Mache die passenden Ton, das Doktoren zwar von nicht Promovierten den "Herr/ Frau Doktor" erwarten, dies untereinander aber gar nicht der Etikette entspricht?
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Ja, das ist üblich. Da übrigens der Doktor-Titel der höchste ist, den deutsche Universitäten vergeben (ein "Professor" (als Lehrstuhl-Inhaber) oder "Privat-Dozent" hat nur eine zusätzliche Bezeichnung, keinen Titel), ist das auch bei habilitierten Personen üblich.

ja das stimmt. es würde ja auch keinen sinn machen, da es sich hierbei um einen zusatz handelt, den beide haben. warum also den titel nennen?
Spelsberg am 8. November 2007 18:25 Hm, also brauch ich als Herr X den Herrn Y auch nur noch Y zu nennen, da wir beide "Herren" sind?
da es alle menschen sind, reicht auch ein kollegiales "hey, du!"...
shagdalbran am 9. November 2007 00:06 viel Spaß beim nächsten Vorstellungsgespräch...
Shag d'Albran
fengshui am 9. November 2007 18:33 es geht doch um erworbene zusätze und etikette. A) den titel herr hast du nie erworben sondern per definition bekommen und b) ist es höflich den anderen mit herrn anzureden. tun mußt du es selbstverständlich nicht.
stimmt! sonst wäre es wie bei leslie nielsen (oder war's steve martin). "hallo herr dr." "ah hallo, herr dr." "herr dr." "dr." "tag, herr dr." etc. käm ziemlich schräg, außerdem brauchen die sich gegenseitig nicht mehr zu beeindrucken, vielleicht bestünde höchstens der herr prof. dr. dr. auf seine vollständigen titel (hat ja schließlich hart dafür gearbeitet!)
Knowledge am 8. November 2007 18:18 Nein, das tut er nicht. Er hat auch nur dann dafür gearbeitet, wenn er "sich habilitiert" hat.
na, da gehen wir mal von aus, oder etwa nicht...?
Knowledge am 8. November 2007 18:56 Das ist nur in den wenigsten Fällen so (mein alter Mentor schrieb deshalb extra "Prof. Dr.-Ing. Dr. e. h. habil." auf sdeine Visitenkarte....war immer ein Lach-Erfolg...ggg)

Tschuldigung - aber das stimmt nicht.
Die korrekte Anrede ist immer mit Dr. - egal von wem. Nur unter Medizinern gibt es eine Art Abkommen, sich mit "Herr Kollege" anzureden.
Ansonsten gilt für Doktoren wie für nicht-Doktoren, dass der andere Doktor immer mit seinem Titel angeredet wird.
Was Leslie Nielsen dazu meint, ist in diesem Zusammenhang unerheblich.
Shag d'Albran
demosthenes am 8. November 2007 20:32 @shagdalbran:
Das stimmt so wohl nicht.
Bei uns im Betrieb gibt es reichlich Doktores von Physikern, Chemikern, Betriebs- und Volkswirten, Medizinern, Juristen bis zu Ingenieuren und die sprechen sich alle grundsätzlich ohne vorgesetzten Titel an - auch völlig unabhängig von ihrer hierarchischen Stellung im Unternehmen.
shagdalbran am 9. November 2007 00:04 Das ist sicher oft der Fall. Es ist auch oft so, dass man als Promovierter auf die Anrede verzichtet. Fakt ist, dass die Etikette es noch verlangt. Wenn man sich nicht dran hält ist das eine andere Sache - es gibt auch reichlich Menschen, die andere Benimmregeln missachten, dadurch werden diese Regeln aber ebenfalls nicht außer Kraft gesetzt.
Nach dem Standardwerk der Etikette ist die Anrede mit Titel korrekt. Man muss um den Titel allerdings wissen.
Es stimmt doch.
Shag d'Albran