Frage von PierTa01, 48

Fahrerfahrung in 1 Monat?

Hallo, ich will an Weinachten und Silvester bei meiner Familie verbringen, die 300KM von mir entfernt. Und da ich mein Führerschein seit 6 Monaten besitze, will ich gerne mit dem Auto dahin. Jedoch habe ich als Fahranfänger bisschen Panik, weil ich am Anfang ein Autounfall hatte (Handy am Steuer! Habe fürs Leben gelernt!) und 3 Monate einen Gips trug und seit dem Autobahne und weite Strecken vermeide. Minus dem Unfall fahre ich sozusagen erst seit 3 Monaten richtig und in dieser Zeit fahre ich ejden Tag. Bisher bin ich in meiner Stadt gefahren, in Nachbarstädten und vor einigen Tagen wieder Autobahn, letzteres weil ich mich bis zum 22.12 vorbereiten will und Erfahrung sammeln will. Da erst im Januar mein Studium beginnt, heißt es ich habe bis dahin alles Zeit der Welt, weshalb ich mir einen Plan zusammengestellt habe mit abwechselnd Landstraße und Autobahn und jede Strecke 2-3x fahren, bis ich dann meine Strecke um die nächst Großstadt erhöhe. Bis zum 22 sind es ja noch 37 Tage, meint ihr in der Zeit kann man genug Erfahrung und Vertrauen auf der Fahrbahn sammeln, um 300KM zu meistern, wenn ich halt nach meinem "Trainingsplan" gehe?

Ihr müsst verstehen, seit dem Unfall bin ich viel vorsichtiger und frage euch deshalb um Rat.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von noname68, 20

das machst du schon ganz richtig! auch wenn es bodenloser leichtsinn mit dem handy war, wenn du draus lernst und für den rest deiner autofahrer-laufbahn besonnen und vernünftigt fährst, dann hilft dir so ein programm zum abbau deiner ängste vor weiteren fehlern.

wenn man konzentriert, aufmerksam, aber gelassen und entspant unterwegs ist, kann eigentlich durch eigene schuld nichts passieren. aber das dauert eben, und 300 km sind doch auch keine weltreise. was spricht dagegen, auf diesen 300 km nicht die eine oder andere pause einzulegen?

Kommentar von PierTa01 ,

Naja, eigentlich war das beim Unfall so, das ich Handy fürs Navi brauchte und auf meinem Schoß hatte und das Handy plötzlich ausging. Habe bei 70 km/h ca. 3 Sekunden drauf geguckt und war dann in einem Baum gefahren.

Man soll bei der Fahrt noch die Wetterzeit bedenken, rutschige Fahrbahn und vermutlich Schnee oder eine andere Sichteinschränkung. Macht mir alles bisschen mehr Angst.

Antwort
von NX7800, 9

Einfach reinsetzen und dann losfahren am 22., zwischendurch kannste ja mal ne kurze Pause einlegen auf nem Rastplatz. Sobald du auf der AB bist einfach erstmal nur mitschwimmen damit du möglichst sparsam ans Ziel kommst. Entspannter als auf der AB kann man garnich fahren, du musst ja nich durchjagen wie ein Irrer bis zum Ziel.

Ich fahre auch immer so wie es mir gerad passt, wenn ich mal keine Lust hab schneller zu fahren dackel ich auch einfach mal ganz in ruhe mit 110-120 auf der rechten Spur. Zum überholen der LKWs gehts dann nur kurz auf die mittlere Spur und dann wieder zurück auf die rechte Spur und den Wagen wieder runtertouren lassen. Is mal keine Lücke auf der mittleren Spur zum überholen frei dackel ich eben mit 90 hinter nem LKW solange her, die Zeit nehm ich mir dann einfach. Is die Bahn frei und kein Tempolimit da sieht man mich dagegen auch schonmal auf der linken Spur BMWs jagen mit nem meinem Corolla.

Handy am Steuer.... Das Handy braucht man doch im Auto nich, wer mich erreichen will wirds wieder versuchen oder hat eben Pech! Handy hab ich im Wagen immer inner Konsole unten liegen, meist auf Lautlos, wenns da klingelt dann lass ich es klingeln. Mein Auto is mir wichtiger als so ein doofes Handy, als mein Corolla gebaut wurde gabs die Dinger ja eh noch nicht!

Kommentar von PierTa01 ,

Mist, das hätte die hilfreicheste Antwort sein sollen! Danke trotzdem!

Antwort
von DerHans, 7

Eigentlich ist das Fahren auf der Autobahn viel einfacher, als im Stadtverkehr. Immerhin fahren da alle in eine Richtung.

Antwort
von hardles, 9

wie heißt es so schon : learning by doing, also setz dich ins Auto und fahr

300 km ist doch nix, mit einer Pause dazwischen

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