Frage von MoehrenCrafter, 98

Existieren "wir" eigentlich wirklich?

Ich weiß, man kann es sich nicht beantworten aber was denkt ihr und was hab ihr für vorstellungen? Kann es vllt auch sein das wir nur ein test andere lebensformen oder irgendeiner kraft sind? Oder das es noch eine andere "welt" gibt und wir ein teil dieser sind, sozusagen unser universum ein teilchen dieser ist? Man kann und wird es sich nie erklären können, aber dennoch es muss foch irgendwas sein, es geht doch nicht (in unserer Vorstellung) das das hier nur ein zufall ist und irgendwie alles ein zufall ist und eigentlich gar NICHTS existiert. Es kann ja auch sein das man sich alles, auch das was ihr beispielsweise gerade schreibt ich mir nur vorstelle oder jetzt mal ganz grob alles so ist wie in Avatar und wir nur unseren körper hier steuern aber uns dessen nicht bewusst sind. Man kann sich so vieles denken, aber es ist nichtmal ein Bruchteil bekannt/existiert überhaupt. Ich frage mich das fast jeden Tag und weiß nicht wie ich das Leben sehen soll, natürluch das was man hat und für einen selber existiert genießen. Wie denkt ihr darüber? (Oder stell ich mir das nur vor und eure antworten sind meine eigenen "Gedanken"?)

Ich bin echt schon sehr lange mit all dem beschäftig und werde auch nie eine antwort darauf finden. Was denkt "ihr" darüber?

LG MoehrenCrafer ;)

Antwort
von kluserf, 41

Hi MoehrenCrafter

Mit diesem Thema beschäftige ich mich auch sehr gerne. Ich war ziemlich überrascht als ich sah, dass auch andere Menschen genau diese Gedanken über eine ganz bestimmte Theorie teilen. Es gibt eine Theorie, die besagt, dass nur man selbst existiert und alles andere(Mitmenschen, Raum,...) simuliert ist. Man selbst könnte nie richtig wissen ob das Umfeld auch "echt" ist.

Es gäbe die Möglichkeit, dass wir in einer Simulation, Matrix leben. Aber wer betreibt das? Für unsere Verhältnisse würde es unglaublich grosse Massen an Speicher und Rechenkraft brauchen um nur schon einen kleinen Ausschnitt zu simulieren, wenn es denn funktionieren würde. Ich habe manchmal auch das Gefühl, Umgebungssituationen fühlen sich etwas künstlich und angepasst an.

Wie wäre es denn, wenn sich der Mensch so weit entwickeln würde und eine eigene Simulation machen würde. Wir könnten wahrscheinlich in diese Simulation einwirken und Entscheidungen oder Geschehen beeinflussen.

Wir hätten ja keine Möglichkeit herauszufinden ob wir in der wirklichen, realen Welt leben. Es stellt sich auch die Frage, ob es mehrere Wirklichkeiten parallel zueinander gibt, welche eine Simulation betreiben. Die Simulationen könnten ja weitere Simulationen betreiben. Nach dieser Überlegung wäre es etwas wahrscheinlicher, wenn wir in einer dieser Simulationen leben würden.

Ich habe auch das Gefühl, dass die Zukunft bereits "klar" ist weil es (nach meiner Erfahrung)einen gewissen Auslöser, einen Grund für eine Aktion gibt. Wie das Ganze mit der Quantenphysik aussieht, weiss ich jetzt aber auch nicht;) Wenn man einen Würfel wirft, ist das für uns Zufall. Aber durch die Wurfenergie, Gravitation, Wind,usw ist es ja bereits vorher klar, welche Zahl erscheint. Den Auslöser für die Wurfenergie kann man ja auch wieder zurückverfolgen.

Das Thema ist wirklich spannend, ich mache jetzt seit etwa 2 Jahren intensiver Gedanken darüber:D Lg kluserf

Kommentar von MoehrenCrafter ,

Danke für deine lange und umfangreiche Meinung :) Man kann es sich einfach nicht erklären, was es alles gibt und wofür und wie überhaupt erst... Ich könnte dort unendlich lange drüber nachdenken aber würde niemals wissen was jetzt wirklich wahr ist. Ich weiß auch nicht was ich sagen oder denken oder sonstwas würde wenn ich es wüsste. Auch diese ganzen Geschehnisse auf der "Welt" hängen ja irgendwie auch damit zusammen. Unsere Gedanken lassen uns einfach nicht so weit um es zu wissen, es ist zu groß oder auch zu Geheim?

Kommentar von kluserf ,

Der Mensch nutzte sein Gehirn früher zum Jagen und Überleben, da ist es ja klar, wieso wir solche komplexe Prozesse nicht gut verstehen können. :) Es hätte uns in der Wildnis auch nicht viel genützt, Quadratwurzeln auszurechnen und Raumkrümmung zu verstehen. Vielleicht gibt es ein paar Lichtjahre weiter eine Lebensform, welche diese Vorgänge versteht.

Antwort
von WorldHistory99, 15

Man kann es nicht genau sagen.

Einerseits kann es keine Projektion sein, weil es ja Empfindungen gibt (z. B. körperliche) und weil es auch Menschen gibt die diese Frage ebenfalls stellen. Diese sind manchmal intelligenter als man selbst, deshalb erscheint es so paradox. Ich vermute die Kraft Gottes die hinter allem steht.

Auf der anderen Seite könnte man sich fragen, ob wir nicht auch in 1 Milliarde Jahren Technologien haben, mit denen wir eigenes Bewusstsein "simulieren" können. Das könnte man sich schon heute fragen.

Beispiel aus der Welt der Computerspiele: Wenn die Kreaturen in Minecraft denken könnten, wüssten sie dann dass sie nur eine Projektion sind? Oder denken sie, sie seien echt? Glauben sie an ihre Programmierer als ihre Götter? Man wird es wahrscheinlich erst erfahren wenn man tot ist.

Ich für meinen Teil glaube einfach dass unser Selbstreflektierendes Denken so hoch ausgeprägt ist dass wir als einziges Wesen die Existenz an sich in Frage stellen.

Antwort
von JTKirk2000, 36

Auf eine gewisse Art glaube ich in der Tat, dass wir wirklich existieren. Das mag jetzt irgendwie vollkommen simpel erscheinen, aber ich meine das in Zusammenhang mit meinem Kommentar, den ich eben zur Antwort von paul0507 geschrieben habe. also in Hinsicht darauf, dass ich glaube, dass das irdische Dasein eine Art von kollektivem Traum ist, an welchem wir teilnehmen können.

Ich sehe das irdische Dasein nicht wirklich als einen Test an, sondern eher als eine Chance oder Unterhaltung. Man kann sich Herausforderungen stellen, sie überstehen, daraus lernen, daran scheitern oder gar verbittert werden, aber sie bieten die Möglichkeit sich auch charakterlich und in Hinsicht auf Verständnis und Erkenntnis zu entwickeln, wenn man diese Möglichkeit nutzt.

Ich glaube sogar, dass es unzählige dieser kollektiven Träume gibt und einige in der Tat einander ähneln, nur dass sie eben derart versetzt zueinander ablaufen, dass man die Möglichkeit hat, "irdische Leben" wiederholt zu erleben, um alternative Wahlmöglichkeiten zu nutzen.

Antwort
von mayaillusion999, 6

Wir existieren nicht wirklich.

Alles existiert parallel zueinander und doch ist es eine Illusion. Nur ES ist echt. Das Nirvana, das Nichts.

Antwort
von sgn18blk, 32

Mit diesen Fragen beschäftige ich mich nicht mehr. Ich hatte genug Kopfschmerzen. Nach meinen Erfahrungen kann das auch sehr schlimm sein. Manchmal wird man ganz schnell aggressiv, weil man auf keine Antwort kommt. Deshalb beschäftige ich mich (leider) nicht mehr damit.
Ich empfinde das auch etwas als unfair. Wir wissen nicht wieso es passiert und vor allem wissen wir nicht was passiert.

Kommentar von MoehrenCrafter ,

ich weiß auch nicht ob ich jetzt sagen soll leider wissen wir/ich es nicht oder es ist gut das wir es nicht wissen :/

Kommentar von sgn18blk ,

Das kann natürlich auch möglich sein, dass es besser wäre so etwas nicht zu wissen als zu wissen. Wir wissen's ja nicht. Aber ich bin der Meinung, dass wir es wissen sollten. Egal was dahinter steckt.

Antwort
von paul0507, 49

Schwer zu beantworten, aber manche sind sogar der Meinung, dass unser Leben nur ein Traum ist.

Kommentar von MoehrenCrafter ,

ja das habe ich mir auch manchmal gedacht, aber was ist dann mit aufwachen? wenn man wach ist muss ja auch irgendwas sein...

Kommentar von paul0507 ,

Wir selber wachen ja nicht auf, es gibt eine Person sozusagen die unser Leben träumt. Also ist die Frage ob der Tod gleichzusetzen ist mit dem aufwachen aus dem Traum.

Kommentar von JTKirk2000 ,

In gewisser Hinsicht glaube ich das auch, aber insofern, dass es sich um einen kollektiven Traum handelt, unsere irdischen Körper so etwas wie Spielavatare sind, und unser Bewusstsein das ist, was von unserem eigentlichen Selbst an diesem irdischen Dasein teilhat. Dennoch glaube ich, dass, wenn wir aus diesem kollektiven Traum des irdischen Daseins aufwachen, noch immer eigenständige Wesen sind, nur mit einer anderen Perspektive des Seins und einem entsprechend umfangreicheren Verständnis entsprechend der Daseinsebene, die für uns dann wieder erfahrbar ist.

Antwort
von Chronik3, 32

ich hab mit 9 jahren gedacht das nur ich lebe und alle leben um uns herum also *ihr* keine menschen sind sondern nur, tests seid also keine menschen sondern herausforderungen die man bewältigen muss. Kann es nicht beschreiben :D

Kommentar von MoehrenCrafter ,

ich verstehe wie du das meinst, halt so als würde man nur getestet und auf irgendwas vorbereitet wird :) ich habe auch viele gedanken die in die richtung gehen gehabt und habe auch noch

Kommentar von WorldHistory99 ,

Bei mir war es ungefähr in diesem Alter auch so.

Antwort
von josef050153, 17

Erst einmal ziehe deine Schuhe und Strümpfe aus. Dann haue fest mit einem Hammer auf deine Zehen. Wenn es schmerzt, dann existierst du wirklich.

Antwort
von exxonvaldez, 33

In Wirklichkeit liegen wir nur irgendwo rum und liefern Strom.

Der Rest ist Matrix.

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