FaFahren ohne Führerschein mit2,7 Promillevon der Polizei angehalten und dann noch TÜVPlakette gefälscht also urkundenFälschung?

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5 Antworten

Urkundenfälschung: § 267 StGB

Fahren ohne Fahrerlaubnis: § 21 StVG

Folgenlose Trunkenheitsfahrt: § 316 StGB

unter diesen Paragrafen steht, wie bestraft werden kann. Aus diesen Angaben heraus kann der Richter eine Gesamtstrafe bilden (hierbei muß aber nicht zusammengezählt werden).

Eventuell wird § 323 a StGB geprüft:

Wegen Vollrausch wird gemäß § 323a Abs. 1 StGB bestraft, wer sich
vorsätzlich oder fahrlässig durch Alkohol oder andere Mittel in einen
Rausch versetzt, in diesem Zustand eine rechtswidrige Tat begeht und
aufgrund von Schuldunfähigkeit nicht bestraft werden kann.

Ab 2,0 Promille ist eine Intoxikationspsychose denkbar, hängt aber von der Persönlichkeit des Täters, insbesondere seinen Trinkgewohnheiten, ab. Ab 3,0 Promille kann eine Schuldunfähigkeit in der Regel nicht mehr ausgeschlossen werden, aber auch hier kommt es auf Tatperson und Tatverhalten an.

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Führerscheinentzug für lange Zeit (und spätere MPU) sind ja klar- das weitere Strafmaß ist insbesondere bei der Urkundenfälschung schwer absehbar- ohne bisherige Vorstrafen erscheint mir aber eine sehr hohe Geldstrafe für beide Delikte zusammen wahrscheinlich- die sich nach dem genauen Einkommen richtet. Diese dürfte aber so hoch ausfallen, dass er als vorbestraft gilt und theoretisch wäre auch eine Freiheitsstrafe möglich.

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Ich hol schon mal Popcorn!

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Mit 2,7 Promille dürfte dein (angeblicher) Freund nicht mehr viel gemacht haben. Schon gar nicht mehr Auto fahren.

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Das soll ihm sein Anwalt eröffnen.

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