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FA will wissen, wie ich mein Geschäft finanziert hatte, soll Erbschein nachreichen , ist das okay?

gefragt von elevyk am 28.07.2008 um 0:04 Uhr

Habe mein Erbe und meine Abfindung gespart und als ich keine Arbeit fand, hatte ich ein Geschäft eröffnet. Das Geschäft gibt es nicht mehr, war unrentabel. Nun will das FA eine Außenprüfung machen, obwohl es das Geschäft nicht mehr gibt. Zächst sollte ich Kontoauszüge vom Nachweis der Abfindung beibringen, habe ich nicht mehr, weil ich die ja nicht über zwei Jahre aufhebe. Dann forderte man einen Erbschein, weil man wissen möchte, wie ich mein Geschäft finanziert habe. Erbe ist aber steuerfrei. Dürfen die überhaupt in meinem priv. Bereich schnüffeln und warum bekomme ich nur mündl. mitgeteilte Forderungen? Da stimmt doch was nicht. Ich habe nichts zu verbergen, mir geht´s ums Prinzip.


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Lavendel53
beantwortet von Lavendel53 am 28. Juli 2008 00:16
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Unterlagen müssen 10 Jahre aufbewahrt werden. Es soll nicht Ihre Erbschaft besteuer werden, sondern das Finanzamt prüft, wie Sie Ihr Geschäft finanziert haben. Um die Finanzierung mit "Schwarzgeld" auszuschließen, ist ein Nachweis über die Herkunft des Geldes vorzulegen. Das Finanzamt hat bestimmt kein Problem damit, Ihnen das auch schriftlich mitzuteilen.

Kommentar von Simple_avatar10smallxyungeloest am 28. Juli 2008 00:23

DH, genau so ist das.

Kommentar von elevyk am 28. Juli 2008 01:17

Danke, das ist mir schon klar. Aber der Betrieb hat nur ein Jahr bestanden. Vorher war ich ganz normaler Angestellter, dass ich mal in die Selbständigkeit gehe, wo man 10 Jahre Dokumente aufbewahren muss, war vor dem Umzug in eine neue Stadt nicht abzusehen. Wenn man Schwarzgeld vermutet, ich weiß nicht mal, was das überhaupt ist, kann man mir das sicher auch schriftlich mitteilen, das gebietet der Anstand. Was ich mit der Dame am Telefon durch habe, möchte ich hier nicht erst erwähnen. Nur so viel, sie wollte mir partout nicht sagen, was das alles soll. Das erfahre ich, wenn sie bei mir ist, also in meiner Wohnung. Privat ist privat, hier hat sie nichts zu suchen, alles was sie braucht, hat sie auf ihrem Schreibtisch, nämlich eine ordentliche Steuererklärung, wo meine privaten Investitionen auf der anderen Seite in Rot wiederzufinden sind. Die paar Einnahmen haben Miete u.s.w. gefressen. Außerdem sieht es bei anderen in dieser Stadt auch so aus, die bekommen als Selbständige sogar Hartz IV. Das was ich investierte, war nicht mal so viel, was ein PKW kostet, also bin ich schon verwundert.


Qetan
beantwortet von Qetan am 28. Juli 2008 00:06
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Was Schriftliches mit Begründung und Paragraphen auf die sich das FA beruft, würde ich schon fordern.

Kommentar von elevyk am 28. Juli 2008 00:13

Danke für die schnelle Antwort, ich sehe das auch so. Aber manchmal bin ich eben zu naiv, weil ich ja nichts zu verbergen habe. Ich muss mich wohl umstellen.


anonym
beantwortet von FrankoNero am 28. Juli 2008 00:11
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Wenn du nichts zu befürchten hast, dann mach ihnen das Leben schwer. Frag nach einer Begründung, erheb Einspruch (gegen was auch immer) Einsprüche hassen sie, weil das Arbeit macht. :) Viel spass dabei.

Kommentar von elevyk am 28. Juli 2008 01:44

Danke für den Tipp, das mach ich auch, ich will nur meine Rechte kennen, bevor ich was falsch mache. So viel weiß ich erst mal, in meinen privaten Sachen haben die nichts verloren. Dazu gehört auch der Erbschein. Sollen sie bei der Notarin anfragen, da wird der Dame vom Amt nicht langweilig, die haben doch sowieso überall Zugriff, es sei denn, sie können begründen, warum sie meine Daten benötigen. Das können sie wahrscheinlich nicht. Deshalb bekomme ich scheinbar auch nichts Schriftliches. Die können mich nackig machen, aber ich will wissen, was sie überhaupt wollen.


anonym
beantwortet von opderberg am 28. Juli 2008 00:32
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Wenn das Finanzamt was wissen will musst Du die Hosen runter lassen. Erst danach kann das Finanzamt entscheiden ob Du nachzahlen musst. Wenn Du Selbstständig warst musst Du wie Lavendel53 richtig aussagt für die letzten 10 Jahre Unterlagen vorhalten.

Kommentar von elevyk am 28. Juli 2008 01:32

Hallo danke, aber Hosen lasse ich erst runter, wenn ich weiß, wofür. Und mir geht es einfach darum, dass ich keine schriftliche Erklärung bekomme, was sie überhaupt wollen. Bisher hat man mir immer nur mündlich was mitgeteilt. Ich habe der Dame auch gesagt, dass sie in meine Wohnung nur mit staatlicher Gewalt kommt. Plötzlich hat sich ihr Ansinnen gewandelt, sie will nur noch Bilder vom Lager sehen. Da soll ich nicht skeptisch werden???Die haben nichts in der Hand nicht einmal einen Verdacht. Nicht mal Schwarzgeld ist anzunehmen, da mein Ex-Mann nur für das Finanzamt gearbeitet hat. wenn die genug Einnahmen haben, lassen sie die Leute in Ruhe. wenn man in den Roten ist, dann machen sie Prüfungen, das ist unfair, weil die vielleicht ehrlicher sind, als die die eine Menge umsetzen. Und solche Würstchen wie mich, behandelt man dann auch dementsprechend respektlos. Bei meinem Ex haben die fast einen Kratzbuckel gemacht. Bei ihm konnten sie nichts finden, also kamen sie auch nie wieder, der Aufwand in seiner Firma war auch viel zu hoch, so ist das und das ärgert mich. Hier wird mit zweierlei Maaß gemessen.

Kommentar von 17abc50f2e81c1dd7dee5c92cb92544fsmallJoWaKu am 28. Juli 2008 09:02

Mündlich? - Da kann Dich ja jeder angerufen haben. Woher sollst Du denn wissen, dass das wirklich das Finanzamt war? Das ist eingentlich auch gar nicht Stil dae Finanzamts.

Oder kennst Du die Person und die Stimme des Anrufers?

Ich würde sie auffordern, schriftlich zu sagen, was sie wollen und ausführlich zu begründen, warum sie es wollen.

Und gibt es überhaupt einen Erbschein? Wenn kein Immobilienbesitz vorhanden war, wurde evtl. nie ein Erbschein benötigt. Das Scheinchen ist teuer.

.

Hoffentlich hast Du noch Unterlagen über die Einnahmen und Ausgaben zu dem Gewerbe und wenn möglich über die Auszahlungen des Erbes. Letztere kann man notfalls von der Bank erhalten; das kostet aber etwas Gebühr, falls man dort keinen kennt.

.

Hauptfrage, die sich ein Finanzamt stellt ist: Wovon hat der Mensch im Zeitrum von-bis gelebt? Kennen wir seine Einnahmen? Hat er sie ordentlich versteuert. Das ist so "die Denke". Wenn Du Finanzamt wärst, würdest Du ähnliche Fragen stellen.

.

Kann es sein, dass Dein Ex auf diese Weise die Höhe Deiner Einkünfte und die Höhe Deines Erbes erfahren will? Oder kennt er diese Zahlen bereits?

Kommentar von elevyk am 28. Juli 2008 12:50

Hallo, ja das mit den permanenten Anrufen war schon seltsam. Heute war ich dort, der Chef der Dame war dabei. Es hat sich alles relativiert.Einziges Problem war, dass ich keine Umsatzsteuererklärung abgegeben hatte. Als Kleinunternehmer brauche ich ja auch keine Umsatzsteuer zu zahlen, aber den Bogen, sollte ich trotzdem ausfüllen. Für mich ist das unlogisch. Man muss sich mal vorstellen, nur weil dieser Bogen fehlte, wollen sie in die Tiefen meiner Finanzen. Es war keine Rede mehr von Erbschein und Kontoauszüge. Man bestätigte mir auch, dass nach Schließung des Geschäftes der Mitarbeiter in der Privatwohnung nichts zu suchen hat. Man wollte lediglich eine schnellere Bearbeitung, weil man genug wichtigere Fälle hat, als mich. Ich danke hiermit allen, die mir ihre Einschätzung abgegeben hatten, es hat mich mutiger gemacht.


Putze
beantwortet von Putze am 28. Juli 2008 02:52
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Letzlich geht es denen nur um Schwarzgeld. Da mußt Du gut aufpassen. Da fällt man schnell auf die Schnauze, wenn Geldflüsse nicht perfekt passen!!




Kommentar von elevyk am 28. Juli 2008 12:55

Ich habe ein Problem, ich bin zu ehrlich, man würde merken, wenn ich Schwarzgelder hätte. Wenn ich mich ungerecht behandelt fühle, kann ich auch mal eklig werden und davor hatte ich Angst.


fennek
beantwortet von fennek am 29. Juli 2008 23:01
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Das FA kann noch mehr verlangen.

Bis in die Unterhose rein ?

Man braucht dazu keine Gesetz freie Zone -

die Gesetze wurden entsprechend "angepasst " -

wie bei der STASI.

Andererseits haben sich soviele Menschen

negativ gewandelt,

daß nur immer ein "Gleicher " von angeblich

allen " Gleichen " dafür übrig bleiben kann.

Deutschland hat sich nicht zu einem

vorteilhaften Land entwickelt - sondern zum

Gegenteil.

Weltweit gibt es in diesem Negativen kein

vergleichbares Land zu Deutschland, das

innerhalb von gut 90 Jahren 3 " seltsame " -

auch kriminelle Staatssysteme aus dem Bluten

der Einfachen hoch gezogen hat, wieder

vernichtet hat, nicht viel oder nichts dazu

gelernt hat - und jetzt dabei ist ohne Anlass

das 4. Staatssystem sinnlos und unkreativ zu

zerstören. Für ein gemeinsames Europa wird

Deutschland bald nichts mehr dazu bringen.

Eigentlich schade für Deutschland und die

jungen Generationen !

Armes Deutschland !

Und das alles nur, weil die Zukunft

Deutschlands in ein paar Grabkammern

im FiMi einbetoniert ist.

Kommentar von elevyk am 31. Juli 2008 10:55

Mit der Stasi hatte ich so meine Negativ-Erfahrungen, aber ich hatte einen sicheren Job. Heute muss ich mich überall nackig machen, jeder will von mir wissen , warum, weshalb, wodurch. Ob Bewerbungsgespräch, ARGE, Finanzamt, Arzt, Krankenkasse, Rentenkasse, Versicherung. Früher hat mich nur eine Institution überwacht, die staatl.Versicherung hat von mir einfach keine Angaben bekommen, Welche Werte in meiner Wohnung stehen. Heute droht überall der Ausschluss, sei es Rechtsschutz oder sonst was. Aber das dies so ist, bzw. in der alten BRD so war, hat man doch gewusst. Die Blauäugigen haben eben nur Bananen gesehen. Es war doch klar, dass die Konkurrenz Sozialismus auch im Westen soziale Systeme schaffen musste, die auch sehr gut waren. Aber es gibt keine Konkurrenz mehr und man hat von ihr sogar gelernt. Die Versuche, die man mit uns Deutschen macht, die reichen mir. Wer auch immer die Fäden zieht, Schuld sind die Deutschen selber, und dass es mit dieser Überflussgesellschaft nicht so weiter gehen konnte, ist mir schon Mitte der 90 er aufgefallen. Wenn ich die arroganten Deutschen im Ausland mit ihrer lauten Art beobachtete, war ich lieber still, damit ja niemand merkt, dass ich auch diese Sprache spreche. Jetzt sind die Russen am Zug und auch die kriegen noch mal das große Erwachen. Peinlich, wie die sich in den Hotels benehmen.Ich lese da lieber die Bibel als Antichrist.

Kommentar von Simple_avatar6smallfennek am 1. August 2008 20:51

So ist es !

Hatte mir 1992 / 93 erlaubt meine Finger drauf zu legen. Als ich in den NBL der Treuhand ihre Wirkweise erlebte. Zu der Wahrheit die ich dann aussprach und auf die dann kommend und anstehend heutige Situation hin wies - hat sich niemand hingezogen. Eher mit dem Kopf geschüttelt und mich als Spinner behandelt. Bis auf ganz wenige Ausnahmen wollte niemand die Situation wirklich richtig erkennen. Heute ist das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Guten Rutsch Germany !

Kommentar von 649301eb130914b4a8b5d88fbe2634a2smallSilmoo am 9. November 2008 23:47

DH


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