Meine Freundin hat einen Mann geheiratet, der geschieden ist. Seine Exfrau bekommt eine ganze Menge Unterhalt bezahlt, obwohl keine Kinder da sind und sie nicht arbeiten will. Meine Freundin ist nun schwanger und ist wahrscheinlich aufgrund der Unterhaltszahlungen ihres Mannes gezwungen nach der Geburt wieder arbeiten zu müssen, damit das Geld ausreicht. Wo ist denn da die Gerechtigkeit? Hat man als „zweite Frau“ immer schlechte Karten? Was kann man da tun?

Die Unterhaltsregelungen wurden geändert: Kinder gehen jetzt immer vor.
Erst informieren; dann jammern.
(Entschuldigung, aber es beginnt mich zu nerven, wenn irgendwelche angeblichen Ungerechtigkeiten zuerst unterstellt und dann beklagt werden.)

Wenn das Kind erstmal da ist, sollten die beiden zu einem Anwalt gehen und die Unterhaltsansprüche neu berechnen lassen.

Hier sind im Rahmen der ehelichen Lebensverhältnisse ausdrücklich nicht nur die finanziellen Verhältnisse, sondern auch Kriterien wie die Dauer der Pflege oder Erziehung eines gemeinschaftlichen Kindes zu beachten
http://www.internetratgeber-recht.de/Familienrecht/Unterhalt/unterhalt_4.ht
Xy ‹^^› ///(•¿•)\\\ ‹^^› am 10. Februar 2008 16:39 der erste linkt funzt wohl nicht, daher noch einer.
http://www.internetratgeber-recht.de/Familienrecht/frameset.htm
Die neuen Regelungen zwingen auch die geschiedene Ehefrau, nach max. 3 Jahren (und auch nur dann so lange, wenn Kinder zu betreuen sind!) auf eigenen Beinen zu stehen. Nach den neuen Regeln wird kein Mann mehr auf ewig seine Ehemalige aushalten müssen und Frauen können endlich unter Beweis stellen, dass sie auch ohne Mann durch's Leben gehen können. - Geredet wird da ja immer viel, aber viele Frauen ruhen sich auf der Lorbeeren aus, einmal geheiratet und Kinder bekommen zu haben.
Dem Mann Deiner Freundin und ihr selbst kannst du also sagen, dass es nicht schlecht aussieht. Der Unterhalt für Kind und seine Mama wird auf jeden Fall gesichert sein. Die Ex muss arbeiten gehen ...
Hallo, also aus meiner Erfahrung heraus geht das Neugeborene Kind vor wenn es da ist. Außerdem kann man den Ehepartner nach 3 Jahren dazu zwingen wieder arbeiten zu gehen, außer er bringt ärztliche Bescheinigungen, dass derjenige arbeitsunfähig ist, aber auch dass kann man über das Gesundheitsamt mit Gericht prüfen lassen. Sie muss mittlerweile auch nachweisen dass sie sich um Arbeit bemüht. So wie der Mann 30 Bewerbungen im Monat dem Anwalt vorlegen, so muss die Frau mittlerweile dass gleiche tun. Wir haben es geschafft, dass wir der Ex-Frau keinen Unterhalt mehr zahlen müssen. Ich empfehle dir mach dich mal schlau bei Google und gib Unterhaltsrecht ein, da erfährst du eine ganze Menge, das haben wir auch getan. Außerdem wenn er nicht genug verdient kann er Prozesskostenbeihilfe beantragen und einen Familienanwalt aufsuchen. Aber einer der sich gut auskennt im Familienrecht. Ich hoffe dir etwas geholfen zu haben. Wir habens geschafft ich hoffe deine Freundin schafft es auch. Gruß Erika
Was schreibst Du denn da? Hast Du eigentlich eine Ahnung, wie das ist, die zweite Frau eines Mannes zu sein? Man geht generell immer für die EX mitarbeiten, ob es einem passt oder nicht und daran ändert das neue Unterhaltsrecht auch nichts, denn die Entscheidungen vor Gericht werden immer individuell getroffen! Jeder Fall liegt anders. Und im Übrigen, bist Du als zweite Ehefrau immer im Nachteil. Nur mal so!!! Aber das kannst Du ja nicht nachvollziehen - bist ja nur ein MANN!