Eure Meinung zum Kruzifix - Beschluss vom 16. Mai 1995 und Kopftuchurteil vom 24. September 2003?

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5 Antworten

Zum Kruzifix-Urteil: Das Pflicht zum Anbringen eines Kreuzes im Klassenraum einer öffentlichen Schule ist klar als verfassungswidrig erkannt worden und deshalb verboten worden, da es in Deutschland eben die Trennung von Kirche und Staat gibt.

Zum Kopftuch-Urteil: Hier handelt es sich um eine muslimischen Lehrer, die durch ihr Kopftuch ihre Religionszugehörigkeit dokumentiert. Sie hat das Recht, ihre Religion frei zu wählen. Die Begründung, warum sie das Kopftuch nicht tragen soll, kann ich nicht verstehen.

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Hinsichtlich des Kreuzes ist es in sich logisch, dass Kreuze in Schulen mit kirchlichen Trägern klar gegeben sind, aber in Schulen ohne christliche Trägerschaft nichts zu suchen haben.

Bezüglich des Kopftuches ist zu bemerken, dass die Urteile generell im Rahmen des Islams und der Verbindung zur Religionsfreiheit zu überdenken sind.

Eine Religion deren Inhalt neben geistigen Lehren auch gleichsam ideologische Lehren verankert, und diese Lehren nicht einmal mit geltendem Recht oder gar Menschenrechten vereinbar sind, kann und darf nicht mit der Pauschalität der Religionsfreiheit begünstigt werden.

Ein krasses und hypothetisches Beispiel dazu:

Wenn ich der germanischen Götterlehre nach Vorstellungen des Hitler-Regimes anhänge, so steht mir dies im Rahmen der Religionsfreiheit zu. Verknüpfe ich dann diese Religionsvorstellungen mit den weltlichen Vorstellungen des Hitler-Regimes, dann kann dies wohl kaum als rechtens angesehen werden.

Nichts anderes ist aber im Islam gegeben. Die Lehren des Islam basieren auf Koran und Sunna. Sunna ist die Lebensweise zu Zeiten Mohammeds, und zwar inclusive der Vorstellungen der Staatsführung und Gesetzgebung. Wir bewegen uns bei dem Islam in einer Weltvorstellung, die vor 1.400 Jahren im arabisch-islamischen Raum gegeben war.

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Kommentar von Dhalwim
26.05.2016, 11:16

Das würde ja heißen, dass der Islam noch im Mittelalter steckt, wo wir doch gerade jetzt im 21. Jahrhundert leben.

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Kommentar von NoshK
26.05.2016, 12:11

Und was ist mit der Bibel? Erzähl doch nix;)

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Auch wenn ich mit meiner Auffassung nicht immer beliebt mache, ich unterscheide zwischen

  • dem Ausdruck eines religiösen Bekenntnisses
  • dem Befolgen von religiösen Gesetzen/Vorschriften oder Regeln

Und ob jemand jemand eine Regel oder Vorschrift sieht, hat er selbst zu entscheiden, nicht andere, die diese Regeln oder Vorschriften in den Schriften nicht erkennen.

So gehören Kreuze nicht in die Schule, auch keine Sticker für irgendwelche Parteien oder gegen Atomkraft.

Kleidung wie Nonnentrachten oder Kopftücher, die als Regeln empfungen werden, müssen aber zugelassen werden. Der Papst ist ja auch nicht in Zivil vor dem Bundestag erschienen.
Und ich laufe iauch nicht nackt rum, nur weil das Bedecken der Scham ja von Christentum nahegelegt wird.
OK, auch weil ich kein Christ bin.

Das bedeutet nicht, dass mir die Kopftücher nicht gehörig auf den Geist gehen, aber das persönliche Gefühl sollte man auch nur als das betrachten, was es ist.

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Es ist ein Schritt in die richtige Richtung Zeichen religiöser Zugehörigkeit aus der Öffentlichkeit zu verbannen!

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Ein Christ braucht keine Symoble, denn er trägt den Herrn Jesus in sich (Galater 2,20).  Es muß vielen Leuten nahe gehen, wenn sie ein Kreuz sehen :-) - Auch wenn man alle christlichen Symbole vernichtet, so ist es dennoch nicht möglich für den Menschen, Gottes Heilsplan zu durchkreuzen.

Sprüche 19 21 Viele Gedanken sind in dem Herzen eines Mannes; aber der Ratschluß des Herrn, er kommt zustande.


Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren
Herrn Jesus Christus! 1. Korinther 15,57 - Sein Sieg ist auch unser (Christen) Sieg.




Kein Geschöpf kann je ermessen, wie groß der Sieg ist, den der Herr Jesus am Kreuz von Golgatha errungen hat. Aber wir Christen werden Ihn sehen, wie er ist, da gibt es denn keine unsinnigen Fragen mehr über den Glauben. Da läuft alles in göttlich geordneten Bahnen.

Kein christliches Symbol und  kein Kopftuch wird den Menschen errettet - nur der Glaube an Jesus Christus.


lg


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Kommentar von FreakNimrod
26.05.2016, 11:44

Hat nicht Jesus selbst Eigenschaften eines Symbols, in dem er durch sein Handeln und Reden auf das Wesen Gottes hinweist? (Kolosser 1,15) In diesem Sinne läge dem Glaube an Christus im Wesentlichen ein Symbolverständnis zugrunde, indem einem sterbenden Mann am Kreuz mehr als nur die Bedeutung eines Hingerichteten zugeschrieben wird.

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Kommentar von NoshK
26.05.2016, 12:14

Ah ok, also begehe ich einen Amoklauf und töte 15 Menschen... Aber Hauptsache ich glaube an Jesus. Toll!

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