Frage von 19Maik98, 929

Eure Meinung zu meiner Theorie nach dem Tod?

Guten Abend, ich habe mir seid ich 14 Jahre alt bin gefragt, was nach dem Tod passiert. Als ich circa 16 Jahre wurde, hatte ich die perfekte Erklärung für meine Frage die meiner Meinung nach die Sinnvollste ist. Erst einmal mir ist klar, dass nach dem Tod der Körper einfach nur verschimmelt und von Maden und Würmern aufgefressen wird. Aber wenn man Tod ist, ist man ja theoretisch in dem selben Zustand, wie vor seiner Geburt ( man spürt nix, kein Zeitgefühl usw )... Also kann ich mir sehr sehr gut vorstellen, dass man nach einer gewissen Zeit, vielleicht nur 10 Minuten aber vielleicht auch 100 Jahre, einfach Wiedergeboren wird. Was haltet ihr von meiner Theorie?

Antwort
von Krautner, 423

Nun, interessante Ansicht - nur denke ich das unser ganzes empfinden aus chemischen Zusammensetzungen besteht und wir natürlich von unserem Gehirn geleitet werden. Wie das danach weiterleben soll ist mir unklar - schließlich ist es nicht anderes als ein Organ, welches dann von Getier gefressen, verdaut und wieder ausgeschieden wird.

Diese Vorstellungen von dem Leben nach dem Tod sind meines Erachtens nach nicht mehr aktuell, und begründen eher auf einer flucht vor der Realität oder auf die Hoffnung von mehr. Weswegen auch die Theorie das Menschen dabei eine Ausnahme seien ziemlich irrsinnig ist - schließlich hat ja jedes Lebewesen eine Art Bewusstsein.

Wie ich so schön sage:

Tote Menschen kommen in ein Zimmer und werden verbrannt. 

Antwort
von Alex924, 151

Mal eine Gegenfrage: Inwiefern kann man von Wiedergeburt sprechen, wenn du zwischen deinem alten und deinem neuen Leben nichts spürst und in deier neuen Identität nichts mehr von der alten weißt? Ist es da nicht viel logischer, dass du einfach stirbst und ein neuer Mensch geboren wird?

Antwort
von Nicodemus0815, 32

Ich kann dazu nur aus eigener Erfahrung etwas sagen. Bevor ein Mensch stribt, dann wenn es ganz und klar ist, dies ist das Ende, erleben einige Menschen, daß ihr Denken endet. So habe ich das erlebt. Mit meinem Denken endete Zeit, Ich und auch die Trennung zwischen Innen und Außen. Allso was Innen ist ist auch Außen und was Außen ist ist auch Innen. Es ist Eins.

Wenn aber Innen und Außen Eins ist, dann gibt es auch nichts, was noch sterben kann.

Später habe ich herausgefunden, daß jeder das für einen Moment erleben kann, nähmlich in einem Moment in dem wir von etwas Schönen, wie man sagt, überwältigt werden. Da gibt es einen Moment der zeitlosen Stille.

Man könnte sagen, man kann den Tod überwinden, in dem man all die Schönheit dieser Welt und dieses Lebens entdeckt.

Antwort
von Maimaier, 590

Ja, das Leben ist ein Kreis.

Schau dir Pflanzen an. Wenn du die auf den Kompost wirfst, werden daraus neue Pflanzen.

Unser Problem ist, das wir uns nur von innen wahrnehmen, aus der Sicht unseres Geistes. Der Geist ist aber nur ein Teil des Körpers, wird vom Körper erzeugt um ihn zu steuern. Wenn wir bewusstlos sind, ist unser Geist weg, unser Körper aber nicht. Es ist also gar nicht wichtig, was du denkst oder fühlst. Es ist wichtig, was wirklich mit dir passiert.

Kommentar von Wischkraft1 ,

Pflanzen auf den Mist werfen ergeben neue Pflanzen? ? Erklär das mal einem Biologen!

Kommentar von Maimaier ,

Mikroorganismen zersetzen die Pflanzen, CO2 entsteht, das nehmen andere Pflanzen durch Photosynthese wieder auf. Auch die Mineralstoffe werden wieder aufgenommen usw.

Stoffkreislauf ist eines der Kennzeichen von Leben. Quasi 100% recycling, seit Milliarden von Jahren.

Wir sind alle Nachkommen der Urzelle.

Kommentar von jessica268 ,

Es ist auch wichtig, was wir fühlen. Das macht uns aus. 

Kommentar von Maimaier ,

Ja, die Gefühle sind AUCH wichtig, neben vielem anderem das wir zum Leben brauchen, wie die verschiedenen Organe, Mitmenschen, Natur usw. Probleme gibt es aber, wenn die Gefühle zu einseitig werden und andere wichtige Bereiche vernachlässigt werden, z.B. bei Egozentrikern oder wenn jemand in blinder Hörigkeit gefangen ist oder Vorurteile die schädlich sind oder Sucht oder Hass/Krieg usw.

Wir sind eben viel mehr als nur unsere Gefühle.

Kommentar von atzef ,

"Es ist also gar nicht wichtig, was du denkst oder fühlst."

Immerhin setzt du diese "Erkenntnis" 1:1 auch praktisch um...:-)))

Antwort
von Wolfnight, 193

Ja davon bin ich fest überzeugt. Ich habe mich auch lange mit der Frage beschäftigt. Da meine Familie mehr oder weniger religiös ist, haben sie mir immer vom Paradies erzählt. Ich fand die Vorstellung schön, dass man alle verstorbenen geliebten Menschen wiedertrifft. Aber der Rest war für mich schrecklich. Für immer und ewig in diesem Paradies gefangen. Da gefällt mir der Gedanke, dass ein unsterblicher Teil von mir einfach wiedergeboren wird schon besser. Es soll ja auch Menschen geben, die sich an ihre früheren Leben erinnern können. Ich bin der Meinung, dass das jeder von uns unterbewusst tut. Zum Beispiel, wenn wir uns zu einem unbekannten Ort hingezogen fühlen, könnte es doch möglich sein, dass eine unserer früheren Existenzen dort gelebt hat? Oder wenn ein fremder Mensch dich aus einem unerklärlichen Grund anzieht? Vielleicht kennen sich eure Seelen bereits. Unser Ich ist etwas, das durch unsere Erinnerungen und Erfahrungen entsteht, aber da muss es noch etwas anderes, tieferes geben. Zudem glaube ich auch, dass der Geist nach dem Tod noch auf der Erde bleiben kann und selbst entscheidet, wann er wiedergeboren möchte. So, jetzt dürfen mich alle für verrückt halten ^^

Antwort
von Christi88, 152

Also, den Anfang halte ich schonmal für sehr treffend. Aber warum kommst du dann mit sowas wie Wiedergeburt? Wenn es soetwas gäbe, wie könnte es dann immer und immer mehr Menschen auf der Welt geben? Seelen werden wohl nicht wiedergeboren.

Kommentar von Mewchen ,

Wenn du die Wiedergeburt nicht nur als eine Seelenwanderung von einem Menschenleben zum anderen Menschenleben siehst, könnte es durchaus sein. Schließlich gibt es Milliarden von Menschen, Tieren, Pflanzen, Bakterien etc. 

Kommentar von Christi88 ,

Sein kann alles, genau genommen. Im Buddhismus z.b, den ich sehr interessant finde, ist man in einer Spirale von Leben, Tod und Wiedergeburt gefangen. Das ist im Buddhismus sogesehen die Hölle. Der, welcher Erlösung findet, wird nicht wiedergeboren.

Antwort
von TanjaStauch, 221

Alex924 greift einen wichtigen Punkt schon auf...

Das mit der "Wiedergeburt" wirft aber noch ein anderes Problem auf...

Zumindest, falls das grundsätzlich gilt.

Heute leben etwa 7 Milliarden Menschen auf unserem Planeten. Vor hundert Jahren waren es vielleicht 3 Milliarden. Und vor tausend Jahren weniger als eine Milliarde. Und vor zweitausend Jahren...

Falls die Zeiten bis zur Wiedergeburt nicht ständig verlängert werden, muss ich annehmen, dass viele Seelen, die heute leben, noch nie zuvor gelebt haben.

Eben einfach, weil die Menschheit wächst....

Und ja: Mal mit Alex924 gefragt: An was aus deinem letzten Leben kannst du dich heute noch erinnern?

Die Idee mit der Wiedergeburt klingt im ersten Moment echt tröstlich. Aber sie legt dich auch in Ketten. Falls du in diesem Leben nicht "spurst", wirst du im nächsten als Loser geboren. Oder sogar als Ratte.

Und dann hast du es dir ja selbst verdient, wenn du von anderen Menschen wie Dreck behandelt wirst.

Wenn ich vor hätte, Menschen zu unterdrücken, würde ich ihnen genau so etwas einreden. Dafür wäre die Idee der Wiedergeburt perfekt.

Habe ich aber nicht.

Liebe Grüße,

Tanja

Kommentar von Mewchen ,

Ich denke, die steigende Anzahl der Menschen ist hier kein Problem. Zumindest nicht, wenn du die Wiedergeburt nicht nur auf Menschen beschränkst. Es gibt schließlich Milliarden von Tieren, Pflanzen, Bakterien. Woher wollen wir wissen, ob deren Seelen nicht wandern? 

Kommentar von ScharfeKritik ,

Richtig. Die Zahl der menschlichen Population wird immer weiter steigen und dass ist auch einer der Hauptgründe warum ich eine "Wiedergeburt" für absoluten Schwachsinn empfinde. 

Viele Menschen wollen sich allerdings mit dem Gedanken nicht abfinden dass wir nur ein einziges Leben haben, für welches wir selbst verantwortlich sind. 

Natürlich gibt es dann auch noch übernatürliche Phänomene in welchen Menschen von einem vorherigen Leben berichten aber das ist dann entweder reiner Zufall oder aber ein absoluter Einzelfall. Glaube aber nicht dran.

Kommentar von Akahnor ,

bin zwar kein religioöser mensch aber ich denke es gibt noch genug was wir nicht wissen...und ehrlich gesagt gibt es dazu auch etliche theorien ...elektronen verhalten sich anders wenn sie beobachtet werden usw....wieso nicht auch geister oder eine wiedergeburt...wer weiss was der sinn des lebens ist oder ob es überhaupt einen sinn gibt...zudem gibt es was definitiv bewiesen ist , nur eine gewisse menge energie im universum...allerdings wissen wir nicht wie viel unsere seele oder energie , wie mans nimmt, davon ist.

wer also von vorne herein alles abstreitet ohne es zu überprüfen (ähnlich wie das mit dem thema gott oder aliens die unser universum erschaffen und wir nur von einem mikroskop betrachtet werden..wer sagt das das universum gross ist, vllt sind wir nur winzig klein), ist der wahre fanatiker und ist blind...wo wären wir wenn jeder so denkt. sicher noch im wald auf bäumen....es gibt noch ganz andere mysteriöse dinge die an eine wiedergeburt glauben lassen...zb. in der psyschologie oder den synapsen woher wissen die wann sie was machen müssen

Antwort
von halbsowichtig, 179

Ob die Seele körperlos ist oder durch den Körper erst entsteht, weiß (noch) niemand.

Angenommen, die Seele überlebt den Körper. Dann kann sie sich erneut an einen frischen Körper heften. Ein ewiger Kreislauf der Wiedergeburt, jedes Lebewesen kann jede Seele sein. Mehr dazu findest du unter dem Stichwort "Buddhismus".

Angenommen, die Seele entsteht durch Hirnaktivität. Dann wird der Körper von den Bodenmikroben zu frischer Erde zersetzt. Darin wachsen Pflanzen die von Tieren gefressen werden welche auch Junge bekommen ... und das körperliche Leben geht weiter. Ein ewiger Kreislauf stofflicher Wiedergeburt, in dem mit jeder Generation viele neue Seelen entstehen.

Ob deine Seele in einem neuen Körper widergeboren wird, lässt sich also nicht beantworten. In jedem Fall aber werden die Atome, aus denen dein Körper besteht, eines Tages wieder Teil eines Lebewesens sein.

Um ein putziges Beispiel zu geben: Jemand wird im Waldfriedhof unter einer Buche beerdigt. Ein Pilz löst die Nährstoffe aus seinem Körper, die Baumwurzeln nehmen sie auf. Daraus entstehen Bucheckern, die ein Vogel  an seine Küken verfüttert. Aus den Atomen des toten Menschen wächst nun also ein Vogel heran. Fazit: Der Mensch wurde als Vogel wiedergeboren.

Kommentar von SchakKlusoh ,

Aus den Atomen des toten Menschen wächst nun also ein Vogel heran. Fazit: Der Mensch wurde als Vogel wiedergeboren.

Du weißt offensichtlich nicht, wie Stoffwechsel funktioniert. Lies mal ein Buch!

Antwort
von Mewchen, 203

Ich bin für mich persönlich zu der selben Erklärung gekommen. Alles ist ein Kreislauf, auch das Universum. Es entsteht, dehnt sich aus und endet. Dann beginnt es wieder von vorn (zumindest eine der vielen Theorien). Ich denke genauso ist es mit dem Leben. Aber ich werde es ja früh genug feststellen ;) Trotzdem werde ich mein Leben leben, als wenn es mein einziges wäre. Vllt ist es das ja, das kann leider keiner genau sagen. Für mich ist Wiedergeburt einfach persönlich das Wahrscheinlichste

Antwort
von McFatty, 120

Also Meine Eigene Theory ist so :

Man Stirbt der Körper verwest halt und was mit deine Seele passiert weiß man nicht aber ich glaube die Seele gehört zum gehirn also ist es wahrscheinlich das du einfach Futsch bist sozusagen weg einfach. Aber es ist auch dann komisch wie es sich sowas vorzustellen du bist einfach weg , es ergibt auch nicht so viel sinn Deswegen denk ich mal das es sowas wie eine Art *Welt* Für Verstorbene gibt . Es gibt ja Weltraum und es ist wirklich riesig , wir wissen nicht viel aber meine meinung nach gibt es für mich sowas wie eine art welt für Verstorbene . 

Man Weiß es einfach Nicht , deswegen mach dich jederzeit auf deinem Tod gefasst und lass dich einfach überaschen was nach der Tod Kommt ^^ 

Kommentar von Krautner ,

Ohne dir auf den Slips treten zu wollen, aber ist das nun in dem Sinne "Beam me up, Scotty" Auf zu neuen Welten in einer weit weit entfernten Galaxie ?

Kommentar von McFatty ,

Ja

Antwort
von amike, 116
Antwort
von NosUnumSumus, 172

Für mich sind wir alle Aspekte Gottes. Wir sind alle durch die sogenannte Silberschnur und über eine Netzt mit allem verbunden.
Wenn wir sterben, verlässt die Seele, die du in Wahrheit bist, ihren Körper, geht durch ein helles Licht/ über eine Brücke/ durch einen Waldpfad (je nach dem, was für einen selbst stimmig ist). Nach diesem Geschehen ist Deine Individualseele wieder vollkommen Eins mit Gott, der allumfassenden Seele, die sich aus uns allen zusammensetzt. Die Trennung zwischen uns ist vielmehr eine Illusion als Wirklichkeit.

Da wir in Gott allwissend sind, kommen wir hier auf die Erde und auf andere Planeten anderer Sonnensysteme und Galaxien, um uns an Erfahrungen zu erfreuen.
Wir machen das, da wir in diesem Zustand hier nicht allwissend sind und uns so an "einfachen" Dingen absolut erfreuen können.
Der Zauber und die schiere Unendlichkeit des Universums (auch in Bezug auf die Komplexität) lässt uns staunen.

Für die Erde haben wir gemeinsam ein ganz spezielles Konzept entwickelt.
Wir wollen unter widrigsten Umständen die Liebe in die Herzen aller bringen.
Und wir wissen, die Liebe wird immer siegen.
Denn bist du in einem dunklen Raum und zündest eine Kerze an, kannst Du alles sehen.
Und hast Du zwei Räume nebeneinander, einen dunklen und einen hellen, die durch eine Tür miteinander verbunden sind und Du öffnest die Tür, dann wird nicht etwa der helle Raum dunkel, sondern der dunkle Raum wird hell.

(Ich stelle mir Gott übrigens als eine riesige, gleißend helle Lichtkugel purer Liebe vor, die einen jedoch nicht blendet, sondern in ihrem wärmenden Licht einhüllt, wenn man ihm "näher" kommt.)

Liebe Grüße :-)

NosUnumSumus

Kommentar von SchakKlusoh ,

EIne sinnlose Aneinanderreihung von Phrasen. Nichts davon hat etwas mit der Realität zu tun. Heißluft-Theatralik..

Kommentar von NosUnumSumus ,

Ich habe mit keinem Wort gesagt, dass ich die Wahrheit erzähle!

Ich habe mein persönliches Weltbild zum Thema "Tod/Leben" kundgetan.

Und ich bezweifle, dass Du mir sagen kannst, wie es nach dem Tod aussieht. Also frage ich mich, wie Du beurteilen kannst, was richtig und was falsch ist.

Toleranz ist Dir wohl kein Begriff?

Kommentar von SchakKlusoh ,

Ich habe nicht angenommen, daß Du die Wahrheit kennst. DIE WAHRHEIT gibt es nicht. Es gibt nur subjektive Wahrheiten. Meine ist genauso gut wie Deine.

Natürlich kann ich beurteilen, was richtig und was falsch ist. Kannst Du eine Deiner Behauptungen, zum Beispiel "Für mich sind wir alle Aspekte Gottes." beweisen?

Nein? - Tja, dann ist dies wohl falsch.

Du sagst aber nichts, was Du irgendwie belegen kannst. Noch nicht einmal, was einen Sinn ergibt. Dafür benutzt Du aber Wortgedonner, blumige Phrasen. Das ist Theaterdonner, kein echter.

Du klagst Toleranz ein für etwas, was keinen Respekt verdient hat.

Kommentar von NosUnumSumus ,

"Du klagst Toleranz ein für etwas, das keinen Respekt verdient hat."

Gott sei Dank kennen wir uns nicht persönlich, so unverschämt wie Du bist...

Antwort
von NichtZwei, 234

Exakt getroffen. Du kannst sofort wiedergeboren werden, wenn du das willst oder erst in 100 Jahren, jeder hat seinen Willen und Gruende. Man hat im Zwischenleben keinen Koerper und fuehlt sich entsprechend leicht, keine Schmerzen usw. Ausserdem verliert man das Zeitgefuehl. Der Koerper ist nur Vehikel, wie ein Auto fuer einen Fahrer, der mal diese oder jenes Modell ausprobiert und so seine Erfahrungen macht. Du wirst ewig leben, ist das nicht klasse! Alles Gute!

Kommentar von ScharfeKritik ,

Wenn es nur so wäre... die Wahrheit ist (höchstwahrscheinlich) das wir irgendwann unter der Erde verrotten und nie wieder geboren werden. In spätestens 100 Jahren sind wir dann vergessen und nicht einmal mehr unsere Nachfahren, wenn wir denn welche hätten, werden sich an uns erinnern. 

Die Erkenntnis hat die Band "Kansas" doch schon in dem Song "Dust in the wind" festgestellt. 

Kommentar von Akahnor ,

bewiesen ist das jedes lebewesen eine art seele besitzt...energie die deinem körper das leben möglich macht....im moment des todes ist diese energie bewiesener massen weg...allerdings gibt es für die physiker in uns den energieerhaltungssatz: energie geht nicht verloren, energie kann sich nur umwandeln...es gibt allerdings auch unerklärte untersuchtes z.b. das menschen nach einer nahtoderfahrung plötzlich eine  nicht gelernte sprache fliessend sprechen oder man spürt das jemand hinter einem steht ohne es gehört oder gefühlt zu haben...oder der of gehörte effekt des beim tot im op und des wiederbelebens:in dem  der saal von oben komplett beschrieben werden konnte...oder bei engen beziehungen , wenn das gegenüber die starken gefühle des weit entfernten gegnübers ebenfalls spürt ohne bescheid zu wissen was ist...der film interstellar gab einen schönen anhaltspunkt...wieso kann ich jemanden lieben der tot ist...zum körper hat man keine beziehung mehr...weil etwas fehlt...die seele

Kommentar von NosUnumSumus ,

@ScharfeKritik
Deine Meinung ist nicht Nabel der Welt.

Kommentar von SchakKlusoh ,

Du kannst sofort wiedergeboren werden

Super! Warum schießt Du Dir keine Kugel durch den Kopf und führst das mal vor?

Kommentar von NichtZwei ,

Das machen doch viele Selbstmoerder, aber dann muss man wieder von vorne anfangen, eine Ehrenrunde drehen, nee, lass mal stecken. Ich mach fertich. Alles Gute und langes Leben!

Antwort
von Tellerwaermer, 139

Nach dem Tod kommt höchstwahrscheinlich nichts. Warum sollte was passieren? Man ist einfach weg.

Kommentar von SchakKlusoh ,

Es kommt bestimmt nichts. Es gibt keinerlei Hinweis darauf, daß irgendetwas kommen kann. Es gibt nur Gelaber und Hirngespinste.

Antwort
von grubenhirn, 380

Die Vorstellung "man selbst"  - was auch immer das sein soll - existiert nur einmal, halte ich inzwischen für ausgeschlossen!

Ich denke auch, ähnlich wie du, dass man immer wiederkehrt.  https://de.wikipedia.org/wiki/Ewige_Wiederkunft

Wenn man stirbt, spielt Zeit tatsächlich keine Rolle mehr, da das Bewusstsein ein Ergebnis von Bewegungen ist. Dieses System von Teilchen (Gehirn) ist ja wie der Körper selbst, ein thermodynamisches Teilchensystem mit niedriger Entropie, welches ständig den momentanen Zustand verändert, weil es im Ungleichgewicht ist.

Daraus ergibt sich die bekannte philosophische Frage nach dem Ursprung der Kontinuität des Bewusstseins: wie kann man sich immer noch als der Selbe empfinden, obwohl sich das Gehirn fortwährend verändert?

Zeit ist sozusagen die Geschichte des Systems, die fortwährende Veränderung. Mit dem Zelltod findet aber nun keine Veränderung mehr statt. Das System kollabiert und damit auch das Bewusstsein, das ja nur als Echo der Elektronenbewegungen existiert hat.

Das Universum vergeht und ein neues entsteht und auch in diesem Universum ist wieder alles enthalten, wie man uns schließlich auch nicht aus den Gleichungen herausbekommt. Wir sind ein Teil des Universums, ohne uns würde es zusammenbrechen.

Die Naturkonstanten entstehen und damit setzt eine bestimmte Entwicklung des Universums ein, abhängig von den Naturkonstanten wird die Entwicklung determiniert. Manche Universen werden keine Lebewesen hervorbringen; andere schon und da setze ich an.

Wenn sich alles immer wiederholt, da es nur eine begrenzte menge an möglichen Universen gibt, https://www.gutefrage.net/frage/das-gleiche-universum-im-multiversum-mehrmals

dann könnte man ja jedes Leben einmal durchleben. Das hätte allerdings auch gravierende, fast schon furchtbare, Folgen. Denn, dann müsste man ja auch jedes leidvolle Leben leben, in jedem Universum. Ich weiß nicht, was ich davon halten sollte.

Zumindest ist es eine denkbare Erklärung der Frage, warum man in diesem  Körper aufwacht, zu diesem Zeitpunkt des Universums.

Vielleicht ist es aber auch ganz anders. Und die Erklärung ist so simpel wie einleuchtend zugleich:

Es gibt ein Lebewesen (du oder ich) das besitzt ein Gehirn und dieses hat die emergente Erscheinung des Bewusstseins hervorgebracht. Dadurch, dass dieses System existiert gibt es logischerweise ein Subjekt und dieses ist allerdings nur eine Erscheinung, eine Eigenschaft, aber keine Entität, womit die Frage auch geklärt wäre. Wenn etwas keine Entität ist, wie soll es dann wieder entstehen?

Oder man sagt, dass es immer nur ein bestimmtes Quantensystem geben kann, welches im Universum nur einmal vorkommen kann, dass könnte man vielleicht als Entität ansehen.

https://de.wikipedia.org/wiki/No-Cloning-Theorem

Jedenfalls gehe ich derzeit davon aus, dass man jedes mögliche Leben lebt.

Kommentar von Maimaier ,

Das hat Ähnlichkeit mit dem Konzept des "radikalen Konstruktivismus"

https://www.youtube.com/watch?v=VrS6od6v0Ks

Das unser Bewustsein die Realität ist, das es nur das gibt was wir auch fühlen oder wahrnehmen, sonst nichts.

Das dreht die Welt um. Anstatt einer riesigen Welt, in der unser Körper nur ein Teil ist, und das Gehirn nur ein Teil des Körpers, und unser Geist nur ein Teil des Gehirns, wird jetzt das Bewustsein zum Zentrum. Beim Tod kollabiert dieses Bewustsein, damit das Universum was ja nur ein Traum dieses Bewustseins war.

So eine ähnliche Theorie gibt es auch zu unserer Welt: Innenweltkosmos. Mathematische Formeln ermöglichen so die Welt von Innen nach Aussen umzustülpen.

Entlarven kann man diese Theorie dadurch, das man einen anderen Standpunkt einnimmt, z.B. ein anderen Planeten.

So können wir auch Beobachten, wie fremdes Leben entsteht und stirbt, und wissen so wie das bei unserer Geburt war, und bei unserem Tod sein wird.

Wenn also beim Tod eines fremden Menschen nicht das Universum kollabiert und sich wiederholt, wie kann es bei uns so sein?

Das Universum ist eben keine Schleife. Es geht weiter auch nach unserem Tod, unser Leben hat Folgen, es wirkt nach.

Die Urzelle teilte sich. Es gibt zwei Hälften. Wenn jetzt eine Hälfte stirbt, lebt dann die Zelle nicht noch in der anderen Hälfte weiter?

Woraus besteht unser Körper? Aus Zellen. Alles Kopien der Urzelle. Genauso wie alle anderen Lebewesen. Das ist wahre Unsterblichkeit.

Kommentar von grubenhirn ,

Das[s] unser Bewus[s]tsein die Realität ist, das es nur das gibt[,] was wir auch fühlen oder wahrnehmen, sonst nichts.

Das hast du falsch verstanden.

Wie ich geschrieben habe, denke ich, dass das Bewusstsein eine Erscheinung der Bewegungen der äußeren Welt ist, der Bewegungen von Teilchen, im Speziellen der Elektronen.

Beim Tod kollabiert dieses Bewustsein, damit das Universum was ja nur ein Traum dieses Bewustseins war.

Das ist ja Kontruktivismus, von dem habe ich aber nicht geschrieben.

Wenn also beim Tod eines fremden Menschen nicht das Universum kollabiert und sich wiederholt, wie kann es bei uns so sein?

Das passiert doch gar nicht. Es spielt nur keine Rolle mehr, was weiterhin im Universum passiert, da man selbst nicht darin vorkommt [Obwohl doch, nach meinem Modell, würde man dann im nächsten gleichen Universum früher oder später geboren.

Und ob das dann das gleiche Universum ist oder ein anderes, ließe sich nicht mehr unterscheiden, wenn die Naturkonstanten die gleichen wären.

Es könnten aber dutzende Leben dazwischen liegen.]

Das Universum ist eben keine Schleife. Es geht weiter auch nach unserem Tod, unser Leben hat Folgen, es wirkt nach.

Klar. Wir sind Teil des kosmischen Verlaufes.

Kommentar von Akahnor ,

nach dieser theorie ist eigentlich das war was im buddhismus in sci fi filmen z.b. star wars (Macht) gepredigt wird...alles ist miteinander verbunden und gehört zu einem "schicksal"...allerdings würde das ja auch heissen das unser geist wie er ist, das was ein individum von dem anderen abhebt, verschwindet und sich mit anderen vermischt sodass WIR nur einmal leben.. und als ein kollektiv aus einem kern existieren...so eine art speicher mit erinnerung im kleinsten wäre natürlich auch eine theorie nur wäre diese nochmal ein thema für sich...wenn die frage irgendwann gelöst ist wird so denke ich der sinn des lebens durchleuchtet... wir wissen es nicht.

Kommentar von grubenhirn ,

[...]allerdings würde das ja auch heissen das unser geist wie er ist, das was ein individum von dem anderen abhebt, verschwindet

Ja, exakt!

Im Grunde unterschieden wir uns doch nicht von anderen Menschen/Lebewesen. Bewusstsein ist ja nur eine emergente Eigenschaft.

Die Persönlichkeit wird ja durch die genetisch determinierten neuronalen Verbindungen + Umweltfaktoren und vor allem durch Gen-Umwelt-Korrelation bestimmt, wodurch die Gene eindeutig den größten Einfluss ausüben und nicht von einer Wahlmöglichkeit eines guten oder schlechten Menschen, damit grenze ich mich auch klar vom Gedanken des Karma ab.

Wie wir uns verhalten und damit auch was für Menschen wir werden, liegt allein in der stofflichen Welt begründet, die meiner Meinung nach auch die Einzige ist.

und sich mit anderen vermischt sodass WIR nur einmal leben

Das ist die Schwachstelle meines Modells.

Ich würd' das aber anders interpretieren. Selbst, wenn du nur dein jetziges Leben komplett nochmal leben würdest, wärst du ja wiedergekehrt.

Ein ewiger Kreislauf.

Antwort
von TimeosciIlator, 235

Das große Problem bei dieser Betrachtung: Man weiß nicht, ob die Seele wirklich "unstofflich" ist. Wenn ja, dann haben wir alle ganz gute Karten :)

Ich persönlich tendiere auch eher an ein "etwas danach". Egal ob man das jetzt Wiedergeburt,  anderes "Leben", Dasein im Himmel, Nochmal von vorne leben oder Leben in etwas anderem wie anderer Mensch, Tier, Pflanze oder sonstwie nennt. Der Punkt ist ja, dass überhaupt etwas nach dem sogenannten Tod noch mit uns passiert.

Man hat schon von Menschen mit Deja vu-Erlebnissen gehört. Die waren in einer ihr fremden Umgebung und hatten sie vorher genauestens beschreiben können. Das könnte bedeuten, dass sie in einem früheren Leben bereits schon mal da waren...

Fazit:

Man weiß es einfach nicht. Wir müssen uns (mal wieder^^) überraschen lassen. Am Schluss noch ein Satz, der das viele Unbekannte auf eine humorvolle Weise beschreibt:

"Lieber Gott, wenn es Dich geben sollte, gib meiner Seele Ruh', falls ich eine habe."

:-)

Antwort
von Mandrinio, 165

Jou, das ist auch mein Gedanke, ich kann mich auch nicht an die Zeit vor meiner Geburt erinnern... Man vermisst sicher nichts.. Nur die Lebenden vermissen einen... Oder auch nicht, je nach dem!

Antwort
von Naiver, 179

Starke Idee, Maik und ja...

die Hinduisten denken genauso: Wiedergeburt bis zum Erbrechen. Also, gar nicht so schön und erstrebenswert, sondern ein ständiges Weiterentwickeln des Karmas. Das beschreiben die gernauso mühevoll wie unsere Bibel, die ja auch irgendwo sagt, das Leben sei nur ...eine Prüfung.

Und während wir also Angst vor dem Abflug und dem schwarzen Ende haben, jammern die Hindus mit ihren vielleicht tausendfachen Wiedergeburten letztlich dann irgendwann ihrem abschließenden Flug ins Nirvana, dem Allnichts, dem Garnichtsmehr, in dem sie dann endlich Ruhe finden.

So spannend, wie ich deine Idee finde, Maik... dann würde man ja auch vielleicht als seine eigene Biologielehrerin wiedergeboren oder als Kanalratte? Menno, dann haben wir ja echt noch was vor uns!

So ne art Lebens-Abo! *Daumenoch* Dann sehen wir uns ja irgendwo wieder! :- )

P.S.: Ich nehme deine Idee sehr ernst, wie gesagt, eine der größten Weltreligionen tut das auch!

Antwort
von Gerhardraet, 27

Leider verspinnen sich die meisten Menschen in die abwegigsten Theorien und Fantasien. Anstatt das Selbstverständlichste und Offensichtlichste zu akzeptieren: Du bist Körper und nach dem Tod existierst Du nicht mehr.

Antwort
von Etter, 61

Ich persönlich glaube nicht dran.

Wenn dich das Thema interessiert, könnte dich diese Auslegung vll. ebenfalls interessieren: https://de.wikipedia.org/wiki/Bardo_Th%C3%B6dr%C3%B6l

Antwort
von ML73AT, 63

Der Vergleich mit vor der Geburt ist für mich ebenfalls der logischste, da man vor der Geburt kein Bewusstsein hatte, und nach dem Tod (meiner Ansicht nach) ebenso keines mehr haben kann. Was wir denken und fühlen entspringt unserem Hirn&Körper. Wenn man z.B. gelähmt ist spürt man Teile des Körpers nicht mehr. Und es gibt Menschen, dessen Persönlichkeit/Verhalten sich nach einem Schlaganfall bzw. Hirnverletzung komplett veränderen, darum sehe ich Emotionen usw. auch nur als "Körperfunktionen" und ich kann deswegen nicht viel mit dem Wort "Seele" anfangen.

Das mit der Wiedergeburt kann ich mir nicht so wirklich vorstellen. Vielleicht in irgendeiner Form, aber das wäre nicht mehr die selbe Person. Obwohl ich schon angebliche Fälle gehört habe, wo ein Kind etwa plötzlich den Eltern erzählt "Ich hab im vorherigen Leben im 2. Weltkrieg gekämpft" oder so ähnlich - wo ich auch nicht auf die Schnelle beurteilen kann, was bzw. wieviel an solchen Geschichten wahr ist. Dasselbe mit UFOs und anderen Dingen, wo ich erst überzeugt sein muss (bzw. es selbst erleben müsste) damit ich selbst dran glauben kann. ;)

Antwort
von howelljenkins, 90

ist ja jetzt nicht gerade eine neue idee ...

die einen glauben ans paradies, die anderen an wiedergeburt und noch andere denken, dass man einfach nur "weg" ist nach dem tod. 

gibt fuer keine der drei theorien echte beweise.

Kommentar von SchakKlusoh ,

Das sind keine Theorien, sondern Hypothesen, oder eher Hirngespinste.

Theorien sind bewiesene Hypothesen. Evolutionstheorie, Gravitationstheorie, Relativitätstheorie etc. die sind alle bewiesen.

Kommentar von howelljenkins ,

okay

Kommentar von SchakKlusoh ,

Ich muß mich entschuldigen. Für die letzte Hypothese gibt es Beweise. Physikalische Beweise. Zum Beispiel, daß keine Hirnaktivtät mehr meßbar ist, daß der Stoffwechsel stoppt und die Zersetzung beginnt usw.

Tut mir echt leid.

Die letzte Hypothese ist somit eine echte Theorie.

Antwort
von dieMasterin, 160

Du machst dir ja tiefgründigen gedanken:)
Im Prinzip kann ja alles sein.wir wissen es nunmal nicht :)

Antwort
von peterwuschel, 137

Tja....Wenn Du das so möchtest....ist es doch gut...

Ich hingegen möchte dann schon tot bleiben...und bleibe es auch.

Wer will...darf gerne nochmal....VG pw

Antwort
von Bloonfan, 95

Jetzt mal rein wissenschaftlich: Wie soll das gehen. So etwas wie eine Seele gibt es nicht, was uns ausmacht sind das Gehirn und der Körper, beides stirbt, Ende...

Ne mann, glaub ich nicht dran, irgendwann ist es nun mal aus und man sollte das Leben genießen, solange man es noch hat. Ja, du hast nen ähnlichen Zustand wie vor der Geburt, aber der wesentliche Unterschied: Vor der Geburt lebst du schon und nach dem Tod hlat nicht mehr.

Antwort
von Mutci, 164

Auch als Hauptschüler solltest Du nicht so viele Fehler machen. Ein Körper verschimmelt nicht sondern er verwest und wenn du dick und fett gewesen bist, geht das auch nicht.Das Fett bleibt lange erhalten. Die Theorie der Wiedergeburt haben schon Andere er-oder gefunden. Das ist nichts Neues.

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