Extreme Angst vor der Blutabnahme?

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7 Antworten

Du solltest viel trinken. Vielleicht holst Du Dir in der Apotheke mal eine Heparinsalbe und streichst die vorher auf den Arm, das fördert die Durchblutung und macht die Venen besser tastbar.

Aber tröste Dich, Du stehst nicht allein da. Ich bin der totale Schisser, was intravenöse Dinge angeht. Keine OP oder intramuskuläre Spritze macht mir etwas aus, aber eine Nadeln in der Vene hat mich auch schon ohnmächtig werden lassen.

Sag den Mädels oder Jungs bei der Blutabnahme, daß Du Angst hättest. Dann nimmt man vermutlich eine kleinere Nadel oder ein Butterfly, damit geht das ganz gut. Ich muß sehr häufig Blut abgeben, sterbe jedesmal 100 Tode, kann Dich also gut verstehen. Am besten ist, Du denkst an etwas ganz Schönes, dann klappt e meistens besser.

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Da brauchst du dir keine Gedanken machen.

Bisher hat nur ein Arzt mal nicht die Vene bei mir gefunden und nach drei Versuchen
aufgegeben. Die Arzthelferin hat dann am nächsten morgen ohne Probleme
Blut abnehmen können. Das man die Vene nicht findet, ist nur ganz selten
mal der Fall. Und die Arzthelfer können das meistens auch besser, weil sie dabei mehr Routine haben.  Also alles nicht schlimm und ich bin mir ganz sicher, dass es bei dir morgen alles reibungslos ablaufen wird

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Die Arzthelferinen wissen schon wie sie abnehmen müssen ansonsten stocken sie den Arm ab so dass er dicker wird und suchen sich die dickste Vene.Mach mal lieber Nichts dass wird schon Keine Angst

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Einfach hingehen. Die Arzthelferinnen machen das schon. Als ich noch Kind war hat die Arzthelferin mal die Vene nicht gefunden. Und das ein paar mal. Seit da hatte ich auch immer Angst davor. Ich konnte mir sowas nichtmal im Film anschauen und musste wegsehen. Nach der letzten Blutabnahme ist alles wieder ok. Ich brenne jetzt nicht drauf Blut spenden z8 gehen, aber eigentlich ist es nur ein kleiner Picks.

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Wilkommen im club ich persönlich habe mich mit der nadel verfeindet und bekomme nur schon an den gedanken an die nadel gänsehaut...
Jedoch wenn ich mal ne spritze machen muss ist alles nur halb so schlimm😧 und wegen den venen hat der arzt seine tricks um die zu finden

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Du solltest nicht so viel Angst vor der eigentlichen Blutabnahme haben. Das ist nur ein kleiner piks und das war’s (wenn es eine erfahrene routinierte Person macht und kein Anfänger). Bei der Blutabnahme gibt es etwas viel schlimmeres bzw. bedrohlicheres welches aber nicht weh tut. In ständiger Regelmäßigkeit sehe ich Blutabnahmen die den Tatbestand einer Körperverletzung erfüllen zum Beispiel das Abtasten der Vene NACH der Desinfektion mit unsterilen kontaminierten Handschuhen bzw. Fingern. Die meisten sprühen das Desinfektionsmittel auf die Haut und warten aber dann nicht die vorgeschriebenen 30 Sekunden Einwirkzeit ab sondern wischen das Desinfektionsmittel mit einem Tupfer gleich wieder ab. Weiterhin tasten sie mit ihren Finger noch einmal die Vene bevor sie in die Vene stechen. Es ist vollkommen egal ob die Person dabei Einmalhandschuhe trägt oder nicht, denn sie hat in der Zwischenzeit schon wieder so viele Dinge angefasst die mit Keinem belastet sind und diese sich dann am Finger oder Handschuh befinden (Stauungsgummiband, Unterleg bzw. Stützkissen, Ablage, Stuhl, Griffe von Schubladen oder Kühlschrank, die Hand des Patienten usw.). Wenn sie danach auf die desinfizierte Haut fast, bringt sie wieder Keime auf die Haut die dann beim punktieren mit in die Haut oder Vene geschoben werden können. Also kann man sich in diesem Fall auch die vorherige Desinfektion der Haut sparen. Sie ist damit überflüssig bzw. unwirksam geworden. Manche nehmen überhaupt kein Desinfektionsmittel sondern nur einen trockenen Tupfer oder auf dem Tupfer ist so wenig Desinfektionsmittel das man sich das Desinfektionsmittel auch gleich sparen kann. Ich habe auch schon Fälle gesehen, wo die Person mit ihrer Hand die Nadel etwas verbogen hat damit sie gerader in die Vene kommt. Das diese Nadel dann nicht mehr steril ist und die Bakterien und Viren so in die Vene gelangen leuchtet wohl jeden ein. Auch der Tupfer der nach der Blutabnahme auf die Punktionsstelle gelegt wird ist oft mehrfach mit unsterilen Fingern oder Handschuhen angefasst worden, so dass sich auch hier wieder sehr viele Keime auf dem Tupfer befinden die dann auf die offene Wunde gelegt werden. Auch eine kleine Punktionsstelle ist eine offene Wunde und muss auch so behandelt werden. Man sollte dann zu mindest den Tupfer noch einmal mit Desinfektionsspray behandeln bevor man ihn auf die Punktionsstelle legt. Manchmal wird nach der B-Abnahme mit dem Tupfer schon auf die Punktionsstelle gedrückt obwohl die Nadel noch in der Vene ist. Man darf aber erst drücken, wenn die Nadel herausgezogen wurde. Oft wird auch nicht auf die richtige Reihenfolge (Farbe) der Blutröhrchen geachtet welches dann den Befund ungenau machen kann oder der Pat. macht zu lange eine Faust. Dann steigt der Kaliumwert weil Blutkörper platzen und Kalium freisetzen. Der Arzt vermutet dann bei der Auswertung eine Nierenerkrankung. In Wirklichkeit war es nur ein Blutabnahmefehler. Um einen Eisenmangel (z.B. bei einer Anämie) festzustellen darf nicht nur das Serumeisen gemessen werden sondern auch das Ferritin in dem Eisen gespeichert wird. Aber weil das ein Laie alles nicht weiß, moniert dies auch keiner und keiner merkt bzw. weiß was da gerade alles falsch gemacht wurde und welche Bakterien und Viren er gerade in die Haut oder Vene bekommen hat. Dies geschieht in Deutschland jeden Tag tausendfach. Wir können nur froh sein, dass ein gesunder Mensch so ein gutes Immunsystem hat welches die meisten Bakterien und Viren erfolgreich bekämpfen kann. Gefährlich wird es aber dann, wenn ein Mensch kein gutes Immunsystem hat oder sein Immunsystem gerade geschwächt ist (alte Menschen, kranke Menschen, verletzte Menschen, Menschen mit Chemotherapie, Allergiker usw.). In diesem Fall kann eine harmlose Blutabnahme fatalen Folgen haben die bis zu einer Sepsis führen kann. Genauso schlimm ist es, wenn ein Mensch durch eine Blutabnahme mit einem MRSA infiziert wird den er dann nicht wieder eliminieren kann. Dabei wären doch all diese Fehler so einfach zu verhindern. Natürlich werden Menschen bzw. Patienten jeden Tag mit Bakterien, Viren, Pilzen usw. infiziert bzw. angesteckt (Krankenhaus, Arztpraxen, Ambulante Praxen, Zahnarzt, Einkaufzentren, Theater, Konzerte usw.) aber rechtfertigt dies eine unhygienische Blutabnahme? Dies stellt ein Eingriff in den Körper dar. Vieles lässt sich nicht vermeiden, aber einiges schon.

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einfach entspannen und ruhig an die Sache ran gehen. Ich selber gehe Blutspenden und ich habe eigentlich auch immer etwas Angst davor, aber beiße die Zähne kurz zusammen und mache die Augen zu und dann ist die Nadel schon drinnen.

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