Frage von tonisaioch, 50

Ewigkeit...angst?

An dem Gedanken an die Ewigkeit bekomm ich ein komisches Gefühl... wie siehts bei euch aus?

Antwort
von Dojando98, 13

Alao ein komisches Gefühl zu haben ist was ganz anderes als angst und das habej so ziemlich alle Menschen, wenn sie an den Tod oder das danach denken. Und ein philosoph (glaub er heißt savati oder so) hatte einen wie ich finde seeehr interessanten gedanken: Was wenn das, was cor dem leben war auch das nach dem tod ist? Also dass das wir vor dem leben im "nichts" waren und dass wir, wenn wir sterben nur wieder dorthin kommen. Das hieße, dass uns das was danach kommt schon bekannt ist auch wenn wir es bewusst nicht kennen. Du kannst dich ja mal über savati erkundigen :) vielleicht findest du ja was. Und noch ein philosoph (Aristoteles) hat auch eine sehr interessante meinung über den tod gehabt. Er wurde zum tode verurteilt, doch hatte keine angst vor ihm. Im Gegenteil! Er wollte ohn nicht einmal hinauszögern, oder noch ein letztes großes essen genießen oder etwas anderes erledigen. Für ihn war der tod "die Erlösung der seele". Damit meint er, dass der Körper die seele sozusagen gefangen hält. Und erst mit dem tod kann die seele komplett frei sein. Dazu meinte ein Klassenkamerad dass der Körper quasi eine art kokong ist. In diesem reift die seele heran, lernt zu denken und wächst heran. Mit dem tod befreit sie sich aus dem kokong und macht eben das was seelen so tun ... keiner weiß was :) Ich denke das sind einige interessante gedanken. Ob du daran glauben möchtest ist dir natürlich selbst überlassen aber ich habe dadurch nicht mehr dieses "komische Gefühl" sondern nur noch Aufregung :D

Kommentar von tonisaioch ,

sehr gut geschrieben :) einige interessante Zitate

Kommentar von Dojando98 ,

finde ich auch ^^ der name war glaub ich doch savatar und nicht savati

Antwort
von berkersheim, 16

Ich kann das gelassen sehen. Mich fasziniert der Gedanke, dass wir das denken können, obwohl wir höchstens 85 Jahre im Schnitt leben. Bereits Parmenides und Heraklit haben das vor ca. 2.500 Jahren gedacht. Heraklit mit seinem "Alles fließt" oder "Alles ist ein unendlicher Prozess." Teil - wenn auch ein sehr kurzer - dieses Prozesses bin auch ich und - wie Parmenides ausführt - da nichts im Sein verloren geht, kehre ich als kleiner Regentropfen zurück ins unendliche Meer des Seins. Ist doch ein schöner Gedanken. Wenn es mir vorher noch gelingt, ein ausgefülltes Leben zu führen, ist alles paletti.

Kommentar von tonisaioch ,

eine Endlosschleife die sich immer wiederhohlt ?:)

Kommentar von berkersheim ,

Muss nicht sein. Die Variationsvielfalt ist ja nahezu unendlich.

Antwort
von Digarl, 50

Ja, erst versuche ich mir die Ewigkeit zwanghaft vorzustellen und wenn ich es dann beinahe habe, bekomme ich ein ganz komisches Gefühl. Ein ziemlich unbehagliches Gefühl. Damals als ich so 4 Jahre alt war, habe ich mich immer gefragt wie die Erde entstanden ist. (bin nicht Religiös aufgewachsen). Ich wusste aus dem Fernsehen, dass es Dinosaurier gab also dachte ich, erst waren die Dinosaurier da, diese sind alle gestorben und dann die Menschen. Aber als ich mir vorgestellt habe wir die Erde entstanden ist hatte ich auch dieses Gefühl, da habe ich mir nämlich die Erde als Kugel vorgestellt und hatte sie Bildlich mit Europa vorne drauf vor meinen Augen. Ich wollte mit meiner Fantasie zurück in die Vergangenheit doch da war nichts. Die erde schien unendlich viele Jahre alt zu sein. Und das hat mir auch ein sehr unangenehmen Gefühl bereitet. Heute kann ich leider nicht mehr soo Bildlich wie damals denken, aber ich kann mir natürlich die Entstehung des Alls und der Erde etc. erklären. Nur wenn ich mich frage, was war vor 100 Milliarden Jahren, vor 100 Trilliarden Jahren. Was war vor dem Universum wie wir es kennen, vor dem Urknall fängt dieses Gefühl wieder an. Mein Verständnis ist zwar gewachsen aber die Grenzen sind noch da. Ich denke in diesen Momenten wird uns unterbewusst klar, wie unbedeutend wir sind. Das wir nur ein Eiweißmolekül einer Legebatterie sind. Und vor allem, wir sterblich sind. Und das wissen, in einer Milliarden Jahre bin ich nicht mehr da, wahrscheinlich kein Mensch mehr und eventuell auch keine Erde mehr (je nach Laune der Natur) macht uns wohl diese Angst. Wir können uns aufgrund der Sterblichkeit keine Unendlichkeit vorstellen und deshalb denken wir nicht an der Ewigkeit sondern der Sterblichkeit ohne es wirklich zu bemerken. Und davor haben wir Instinktiv angst. 

Der Mensch hält nicht ewig. Er wird nach dem Tod für immer weg sein. 

Kommentar von tonisaioch ,

so betrachtet stimmts, die Entstehung des Universums kann ich nicht navolzihen ... denn wenn ma zurück denkt die erste Materie des Universums von wo kommt die ?? Albert Einstein hat es uns versucht zu erklären, doch ich denke 99,9 %der Menscheit versteht es nicht und dass ist noch so ein Gedanke der mir Magenschmertzen bereitet...

Kommentar von Digarl ,

Ich denke das auch Albert Einstein es nicht zu 100% verstanden hat. Er hat zwar Anfänge erklärt, doch du kannst einfach fragen was davor war. Irgendwann hätte auch er keine Antwort mehr gehabt. 

Kommentar von tonisaioch ,

nachvolziehen

Kommentar von tonisaioch ,

Energie zu Masse von wo kommt die Energie ??? wenn nichts davor war ??? da stellt sich bei mir die Frage "wer bin ich " bzw "was bin ich "?

Kommentar von Digarl ,

Naja, du bist ein Zufall unterschiedlicher Ereignisse. Das kann man ja Wissenschaftlich erklären. So gesehen ist die Entstehung des Lebens auf der Erde nicht das Problem, sondern was ist das alles hier um uns. Wie entstand es?? Ich würde mich aber nicht zu 100% dieser Gedanken hingeben, da sie evtl. nicht gerade seehr Gesund für die Psyche sind. 

Kommentar von tonisaioch ,

ja ich bin 18 Jahre alt und befasse mich sehr mit den Sache ich will der sache auf dem Grund gehen auch wenn es unmöglich ist...

Kommentar von Digarl ,

Das Problem ist, dass jedes Lebewesen die Welt mit ihrem eigenen Blick sieht und wir nicht berechtigt sind zu sagen, dass unser der wahre ist. Denn keiner ist das! Wenn dein Gehirn davon überzeugt ist, dass vor dir ein Tisch steht obwohl dort keiner steht wirst du ihn aber trotzdem sehen und fühlen können. Stephen Hawking sagte (ungefähre Wiedergabe) Der Goldfisch sieht die Welt aufgrund der Krümmung seiner Kugel in der er lebt verzerrt. Aber das bedeutet nicht, dass er ein falsches Bild von Welt hat, er hat nur ein anderes.

Also wir wissen nicht mal, ob die Erde so wie wir sie spüren wirklich existiert. Hunde z.B. können mehr wahrnehmen als Menschen. Das Problem ist, dass du es wie es ausschaut auf Philosophische Art und Weise lösen willst. Aber das ist viieeel schwerer bis hin zu unmöglich im vergleich zur Physik die es ermöglichen würde. Sie allerdings gibt es dir als Zahlenwerte etc. wieder. Beim Philosophieren also Nachdenken gibt es das Problem das wir uns zu leicht ablenken lassen und deshalb aufgrund unseres Unterbewusstseins an einer Stelle festhängen. Es gibt Menschen die diese Grenzen aufgrund von Rauschmitteln wie LSD oder Pilzen (selten auch Marihuana) brechen konnten und ihre eigenen Theorien aufstellten die Gott etc. wiederlegen sollen. Auch gibt es Theorien über das All und sogar Theorien, dass wir Menschen selber auch nur Bakterien in viel größeren Lebewesen seien. ich finde diese Thesen höchst interessant und denke auch oft darüber nach. Es gibt auch Menschen (hab ich auch mal) die haben sich einen Luziden Traum (steuerbarer und sehr realer Traum) herbeigeführt um mit ihrem Unterbewusstsein etc. zu reden. Außerdem bist du in diesen Träumen nicht mehr dein Körper sondern nur noch dein Gehirn und kannst leistungsstärker nachdenken. Wichtig ist nur, dass du dich an diesen Traum erinnerst. Ich hab das als Inspiration meiner Kurzgeschichten genutzt doch auch daran gedacht, dass wir alle Menschen eine Persönlichkeit sind. 

Es gibt eine Theorie die eher eine Internet Geschichte ist aber erwähnenswert. Das Universum ist ein Ei. Wir müssen jedes Leben innerhalb dieses Eis leben , jeden Mensch, jedes Tier und jede Bakterie. Auch jede Pflanze und alle außerirdischen. Das bedeutet, wir waren Hitler aber auch die 7 Millionen toten. Ich bin du und du bist Ich. Nur wissen wir davon nichts, aber wir speichern dieses Wissen alles unterbewusst. Und wenn wir schlüpfen sind wir eine viel höhere Rasse, sozusagen der Gott des Universums. Das große Problem der Physik/Chemie und Biologie ist, dass diese Wissenschaften alles von dem Menschlichem Bewusstsein aus sehen. Doch was wenn der Goldfisch recht hat (um auf Stephen Hawking anzuspielen) 

Kommentar von tonisaioch ,

der "Normale" Mensch kann meist mit Zahlen nichts anfangen ... der Mensch braucht Bilder um sich selber was zusammen zu denke... so zu sagen eine Vorlage

Kommentar von Digarl ,

Es wird ja so gemacht, dass die Menschen die etwas mit Zahlen anfangen können es auch tun und es dann an andere weitergeben die daraus bildliche Vorstellungen machen. Ich denke wir werden niemals eine Theorie finden, die uns passt. Und schon gar nichts was wir beweisen. 

Kommentar von tonisaioch ,

so wie alles begann endet es auch ... im nichts

Kommentar von Digarl ,

Aber genau das ist Physikalisch unmöglich. Aus nichts kann nicht etwas werden aus etwas kann nicht nichts werden. Masse bleibt immer erhalten auch wenn sie umgewandelt wird. Das sind Chemische Grundbausteine. Wenn du ein Buch verbrennst sind die Chemischen Bestandsteile noch vorhanden nur in anderer Form. Und das ist das, was unser Verstand nicht greifen kann, denn nach diesen Gesetzen wäre die Materie schon ewig vorhanden nur in anderer Form. 

Kommentar von tonisaioch ,

ja aber in welcher form ? Energie also kommen wir wieder zu Albert Einstein und seiner formel ? :)

Kommentar von Digarl ,

Ja in die Richtung. Wenn jetzt z.B. alle Materie zusammen in einen ganz kleinen Raum sind würde das gehen. Es gäbe nur ein Ding und das hat alles Masse zusammen. Wenn das expandiert verteilt sich die Materie und man könnte es auch Urknall nennen. Aber die frage ist nicht in Welche Form. Auch Einsteins Formel geht davon aus, dass es schon etwas gab. Doch was war davor und wie ist das entstanden? Egal was ein Physikalisches Gesetz sagt, es will nicht in meinen Kopf rein, dass es die Materie schon unendlich Lange gab. Und genau dieser Widerspruch löst wohl das unangenehme Gefühl aus. 

Antwort
von WhoNose, 46

Ich kann mir eine Ewigkeit nicht einmal richtig vorstellen. Der Gedanke daran übersteigt mein Verständnis .

Kommentar von tonisaioch ,

beste Beispiel der tot ...

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