Erbschaftssteuer

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2 Antworten

Schenkungs- und Erbschaftsteuer sind das gleiche. Die Erbschaftsteuer greift, wenn eine Eigentumsübertragung nach dem Tod einer Person erfolgt und Schenkungssteuer heißt es, wenn die Übertragung unter lebenden erfolgt.

Die Freibeträge sind somit natürlich gleich und es werden innerhalb von 10 Jahren vor einer Erbschaft erfolgte Schenkungen einbezogen.

Wenn also Jemand einem Kind etwas im Wert von 300.000,- schenkt (Freibetrag 400.000,-, also keine Steuer) und dann innerhalb von 10 Jahren stirbt und zusätzlich 200.000,- an das gleiche Kind vererbt, überschreitet damit die 400.000,- um 100.000,-, die dann versteuert werden müssen.

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Schenkungssteuer und Erbschaftssteuer sind zunächst einmal 2 verschiedene Steuern.

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Kommentar von wfwbinder
30.07.2016, 10:17

Das ist nicht richtig:

http://www.gesetze-im-internet.de/erbstg_1974/

Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz (ErbStG)
§ 1 Steuerpflichtige Vorgänge

(1) Der Erbschaftsteuer (Schenkungsteuer) unterliegen

1.
der Erwerb von Todes wegen;
2.
die Schenkungen unter Lebenden;
3.
die Zweckzuwendungen;
4.
das Vermögen einer Stiftung, sofern sie wesentlich im Interesse einer Familie oder bestimmter Familien errichtet ist, und eines Vereins, dessen Zweck wesentlich im Interesse einer Familie oder bestimmter Familien auf die Bindung von Vermögen gerichtet ist, in Zeitabständen von je 30 Jahren seit dem in § 9 Abs. 1 Nr. 4 bestimmten Zeitpunkt.

(2) Soweit nichts anderes bestimmt ist, gelten die Vorschriften dieses Gesetzes über die Erwerbe von Todes wegen auch für Schenkungen und Zweckzuwendungen, die Vorschriften über Schenkungen auch für Zweckzuwendungen unter Lebenden.

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