Frage von Blayze, 85

Fachinformatiker Anwendungsentwicklung, Software-Engineer Studium oder doch Wirtschaftsinformatik?

Guten Tag. Ich bin 23, habe eine Ausbildung in einem handwerklichen Beruf hinter mir, diesen abgeschlossen und bin jetzt gerade dabei meine Fachhochschulreife, mit guten bis sehr guten Noten, zu erwerben. Da der nächste Schritt den ich in meiner beruflichen Karriere mache relativ bedeutend ist, habe ich starke Probleme mit einer Entscheidungsfindung. Interessen habe ich nicht, zumindest keine die eine bestimmte Richtung vorgeben könnten (tendiere aber in Richtung Mathe und Informatik). Meine Qualität ist, das ich sehr große Angst vor dem Versagen hab und somit recht viel Zeit in das Lernen investiere. Je nachdem wie ich mich entscheide werde ich mir auch in den Monaten die ich noch bis zum Studium/Ausbildung habe Vorkenntnisse aneignen. Ich habe mir die Ausbildung zum Anwendungsentwickler und den Studiengang Software-Engineering an der FH in Heilbronn näher angesehen.

Nun zu meiner Frage. Beide der oben genannten F gehen in Richtung Programmieren und die meisten Leute sagen das ein Studium, im Bereich der Informatik, durchaus die bessere Wahl ist. Jedoch Frage ich mich ob nach einem solchen Studium wirklich das Wissen ausreicht um in der Praxis zurecht zu kommen. Meine größte Angst ist es in ein Unternehmen zu kommen und völlig inkompetent zu sein, mit Fachwörtern um mich schmeißen kann jedoch gerade mal fähig bin den Pc an und auszuschalten. Die Ausbildung ist da ja schon wesentlich Praxisorientierter und auf die Firma (falls übernommen) zugeschnitten. Das Gehalt sollte nach Studium jedoch besser sein. Zudem stellt sich mir die Frage ob ich überhaupt die Möglichkeit habe im Studium mitzukommen, da ich unter anderem noch nie etwas mit Programmieren zu tun hatte und ich mir nicht sicher bin ob ich kreativ genug für reines Programmieren bin. Wäre eine andere Richtung hier vielleicht besser? z.B. Wirtschaftsinformatik oder Angewandte Informatik, stehen dort die Chancen besser nach dem Studium im Arbeitsalltag sich mit seinem Wissen durchzusetzen? Geht es dort weniger um Kreativität und mehr um Wissen Anwenden? (diese wären auch als duales Studium verfügbar, jedoch müsste ich dazu noch ein weiteres Jahr meine fachgebundene Hochschulreife machen, zudem ist es nicht sicher das ich bei den Unternehmen angenommen werde). Übrigens sind andere Studienvorschläge nicht ausgeschlossen. Mathematik auf Lehramt würde mich auch Interessieren. Am besten ihr trefft gleich die Entscheidung für mich :P

Ich bedanke mich schonmal im Voraus für eure Antworten.

Antwort
von Borgler94, 64

Informatik... studiere ich selber
ist ziemlich Mathe und Logik lastig... programmieren auch viel (wir z.b. in Java)
alles auf ziemlich hohem niveau

Wirtschaftsinformatik.. das studieren die die Informatik nicht packen ;)
.. ist wirklich so
die programmieren viel weniger, haben weniger Informatik theorie, dafür hald wirtschaftsfächer

FH's sind eher praktisch orientiert, etwas einfacher (aber auch nicht ohne)
haben einen fixen stundenplan mit anwesenheitspflicht

Programmieren würde ich mir vorher schon etwas aneignen... vllt. ein Buch kaufen (informier dich vorher über die programmiersprache der uni/fh wo do hingehst)

generell fangen uni und fh bei fast null an, steigen jedoch rasant in der schwierigkeit

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