Eure Meinung Beziehung mit verschiedener Religion?

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13 Antworten

Das kommt ganz darauf an,  wie man seine Religion lebt. Wenn man glaubt, die verschiedenen Religionen wären nur verschiedene Wege zu Gott, wird es wohl kein Problem sein. Wenn aber jeder davon überzeugt ist, seine Religion sei die alleinseligmachende, kann ich mir ein Zusammenleben nicht vorstellen. Wie kommt man mit der Idee zurecht, der geliebte Partner lande in der Hölle? Da kann man doch gar nicht anders, als versuchen, ihn zu bekehren. Und dann erst die Kinder! Wie kann man sich dazu durchringen, Kinder in der für sich falschen Religion zu erziehen?

Meine Mutter war katholisch und tiefreligiös, für sie waren schon Protestanten "Heiden". Mein Vater war areligiös und hat sie machen lassen, wir wurden also katholisch erzogen. Wäre er ein überzeugter Moslem gewesen, kann ich mir nicht vorstellen, wie das hätte funktionieren können.

Dazu kommen noch die Schwierigkeiten, wenn der Partner einer Religion angehört, die auf einem sehr komplizierten Regelwerk aufbaut, das für einen Aussenstehenden sehr schwer zu lernen ist. Ich kenne eine Jüdin, und angesichts der unzähligen Regeln, die sie befolgt, kann ich mir nicht vorstellen, wie ein Nichtjude damit zurechtkäme - dazu braucht's jahrelange Praxis.

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Da eine Beziehung idealerweise ohnehin auf beiderseitigen Kompromissen beruht, halte ich eine Beziehung zwischen Personen unterschiedlicher Religion durchaus für möglich. Ich selbst würde eine solche Beziehung eher nicht anstreben, aber ich kenne Menschen in meinem Bekanntenkreis, welche eine Beziehung einer Person pflegen, welche einer anderen Religion angehört. Eine Beziehung davon verläuft offenbar glücklich, bei der anderen ist es nicht so. Gefahren gibt es immer, insbesondere dann, wenn man nicht wirklich miteinander kommuniziert, einschließlich dessen, dass man sich nicht gegenseitig wirklich akzeptiert und versteht.

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Kommt wohl auf die einzelnen Personen an. Grundsätzlich ist es kein Problem, nun stelle man sich aber einen Muslimen und eine Christin vor, die eine Beziehung haben. Er isst kein Schwein und trinkt keinen Alkohol, sie schon. An sich auch kein Problem, allerdings wird es zu einem Problem wenn man Kinder hat und nun klären muss wie sie erzogen werden. Muslimisch oder Christlich? Wie wird geheiratet, muslimisch oder christlich? BEIDE müssen bereit sein Kompromisse einzugehen. Als Hürde würde ich auch die Familie darstellen. Wird die muslimische Familie akzeptieren dass der Sohn eine Christin heiratet? Wird die christliche Familie akzeptieren dass die Tochter einen Muslimen heiraten? Man muss halt von Anfang an wissen was man für so eine Beziehung opfern möchte.

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Dazu gehört eine Menge Toleranz, aber es kann funktionieren. Habe es selbst in meiner Ehe erlebt

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Kann schon halten, wenn die Personen vernünftig sind und erkennen, dass das eigene Bedürfnis tausendmal wichtiger ist als "Religion".

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Kommt darauf an, was für diese Personen wichtiger ist: die eigene Liebe oder die Religionszugehörigkeit mit  spezifischen Traditionen.

Wenn das zweite, dann Hände weg von so einer "Liebe": Ist nämlich keine.

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Kommentar von Zicke52
30.04.2016, 23:49

So einfach ist das nicht. Sehr gläubige Menschen denken ja, ihre Religion sei der einzige Weg ins Paradis. Und eben WEIL sie ihren Partner lieben, wollen sie, dass er auch dahin kommt. Sie möchten dem geliebten Menschen die Hölle ersparen. Darum legen sie auf die richtige Religionszugehörigkeit wert, nicht wegen der Traditionen.

Ja, Religionen komplizieren das Leben.

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Wenn zwei sich liebende Menschen im engeren Sinne gläubig sind und an ihren unterschiedlichen Glaubensformen festhalten, so birgt dies für den Verlauf des Ehealltags und die eventuelle Kindererziehung vielfältig Sprengstoff und Reibungsflächen in sich.

Anders, als viele theoretisch immer wieder glauben machen wollen, überwindet die Liebe meiner Meinung nach eben doch nicht alles! - "Steter Tropfen höhlt den Stein", wenn nicht einer von beiden schließlich im Glauben umfällt.  

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Die einzige Gefahr für die Beziehung besteht dann wenn mindestens einer von beiden die Religion über die Beziehung stellt. Wer seinen/ihren Gott mehr liebt als den/die Partner/in, ist nicht zu einer echten Beziehung fähig.

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Das ist in der Regel kein Problem. Es gibt viele Beispiele wo andere Kulturen und Religionen die Ehe nicht belasten.

Probleme gibt es allerdings oftmals bei der Religion Islam. Vergleiche auch hierzu:

www.1001geschichte.de

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Welche 2 Religionen den das spielt auch eine rolle

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Es gibt mit  Sicherheit Probleme (Amos.3,3).

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Ich hatte schon Sex mit christlichen Frauen, jüdischen Frauen, atheistischen Frauen und muslimischen Frauen. Alles kein Problem. Religionen finde ich sowieso unnötig.

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Kommentar von bro5413
30.04.2016, 23:14

Deine One-Night Stands interessieren uns hier recht wenig. Es geht um Beziehungen.

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Mit Gefahren ist es definitiv verbunden.

Wie sollen die Kinder erzogen werden, wo geht man Kompromisse ein etc...

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