Frage von DonDanie, 72

Ex-Freundin schwanger! Was nun?

Hallo,

ich bin 26 und habe trotz Verhütung es vollbracht meine Exfreund zu schwängern. Wir waren uns einig das wir keine Kinder wollen jetzt will sie es behalten. Was Ihr gutes Recht ist aber sie macht sich keine Gedanken wie es funktionieren soll. Sie lebt quasi in den Tag hinein. ich bin grundsätzlich dafür es zu behalten aber nicht unter den Vorraussetzungen.

Sie lebt in einer Kellerwohnung (dort würde ich nicht mal mein Fahrrad abstellen) was für ein Kind alles andere als gut ist. Sie ist mitten in einer Privatinsolvenz und hat kaum Geld und noch weniger Ahnung was so ein Kind kostet. Gesprächen mit mir geht sie grundsätzlich nicht ein. Eine Beziehung mit ihr kann ich mir nicht vorstellen.

Bitte erspart mir den Satz: "Selbst schuld". Ich weiß das es nicht gerade die klügste Entscheidung war.

Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht und wenn ja wie ist es ausgegangen?

Danke schonmal

Antwort
von ShinyShadow, 68

Naja, ich hab zum Glück keine eigene Erfahrung, aber Fakt ist: Wenn sie wirklich so ne Einstellung hat (wir kennen ja nur deine Seite der Erzählung), wird sie ganz schön auf die Schnauze fallen...

Man kann auch so ein gutes Elternteil sein, ohne dass man zusammen ist. Wenn du also für das Kind da sein willst, steht dem schonmal nicht im Wege.

Stell sie zur Rede. Sag ihr, dass es auch DEIN Kind ist (bist du dir denn sicher, dass es das ist?!) und du auch was zu melden hast. Lasst euch vielleicht zusammen mal von einer entsprechenden Stelle beraten, wie ihr das am besten hin bekommt.

Wenn es wirklich sooo schlimm ist bei ihr wie du sagst... Kanns sonst sein, dass irgendwann das Jugendamt da steht und dann wohnt das Kind nicht mehr bei ihr.

Ich drück euch die Daumen!

Kommentar von bwhoch2 ,
Sag ihr, dass es auch DEIN Kind ist

Moment, bevor hier was falsch läuft. Hier geht es nicht um "mein" und "dein" oder wegmachen oder nicht.

Das Kind ist eine eigenständige Person. Das Kind hat einen Anspruch darauf, dass diejenigen, die es erzeugt haben, sich auch um es kümmern. Das bedeutet, die Mutter oder beide müssen ihr ein möglichst gutes Zuhause bieten und der Vater muss, wenn er schon nicht mit der Ex zusammen wohnen kann, seinen Unterhaltsverpflichtungen nachkommen. Das ist das Mindeste.

Und ob die Frau das Kind behält oder wegmachen läßt ist ganz allein ihre Entscheidung, bei der sie sich allenfalls noch beraten lassen kann. Will sie das Kind behalten, braucht sie Unterstützung erst recht.

Und: Der Vater hat im Zweifel nichts zu melden.

Kommentar von ShinyShadow ,

Hab ich was dagegen gesagt?! Es geht ja hier nicht um ne Abtreibung in meiner Antwort oder?! Ich hab auch von "drum kümmern" gesprochen.... Also bitte erst richtig lesen und nachdenken bevor man wieder mit dem Prügel auf andere los geht bitte ;)

Es klang für mich aber so, als würde er sich um das Kind kümmern wollen. Und das soll er ihr eben klar machen....

Aber manche meinen immer, sie müssen einem das Wort im Mund rum drehen....

Kommentar von DonDanie ,

Wenn du das oben richtig Verstanden hättest mach ich mir eher sorgen um das Kind. Ich seh die Sache realistisch. Ich habe eine Aufstellung aller mögliche Kosten gemacht. Mache mir gedanken wie es für das Kind am besten ist. Also bei mir einziehen ( Ex und Kind) lassen was spricht dafür was dagegen.

Aber meine Ex denkt nur: OCHHHHHH ein Baby. Wie toll.

Und die Aussage im Zweifel hat der Vater nichts zu sagen sehe ich etwas anders. Hallo ich bin der Vater und habe genauso viele Pfichten wie Rechte.

Antwort
von Ninombre, 72

Geht zusammen zu einer Familienberatungsstelle (kostenlos, Caritas, Diakonie und ähnliche). Da kann sich Deine Ex zum einen selbst einen Eindruck holen, was Kind bedeutet (die Entscheidung, das Kind zu behalten sollte auf fundierter Basis getroffen werden, sonst gibt es später die bösen Überraschungen) und Ihr könnt Euch gemeinsam informieren, wie das getrennt mit Kind funktioniert.

Nicht zuletzt kannst Du vielleicht auch Unterstützung brauchen, wie Du Deine Rolle siehst: Trotz Trennung aktiver Vater oder komplett zurückziehen? Die finanzielle Geschichte hast Du auf jeden Fall an Dir kleben.

Antwort
von BiMASy, 19

Mutterkindheim zu beginn , erziehungsberatung oder besser ne lebensberatungsstelle. Hilfe vom jugendamt

Viel Glück dir

Finde so toll das du dir schon jetz Gedanken machst um dein Kind.

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