Frage von Mutzy1981, 115

Exmann nimmt ab und zu mal unseren gemeinsamen Sohn am WE zu sich nur nicht unsere Tochter. Wie soll ich mich verhalten?

Antwort
von passaufdichauf, 26

Du kannst deinen Ex nicht zum Umgang zwingen!

Wenn du jetzt sagst: entweder beide oder keinen, dann entziehst du ihm den Sohn und das kann schnell nach hinten los gehen!

Ich empfehle euch eine Mediation durch das Jugendamt.. wenn er weiterhin die Tochter nicht nehmen möchte, dann genieße du die freie alleine Zeit mit dem Kind, für euch beide, und auch, um es für sie leichter zu machen...

P.S.: Dein Ex ist ein Vollidiot!

Antwort
von maja11111, 17

dagegen wirst du garnichts machen können. du musst es akzeptieren und hinnehmen. zwingen wird ihn keiner die tochter zu nehmen. einziger rat wäre eine mediation beim jugendamt zu beginnen um ihm zu vermitteln das er seiner tochter schadet durch die offensichtliche ablehnung. ist es sein leibliches kind?

Antwort
von BellaBoo, 71

Ihm beide nicht mehr geben...ich finde das Verhalten ist eine Unverschämtheit, es sind ja wohl beide seine Kinder und er hat sich um beide gleichermassen zu kümmern. Deine Tochter muss sich ja total zurückgesetzt fühlen.

Mit was begründet er das denn ?

Ausserdem würde ich eine Sachbearbeiterin des Jugendamtes darüber informieren, falls ihr eine habt.

Kommentar von Mutzy1981 ,

Wenn ich den grossen dann nicht rausgebe habe ich gleich die Polizei da , und ich möchte dann auch nicht das die Kinder das mitbekommen . ich werde auf jedenfall morgen gleich zum Jugendamt gehen und auch zum Gerichtshof er mal sehen was die dann sagen .Die kleine ist voll enttäuscht und fragt immer wieder wann sie endlich mal wieder zum Papa darf .

Kommentar von BellaBoo ,

Die kleine Maus tut mir total leid, das ist einfach nur gemein...gerade Mädchen hängen an ihrem Papa.

Hol dir Rückendeckung vom Jugendamt, das ist das Beste. Erzähl denen, wie schlimm das für deine Kleine und wie sehr sie leidet...

Sorry, aber dein Ex ist ein Id***...

Ich muss auch morgen zum JA...allerdings weil mein Sohn seinen Vater auf keinen Fall mehr sehen will, so kanns auch gehen.

Antwort
von berlina76, 51

Wie alt sind die Kinder? 

Wenn das Mädchen noch an der Brust hängt solte das kein Problem sein. Bekommt sie das aber schon mit ist hier ein Allgemeines Gespräch über das Umgangsrecht nötig.

Kommentar von Mutzy1981 ,

Der grosse ist 8 Jahre und die kleine 7 Jahre 

Antwort
von lina1414, 59

Ihn darauf ansprechen. Das sehe ich als einize Möglichkeit

Kommentar von Mutzy1981 ,

Habe ihn schon darauf angesprochen , seine Antwort : er nimmt sie nicht er will es nicht .

Kommentar von lina1414 ,

Dann würde ich ihm den Sohn auch nicht mehr geben. Das ist wirklich nicht fair und ich verstehe auch nicht wie man seine Kinder so ungleich behandeln kann. Traurig wirklich. Die arme Tochter

Kommentar von maja11111 ,

tolle idee - damit macht sie sich strafbar.

Antwort
von kaufi, 57

Ich würde das unterbinden. Entweder beide oder keine !!! Da würd ich auch das Jugendamt drüber informieren und denen gleich sagen, das es nicht zum Kindeswohle deiner Tochter ist, wenn er deinen Sohn vorzieht. Wenns dumm läuft leidet deine Tochter irgendwann an Komplexe und fühlt sich minderwertig. Mach was dagegen.....

Kommentar von Mutzy1981 ,

Entschluss steht fest, morgen Jugendamt und Gerichtshelfer

Kommentar von kaufi ,

Sehr gut !!! Ich würde mich freuen wenn du uns am Laufenden hälst......

Kommentar von Mutzy1981 ,

Das werde ich machen .Tut gut wenn man mal mit anderen darüber schreiben kann .

Kommentar von martinzuhause ,

"Ich würde das unterbinden. Entweder beide oder keine !!! "

da sieht dann jedes gericht einen klassischen kindesentzug durch die mutter .

du kannst dich da gerne beraten lassen ob da gerichtlich etwas zu klären ist. das jugendamt kann da nur beraten.

schaffst du einfach vollendete tatsachen wird das nur zu deinem nachteil sein

Kommentar von kaufi ,

Klar muss sie das vorher rechtlich durchsetzen können. Ich denke es ist ihr auch klar, das sie nicht einfach den Sohn dem Ex vorenthalten kann.

Ich denke aber, das ein Vater, welche das Kindeswohl der Tochter gefährdet und die Umganspflicht verletzt,  schlechter vor Gericht darsteht, als eine Mutter die mit ihrer Handlung ihre Tochter behütet.

Am Besten wäre vielleicht wenn sie direkt einen Richter mit der Problematik anschreibt und bis Klärung durchs Familiengericht den Umgang unterbinden lässt.

Der Vater muss auf jedenfall mal drüber aufgeklärt werden, welche Folgen das für seine Tochter psychich haben kann......und einsichtig werden.

Kommentar von martinzuhause ,

"Ich denke aber, das ein Vater, welche das Kindeswohl der Tochter gefährdet"

eine gefährdung des kndeswohls der tochter muss da aber wenigstens nachgewiesen werden. dann kann ein gericht festlegen das das er keinen umgang mit der tochter haben darf/muss.

damit hat er aber trotzdem das recht auf umgang mit dem sohn wenn er diesem nicht erheblich schaden wird.  -

warum sollte sie einen richter "direct" anschreiben. ?? sie kann sich an das zuständige gericht wenden, dieses wird dann mit dem jugendamt zusammen prüfen.

Kommentar von kaufi ,

Bis diese Prüfungen abgeschlossen sind, kann leider manchmal etwas dauern. Ich kenne einen Kindesvater welcher um seinen Sohn vor seiner Mutter zu schützen, einen Brief direkt an einen Richter verfasste. Die Antwort und seine persönliche Anhörung dauerte noch keine 5 Tage und es wurde zugleich ein Jugendpfleger dazu eingeladen. Da es bis zur Verhandlung noch einige Zeit gedauert hätte, wurde gleich ein Schreiben vom Richter verfasst, welches den Umgang erstmal untersagte.......bis die Gerichtsverhandlung dann ist.

Es hat also manchmal schon Sinn, sich gleich an einen Richter zu wenden und nicht erst über Rechtsanwälte zum Familiengericht..........

Kommentar von maja11111 ,

so etwas wird es hier nicht geben. der fall den du bechreibst sind sachen die gegen das kindeswohl verstoßen. hier wird kein kindeswohl gestört oder geschädigt. von daher sind solche eilentscheidungen extrem selten. ein verfahren wirds in diesem fahren garnicht geben, da sich kein grund ergibt irgendwas zu ändern. umgang findet zwischen sohn und vater statt. zu mehr oder anderem umgang kann er nicht gezwungen werden. ein erzwungener umgang mit der tochter könnte deren wohl schaden, wenn er sie bspweise mitnimmt, irgendwo absetzt bei bekannten und zum nachhausebringen wieder abholt.

Kommentar von kaufi ,

Ein Kindeswohl ist sehr wohl gefährdet, nämlich das der Tochter. Je nachdem wie das Kind es aufnimmt, kann die Zurückweisung schaden. Im Endeffekt kann nur die Mutter einschätzen was "gesünder" für das Kind wäre.

Kommentar von maja11111 ,

das darf sie nicht, dazu hat sie kein recht. km kann mit dem vater sprechen, aber zwingen zum umgang mit beiden kindern kann sie ihn nicht. den umgang mit dem sohn unterbinden darf sie nicht.

das selbe wird ein jugendamt und ein gericht erklären.

Kommentar von kaufi ,

Sie kann ihn nicht zwingen ? Ich denke aber das Gesetz kann es sehr wohl ( § 1684 BGB ) . Ist natürlich fraglich ob es Sinn macht.....wie du oben schon schriebst, bringt es nix wenn er es bei Bekannten absetzt.

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