Frage von cinderellasg, 47

Exchange Year Organisationen?

Hallo,
Ich möchte gerne ein Auslandsjahr (in den USA) machen.Allerdings bin ich mir nicht sicher welche Organisation die beste wäre.Ich habe schon mit meinen Eltern darüber geredet.Wir sind uns einig dass uns der Preis relativ egal ist solange die Leistungen stimmen.Hat jemand Erfahrungen (gut/schlecht) mit irgendwelchen Organisationen?

Antwort
von LilliSpain, 22

Hi, ich habe vor 8 Jahren ein Austauschjahr gemacht und ich hoffe ich kann dir helfen.

Gute Organisationen für ein Austauschjahr sind YFU, AFS; AIFS, iST und Xplore, von denn hört und liest man wirklich sehr viel gutes. Die solltet ihr euch alle mal anschauen.

Vor allem was ihr für das Geld bekommt, einige Orgas haben mehr Sachen im Angebot, wie Vorbereitungstreffen im Gastland, oder Orientierungswochenenden. Da musst du dann wissen, ob dir das wichtig ist, oder ob du es nicht brauchst.

Für die USA sollte man sich sowiso bei 2-3 Orgas bewerben, da es sein kann, dass dich nicht jede nimmt, und man dann nochmal alles von vorne machen muss. Schau, dass die Termine bei den Orgas halbwegs Nahe beieinander sind, damit du alle gesehen hast, bevor du dich entscheiden musst. Oft gibt es eine 2-3 Wochenfrist bis man den Vetrag unterschrieben zurückschicken muss, und wenn du noch nicht bei jeder Orga warst die dir gefallen, kann das blöd sein.

Schau dir die Leute gut an und nimm die bei denen du dich wohl fühlst. Wie es im Ausland ist, kann man daran sowiso nicht sehen. Da alle eine Partnerorga haben, und es vor allem auf die ankommt. Die Orga in Dland kann noch so toll sein, wenn dein Betreuer bescheiden ist, hast du ein Problem.

Von daher rate ich dir, informier dich einfach, was man machen muss, wenn man Probelme hat, wenn ruft man an, schreib dir die Nummern zusammen, etc. Wie läuft ein Gastfamilienwechseln ab, etc. Wenn du das weißt, bist du darauf vorbereitet, falls sich die Partnerorga als nicht hilfreich herausstellen sollte.

Die Familien in den USA bekommen sowiso alle kein Geld, von daher musst du darauf nicht achten, und es wäre auch nicht wichtig. Der Preisunterschied liegt meist an den Vorbereiutngsseminaren, Orientierungscamps etc.

Antwort
von nurlinkehaende, 36

Wie gut die Organisation ist, hängt von den Menschen vor Ort ab. Alles andere ist Papier und das ist geduldig.

Wichtig ist, dass die Gastfamilie kein Geld bekommt. Sonst machen manche das nur, weil sie Geld bekommen.

Für die Versorung mit Geld vor Ort sollte man eine Kreditkarte dabei haben (mehr als drei Monate vorher beantragen, auch an die Vollmachten denken, wir hatten unserem Nachwuchs im Alter von 15 eine Vollmacht für das Girokonto gegeben, über das die Kreditkarte abgerechnet wurde, also volles Vertrauen. Wir hätten ruckzuck geplündert und pleite sein können mit dieser Vollmacht).

Wer ein Jahr ins Ausland geht, sollte sich selber gut organisieren können, die Betreuung auf der Reise selber war bei uns chaotisch. Flug musste selber in den USA vor Ort umgebucht werden, Familie war nicht zu 100% zugesagt (wussten wir aber erst als unser Nachwuchs schon stundenlang über den Wolken Richtung USA unterwegs war), Familienwechsel kann vorkommen (bei einem Mitreisenden Schüler war das so).

Wer in den USA ein Jahr lang Platz für einen Gast hat, lebt meistens auf dem Land. Bei uns war es mittendrin zwischen Maisfeldern, die Schule war 25 km weit weg und das Dorf hatte ungefähr 150 Einwohner.

Wer aber damit leben kann, dass es nicht richtig und nicht falsch ist, sondern nur anders, der bekommt einen enormen Schub Erfahrungen für das ganze Leben mit.

Wir und unser Nachwuchs würden es immer wieder machen.

Kommentar von LilliSpain ,

Das mit dem Geld würde ich so wirklich nicht sagen, in den USA dürfen die Familien gar kein Geld bekommen, also ist der Punkt da schon mal hinfällig.

Und in den anderen Ländern bekommen viele Familie Geld, weil sie sich den ATS sonst einfach nicht leisten können. Meine Familie hat damals Geld bekommen, sonst hätten sie es nicht geschafft, und ich habe mich dort als Familienmitglied gefühlt. Es gibt Familien die es nur wegen dem Geld machen, aber die fliegen meist schnell raus.

Es gibt viele Familien die ein Zimmer frei haben, ein Gastkind wollen, es sich aber nicht leisten können.

Kommentar von nurlinkehaende ,

1. Es geht um die USA.

2. Wenn gasteltern Geld bekommen, ist das immer ein Risiko, dass das nur aus finanziellen Gründen gemacht wird.

Kommentar von LilliSpain ,

1. Eben, und da es hier um die USA geht und es dort verboten ist, den Gasteltern Geld zu geben, ist es das Geldproblem hier hinfällig.

2. Es gibt genau so viele Familien die kein Geld bekommen, aber das Kind nur aufnehmen, weil es bei ihnen um den Status geht. Das man zeigt, man nimmt ein Gastkind auf, wie toll man nicht ist. Ich will nicht sagen, dass es ein Risiko ist mit dem Geld, aber es kann dir mittlerweile auch ohne Geld passieren. Deshalb ist es nicht so wichtig, zu schauen ob die Familien Geld bekommen, sondern, ob die Orga die Familien gut aussucht.

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