Wie steht ihr zur Euthanasie oder "Sterbehilfe"?

siehe das war mal ein hammer: http://www.gutefrage.net/frage/wuerdet-ihr-euch-unter-bestimmten-umstaenden-selb...
Recht auf Leben heißt auch recht auf selbstbestimmtes Lebensende.
Es muss aber Hürden geben und Genehmigungsverfahren, damit kurzfristige Sterbewünsche z.B. bei Depression nicht ausgeführt werden können.
Ich finde das kirchliche Engagement gegen Sterbehilfe wirklich menschenunwürdig. Menschen zu quälen und zum Leben zu zwingen halte ich für unmenschlich.
MikeFFM am 12. Februar 2009 11:43 Grundsätzlich DH! Allerdings darf man nicht in eine unsägliche Bürokratie verfallen, die den langsamen und qualvollen Tod noch vor der Genehmigung der Sterbehilfe eintreten lässt...

weiß nicht,wie ich entscheiden würde,wenn es mich betreffen würde

Euthanasie ist Polemik, das ist ein Nazi-Ausdruck
geht es Dir um das Wort "Euthanasie" oder generell um Sterbehilfe?
matrix2k9 am 12. Februar 2009 11:37 Und wieder jemand der in der Vergangenheit lebt.
teppichhai am 12. Februar 2009 11:42 Sterbehilfe ist OK. Ich finde es sogar absolut daneben was Berlusconi sich geleistet hat.
Ist kein Nazi-Ausdruck, nur weil ihn die Nazis verwendet haben! Das ist falsche Moral! Außerdem benutzen die Nazis das Wort als Tarnugn für Massenmord. Das lief nur unter dem Deckmantel der Euthanasie.
sehe ich auch so @ donarion. Ih meine mit meiner Umfrage natürlich nicht das Systematische Töten wie im Nationalsozialismus durchgeführt sondern natürlich "sterben auf verlangen"
teppichhai am 12. Februar 2009 11:58 Der Begriff wird aber vor allem im Zusammenhang mit den Nazis verwendet. Sterbehilfe ist was ganz anderes.
http://de.wikipedia.org/wiki/GeschichtederEuthanasie Als deutscher sollte man den Begriff Euthanasie vermeiden, er hat einfach eine zu negativen Beigeschmack

Ich sehe darin kein Problem, wenn es eindeutig gewünscht ist!






Auf alle Fälle NEIN! Wer will wo die Grenze ziehen??!!
Der Betroffene
Ich weigere mich abzustimmen, Sterbehilfe ist ein zu ernstes Thema, als dass man dieses mit dem Begriff "Euthanasie" in Verbindung bringt.
tut mir leid, aber selbst seriöse Medien verwenden dieses Wort um "Tötung auf Verlangen" auszudrücken. Oder wie würdest Du Euthanasie definieren?

Weder Sterbehilfe noch Euthanasie finde ich gut. Beide Worte euphemisieren einen Tatbestand, den kein Mensch sich anmaßen darf oder sollte.
Gebt den Menschen Lebenshilfe. Jeder durchlebt Phasen, die depressiv und schwierig sind. Doch das Recht auf Leben ist mit Pflichten gekoppelt. Man kann zwar einen Sterbehelfer nicht als Mörder verurteilen, doch sollte er sich fragen, ob es moralisch und rechtlich wirklich so hilfreich ist, wie das Wort Sterbehilfe suggeriert.

eine adäquate Schmerztherapie und Hilfen jeglicher Art - dann braucht man keine aktive Sterbehilfe
MikeFFM am 12. Februar 2009 11:40 Sorry, das ist Unsinn! Eine "adäquate Schmerztherapie" wäre bei vielen Krankheiten absolut tödlich!
UllaM am 12. Februar 2009 11:53 das nennt sich dann nicht "Unsinn", sondern : passive Sterbehilfe! aber immer erstmal meckern
MikeFFM am 12. Februar 2009 13:01 Ahja... Und wie ich über so einen Quatsch meckere! Wenn man die Dosierung eines Morphins so erhöht, dass sie letal wirkt, ist das also Deiner Ansicht nach passive Sterbehilfe. Ob das ein Richter im Streitfall (z.B. mit Angehörigen) auch so sieht? Eine derartige Überdosierung lässt sich noch sehr lang nachweisen!

Schon wieder ein sorry, das meinte ich nicht, mit "jeder Art", denke ich mal, ist schon zu übertrieben!!!!!


Solange der Patient wirklich unheilbar krank ist.
ich weiß es nicht so genau was ich anklicken soll, denn sterbehilfe finde ich okay wenn man schwer krank ist und ob man jetzt im sterbebett liegt und nur wartet oder erlöst wird



Euthanasie hat übrigens mit humaner Sterbehilfe nichts zu tun!



ich kann hier nix auswählen.... sage nur in manchen fällen wäre es besser die armen menschen gehen zu lassen.... die, die sich jahrelang quälen z.b. im wachkoma.... menschen die alles mitbekommen sich aber in keinster weise mehr mitteilen oder gar gegen irgendwelche maßnahmen nicht wehren können, die kein wort mehr erheben können gegen irgendwelche tätigkeiten, die man an ihnen ausübt...menschen die keinerlei lebensqualität mehr haben... diese menschen die einst eine patienten verfügeung erlassen haben und angehörige sich dieser widersetzten weil sie nicht loslassen können.... oder menschen die wegen ihrer angehöriger noch am leben sind, weil sie tag für tag infusionen gelegt bekommen weil sie selber jegliche nahrungs oder flüssigkeits zufuhr verweigern.......... es hört sich vielleicht doof an der vergleich aber ein tier lässt man auch gehen wenn es sich quält man stopft dieses auch nicht bis ober hin voll mit morphium oder anderen medikamenten bis hin zum erbrechen.... und nährt dann auch nicht über einen ZVK weil sie sonst nichts mehr in sich behalten können da der körper sich dagegen wehrt...... das ist meine meinung!!!!

Siehe Italien.


Sollte jedem selbst überlassen sein, ob er gehen will. Aber strenge Richtlinien müssen vorhanden sein, um Missbrauch vorzubeugen.