Extremer Traum: Sterben & Wiedergeburt; hattet ihr sowas Ähnliches?

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5 Antworten

Da du dich ohnehin mit solchen Dingen beschäftigst (u.a. mit Filmen und Dokus), nehme ich an, dass du vorher schon Gedanken und Vorstellungen
an Reinkarnation hattest, wie das wohl ungefähr abläuft usw... Von daher sehe
ich deinen Traum als eine Art Verarbeitung deiner spirituellen Beschäftigung, wo du womöglich schon mal ähnliche Vorstellungen wie im Traum hattest, nur ohne entsprechende Gefühle (wegen „Verdrängung“). Der Traum hat das dann quasi nachgeholt... ich selber habe fast jede Nacht Träume, wo ich ganz „reale“ und intensive Gefühle spüre (u.a. Angst, Trauer, Wut, Freude, Extase...), die in meinem „Tagesbewusstsein“ nicht (oder nicht so stark) auftauchen... oft spüre ich sie noch einige Sekunden nach dem Aufwachen oder sie beeinflussen sogar meine ganze Tagesstimmung - nichts ungewöhnliches also ;-)

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Kommentar von Rageskull
17.03.2016, 23:09

Ja, ich hab auch schonmal daran gedacht dass die äußeren Eindrücke die man sich von etwas holt das eigentliche Erlebnis oder eine Wiederspieglung davon im Traum beeinflussen, weil man ja sozusagen schon unterbewusst eine gewisse erwartungshaltung hat irgendetwas gegenüber, das würde auch verdeutlichen dass man alles aufgenommene im Traum verarbeitet, was mich wiederrum staunen lässt was für starke und reale Emotionen und Erlebnisse im Traum (re-)produziert werden können.

Danke für deinen Beitrag:)

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Da hilft nur Erkenntnis

---Wer Erkenntnisse auf diesem Gebiete hat, der weiß, daß typische unterbewußte Seelenvorgänge bei den verschiedensten Menschen sich in die verschiedensten Lebensreminiszenzen einkleiden und daß es nicht auf den Inhalt des Traumes ankommt.

---Man kommt nur darauf, was da eigentlich zugrunde liegt, wenn man sich darin schult, von dem Inhalt des Traumes ganz abzusehen, wenn man sich darin schult, ich möchte sagen, die innere Dramatik des Traumes ins Auge zu fassen: ob der Traum davon ausgeht, in einer gewissen Traumvorstellung zuerst eine Grundlage zu legen, dann eine Spannung zu schaffen und einen Ablauf, oder ob eine andere Folge da ist, ob zuerst eine Spannung und dann eine Auflösung da ist.

---Es bedarf einer großen Vorbereitung, den Ablauf des Traumes in seiner Dramatik, ganz abgesehen von dem Inhalt der Bilder, ins Auge zu fassen. Wer Träume verstehen will, muß in der Lage sein, etwas auszuführen gegenüber dem Traume, das gleich käme dem, wenn man ein Drama vor sich hat und sich für die Bilder nur insoferne interessiert, als man dahinter den Dichter ins Auge faßt, in dem, was er auf- und abwogend erlebt.

---Erst wenn man aufhört, den Traum durch eine abstrakte symbolische Ausdeutung der Bilderwelt ergreifen zu wollen, erst wenn man in die Lage kommt, sich einzuleben in die innere Dramatik des Traumes, in den inneren Zusammenhang, abgesehen von der Symbolik, von dem Inhalte der Bilder, erst dann merkt man, in welchem Verhältnisse die Seele zu dem steht, was geistige Umwelt ist. Denn diese kann nicht durch die Traumbilder gesehen werden, in die derjenige, der kein imaginatives Schauen hat, durch die abnormen Verhältnisse des Schlafes das Wirkliche kleidet, sondern nur durch das imaginative Bewußtsein.

---Was sich abspielt jenseits der Traumbilder als Traumdramatik, das ist nur durch das imaginative Bewußtsein zu erkennen.
(Steiner: GA 73 Seite 187f)

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Ich hatte bereits zwei Mal im Leben eine solche Erfahrung. ( Und darüber hinaus noch viel mehr).

Es gibt mehr, als unsere fünf Sinne "direkt" wahrnehmen. Manchmal manifestieren sich solche Dinge jedoch in einer Art und Weise, um sie uns bewusst werden zu lassen. Manche mögen denken, dass sie sich solches vielleicht einbilden. Die Wege auf denen die "geistige Welt" kommuniziert, sind vielfältig. Doch wenn man bereit ist "zuzuhören" findet man Botschaften z.B. über Träume, Visionen, Bewusstwerdens eines Moments, Textstelle eines Liedes, Deja Vus usw.


Oft geschehen solche Dinge, wen man sehr "gestresst" ist. Man ist ein Stück "außer" sich.

Freue dich über dieses Geschenk, über diese Erfahrung. Bewahre sie vor allem, wenn du schwere Zeiten hast. Du hast erfahren, dass du jederzeit das "Spiel" beenden kannst. Du weißt nun auch, dass es sich lohnt um deiner Entwicklung wegen, das Spiel nicht zu beenden.

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psychologisch gesehen hast du im Traum ein Szenario mit echter Todesangst durchlebt. Etwas ähnliches ist mir auch schon passiert, kurz nach dem Tod meines Urgroßvaters.

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Kommentar von Rageskull
15.03.2016, 17:57

Danke für die Info:)

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Hi :) das klingt interessant und ganz nach einem klar-Traum. Die sind ziemlich cool wenn man weiß wie man damit umgeht, diese Art von Traum kann man nämlich kontrollieren :) in der Traumdeutung sagt man ja, dass vom Tod zu träumen darauf hindeutet, einen Neuanfang gemacht zu oder sich zu wünschen. Im Internet findet man viele Tricks wie man so einen klar-Traum (oder liquid Dream) trainiert 

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Kommentar von Rageskull
15.03.2016, 17:59

Hallo, ja ich kenne Klarträume :) Ich habe es auch schon des öfteren versucht aber habs nicht hinbekommen, ich hab mir vorgenommen es richtig zu versuchen wenn der Abi-Stress vorbei ist.

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