Frage von Mimomi, 33

fach Philosophie?

Was macht man in dem Schulfach Philosophie genau und ist das interessant?

Antwort
von Ottavio, 8

Was im Philosophieunterricht genau behandelt wird, ist abhängig vom Bundesland, von der Schulform und der Klassenstufe, Das kannst Du googlen, indem Du ein paar Stichwörter eingibst. Es ist allerdings ein wenig mühsam und für Laien schwer zu lesen.

In den letzten vier Semestern vor dem Abitur könnten es z.B. die Themen sein:

- Was ist der Mensch?

- Was sollen wir tun?

- Was können wir wissen?

- Individuum und Gemeinschaft.

Es werden Auszüge aus philosophischen Texten zu verstehen versucht, die Aussagen verglichen und Stellung bezogen.

Interessant ist das, jawohl.

Antwort
von Gam3d, 19

Hi,
alles fängt an mit dem Fach Ethik. Da lernst du erstmal die Grundlagen der Philosophie, wie z.B "das Ich", "Moralisch und "Unmoralisch" oder den Unterschied zwischen Glück und Glücklich. Ich persönlich war immer ein "richtiger" Philosoph in der 7. :D Naja, erst in den weiterführenden Stufen wird das Fach Ethik durch das Fach Philosophie ersetzt. Da geht es um viel höhere Themen, oder um das verstehen weiser "Sprüche" anderer Philosophen. Damit habe ich hoffentlich alle deine Fragen Beantwortet ;D Ach und Interessant ist es für mich Auf jeden Fall :D

Hoffe konnte helfen ;D
Gruß Gam3d :D

Kommentar von Gam3d ,

Ach und ein richtiger Philosoph bin ich auch jetzt noch :D Und du wirst das bestimmt auch wenn du Interesse daran zeigst ;D

Gruß Gam3d :D

Antwort
von acidfairy, 10

Ob jemand Philosophie im Unterricht interessant findet, natürlich von der Person ab. Das ist subjektiv. Ich hatte Philosophie und fand es sehr interessant. Bekannt ist Philosophie auch unter dem Fach Ethik. Dort nimmst du ethische oder moralische Themen durch. Wir haben auch psychologische Themen durch genommen, wie Traumdeutung. Also warum man träumt, was welche Träume zu bedeuten haben und Theorien die Menschen wie Freud dazu aufgestellt haben.
Wir haben auch die Sternzeichen durch genommen, beziehungsweise Astronomie.
Es ist in dem Sinne interessant, wenn man Themen durch nimmt, die in der Welt existieren, aber in der Schule nicht so relevant sind. Ich fand es sehr interessant und vor allem die psychologischen Themen haben mich dazu bewegt, auf eine weiterführende Schule zu geben, die das Fach Psychologie vertritt.

Antwort
von froggle, 11

Ich pack dir hier mal paar Links rein, da kannst du dir Vorlesungen anschauen und du kannst gucken ob es für Dich interessant ist. Mach dir dein eigenes Bild. Für den Anfang würde ich Dir das erste Video empfehlen.

Antwort
von TanjaStauch, 6

Man fragt sich...

Eigentlich egal zu was.

"Philosophie" meint "Liebe zur Weisheit".

Also die Fähigkeit, "scheinbares Wissen" von "echtem Wissen" zu unterscheiden. Oder die Unfähigkeit, irgendwelchen Schwachsinn einfach runter zu schlucken.

An vielen Schulen könnte genau diese Unfähigkeit zum Problem werden.

Dein Kultusminister / deine Kultusministerin wird ja schließlich dafür bezahlt, dass du möglichst viel Schwachsinn schluckst.

Sollte eure Schule das Fach "Philosophie" ernsthaft anbieten... und vielleicht sogar mit einem echt kompetenten Lehrer / einer echt kompetenten Lehrerin...

Wähle es nicht!

Mache dir klar, dass selbstständig denkende Menschen ein deutlich erhöhtes Suizid-Risiko haben.

Maile dem Kultusminister / der Kultusministerin dass eure Schule rechtswidrig versucht, echte Bildung zu vermitteln.

Verbrenne alle Schriften oder Personen, die jemals versucht haben, dich zum eigenständigen Denken anzuregen.

Das ist gute deutsche Tradition.

Grüße,

Tanja

Kommentar von Mimomi ,

danke für deine Antwort :) ich verstehe nicht so ganz wie du das meinst

Kommentar von TanjaStauch ,

Sehr sarkastisch...

Ich habe viel erlebt und sehe die Welt deshalb oft sehr negativ...

Falls dir das Stichwort "interessant" aus deiner Frage wichtig ist...

JA: Philosophie kann extrem interessant sein.

Falls der Lehrer / die Lehrerin etwas taugt.

Ich hatte in der Oberstufe das Fach "Ethik". Weil mir die (katholischen) Reli-Lehrerinnen zu nervig waren.

Meine Ethik-Lehrerin hatte ich vorher schon in Erdkunde. Voll die Schlaftablette.

Sie unterrichtete außerdem Englisch. Und war diplomierte Mathematikerin. Und ich traf sie als Studentin an der Uni wieder. weil sie Lust auf Altgriechisch hatte. Und auf diversen anderen Kram, der nur Menschen interessiert, die echt interessiert sind.

Der Ethik-Grundkurs bei ihr war roman-würdig. Massenhaft Anekdoten.

Sie war "stoisch". Anders gesagt: "faul". Manchmal dachten wir echt, sie schläft da vorne am Pult. Tat sie aber wohl nicht.

Sie hat manchmal in einer kompletten Unterrichtsstunde kein einziges Wort gesagt.

Aber wenn sie mal was gesagt hat... wow...

Sie konnte jede Argumentation völlig in Stücke reißen. Egal ob für oder gegen etwas.

In den zwei Jahren "Ethik" (zweistündig) bei ihr, habe ich letztlich sehr viel gelernt.

Darunter auch vieles, was mich später im Leben eher behindert hat. Dinge wie "multiperspektivisches Denken".

Solche Dinge machen mich heute aus.

(Nur falls es irgendwen interessiert: Diese Englisch / Erdkunde / Ethik -Lehrerin hieß Ingrid Kattler Und meine mündliche Abiturprüfung bei ihr... nun ja, es war ein denkwürdiger Spaß für alle Beteiligten.)

Fazit:

Dieses Fach wird so gut, wie es der Lehrer / die Lehrerin letztlich ist.

Vielleicht stink langweilig. Vielleicht brillant.

Vielleicht ändert es dein zukünftiges Leben.

Aber dann wahrscheinlich nicht in eine Richtung, die Horst Seehofer oder Frauke Petry gutheißen würden.

Liebe Grüße,

Tanja

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