Mein Vater hat seine Rückenschmerzen noch immer nicht los. Alexander-Technik hat bei ihm nur kurzfristig geholfen. Jetzt hat mir jemand von Eutonie erzählt und dass das in manchen Fällen auch gut helfe. Wer hat Eutonie schon ausprobiert und kann was dazu sagen?

Zur Eutonie http://de.wikipedia.org/wiki/Eutonie Begleitend zum Kieser-Training kann ich es mir gut vorstellen. Muskelaufbau, viel Wasser trinken und auf gesunde Ernährung achten. Rückenprobleme entstehen nicht nur durch Überlastung. Sehr viel öfter ist Fehlhaltung und zu schwache Muskulatur dafür verantwortlich. Übersäuerung tut ein übriges. Wenn das alles nicht hilft mal auf die psychische Seite gucken. Dahinter können auch ungelöste (Vater-)probleme stecken.

Sicher kann Eutonie ein Weg sein. Ist aber stark Typabhängig. Da ich eher "Praktiker" bin, würde ich es mit anderen Mittel (Osteopathie, Vojta, Manuelle, E-Technik, PNF) probieren. Der Rückenschmerz ist so unterschiedlich, dass viele Wege zum Ziel führen. Eine Garantie wird Dir niemand geben.
Ich bin selbst mit chronischen Rückenschmerzen dahin gekommen, Eutonie Gerda Alexander (nicht Alexander-Technik) auszuprobieren. Mir hat das sehr geholfen, allerdings sollte man dranbleiben. Erleichterung bringt Eutonie auch kurzfristig, aber das Gute daran ist, dass man auf die Dauer lernt, wie man sich anders bewegen, sitzen oder liegen kann, so dass die Rückenschmerzen erst gar nicht mehr aufkommen. Auch ich habe immer mal wieder Verspannungen im Rücken, im Bürojob bei sonstiger weniger Bewegung, kein Wunder. Aber dann kann ich mir mit dem, was ich in der Eutonie gelernt habe, in der Regel selbst helfen. Adressen findet Dein Vater bei www.eutonie.de

Meine jahrzehntelangen Rückenschmerzen bin ich losgeworden, weil ich
1. daan gearbeitet habe, eine grundsätzlich entspannte Haltung im Leben immer wieder anzustreben;
2. Magnetprodukte genutzt habe (Matratzenauflage, Sitzauflage, Einlegesohlen etc.);
3. "Vitametik"-Anwendungen genommen habe.
.
Rückenschmerzen entstehen in vielen Fällen durch ein "falsches Bewußtsein", dadurch, daß man sich unter einer - schweren - mentalen Last wähnt oder sich solcher aussetzen läßt. Die körperlichen Folgen kann man durch Änderung des entsprechenden Bewußtseins abwenden.
Siehe meine GF-Tipps.

Ausführlich von mir http://home.arcor.de/drsmit/Artikel/biokybernetik23.htm bis 26.htm
Die Übungen ab Übung 1 wirken mindestens schmerzlindernd Zum Chiroprakiker/Manualtherapeut der dazu ausgebildet ist und dann sagt wo es lang geht.

ähnliche frage, alte antwort:
Wie trifft man die richtige Wahl beim Akupunkteur für die Bandscheibe?
beantwortet von Patron am 22. August 2009 14:06
die nächstliegende info-quelle sind immer die apotheker, bei denen landen viele informationen.
bei bandscheiben und sonstigen wirbelsäulenproblemen sollte nicht einseitig auf akupunktur gesetzt werden, sondern dazu noch homöopathie, pflanzenheilkunde und besondere massagetechniken. in meiner praxis ist am wichtigsten dabei der einsatz von ampullen der firma WALA, ein kombiniertes präparat mit homöopathischen bestandteilen von mineralien und pflanzen und auch homöopathisch verarbeiteten organpräparaten von bandscheiben frischer schlachttiere. das mittel heißt
Disci / Rhus tox. comp. 10ml-Ampullen (packungen von 5 x 1 10ml-amp.) WALA
und zu einer kur gehören zehn solche ampullen, 2 bis 3 mal wöchentlich eine amp. jeweils auf 6 stellen verteilt links und rechts der wirbelsäule im problembereich unter die haut injiziert. es gab noch keinen fall, der nicht wesentliche besserung erlebte. apotheker fragen, wer sich damit auskennt.
Patron, seit jahrzehnten heilpraktiker