Eure Meinung über Flüchtlinge in einem kurzen Fragebogen wiedergeben?

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9 Antworten

Nein, ich habe nicht mitgemacht, weil ich die Fragen als viel zu undifferenziert empfinde.

Flüchtlinge. Welche Menschen sind hier gemeint? Kriegsflüchtlinge oder auch Wirtschaftsflüchtlinge oder auch einfach Einwanderungswillige? 

Es wird nach Emotionen gefragt, z.B. ob man Angst hat vor möglicherweise gesteigerter Kriminalität, oder Kosten. Es wird nicht nach Fakten oder Wissen gefragt. Was möchtest Du in deiner Arbeit beleuchten?

Die Stimmung in der Bevölkerung? Die ist zum Zerreißen gespannt. Hochexplosiv, auch bei sonst sehr gelassenen Leuten. Dafür benötigst Du keine Umfrage. Das kann dir jeder bestätigen, Nachbarn, Freunde, Arbeitskollegen, Sportkollegen, einfach alle - egal welche Meinung sie zum Thema haben.

Die Gründe? Nicht die Leute, die da kommen, sondern der Umgang unseres Staatsapparates damit. Unflexibel, unfähig, unwillig sinnvolle und durchführbare Entscheidungen und Regelungen zu treffen. Dazu die Medien, unseriöse Berichtserstattung, Verschleierung, Polemische Hetze, - und zwar in alle politischen Richtungen.

Du stellst teiweise Suggestivfragen, wie diese, mit dem Arbeitsmarkt, ob dort "Flüchtlinge" helfen könnten. Muß dem Arbeitsmarkt denn geholfen werden? Für mich gar nicht so klar. 

Du fragst nicht, ob diese oder jene Ausgabe (Zweck) angemessen erscheint sondern fragst pauschal, ob man " die Kosten" als zu hochempfindet. Das ist doch nicht durch ein JA oder NEIN zu beantworten.

Nicht jeder, der hier JA sagt, will Leute verhungern und auf der Straße leben lassen. Nicht jeder, der hier NEIN sagt, empfindet alle Ausgaben als gerechtfertigt. Dazu kommt, dass die meisten normalen Menschen die Höhe der Ausgaben gar nicht kennen - alles nur HÖRENSAGEN - und a lot of Enten unterwegs.

Ich empfinden deine Fragen und Antwortmöglichkeiten als... nicht gut.

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2 Minuten reichen aber nicht um zu verstehen was diese Leute durch gemacht haben! Sprich lieber mal mit welchen, dann merkst du was für traurige Schicksale dahinter stecken!

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Kommentar von WangeliBGL
17.02.2016, 17:29

mir ist klar, dass die leute viel durchmachen mussten, und von dort wo sie kommen nur schlechtes gesehen haben. aber das ist nicht ziel der umfrage, denn hier werden nicht die flüchtlinge befragt sondern wir, die in deutschland leben.

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Kommentar von tachyonbaby
17.02.2016, 17:37

Hat sich mit der Beantwortung durch WangeliBGL erledigt.

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Kommentar von DerKleineRacker
17.02.2016, 19:02

Ja, aber um einen wirklich objektiven Blickwinkel zu bekommen muss sie dann aber auch einmal so ein Viertel wie "Klein-Marokko" in Berlin besuchen. Vorzugsweise in leichter Sommerbekleidung und mit voller Geldbörse. 

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Hab das mit dem Alter gefixt, der neue link ist nun in der Frage drin, Gutefrage.net hat so eben meine Bearbeitung freigegeben.

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Ich habe mitgemacht; die Fragen sind einfach und kommen mir zwar fokussierend, aber einigermaßen neutral gestellt vor. Auch versuchst Du nicht, hier durch eine Veröffentlichung des Ergebnisses als Diagramm oder so irgendeine Meinung zu pushen.

Bedenke dennoch bei der Auswertung, dass bei Umfragen nur Leute antworten, die sowas überhaupt tun: ein oft übersehener Einfluss, weil er alle, "die bei sowas nie mitmachen" systematisch und damit verzerrend ausblendet. Auch wirst Du verstärkt Antworten von ÜBERHAUPT speziell daran Interessierten bekommen, also lass Dich nicht zu einer Idee von "repräsentativ" hinreißen.
Auf solche und ähnliche Faktoren würde ich an Deiner Stelle bei einer Auswertung in einer Facharbeit hinweisen.

Viel Glück.


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Fragebogen ausgefüllt.

Meiner Meinung nach ist der Begriff "Flüchtling" nicht gut gewählt, denn "Flüchtling" und damit asylberechtigt kann per Gesetz nur sein, wer über die Ostsee, Nordsee oder via Flieger in die BRD einreist. Alle anderen Grenzüberschreitende sind illegale Immigranten.

Bei einer Einreise über einen sicheren Drittstaat ist eine Anerkennung als Asylberechtigter ausgeschlossen. Dies gilt auch, wenn eine Rückführung in diesen Drittstaat nicht möglich ist, etwa weil dieser mangels entsprechender Angaben des Asylbewerbers nicht konkret bekannt  ist.

Nachzulesen hier: http://www.bamf.de/DE/Migration/AsylFluechtlinge/Asylrecht/asylrecht-node.html


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Ausgefüllt.

Durch die Wortwahl in den Medien wird ein falsches Bild über die zu uns Kommenden vermittelt.

In der Masse handelt es sich nicht um Flüchtlinge, sondern Migranten (Einwanderer), die, wenn man es genau nähme und nach Recht und Gesetz handelte, kein Anrecht auf Asyl haben. Sie kommen aus sicheren Drittstaaten.

Das gehört unbedingt in Deine Facharbeit hinein.

Ich sage nicht, dass man den Leuten nicht helfen sollte, halte es aber für falsch, die Diskussion in erster Linie auf moralischer Ebene zu führen.

Gruß Matti

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Kommentar von veritas55
05.03.2016, 14:41

In der Masse...

- geht´s auch etwas konkreter ?

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Diese Umfrage ist mehr als komisch.

Als Beispiel:,, Haben Sie das Gefühl, dass die Kriminalität in Deutschland, durch die Flüchtlinge gestiegen ist? "

Gefühl? Das fühlt man doch nicht.

Denken sie, dass die Ausgaben Deutschlands für Flüchtlinge zu hoch sind?

Das

sind doch Quatschfragen. Ich hätte mir zu diesem Thema, für meine Facharbeit, schon ein wenig mehr überlegt.

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Kommentar von veritas55
05.03.2016, 14:30

Diese Umfrage ist mehr als komisch.

Den Eindruck habe ich auch...

Für eine "Facharbeit" sind die Fragen reichlich platt und schwammig formuliert - in keiner Weise lösungsorientiert.

Solche "Fragen" häufen sich in letzter Zeit hier - manchmal wünsche ich mir die gute alte "Ratgeber"seite zurück...

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Ich nehme nicht an Umfragen teil, die mich nach Nicht-Beantwortung EINER Frage "aussperren". 

Gruß, earnest

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Hab mitgemacht

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Kommentar von WangeliBGL
17.02.2016, 17:30

danke!

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