SZ, 15.01.07, S. 6
Zuviel Bürokratie und das Problem, daß die Verfassung den Menschen nicht kommuniziert und erklärt wurde.
Ausserdem lehnt er die Verfassung nicht grundsaetzlich ab sondern nur in ihrere jetzigen Form! Was meiner Meinung nach ein gravierender Unterschied darstellt! Im Gegensatz zu dem was deine Frage aussagt!!
LG Dagny

Die Begründung Herzog's würde mich mal interessieren.
Mein pers. Meinung zu EU ist die Erfahrung mit dem "Teuro"!
Ob er die EU-Verfassung wirklich ablehnt, weiss ich nicht. Selber habe ich erhebliche Bedenken, wie weit wir uns durch die EU in nationale Gesetze hineinreden lassen wollen. Andererseits hat uns der EUGH (Europäische Gerichtshof) auch auf der einen oder anderen Ebene genutzt (als Verbraucher); aber das kann sich ja auch mal gegen den Verbraucher richten. Das Ganze ist ein zweischneidiges Schwert. Ob diese EU-Globalisierung für uns mehr oder weniger Vorteile bringt, weiss ich auch nicht. Aber der EURO hat jedenfalls (und damit auch wir) profitiert. Aber das ist nicht alles. Ich würde mir eine weitaus grössere Transparanz dieser gesamten EU-Isierung wünschen. Der kleine Mann (auch ich) misst den Erfolg doch immer daran, was es für ihn unmittelbar bringt. Aber sonst ist es extrem schwierig. Die Politiker sind gut beraten, noch mehr Werbung (ist in diesem Zusammenhang ein blödes Wort) zu machen und den Gedanken der Europäisierung transparenter zu gestalten. Ich würde mir das jedenfalls wünschen. Und dann ist es mir auch egal, ob unser Bundespräsident die geplante EU-Verfassung billigt oder nicht.
Haase, warum liest du nicht einfach nach, was Herzog und Co dagegen sagen? http://www.google.de, und du kannst gutefrage.net verschonen. Wäre das nicht toll?