Frage von XrthuR, 127

Eure Erfahrungen mit Langkonsum?

Halli Hallo. Ich wollte mal wissen wie lange ihr cannabis konsumiert und warum ihr es immer noch macht. Oder erzählt eure Geschichte warum ihr damit aufgehört habt. Habt ihr Schäden davon getragen? Erzählt positive und negative punkte bei eurem Konsum.

LG Arthur

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von AliceGoesAcid, 68

Man muss psychisch der Typ dafür sein... 

Sowohl pro, als auch kontra Argumente variieren je nach physischer und psychischer Verfassung. 

Meine wesentlichen pro/kontra Argumente sind:

Pro: intensiver Sex, guter Schlaf, Kreativität, verminderung von Aggressionen, Stressabbau, entspannte Grundstimmung

Kontra: Vergesslichkeit, Gleichgültigkeit

Kommentar von XrthuR ,

Danke das hilft mir:)

Kommentar von seife23 ,

Seh ich ziemlich genau so. Ich kenn auch Leute, denen sagt der Rausch null zu oder es macht sie höchstens unangenehm müde oder paranoid. Andere wiederum rauchen 3-5 Joints am Tag, da ist halt jeder anders empfänglich für.

Ich gehe mal davon aus du hast auch die Erfahrung gemacht, dass Orgasmen deutlich intensiver sind wenn man vorher was geraucht hat?

Kommentar von AliceGoesAcid ,

Ich weiß gar nicht, wie es ohne ist.

Kommentar von seife23 ,

Macht mit auch echt mehr Spaß!

Antwort
von seife23, 26

Hallo XrthuR,

ich selber bin 17 und konsumiere bereits seit ich 14 bin mehr oder weniger regelmäßig Cannabis. Anfangs hab ich mal ab und an nen Joint mitgeraucht, dann selber was geholt und jeden zweiten Tag nen Kopf geraucht. Das hat mir einfach super beim Chillen und Einschlafen geholfen. Dann kam ne Phase, wo ich keinen Kontakt mehr zu Tickern hatte und auch das Kiffen satt hatte und habe fast ein Jahr nix geraucht. Schließlich hab ich mit meinem alten Kollegen erneut was gekauft und dann folgte die erste Zeit des Kopf-an-Kopf-Rauchens. Das ging ein paar Wochen gut, bis ich dann (warum auch immer) sone Art Bad-Trip hatte. Bereits ein paar Wochen zu vor wäre ich durch meinen Leistungssport fast kollabiert und hatte psychische Probleme, mit anderen Worten ich hab nicht gerade verantwortungsvoll konsumiert und musste nun die Konsequenzen tragen.

Als ich dann wieder was rauchen wollte, hatte ich immer ein Gefühl von Paranoia und Kontrollverlust. Resultat: Hab wieder ein Jahr Pause gemacht und jetzt vergangenes Karneval wollte einer meiner besten Freunde mal was probieren und da ist mir dann auch aufgefallen, dass ich wieder Freude am Kiffen gefunden habe.

Momentan bin ich recht regelmäßig am Kiffen, also 1-2 pure Bongköpfe am Tag. Manchmal auch mehr wenns was zu feiern gibt oder ich in NL bin. Ich bin jedoch keiner, der wegen nem Engpass seinen Ticker rauspfeift und anfleht mitten in der Nacht noch was rumzubringen. Wenns weg ist, mach ich Pause bis sich das nächste mal was mit Freunden ergibt.

Ob ich Schäden davon getragen habe? Nun von bleibenden Schäden kann ich nicht wirklich sprechen, da Paranoia etc. mittlerweile weg sind und ich ja auch wieder unbesorgt und mit Freude kiffen kann. Leider habe ich seit geraumer Zeit generell einige Beschwerden physischer und psychischer Natur, von denen ich nicht mit Sicherheit sagen kann, dass sie nicht mit meinem Cannabiskonsum in Verbindung stehen. Ich würde es aber dennoch ausschließen.

Vor- und Nachteile kann ich nur persönlich auf mich beziehen, also denkt euch jetzt nicht, dass es bei euch auch so sein wird oder fangt deswegen an Cannabis zu konsumieren!

Vorteile:

- schnelleres und tieferes Einschlafen

- angenehme Entspannung auch in Verbindung mit Musik

- Anregung meines Appetits

- lustige Gespräche und Spaß mit Freunden

- Euphorie (bzw. ich mag einfach dieses Gefühl)

- Intensive schöne Gedankengänge und leichte Optiken, die ich jedoch nicht so erdrückend wie die von Pilzen finde

Nachteile:

- natürlich kann man süchtig werden oder eine latente Psychose etc. ausbrüten

- mein (Kurzzeit-)Gedächtnis wird schlechter

- es gibt Probleme mit Eltern und bekannten, die sich vom illegalen Drogenkonsum distanzieren; gerade das hat bei mir für die meisten Probleme gesorgt (ironischerweise mehr als das Gras an sich)

- Konzentrations- und Aufmerksamkeitsschwäche

- man hat halt das Gesetz im Nacken und neigt daher dazu immer auf der Hut sein zu müssen. Es ist natürlich unschön einem solchen Risiko ausgesetzt zu sein, nur weil man sich berauschen will.

Man sieht also, dass die meisten Probleme für mich als Cannabiskonsumenten erst durch die Intoleranz und die Prohibition innerhalb der Gesellschaft entstanden sind. Das mit dem Gedächtnis wird sobald ich aufhöre immer wieder wie vorher.

Ich kann den Konsum für mich verantworten und werde darum auch weiter machen. Ich selber trinke seit 2,5 Jahren keinen Tropfen Alkohol, weil er mir einfach nicht zusagt und ich lasse mich nicht dazu zwingen nur diese Einzige Droge zur Verfügung zu haben.

Trotzdem muss jeder selber wissen, ob sich der Konsum für ihn lohnt oder nicht. Die Risiken sind da, dass ist Fakt. Wenn man erwischt wird hat man (hoffentlich nicht mehr lange) Pech gehabt und muss mit den Konsequenzen leben. Außerdem sollte man selbstverständlich eine gewisse Reife haben und einen verantwortungsvollen Umgang mit allen Drogen pflegen.

Wenn du noch weitere Fragen hast nur zu! Ich hoffe ich konnte dir helfen.

lg seife23

Kommentar von XrthuR ,

Danke. Das ist für mich sehr hilfreich:)

Antwort
von XrthuR, 41

Ok danke sehr. Ich bin da aber gerade drin schon so seid 1 Jahr. Ich weiß garnicht was ich machen soll wenn ich nicht kiffe. Ich bin dann immer drausen und hab viel Spaß mit Freunden. Geht zwar aufs Geld in meinem Alter. Weiß nicht wie es weiter gehen soll. Langsam mach ich mir schon Gedanken

Kommentar von DUHMHAITTUHTWEE ,

Abhängigkeit bis hin zur Sucht..

Antwort
von DUHMHAITTUHTWEE, 91

Chronischer Cannabiskonsum ist einfach nur schädlich.
Die meisten werden depressiv oder kriegen ne' Psychose.
Also ich würde es einfach lassen.

Kommentar von hundarss ,

Liegt das dann an dem Cannabis oder daran dass man etwas chronisch tut?

Kommentar von DUHMHAITTUHTWEE ,

Alles liegt an der Persönlichkeit;also wenn jemand wie ich (mit Verdacht auf eine endogene Psychose) Cannabis zu sich nimmt, dann verstärkt sich die Psychose wahrscheinlich ins unerträgliche.
Aber wenn jemand der "normal" ist Cannabis konsumiert passiert sowas wahrscheinlich nicht.
Wobei apathisches(teilnahmsloses)Verhalten& Interessenverlust bei so gut wie jedem Auftritt.
Aber Cannabis ist halt ne Droge & es kann ne ganze Menge Dinge passieren , die unangenehm sind.

Kommentar von DUHMHAITTUHTWEE ,

Aber wenn man etwas chronisch nimmt ist es natürlich stärker und schlimmer.

Kommentar von XrthuR ,

Jetzt wenn du es mir erzählst, fällt mir schon auf das es mir nicht immer ganz gut beim Konsum geht. Wenn das Gefühl für immer bleiben könnte, dann wäre es sehr schlimm... :/

Kommentar von DUHMHAITTUHTWEE ,

Ja das kann passieren , wenn sich das manifestiert.Es kann auch sein , dass man manchmal gar nichts spürt & den Rausch erst Wochen danach bekommt..
Jedenfalls kann Cannabis auch optische Halluzinationen auslösen (sehen von: Gesichtern ; Menschen ;verstorbenen Familienmitgliedern;Tieren,Dämonen..unschöne Dinge halt.)

Kommentar von XrthuR ,

Hatte noch nie eine Halluzination. Ich denke das ist ganz gut. Immer am nächsten Tag hab ich keine Lust zu denken und in meinem Gehirn ist auch ziemlich Stille. Kann das auch für immer bleiben?

Kommentar von DUHMHAITTUHTWEE ,

Nein eher nicht , aber es kann für <1Woche bleiben.

Antwort
von aXXLJ, 2

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