Frage von Airplanez, 55

Eventuell mein Studium werfen für Psychologie, kann das was werden (mit meinem Schnitt)?

Hallo,

ich studiere seit diesem Wintersemester Medien- und Kommunikationsinformatik in einer kleinen Fachhochschule. Ich habe einen Schnitt von 3,2 und habe mein Abitur 2015 gemacht (habe danach also 2 Wartesemester gesammelt).

Da Psychologie ja immer einen sehr guten NC hat, habe ich mir das abgeschminkt.

Allerdings befinde ich mich jetzt in besagtem Studium - und eigentlich macht es mir auch wirklich Spaß. Nur habe ich immer das Gefühl, dass mir Psychologie mehr liegt, zumale ich nicht DER Mathe-Guru bin und Informatik natürlich ein 3/4-Mathe-Studium ist. Bis jetzt komme ich trotzdem noch recht gut zurecht.

Wartesemester habe ich jetzt keine mehr, oder? Wegwerfen will ich mein jetziges Studium nicht, ich komme zurecht und mir macht es Spaß, allerdings weiß ich nicht, wie lang ich der Mathematik da standhalten kann. Ich würde aber wirklich gerne in Psychologie kommen, ich lese auch in meiner Freizeit gerne Bücher und Artikel über solche Themen ("Die Kunst des klaren Denkens", z.B.).

Habt ihr da Erfahrung, wisst ihr schlauen Füchse da irgendwelche Methoden, ob und wie man sowas schaffen kann?

Antwort
von ratgesuch16, 19

Im Psychologie-Studium wird man mit sehr vielen mathematischen Statistiken konfrontiert, also Mathe lässt du damit nicht einfach hinter dir.

Aber natürlich könntest du an einer kleineren, nicht so bekannten Universität versuchen ins Studium, selbst mit deinem Abi-Schnitt zu kommen.

Der NC ist immer von der Anzahl der Studieninteressierten und deren Schnitt abhängig, deshalb ist der NC bei großen, beliebten Unis sehr hoch.
Aber bei kleineren, unbekannten Unis liegt dieser meist nicht so hoch und man hat so auch Chancen einen Platz zu bekommen!

Ich würde sagen, probiers einfach. Wenn es dein Wunsch ist, wird sich schon eine Möglichkeit ergeben.

Viel Glück!

Kommentar von Airplanez ,

Ich weiß, es geht aber oft richtung Wahrscheinlichkeitsrechnung, Statistik etc. Das liegt mir sogar sehr gut. Und Informatik ist tatsächlich 3/4 Mathematik, würde das nicht direkt mit Psychologie vergleichen.

Kommentar von ratgesuch16 ,

Ja, für dich muss es passen! Wenn du Psychologie studieren möchtest, mach das! Wird schon richtig sein!

Antwort
von Jeanie1992, 23

Hey, also zunächst: deine zwei Wartesemester behältst du, egal ob du jetzt studierst oder nicht. Dir werden nur keine weiteren Semester angerechnet, so lange du in Deutschland eingeschrieben bist?
Dann möchte ich dir sagen, dass du auch in Psychologie sehr viel mit Mathe zu tun haben wirst.
Du musst dich nun halt vergewissern, was du machen möchtest. Wenn dir dein jetziges Studium und der Job danach gefällt, dann zieh es durch. Ist jedoch Psychologie deine Leidenschaft, dann musst du dir eine Alternative zum Studium suchen, denn ohne zu warten könnte es meiner Meinung nach schwer werden in Deutschland einen Platz zu bekommen. Du könntest es dann natürlich im Ausland probieren, oder eine Ausbildung absolvieren.
Ich wünsche dir alles Gute für die Zukunft :)

Kommentar von Kristall08 ,

Schwachsinn. Wenn man an einer Hochschule in Deutschland eingeschrieben ist, sammelt man keine Wartesemester. Der FS hatte nie welche.

Kommentar von Jeanie1992 ,

Genau das hab ich doch geschrieben, erstmal richtig lesen, bevor man kommentiert. Der FS hat 2015 Abitur gemacht und dieses WS angefangen zu studieren, also hat er zwei Wartesemester!! Er sammelt jetzt nur keine weiteren, da er eingeschrieben ist.

Kommentar von Airplanez ,

Richtig, ich hatte 2 Wartesemester, dachte jedoch, dass diese verfallen würden, sobald ich einmal begonnen hab, zu studieren.

Kommentar von Jeanie1992 ,

Nene, da verfällt nichts, keine Angst :) es zählt jegliche Zeit nach dem Abitur, in der du nicht in Deutschland eingeschrieben bist.

Antwort
von haltderda, 26

ich war heute in einer psychologie studium vorstellung in freiburg und die meinte, dass der schnitt bei 1.2 liegt

Kommentar von Airplanez ,

Ja, das kann gut sein. Es gibt aber theoretisch (nicht immer) bis zu 60% Kriterien, die die Hochschule selbst festlegt. Und ich weiß, dass ich auch nicht an einer Großstadt-Universität studieren kann. Aber es gibt immer mal kleinere Hochschulen (wie die, an der ich jetzt bin), die da deutlich "kulanter" sind. Einfach, weil sie kleiner sind. Und ich habe nix dagegen, vielleicht befürworte ich es sogar, an so einer kleinen Hochschule zu studieren. Gerne sogar an meiner jetzigen, die bieten das beispielsweise auch an.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community