Frage von RomanAtwood, 106

Fändet ihr es als deutsche Autofahrer angemessen, wenn man seinen Führerschein alle 10 Jahre in einer praktischen Prüfung bestätigen muss?

Zum Beispiel für das Geld einer regulären Fahrstunde.

Bis zu einem gewissen Alter 10 Jahre, und danach dann alle 5 Jahre. Zum Beispiel ab 70 alle 5 Jahre.

Würdet ihr euch dafür oder dagegen aussprechen? Ich mich dafür (bin noch unter 30)

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Crack, Community-Experte für Auto, Fahrerlaubnis, Führerschein, ..., 26
Dafür

Über den Zeitrahmen und das Wie kann man sicher streiten.

Angesichts dessen was aber auf den Straßen täglich so abgeht sollte der Gesetzgeber tatsächlich über solche Maßnahmen nachdenken.

Im LKW-Bereich ist das in ähnlicher Form ja schon alle 5Jahre vorgeschrieben, warum nicht auch für alle anderen Verkehrsteilnehmer?

An einem Tag in der Fahrschule könnten alle kleinen und großen Fehler die täglich gemacht werden besprochen werden, man bekäme wieder ein besseres Gefühl für die Verantwortung die man hat.
Das Ganze würde ich auch nicht altersabhängig machen - denn das es nicht immer das Alter ist was Fahrer zu schlechten Fahrern macht beweisen die Unfallstatistiken. Alle die sich jetzt für eine solche Alterskontrolle aussprechen werden anders darüber denken wenn sie selbst einmal davon betroffen sein sollten...

Antwort
von billootze, 38

Naja, dann würden alle über 50 keinen mehr bekommen. Für die Sicherheit wäre es sicher zuträglich. Aber mit dem Vorschlag würden Politiker die deutschen Autofahrer so verärgern, dass es nicht zum Zug kommt.

Kommentar von soga57 ,

Vergiss nicht, die Gesellschaft wird immer älter. Es dauert nicht mehr lange und du findest für deine abstrusen Vorschläge keine Mehrheit mehr, weil die Mehrheit nämlich über 50 ist.

Kommentar von Crack ,

Naja, dann würden alle über 50 keinen mehr bekommen.

Deine Antwort ist so sicher nicht richtig.

Wenn man so flach argumentieren wollte könnte man ebenso behaupten das alle unter 30 keine FE bekommen dürften.

Kommentar von claushilbig ,

 dann würden alle über 50 keinen mehr bekommen.

Ziemlicher Quatsch ...

Ich war zwar nicht 50 , aber immerhin 45, als ich überhaupt erst meinen Bus-Führerschein gemacht habe, ohne irgendwelche Probleme.

Und ich kenne etliche Kollegen, die weit über 50 (sogar über 65) sind, und die eine solche Prüfung vollkommen problemlos bestehen würden ...

Antwort
von soga57, 37
Dagegen

BLÖDSINN!

Schon der Führerschein auf Probe mit den vorgeschriebenen zwei Kursen (CH) bringt erwiesenermassen, ausser für die durchführenden Fahrlehrer, nichts.

Antwort
von lordy20, 43
Dagegen

Dagegen, weil ich ja in der Prüfung bereits bewiesen habe, das ich tauglich bin.
Allerdings wäre eine Kontrollfahrt mit einem amtlichen Prüfer ab einem bestimmten Alter durchaus in Ordnung.

Kommentar von RomanAtwood ,

Genau darum geht es doch in meiner Frage... Nenn es Prüfung oder Kontrollfahrt, das kommt für mich aufs Gleiche raus.

und eben eine Kontrollfahrt alle 10 Jahre (und später alle 5 Jahre)

also bist du doch dafür?

Kommentar von lordy20 ,

Kontrollfahrt ja, dann aber ohne Prüfungs-Charakter.

Kommentar von Crack ,

Dagegen, weil ich ja in der Prüfung bereits bewiesen habe, das ich tauglich bin.

Das widerspricht dann aber dem tatsächlichen Verhalten vieler Fahrerlaubnis-Inhaber im Alltag - da möchte man meinen sie hätten den Prüfer bestochen...

Allerdings wäre eine Kontrollfahrt mit einem amtlichen Prüfer ab einem bestimmten Alter durchaus in Ordnung.

Warum erst ab einem bestimmten Alter?
Die Unfallzahlen sagen da etwas anderes aus...

Kommentar von lordy20 ,

Ja, ein heikles Thema.
Viele fahren so, als hätten sie nie eine Fahrschule von innen gesehen.
Das zieht sich durch alle Altersschichten. 

Hier bei uns ist eine Schule und ein Kindergarten. 10 sind erlaubt und die Leute brettern da mit 50 bis 70 Sachen durch.
Vor und nach der 10er-Zone sind 30 erlaubt....

Nur ein Beispiel, wie sich viele um die Verkehrsregeln scheren - nämlich gar nicht.
Wenn es nach mir ginge, würde der Lappen auch schneller eingezogen werden.

 

Antwort
von Rollerfreake, 46

Beim PKW bedingt dafür, ab 65 Jahren alle 5 Jahre, aber keine Fahrprüfung sondern eine Untersuchung beim Arzt hinsichtlich der gesundheitlichen Eignung, Fahrprüfer sind schließlich keine Mediziner. Beim LKW Schein über 7,5 Tonnen wäre ich auch dafür alle 10 Jahre ab Besitz. 

Kommentar von RomanAtwood ,

Es geht mir aber nicht ausschließlich um die medizinische Eignung...es geht generell darum, ob man keine groben Fehler begeht. Deswegen auch in jungen Jahren alle 10 Jahre.

Kommentar von Rollerfreake ,

Man kann auch dadurch nicht ausschließen das grobe Fehler begangen werden. Eine Fahrprüfung dauert 45 Minuten und in dieser Zeit wird sich jeder die größte Mühe geben grobe Fehler zu unterlassen. Außerdem kann man eine Prüfung immer wiederholen, weswegen das nicht wirklich sinnvoll wäre. 

Kommentar von Crack ,


Beim LKW Schein über 7,5 Tonnen wäre ich auch dafür alle 10 Jahre ab Besitz. 

So etwas Ähnliches ist jetzt schon Pflicht - alle 5 Jahre.


Antwort
von BenniXYZ, 11
Dagegen

Dagegen, in Deutschland wird bereits viel zu viel reglementiert. Ratet mal warum die Versicherungen für unter 25 jährige Zuschläge erheben? Früher mehr für junge Männer, heute ist ja alles unisex. Auch die Statistik.

Antwort
von wollyuno, 23
Dagegen

wenn dann gesundheitstest,hören ,sehen,reaktion

Antwort
von Startrails, 58
Dafür

Ja, bin auch dafür, aber unter dem Punkt den du bereits angesprochen hast: Erst ab einem bestimmten Alter.

Ansonsten würde ich es nicht wirklich einsehen, dass ich mit meinen 30 Jahren bereits alle fünf Jahre zu so einem Test muss :-)

Antwort
von sebastianla, 49
Dafür

Eine praktische Prüfung ist aufgrund der hohen Kosten etwas übertrieben (wenn, dann höchstens ab einem gewissen Alter), aber z.B. Wiederholen des Sehtests und des Erste-Hilfe-Kurses wäre auch für Pkw-Fahrer angebracht. (Ist für Lkw, Bus, Flugzeug etc. schon Realität).

Kommentar von Rollerfreake ,

Für eine regelmäßige Wiederholung des Erste- Hilfe Kurses wäre ich auch voll dafür, allerdings mit gesetzlich klar definierten Ausnahmen für bestimmte Berufsgruppen. 

Antwort
von Vlikora, 60
Dafür

Allerdings würde ich sagen ab 60 alle 5 Jahre. Bei manchen älteren Fahrern wird mir einfach himmelangst und da muss ich einfach weggucken. 

Wenn ich dann Fahrer sehe die nicht mal richtig laufen können und kaum noch Kraft haben sich auf den Beinen zu halten oder den Zapfhahn zu halten, würde ich denen am liebsten den Führerschein entreißen und verbrennen. 

Kommentar von soga57 ,

Mir wird himmelangst bei 25-jährigen, balkanstämmigen Rasern in getunten Uralt-BMW's.

Nicht mehr richtig laufen können hat doch nichts mit der Fähigkeit Auto zu fahren zu tun. Was machst du mit den Behinderten, die ein für sie umgebautes Auto fahren? Die können gar nicht laufen. Nimmst du denen auch den Führerschein weg und verbrennst ihn?

Kommentar von RomanAtwood ,

"balkanstämmigen"... ab da muss man deinen Post gar nicht mehr weiter lesen. 

Kommentar von Fraganti ,

Wenn man die Augen vor der Wahrheit lieber verschließt, solltest du wirklich nicht mehr auf der Straße fahren ;)

Kommentar von RomanAtwood ,

Dann scheinst du/ihr in einem besonders schlimmen Ghetto zu wohnen. Im Großraum Bayern, NRW, Hamburg und Baden-Württemberg ist mir das bis auf ein paar Mal innerhalb der letzten Jahre nicht aufgefallen. Trotz offener Augen.

Ich empfehle euch umzuziehen.

Kommentar von soga57 ,

Ist halt so. Wenn sich jemand auffällig daneben benimmt, ist es halt meistens ein Balkanese. Niemand hat sie gerufen, sie sind leider trotzdem gekommen und jetzt haben wir sie.

Kommentar von Vlikora ,

Ich meinte damit die älteren Herrschaften die mit Krücken vom Fahrersitz steigen und die KEIN umgebautes Auto haben. Wie oft habe ich schon beobachtet das sie es gerade so geschafft haben um ihr Auto zu laufen und z.B den Tankdeckel zu öffnen. Meiner Meinung nach sind sie einfach nicht mehr körperlich fit genug um ein Fahrzeug zu kontrollieren. Eh die auf die Bremse treten ist das Kind schon 5x tot gefahren.

Antwort
von Fraganti, 18
Dagegen

Nö, vollkommener Quatsch. 

Dafür eine MPU als Pflichtauflage für jeden Führerscheinneuling und wesentlich ausgedehntere Fahrverbote und Sperren, wenn dann doch einer Mist gebaut hat. 

So können die Unfallstatistik und die Versicherungsbeitragshöhe deutlich gesenkt werden.  

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