Frage von Unicornstar11, 129

Extreme Sorgen um Hund?

Hallo, Ich hab jetzt schon seit längerer Zeit ein Problem was mich sehr belastet. Ich mache mir extreme Sorgen um meinen Hund, obwohl es ihm gut geht. Ich weiß das ist schwer zu verstehen. Alles fing an als er eines Nachts sich sehr häufig übergeben hat und ich dachte er hat einen Giftköder gefressen. Beim TA stellte sich heraus das er nur eine kleine Grippe hatte. Wenn er sich nun ein kleines bisschen anders verhält als sonst bekomme ich richtige Angstzustände. Ich zitter, es sticht in meinem Bauch und ich muss auf die Toilette. Mir geht es total schlecht obwohl es gar keinen Grund gibt. Langsam halte ich das echt nicht mehr aus. Ich habe Angst das ich verrückt bin.

Expertenantwort
von jww28, Community-Experte für Hund, 59

Hi,

ich kann dich da sehr gut verstehen, mache das gleiche durch mit meiner Hündin :( Leider hat das aber nicht unmittelbar mit den Hund zu tun,sondern in der Regel hat man Vorerkrankungen, bei mir sind es zB wiederkehrende Depressionen die die böse Gedanken auslösen die zu der Angst führen, es könnte was schlimmes mit den Hund sein. Kann dir daher nur empfehlen mal einen Therapeuten aufzusuchen weil diese Art von Angst nicht gesund ist und das normale Leben lähmt. 

Antwort
von HerrVonRibbeck, 38

Hallo Unicorn,

die Beziehung zu Deinem Hund deckt Ängste und Unsicherheiten auf, die in Dir bereits vorhanden waren und noch sind. Kann es sein, dass Du ein 'grundsätzliches' Problem mit Verlustangst hast?

Nimm all die Problematiken, die mit Hund auftauchen, dankbar an und arbeite dran, es lässt Dich menschlich wachsen und bringt Dich vielleicht sogar auf einen so positiven neuen Lebensweg, mit dem Du nie gerechnet hättest.

Sehr empfehlen kann ich Dir ein Coaching von jemandem, der sich auf Mensch/Hund Problematiken spezialisiert hat. Mit dessen Hilfe Du mal nachschauen kannst, was bei Dir im innersten los ist und welche Strategien Dir zur Verfügung stehen, um die Situation zu überwinden. 

Wünsch Euch zweien alles gute!

Kommentar von HerrVonRibbeck ,

Möchte Dir und allen anderen, die ähnliche Probleme/Erfahrungen haben, diesen tollen Blog an's Herz legen:

http://www.strukturgeberin.de/bist-du-dein-hund

Expertenantwort
von Buddhishi, Community-Experte für Angst & Psyche, 72

HalloUnicornstar11,

Du bist nicht verrückt! Jede/r Hundehalter/in macht sich Sorgen um den 'Best Friend', das ist normal. Bei Dir ist es halt etwas ausgeprägter, was vielleicht mit dem von Dir beschriebenen Ereignis zu tun hat. Dagegen können Rescue Tropfen von Dr. Bach Blüten helfen. (Apotheke) Einfach 4 Tr. in ein Glas Wasser und in kleinen Schlucken trinken.

Und dann halte Dir bitte vor Augen: Nicht jede Krankheit ist gleich ein Notfall. Sehr viele Krankheiten lassen sich heutzutage zum Glück behandeln. Wie alt ist Dein Hund? D. h. wieviele Jahre hat er noch an Lebenserwartung vor sich?

Schaue nicht nur in die Zukunft, was alles passieren könnte, sondern genieße das JETZT mit Deinem Hund. Lebe mit ihm und die Sorgen vergehen.

Wenn Du noch Fragen hast, schreibe mir gerne einen Kommentar :-)

LG und alles Gute wünscht Dir und Deinem Hund

Buddhishi

Kommentar von Unicornstar11 ,

Danke für die schnelle Antwort. Er ist 3 1/2 Jahre also noch jung

Kommentar von Buddhishi ,

Ich hoffe, meine Tipps waren hilfreich :-) Na, siehst Du, er hat bestimmt ganz viele gesunde Jahre vor sich. Also erfreue Dich an der gemeinsamen Zeit mit ihm.

Ich kann Dir aus Erfahrung sagen (habe schon Katzen und Hunde gehen lassen müssen), dass ich noch heute um jeden Augenblick froh war, den ich mit meinen Tieren genießen durfte. Das was bleibt sind die schönen Erinnerungen und die kann man sich 'erarbeiten', wenn man möglichst viel Zeit mit seinem Hund in der Gegenwart verbringt.

Herzliche Grüße

Antwort
von Annapk, 8

Ich genau so ich glaube jeder der jemanden hat der einem wirklich am Herzen liegt und ich glaube jeder und wenn dieser jemand dann noch nicht mal sprechen kann ist es sehr schwer die Ruhe zu bewahren und vor allen Dingen wenn man so was heftiges obwohl es ja am Ende gar nichts heftiges war wie du erlebt hast dann ist das schon sehr schwer dann ruhig zu bleiben bei mir war das auch so mein Hund hat sich die ganze Nacht übergeben das war weil wir ein Flohmittel vom Tierarzt bekommen haben was in das Blut von meinem Hund rein gegangen ist seitdem mache ich mir dauernd sorgen das mein Hund stirbt jetzt schon wieder wenn er einmal keine Leckerlis will will ich gleich zum Tierarzt Rennen das erlauben meine Eltern aber nicht warst du da nie machen könntest: du könntest mal einen richtigen Hundeexperten fragen was so die Anzeichen sind und wenn es einem Hund wirklich nicht gut geht dann guckst du deinen Hund ab nimmst eine Liste mit den Sachen und kreuzt ab was zu deinem Hund passt wenn mehr als die Hälfte hast dann kannst du gerne zum Tierarzt gehen aber sonst guck einfach Fernsehen beschäftigen dich mit ihm oder gewöhn dir Test an wo du ganz sicher weißt das ist dein Hund noch gut geht. Aber du bist alles andere als verrückt

Kommentar von Unicornstar11 ,

Danke für deine Antwort. Es hat sich mittlerweile schon gebessert. Meine Eltern wollen auch nicht jedes mal zum Tierarzt 😂

Antwort
von Miesepriem, 23

Ich kann das nachvollziehen. Mein Rüde hatte Epilepsie. Die Anfälle kamen in immer kürzeren Abständen, jedesmal sobald er sich selbst im Schlaf bewegte oder träumte lies mich hochschrecken. -.-*

Selbst bei meiner Kleinen die ein gutes Jahr ist, schrecke ich manchmal hoch wenn sie sich bewegt im Schlaf oder träumt.... so sehr sitzt das noch drin.

Das liegt halt daran, das Hunde für manche Menschen nicht nur Tiere sind, sondern zur Familie gehören. =)

Antwort
von Blacksnow87, 44

Ich bin genauso..
Wir lieben halt unsere fellnasen über alles und wir können die tiere nur nach dem verhalten einschätzen.
Leider können sie ja net mit uns reden.. deshalb hab ich auch immer grad angst wenn sich eines meiner tiere komisch verhält..

Antwort
von Einhorn64, 49

Du bist ned verrückt ;)
Ich reagiere genauso wenn es meiner Katze schlecht geht

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