Frage von Jalia, 70

Extreme Schlafstörung, was kann ich tun?

Hey,

Am besten erkläre ich erstmal was alles in der Vergangenheit liegt, aber denke ich zur jetzigen Situation geführt hat. Ich habe eine chronisch rezidivierende Depression, habe seitdem das angefangen hat Probleme beim einschlafen. Dafür habe ich dann bei einem stationären Klinikaufenthalt Lasea bekommen, hat super funktioniert, später kam Cipralex (nicht wegen dem schlafen) dazu, was mich zusammen mit dem Lasea aber so müde gemacht hat, dass ich den ganzen Tag hätte schlafen können, also wurde Lasea wieder abgesetzt. So konnte ich dann lange Zeit super schlafen, bis das irgendwann auch nicht mehr funktioniert hat.

Dann habe ich mir einen Neurologen gesucht, der mir Zopiclon verschrieben hat. Damit konnte ich dann auch super ein- und durchschlafen. Jedoch soll man das nicht besonders lange nehmen. Der oben genannte Neurologe hat jedoch keinen Plan wie es jetzt weiter gehen soll (ja ich weiß, dass ich mir einen neuen suchen sollte). Jetzt ist mein Zopiclon seit 4-5 Tagen leer und ich bin dann direkt zur Apotheke gegangen und habe mir Hoggar Night geholt.

Nachdem ich das ja jetzt ein bisschen getestet habe (habe 2 Tabletten am Tag genommen, die Tageshöchstdosis), kann ich sagen, das bringt gar nichts, jedenfalls nicht für mich.

SeitDem ich das nehme bzw. Auch immer dann wenn ich mal nichts genommen habe (weil vergessen) schlafe ich nachts überhaupt nicht. Müde bin ich aber quasi den ganzen Tag lang. Und sobald es hell wird schlafe ich auch wie ein Baby nur nachts, geht gar nichts auch wenn ich eigentlich todmüde bin.

Egal wann ich ins Bett gehe, ich stehe immer so gegen 12 Uhr auf (also egal ob 22 Uhr oder 5 Uhr morgens). Ich bin eigentlich immer totmüde, vor allem aber tagsüber.

Ich habe mir auch schon sehr sehr sehr oft vorgenommen am Tag viel zu machen, damit ich abends müde bin, aber tagsüber bin ich so müde, dass ich fast nichts geschafft bekomme und wenn ich nur kurz irgendetwas mache werde ich noch müder als ich eh schon bin und habe dann auch das Gefühl ich falle gleich um vor lauter müdigkeit.

Langer Text, kurze Frage: Wie bekomme ich es hin wieder normal zu schlafen? Bzw. mir das Zopiclon selbst zu entwöhnen?

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Expertenantwort
von samm1917, Community-Experte für Depression, 22

Dieses Problem kenne ich gut. Mit Zolpidem bzw. Zopiclon konnte ich perfekt schlafen, leider sollte man dieses Medikament(e) nicht zulange nehmen, da eine Suchtgefahr besteht. Hinzu kommt die Toleranzentwicklung: Man braucht eine immer höhere Dosis um den gleichen Effekt zu erziehlen.

Was mir geholfen hat ist eine Kombination zwischen eisenharter Disziplin (was in Zeiten einer depressiven Phase unheimlich schwierig ist) und einem sedierenden Antidepressiva (Mirtazapin).

Ich stellte meinen Wecker knallhart auf 8-9h Morgens. Die ersten Tage waren die Hölle. Ich war unheimlich müde, den ganzen Tag lang. Nach einigen Tagen bemerkte ich allerdings eine Veränderung. Ich war unter dem Strich weniger müde als wenn ich den halben Tag schlief.

Zur gleichen Zeit bekam ich ein sedierendes Antidepressivum, welches mir beim Einschlafen stark half. Nebenwirkung leider Gewichtszunahme.

Antwort
von TheBadBoyy, 48

Hatte dasselbe schonmal.. 

Es kann daran legen das du hungrig bist, war bei mir auch so..
Und seit dem ich Gut esse vor'm schlafen und trinke, schlafe ich wie' ein Baby.. Hat sich mal wieder so gut angefühlt :).. 
Versuchs mal!

Kommentar von Jalia ,

Danke für die Antwort. Das hat bei mir auch schon funktioniert, aber leider mittlerweile nicht mehr.

Kommentar von TheBadBoyy ,

Beleuchtung im Zimmer ausschalten alles.

Einschlafmusik mal versucht? 

Warme Milch?:)
Fernsehen? 
Sonst zum Arzt Schlaftabletten ab und zu nehmen damit dein Körper sich an die Müdigkeit wieder mal gewöhnt.

Antwort
von Jewiberg, 23

Frag mal deinen Arzt nach Valdoxan. Das ist gut.

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