Frage von discoparty1, 161

Evolutionstheorie oder Schöpfung, woran glaubt ihr?

Ich weiß, dass ich die Frage schon einmal gestellt habe, jedoch hab ich bei der vorherigen Frage vergessen, eine Grafik für eine Umfrage einzufügen und kriege es jetzt bei der Bearbeitung nicht mehr hin :/ entschuldigt bitte meinen Fehler. Ich würde mich trotzdem über eine Stimmabgabe freuen :)

Antwort
von dadita, 65
Ganz klar Evolution

Es gibt hier keine Debate. Evolution ist Fakt. 

Die Beweislast ist absolut erdrückend, von Fossilien über DNA-Sequenzabgleiche bis zu den Verbeitungsgebieten der Tierarten: Nichts in der Natur gibt Sinn, außer im Licht der Evolution.

Antwort
von Lohengrimm, 52

Sowohl-als-auch (womit ich nicht "Ein Zusammenspiel aus beiden" meine). 

Wenn du einen Wissenschaftler fragst, wird er mit Evolution antworten. Wenn du einen Pfarrer fragst, wird er mit Schöpfung antworten. Beide Antworten sind aus Sicht des jeweils Antwortenden richtig. Ein Problem tritt erst dann auf, wenn man meint, sich für eine der beiden Antworten entscheiden zu müssen weil (scheinbar) nur eine Antwort richtig sein kann. 

Ist vielleicht vergleichbar mit einer Münze. Kopf oder Zahl, was ist richtig? Nun, die Antwort wird wohl sein, dass beides richtig ist, es aber auf den Standpunkt des Betrachters ankommt. Genauso ist es bei der Beantwortung deiner Frage, nur dass es dort für viele Menschen nicht so offensichtlich ist wie bei der Münze - und dann schlagen sich die Leute deswegen die Köpfe ein, weil jeder meint, nur er habe Recht... ;-D 

Antwort
von Ichthys1009, 29
Ein Zusammenspiel von Beidem

Das Christentum hat keine Theorie oder Lehre, WIE die Welt oder die Evolution entstanden ist.

In der Bibel gibt es zwei Schöpfungsgeschichten. Die eine Geschichte
erzählt, dass Gott die Welt geschaffen hat. Die andere Geschichte
erzählt, dass Gott die Menschen geschaffen hat.

Wie genau Gott das nun angestellt hat, will die Bibel mit diesen Geschichten gar nicht sagen.

Der christliche Glaube steht nicht im Widerspruch zu den naturwissenschaftlichen Lehren.

Glaube und Vernunft sind keine Gegensätze. Alles, was wissenschaftlich
erforscht wurde, findet in einem gesunden Glauben auch seinen Platz.

Die verschiedenen Evolutionstheorien, die es bis heute gibt, sind keine
Gefahr für den Glauben. Ein Christ kann guten Gewissens
Naturwissenschaften in der Schule lernen oder später dort weiter
forschen.

Kommentar von SchakKlusoh ,

Es gibt keine verschiedenen Evolutionstheorien.

Antwort
von Idiealot, 55
Ein Zusammenspiel von Beidem

Da ich nicht weiß was in Frage kommt kann ich das nur mit einem Zusammenspiel von beidem für mich beantworten.

Die Frage ist ja was war vor dem großen Knall und wer oder was hat den ausgelöst und warum? Da komm ich mit beiden Antworten aber nicht weiter.

Antwort
von Ontario, 33

Ein Wissenschaftler wird sich auf die Evolution berufen. Die Kirche auf die Schöpfung. Beide vertreten Theorien. Bis heute sind beide Richtungen einen Beweis schuldig geblieben, wie die ersten Menschen/Tiere und Pflanzen entstanden. Es gibt zwar Funde aus vorchristlicher Zeit die wissenschaftlich untersucht wurden. Bewiesen ist dadurch die Entstehung aber nicht, nur , dass es etwas gab. Die Theorie mit dem sog. Urknall, damit werden sich noch hunderte an Jahren die Forscher beschäftigen. Es wird denen nie gelingen zu beweisen, wie der erste Mensch entstand. Schon die einfache Frage, wer war zuerst da, das Huhn oder das Ei ? Wenn es das Huhn gewesen sein soll, woher kam es ? Wenn es das Ei gewesen sein soll, woher kam es ? Es gibt Schriften in Unmengen die irgendetwas behaupten, aber es fehlen eben die Beweise. Man möge mir auch nur einen wissenschaftlichen Nachweis vorlegen, aus dem zweifelsfrei die Entstehung der ersten Menschen, also Mann und Frau ,nachgewiesen wird. Ausser Vermutungen wird sich da wohl nichts vorlegen lassen.

Kommentar von BigBene ,

Ein Wissenschaftler wird sich auf die Evolution berufen.

Die Kirche auf die Schöpfung.

Diese Gegenüberstellung ist eben der gefährliche Trugschluß.

Ein Wissenschaftler (jedenfalls ein Biologe) wird sich auf die Evolution berufen, aber er kann dabei auch Christ sein und sich ebenfalls auf die Schöpfung berufen.

Die Kirche muß sich per Definitionem auf die Schöpfung berufen, erkennt aber auch die Evolution an, sie berufen sich also ebenfalls auf diese (jedenfalls tun dies die großen Kirchen, fanatische Sektierer sind nicht repräasentativ fürs Christentum).

Kommentar von Ontario ,

Hier wird zwar geschrieben, dass die Evolution Fakt sei und damit Ende der Debatte. Sehr merkwürdig eine solche Antwort. Auch die Evolution hatte einen Anfang und daraus entwickelte sich das, was wir heute haben und sind. Deshalb ist die Frage, wie die Evolution entstand absolut nicht beantwortet. Auch wenn es irgendwelche Funde gibt, so ist damit nichts beantwortet, ausser der Frage, dass es schon vor Jahrtausenden Menschen, Tiere und Pflanzen gab. Fosslilien wurden zwar gefunden, aber welchen Ursprung hatten diese Funde, wie war deren Anfang ? Man macht es sich einfach damit zu sagen, es gab einen Urknall und das war der Beginn unseres Seins. Es sind und bleiben Theorien, weil niemand den Anfang der Evolution beweisen kann. Man kann Theorien entwickeln und davon gibt es zahlreiche, wie etwas entstanden sein könnte, aber bewiesen ist dadurch nichts. So entwickelte die Kirche ihre Schöpfungstheorie und die Wissenschaft ihre Evolutionstheorie. Beide vertreten eben nur Theorien. Niemand kann sagen, wann dieser ominöse Urknall gewesen ist, ob es diesen überhaupt gab und was er auslöste. Um überhaupt Antworten auf die Frage zu finden, wie alles Leben entstand, dessen Ursprung, müssen eben Theorien herhalten. Ehrliche Wissenschaftler müssen eben zugeben, dass sie nichts beweisen können, nur annehmen. Die Kirche macht es sich hingegen einfach und sagt, weil es einen Gott gibt der alles erschaffen hat, muss man das auch glauben. Ich bin der festen Überzeugung, dass niemals ein Mensch die Frage der Entstehung unseres Lebens , die Entstehung des Universums, durch Belege beweisen kann. Die Antwort auf diese Frage wird uns Menschen ewig verborgen bleiben. Das ändrert auch nichts an noch so ausgefeilten Theorien.

Kommentar von SchakKlusoh ,

Du wirfst Wörter herum und hast die Bedeutung und den Zusammenhang von ihnen nicht verstanden.

Ehrliche Wissenschaftler müssen eben zugeben, dass sie nichts beweisen können, nur annehmen.

Wissenschaft BESTEHT aus BEWEISEN. Annahmen (Hypothesen) müssen bewiesen werden. Bewiesene Hypothesen sind Theorien.

die Kirche ihre Schöpfungstheorie

Es gibt keine Schöpfungstheorie. Es gibt Schöpfungsgeschichten (-erzählungen). Davon gibt es verschiedene, je nach Religion.

Niemand kann sagen, wann dieser ominöse Urknall gewesen ist, ob es diesen überhaupt gab und was er auslöste.

Doch. Siehe Wikipedia.

Nebenbeibemerkt: Georges Lemaître (der Entdecker des Urknalls) was Astrophysiker UND Theologe!

"was er asulöste" - unser Universum. Das in dem Du und ich leben.

Du wirfst Astrophysik (Urknall) und Evolution durcheinander. Evolution sagt nur aus, daß das Leben sich anpaßt. Mehr nicht.

Kommentar von Ontario ,

Du hast versucht etwas Klarheit in meine Antworten zu bringen. Zu Teilen gebe ich dir auch völlig Recht. Dennoch muss ich feststellen, dass keine der Antworten die Frage beantwortet, wie die ersten Menschen, Tiere, Pflanzen entstanden. Wer sich darauf beschränkt zu sagen, es ist der Glauben an Gott, der diese Frage beantwortet, so kann ich aus dieser Antwort keine für mich verwertbarte Erklärung finden. Die Frage war doch Evolutionstheorie oder Schöpfung ? Die Evolutionstheorie kann man verfolgen, Weiterentwicklungen ect. Aber die Antwort über das WIE entstand das alles,die Anfänge eben, kann offenbar keiner geben. G. Lemaitre gilt als Entdecker des Urknalls.  Diese Entdeckung sagt mir nichts darüber aus, wie der erste Mensch entstand. Es kann sich eben nur um Annahmen handeln, wie es gewesen sein könnte. Das sind für mich aber keine Beweise.

Kommentar von SchakKlusoh ,

Schöpfung ist keine Theorie, sondern Glaube.

Antwort
von Termobar, 30
Ganz klar Evolution

Evolution ist Fakt, Ende der Debatte. Wann immer irgendwer die Evolution kritisiert, möge er sie erstmal korrekt erklären. Sooft ich frage, noch nie habe ich einen Evolutionskritiker getroffen der sie sauber erklären konnte. Sobald etwas kommt wie "Evolution ist ja nur eine Theorie", "Die Evolution sagt alles ist aus Zufall entstanden" oder irgendwas über Urknall und Entstehung des Lebens, ist klar das der "Kritiker" keine ahnung hat was er kritisiert.

Kommentar von discoparty1 ,

Kannst du denn die Evolution korrekt erklären?

Kommentar von Termobar ,

Ja, aber nicht mit 5000 Zeichen. Allerdings reicht der Platz um falsche Aussagen zu widerlegen oder richtig zu stellen.

Kommentar von naaman ,

Weiche hier nicht aus.

Kommentar von Termobar ,

Im Ernst? Du willst was erklärt bekommen, was du bei ehrlichem Interesse überall nachlesen kannst? Wozu? Ich mach mir die Mühe, vermutlich um mir danach absurde "Argumente" dagegen anzuhören, die vor Unwissen nur so strotzen. Nein Danke. Wir überspringen einfach den ersten Teil, du liest selbst und lieferst mir deine Einwände. Ich vermute mal das diese auch ohne selber lesen auskommen, ist so ein Erfahrungswert. Gerne kannst du mich mit fundierter, korrekter Kritik Lügen strafen. Viel Spass!

Kommentar von SchakKlusoh ,

Echt nicht? Ich finde es sehr einfach, Evolution zu erklären.

Evolution ist die Anpassung lebendiger Wesen an ihre Umwelt.

Kommentar von Termobar ,

Mach das nicht so knapp, jetzt kommt doch wieder der Mikro/Makroevolutionsunfug bei raus. Der Satz reicht eigentlich, aber nur bei denen die auch den Rest kennen.

Kommentar von SchakKlusoh ,

Das ist ganz einfach:

Alles Lebendige ist anpassungsfähig.

Eigentlich reicht dieser Satz schon. Aber damit Du verstehst, hier noch eine Ergänzung.

Individuen können sich in gewissem Maße an ihre Umwelt anpassen. Sie können mehr Muskeln bekommen, neue Nahrungsquellen ausprobieren, andere Materialien zum Nestbau benutzen, lauter Laute von sich geben usw.

Spezies können sich ihrer Umwelt anpassen durch kleine Änderungen im Erbgut von Generation zu Generation. Die Individuen, die besser an ihre Umwelt angepaßt sind, haben eine höhere Menge von Nachkommen.

Antwort
von MrHilfestellung, 102
Ganz klar Evolution

Ich denke das muss ich nicht weiter erläutern.

Kommentar von Idiealot ,

doch bitte, woher weißt du es?

Kommentar von MrHilfestellung ,

Ich weiß es nicht, aber es gibt für die Evolutionstheorie hunderte Beweise und Indizien, während es für die Schöpfungstheorie keinen Beweis gibt.

Kommentar von discoparty1 ,

Was denn für Beweise?

Kommentar von MrHilfestellung ,

Fossilien beispielsweise.

Kommentar von Idiealot ,

Dann sag mir mal was vor dem Urknall war, was ihn auslöste und wozu und was danach kommt. Ich bin gespannt auf deine Indizien ;-)

Kommentar von MrHilfestellung ,

Ich habe nie behauptet, dass die Wissenschaft bisher alles erklären kann.

Kommentar von dadita ,

Dies hat zwar nicht das geringste mit der Evolution zu tun, aber hier: 

http://www.space.com/13352-universe-history-future-cosmos-special-report.html

Unser Universum, mitsamt seinen physikalischen Gesetzen nahm mit dem Urknall seinen Anfang. Daher können wir keine Aussage zur Zeit davor treffen: Nur zu allem was danach kam. Und dafür ist kein Gott nötig.

Kommentar von SchakKlusoh ,

Das ist sowas von typisch! Du hast keine Ahnung, was die Evolutionstheorie aussagt, bist aber dagegen.

URKNALL ist Astrophysik! EVOLUTION hat damit NICHTS zu tun!

Ganz nebenbei, Georges Lemaître war Theologe und Astrophysiker!

Kommentar von SchakKlusoh ,

Paläontologie, Biochemie, Genetik ....

Antwort
von fricktorel, 29

Ich glaube unserem ewigen Vater (Joh.17,17; Röm.6,23; Offb.20,4).

Kommentar von SchakKlusoh ,

Danke für die Information.

Und was hat das mit der Frage zu tun?

Antwort
von Dolphin1989, 46
Weiß nicht

Ehrlich gesagt, bin ich der festen Überzeugung, dass niemand auf der Welt diese Frage beantworten kann. Denn solange man Gott, Buddah, Allah (oder wie auch immer) nicht findet, wird es  immer Glaubensrichtungen geben, Religionen geben, Menschen geben, die behaupten, es gäbe ihn.

Letztendlich kann man die Wissenschaft auch als eine Art von Glauben ansehen. Man spricht immer von "Mutter Natur" oder "auf natürlichem Wege", was ist, wenn die Natur unser Gott ist?

Mir als Atheisten fällt es da leichter meinen Geist dem Unbekannten zu öffnen. Religiöse Menschen haben es da oft schwerer, an etwas anderes zu glauben.

MfG

Kommentar von SchakKlusoh ,

Wissenschaft ist Unglaube. Jeder Wissenschaftler fragt immer wieder: Kannst Du das beweisen? Wenn nein, ist es keine Wissenschaft.

Wenn ein Wissenschaftler sagt: "Ich glaube, daß ..." meint er etwas anderes, als wenn ein Gläubiger es sagt. Er meint: "Ich habe Beweise dafür, daß ...." Ein Gläubiger meint: "Ich glaube ohne irgendeinen Beweis."

Nur weil "man" von irgendetwas redet (Umgangssprache/Redewendung) beweist das gar nichts. Man spricht ja auch von Muttersprache, Vaterland, Geistesbruder ...

Antwort
von sozialtusi, 93
Ein Zusammenspiel von Beidem

Ich glaube, dass die Evolution "geschöpft" wurde :P

Kommentar von SchakKlusoh ,

Nein, es gibt nur entweder oder.

Kommentar von sozialtusi ,

Ich glaube, du hast die Antwort überhaupt nicht verstanden ;)

Antwort
von BigBene, 24

Beides sind richtige Antworten aus verschiedenen Lebensbereichen. Ein "Zusammenspiel" brauche ich dafür nicht.

Antwort
von grtgrt, 17
Ein Zusammenspiel von Beidem
Kommentar von SchakKlusoh ,

Nein, dort wird auch nur kreationistsich geschwafelt.

Antwort
von Netie, 32
Schöpfungsbericht

Ich glaube ohne Zweifel an den Schöpfungsbericht, weil Gott lebt und allmächtig ist.

Antwort
von CrayyZae, 8
Ganz klar Evolution

ganz klar evolution

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