! Wenn dich das so nervt, dann sag ihm das.
Lg

Antwort
von SiViHa72, 90

Der eine ist unpünktlich. der andere macht Witze, redet zu viel und OMG ist schwul!

Nix wie weg!!

Mal als Gegenfrage, mit dieser Vermeidungsstrategie kommst Du aber im echten Leben schon noch klar?

Das ist doch kein Grund- auch alles 3 zusammen nicht- die FS zu wechseln.

Antwort
von cruscher, 108

Natürlich darf sie verweigern... Wenn ich eine Fahrschule leiten würde und einer meiner Fahrschüler hat was gegen einen schwulen Fahrlehrer, wär der Schüler hochkant raus geflogen...

Kommentar von railan ,

Nur mal so als Überlegung: Der "Schüler" ist Kunde und zahlt für die erbrachte Leistung.

Kommentar von cruscher ,

Das wär mir sowas von egal. Ausgrenzung würde es nicht geben... Entweder man lebt damit und hält die Klappe oder man sagt es und geht.

Kommentar von Fraganti ,

Wenn du eine Fahrschule oder irgendein Geschäft leiten würdest, wäre dir klar, dass du einen Ausbildungsvertrag eingegangen bist, den du gar nicht so einfach kündigen kannst! Schließlich gehört es nicht zur Fahrausbildung, dass dein Angestellter den Schülern die Ohren mit seinem Privat- und Intimsleben fusselig quatscht. Er soll den Schülern das Fahren beibringen und wenn ein Schüler keine Nebenbei-Gespräche wünscht, hat der Fahrlehrer mal 45-90min die Klappe zu halten. 

Kommentar von cruscher ,

Es geht um den Homohass...

Kommentar von Fraganti ,

Was soll mit dem sein? Menschen, die anderer Leute Ansichten nicht akzeptieren können, gibt es überall. Du willst deswegen sogar jemanden rauswerfen und geltendes Recht (in Form von Vertragsrecht) brechen, wenn jemand mit deiner Ansicht nicht konform geht, obwohl du nicht stundenlang neben ihm sitzen und dir seine Storys anhören musst. 

Du übertreibst noch mehr als der Fragesteller. 

Jeder hat das Recht nicht in das Privatleben von Dienstleistern hineingezogen zu werden.

Kommentar von cruscher ,

Der Fahrschüler kann ja den Mund gegenüber dem Fahrlehrer aufmachen umd es persönlich sagen.

Antwort
von Feynja, 86

Warum willst du wechseln weil er schwul ist? Vielleicht mag er dich eigentlich auch nicht weil du ein rotzlappen bist. 

Mach einfach deine Fahrstunden fertig und gut ist. Du willst eine Leistung von der Fahrschule und nicht anders herum. 

Antwort
von keg80, 87

Es ist dir frei die Fahrschule zu wechseln. Bekommst dann trotzdem eine saftige Rechnung für die geleisteten Fahrstunden.

Ich denke die Fahrschule ist froh so einen nervenden Fahrschüler los zu werden.

Antwort
von okwasdenn, 49

Ja das Gefühl kenne ich.

Mein Fahrlehrer raucht, aber ich bin Nichtraucher und ich frage mich was das für widerliche Menschen sind... ich meine, er raucht zwar nicht im Auto, aber ich sollte ihn wohl lieber auswechseln, weil ich nicht mit seinem Lebensstil einverstanden bin. /sarkasmus


Antwort
von Chillida13, 88

Hey! Wenn er dir allerdings zu nahe kommt, hast du in meinen Augen einen Grund. Obwohl: Schwule können gut einparken.

Antwort
von bastidunkel, 83

Du lehnst deinen Fahrlehrer ab, weil er schwul ist? Wie krank bist du denn drauf?

Antwort
von Erfindlaeuft, 20

Wenn du ihn Wechseln willst nur weil er Schwul ist dann hast du eine am der Klatsche. Wenn es den Grund hat das er zu viel redet sag ihm das es dich ned Interessiert PUNKT!

Antwort
von Virginia47, 25

Bist du homophob?

Antwort
von Luminelie, 57

Bisschen erbärmlich zu wechseln nur weil er schwul ist.
Sei mal ein bisschen toleranter

Antwort
von railan, 57

Wenn die Fahrschlule noch mehr Fahrlehrer hat, sollte doch nichts dagegen sprechen. Ich würde denen schon mal sagen, dass ich sie bezahle und erwarte ordentlich unterrichtet zu werden. Wenn ich Privatgeschichten hören will, kann ich zum Friseur gehen.

Ich höre jetzt nicht raus, dass es vordergründig um das schwul sein geht - und selbst wenn.
Notfalls schick mal deine Eltern hin.

Antwort
von AliasADSE1, 40

Das ist diskriminierend!!

Kommentar von Fraganti ,

Nein, das ist es nicht. Es ist die freie und vom Grundgesetz zugesicherte Umgangsbestimmung, die jedem Privatmenschen zusteht.  

Diskriminierend wäre es nicht einmal, wenn der Chef seinen Angestellten abmahnt, weil er Kunden vergrault, indem er privates Gerede an den Tag legt, das rein gar nichts mit den bestehenden Verträgen und der zu leistenden Arbeit zu tun hat. Dabei ist es egal, ob es um Sexualität, Brieftauben oder was auch immer ging. 

Diskriminierend wäre es hingegen, wenn ein Ladenbesitzer ein Schild an der Tür anbringt "Schwulen ist der Zutritt verboten". 

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community