Frage von huberio, 232

Eure Meinungen zum Föderalismus in Deutschland?

Hi liebe Community, als aller erstes möchte ich sagen: Das hier ist eine Hausaufgabe und ich weiß, dass ich sie selber lösen sollte. Allerdings lebe ich nicht in Deutschland und weiß deshalb nicht was ich auf die Fragesellung 'Wie beurteilen sie die Praxis des Föderalismus in Deutschland' antworten soll, da ich keinerlei Erfahrungen damit habe. In meiner Antwort schreibe ich dies natürlich dazu & dass ich eine Umfrage gestartet habe und meine Lösung aus euren Anworten beziehe. Deswegen bitte ich euch keine Kommentare über 'Hausaufgaben gehören hier nicht rein' zu schreiben, da ich mir dessen bewusst bin und ich nicht nach eurer Hilfe fragen würde, würde ich ich Deutschland leben und den Föderalismus dort mitbekommen(oder auch nicht mitbekommen?) Ich habe mir schon vieles im Internet durchgelesen und gemerkt, dass die Praxis des Föderalismus nicht gut bei der Gesellschaft ankommt. Wieso ist das so? Nehmt bei euren Antworten bitte kein Blatt vor den Mund! Es ist mir auch wichtig positives am Föderalismus in Deutschland(sobald es das gibt was ich doch hoffe) reinzubringen. Ich bedanke mich jetzt schonmal für eure Antworten und dass ihr mir bei dieser Hausaufgabe helfen wollt. Liebe Grüße!

Antwort
von HansH41, 179

Schau auf die deutsche Geschichte. Wir hatten immer föderale Staatsgebilde. Die deutschen Kaiser waren häufig schwache Gestalten und die Reichsfürsten waren mächtig.

Insofern ist der heutige Föderalismus begründet und trifft die deutsche Mentalität. Man möchte die engere Heimat, also die Bundesländer, politisch stark haben.

Interessant: Dies trifft nicht nur auf die geschichtlich homogenen und alten Bundesländer wie Bayern zu. Auch die Neugründungen (NRW, Rheinland-Pfalz, MeckPomm....) haben sehr schnell eine eigene Identität begründet.

Antwort
von furbo, 156

Du willst eine Meinung lesen? Meiner Meinung nach ist der Föderalismus durchaus akzeptabel, da viele Probleme "vor Ort" und nicht aus der Ferne wie bei einem Zentralstaat gelöst werden können.Ich kenne beide Systeme, das des Föderalismus und das des Zentralstaates, da ich mehrere Jahre im Ausland verbracht habe. Der Föderalismus gefällt mir eindeutig besser.

Die Bundesrepublik Deutschland hat auch nur einen eingeschränkten Föderalismus, da der Bund für viele Bereiche die ausschließliche Gesetzgebung hat. Am Besten wäre es, wenn du dir die Artikel 71 bis 74 GG reinziehen würdest, dich evtl. durch Wiki über die ausschließliche Gesetzgebung und konkurrierende Gesetzgebung schlaumachst. 

Ich lege dir noch den Art. 79 Abs. 4 GG ans Herz, denn dort ist als Ewigkeitsklausel der Föderalismus festgeschrieben. D.h. auch durch eine 2/3 Mehrheit kann das nicht geändert werden, nur durch Auflösung des GG und Neuerschaffung der Verfassung. 

Antwort
von greenhorn7890, 152

Der Föderalismus ist gut. Er sorgt dafür, dass es nicht so leicht ist, das den Staat Zentral zu regieren, wie es bei Hitler der Fall war. Außerdem kann der Bund sich entlasten, da er sich nicht um alles kümmern muss, sondern Aufgaben auf die Länder aufteilen kann. Dies hat aber den Nachteil, dass einige Bereiche, die auf Länderebene geführt werden, kritisiert werden. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Schulsystem, welches in jedem Bundesland Unterschiede aufweist.  

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