Extemporale geschrieben ohne den Stoff durchgenommen zu haben?

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4 Antworten

Der Grad der https://de.wikipedia.org/wiki/Schwierigkeit">Schwierigkeit wird in https://de.wikipedia.org/wiki/Bayern">Bayern (und anderen Bundesländern) dabei durch den Grad der Anforderung an das https://de.wikipedia.org/wiki/Abstraktionsverm%C3%B6gen">Abstraktionsvermögen des Schülers bestimmt. So gibt es vier verschiedene Abstraktionstypen bei Fragen – von leicht bis schwer, die je nach Gewichtung einen unterschiedlichen Anteil (in Prozent) an der Gesamtheit aller Fragen haben sollen. Hier am Beispiel für Bayern:

  • Reproduktion (20%). Gelerntes Wissen wiedergeben. In Geschichte z. B. eine Jahreszahl eines Ereignisses nennen.
  • Reorganisation (40%). Gelerntes Wissen, aber mit veränderten Parametern wiedergeben. In Geschichte z. B. aus dem Wissen um die europäischen Kolonien in Afrika eine Rangfolge des europäischen Einflusses in Afrika erstellen.
  • Transfer (30%). Eine gelernte https://de.wikipedia.org/wiki/Methode">Methode auf einem neuen Gebiet anwenden (und wissen, welche Methode zur Lösung führen wird). In Geschichte z. B. einschätzen, warum die 1848-Revolution in Deutschland nicht erfolgreich war, und dabei das Wissen um die Gründe, die zur Französischen Revolution geführt haben, verwenden.
  • Neues Gebiet (10%). Auf einem neuen Gebiet, und nur aus den in der Prüfung vorgegebenen Fakten, eine Lösung finden. Hier wird nicht Gelerntes abgefragt, sondern ist die allgemeine Intelligenz und Inspiration gefordert.


  • so viel dazu. also lautet die Antwort ganz klar, ja sie darf euch Aufgaben geben auch wenn ihr dieses Thema nicht durch genommen habt.
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Kommentar von jubigirl25
03.11.2016, 11:13

Ich finde das persönlich jetzt nicht alltu schlimm, sondern das Schlimme ist, das man uns das vorher nicht gesagt hat das sowas vorkommt bzw. in Prüfungen gibt

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Kommentar von jubigirl25
03.11.2016, 11:14

Können sie mir auch eine Antwort auf die zweite Frage geben?🤔

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Kommentar von jubigirl25
03.11.2016, 19:54

Naja soweit ich die Ordung durchgelesen habe, hat ein Schüler der bei den letzten 2 Unterrichtsstunden über das jeweilige Thema nicht dagewesen war,nicht an der Ex teilzunehmen

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"Das hatten wir im Unterricht nicht besprochen" ...

Das ist doch normal, dass man nicht immer alles bespricht. Generell sollst du ja auch zum denken ausgebildet werden und nicht zum auswendig lernen. Die Frage ist, ob man euer vorhandenes Wissen euch ermöglichen könnte, durch logische Schlussfolgerungen auf die korrekte Lösung - oder zumindest einen richtigen Lösungsansatz zu kommen. Bei mir damals (Abitur 2005) war es normal, dass eine Klausur oder ein Test aus 3 Teilen bestand: Auswendig gelerntes (20%), Auswendig gelerntes anwenden (50%), "neue, bisher unbekannte Aufgaben anhand vorhandenem Wissen lösen" (30%). Finde ich auch generell interessanter, als nur auswendig gelerntes Wissen zu erbrechen.

Im Endeffekt sind Sondereinzelkosten auch nur Kosten, die man entsprechend gegenrechnet. Ist einfach nur fraglich, ob man das von einem Schüler der 11. Klasse verlangen kann, dass er so etwas erkennt und umsetzt.

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Kommentar von jubigirl25
03.11.2016, 10:34

Hm da haben sie wiederrum auch recht

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Bei euch ist das nicht zulässig... ihr habt ein Leben. Bei mir damals am Gymnasium war das zulässig ^^.

Aber naja...wenn du doch eh schon weißt, dass es unzulässig ist, dann darf sie das logischerweise auch nicht. Wendet euch an den Direktor und gut ist.

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Kommentar von jubigirl25
03.11.2016, 09:39

Haben wir auch schon überlegt, aber dazu haben wir alle nicht den Arsch in der Hose :/

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