Eure erfahrungen mit Meditation ä?

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5 Antworten

Ich praktiziere seit über 20 Jahren die Meditationstechnik des "Sahaja-Yoga"; hier ein Bericht über die Auswirkung auf das Gehirn (leider nur englisch):

http://www.psypost.org/2016/09/sahaja-yoga-meditation-increases-gray-matter-brain-study-finds-44886

Ich und meine Kinder (mittlerweile erwachsen) profitieren davon. Wir wurden ruhiger, gelassener, das Leben wurde stressfrei und viel wert- und gehaltvoller.

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Guten Abend :)
Ich kann über das meditieren nur gutes Berichten, ich habe damals 2 mal täglich meditiert und habe es nun auf jeden 2. Tag beschränkt. Bis ich mich wirklich "freier" und "wohler" gefühlt habe hat es knapp 3 Wochen gedauert.
Meist hab ich mich auf mein Bett mit dem Lotussitz gesetzt und je nach dem 10-20 Minuten meditiert.
Am einfachsten war es für mich wenn ich in meinem Kopf nur meine Atmung immer von 1-10 gezählt habe.
Ich bin jedoch der Meinung das jeder sich da selbst hineinfinden muss. Also eigene Methode, eigene Dauer. Und bei jedem wirkt es dann auch schneller oder langsamer.

Lieben Gruß :)

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Hallo,

ich meditiere morgens und abends ca . eine halbe Stunde. Bei mir hat sich die innere Ruhe eingestellt. In Stresssituationen bin ich gelassener. Es gibt geführte Meditationen oder du kannst dich nur an einem Gedanken festhalten und so beispielsweise meditieren. Wann hat sich etwas geändert? Bei mir hat es ein paar Monate gedauert bis ich etwas festgestellt habe. Ich denke, dass das eine Frage der Übung ist. Bei mir war das am Anfang nur alle zwei Wochen, die ich meditiert habe.

Ich hoffe, Ich könnte dir helfen.

Viele Grüße

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Meine Praxis

Ich bin Buddhist und meditiere morgens und abends jeweils etwa eine Stunde lang. Dabei übe ich Zazen (Sitzmeditation) und Kinhin (Gehmeditation).

Dadurch sind Entspannung und Aktivität miteinander verbunden, was ich persönlich sehr sinnvoll finde, da jede Handlung meditativ geübt werden kann.

Erwartungen

Die Erwartung, dass durch die Meditation bestimmte Effekte erzielt werden können, ist das genaue Gegenteil von Meditation.

Meditation kennt kein Leistungsdenken. Es geht nicht um geistige Optimierung, gezielte Steigerung der Konzentration, oder ähnliches.

Meditation bedeutet für mich, einen geistigen Zustand entspannter Achtsamkeit zu haben, der ganz im gegenwärtigen Moment ruht.

Wenn du aufgrund von Erzählungen anderer Leute besondere Erfahrungen erwartest, blockierst du dich letztlich selbst, weil du nicht loslässt.

Jemand der spirituelle Erfahrungen erwartet, wird irgendwann Visionen haben - weil sein Gehirn dieser Erwartung folgt und Halluzinationen verursacht.

Sich durch irgendwelche Erwartungen in etwas hineinzusteigern ist nicht Zweck der Meditation und führt nur zu konfusen Denkmustern.

Erfahrungen

Alle Erzählungen sind Second-Hand-Erfahrungen. Du erlebst diese Dinge nicht wirklich, aber du machst dir eine geistige Vorstellung davon.

Dadurch blockierst du dich für deine eigene Erfahrung der Gegenwart, weil du gedanklich immer bei den Erzählungen bist.

Ich kann dir ein Bild mit einer Flasche Limonade geben. Doch egal wie lange du das Bild ansiehst - den Geschmack der Limonade erlebst du so nie.

Du kannst nie genau die Erfahrung anderer Menschen nachahmen, du musst deine eigenen Erfahrungen machen.

Fazit

Es kann dir egal sein, ob jemand "entspannter, konzentrierter, bewusster" durch Meditation wurde, oder was er sonst glaubt erlebt zu haben - jeder Mensch lebt in seiner eigenen kleinen Welt.

Anstatt also Erwartungen zu schüren, solltest du vielleicht einfach selbst üben.

Wenn du allerdings eine psychische Erkrankung, wie etwa eine Depression hast, solltest du mit deinem Therapeuten über deine Meditationsabsichten sprechen.

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Würde ich frei von der Leber weg über meine größten Enttäuschungen bei der Meditation berichten, würde das bei Dir (und auch bei mir) Hass, Angst, Aversion oder ähnliche Ablehnung hervorrufen.

Würde ich frei von der Leber weg über meine größten "Erfolge" bei
der Meditation berichten, würde das bei Dir (und auch bei mir) Gier,
Verlangen und insbesondere Erwartungen oder ähnliche Herbeiwünschungen hervorrufen.

Beides, sowohl Ängste als auch Erwartungen sind aber einer "gelungenen" Meditation nicht zuträglich, um nicht zu sagen sie verhindern sogar die Meditation. Deshalb enthält der Handzettel, von den Veranstaltern der Meditations-Retreats, auf denen ich war den Hinweis nicht über Meditationserfahrungen zu sprechen.

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