Frage von Crazydre, 40

ETH Zürich: "Elektrotechnik und Informationstechnologie" oder "Computational science and Engineering" für künftigen Informatiker?

Ich studierte Informatik an der ETH, aber wegen extremer private Umständen, über die ich nicht reden will, ist alles schief gelaufen und ich werde diesen Studiengang nicht mehr durchführen können.

Es ist aber sehr wichtig, dass ich an der ETH mindestens ein Bachelor bekommen kann - den Master könnte ich z.B. in London absolvieren.

Ich will Informatiker (vor allem Programmierer/Software-Entwickler) werden und werde somit ein Master-Studium in Informatik (vermutlich in London) absolvieren (und nein, dorthin zu ziehen ist für mich kein Option, bevor ich mein Bachelor-Diplom habe)

Mein Anwendungsbereich wird wahrscheinlich breit sein und sich mit den Jahren verändern, aber jetzt mag ich vor allem die Idee, einen "Hacker" für einen Behörden (z.B. SÄPO, die schwedische Sicherheitspolizei) zu werden. Besonders möchte ich Software entwickeln können, um mich z.B. durch Sicherheitssysteme zu brechen oder die Inhalte von Webseiten zu ändern (beispielsweise Manipulation von Buchungssystemen)

Ich möchte aber auch Betriebssysteme entwickeln können, denn mein Traum ist, meinen eigenen zu erstellen und vll. mit Windows/Mac zu konkurrieren

In welchem Studiengang sollte ich wechseln? "Elektrotechnik und Informationstechnologie" oder "Computational science and Engineering", auch "Rechnergestüutze Wissenschaften" genannt.

Welcher würde mich besser für eine Weiterbildung bzw. Zukunft im Informatik vorbereiten. Ich brauche dringend informiertes Feedback. Danke im Voraus

Expertenantwort
von ASRvw, Community-Experte für Computer, 22

Moin.

CSE, Computational science and Engineering, also Rechnergestützte Wissenschaften beschäftigen sich primär mit dem Bau und der Programmierung von Großrechnern mit mathematischen und physikalischen Modellen, wie etwa der Simulation des LHC-Betriebs am CERN, Wetter- und Klimamodellen, der Signalauswertung beim SETI oder astrophysikalischen Modellen der Bahnen von Himmelkörpern, etc.

Da liegt schon auf der Hand, dass das für Deinen angestrebten Werdegang rein gar nichts ist, oder?

- -
ASRvw de André

Antwort
von bzervo2, 11

Deine Träume von einem selbst entwickelten Betriebssystem kannst Du noch nicht einmal in Amerika umsetzen ... da haben andere Leute Jahrzehntelange Erfahrung und das kannst Du nicht aufholen.

Für Deine "Hacker"-Ideen bist Du bei der ETH richtig ... der Prof Plattner ist ein "Hacker-Fan" und hat noch nicht einmal mehr gemerkt, dass Hacker, die auch nur einigermassen intelligent sind, nichts anderes sind wie veblödete Trickbetrüger.

Irgendwelche "Geheimdienste", suchen keine "Hacker", sondern hochstehende Informatiker, die so verwirrt sind, dass sie andere Menschen ausspionieren wollen.

Wie wäre es, wenn Du Dich einmal an die Realitäten halten würdest und merken würdest, dass innovative Ideen in der Schweiz keine Zukunft haben ... in der Schweiz werden, fast ständig, nur alte Ideen "weiterentwickelt" und die neuen Ideen fallen fast alle in den Bereich "Spielzeug für Smartphonestreichler".

Sinnvolle Entwicklungen gibt es in der Schweiz fast keine ... es herrscht eine "Rolex - Polier-Mentalität": alter Schrott wird aufgebrezelt, bis es nicht mehr geht.     

Kommentar von Orsovai ,

Da musste ich jetzt wirklich lachen! Danke :D

Kommentar von ctest ,

@Orsovai .. ist gar nicht so zu lachen ... wenn man hier lebt. Bei einem "Völklein", wo ein "Taschenmesser" und betrügerische Banken zum "Nationalstolz" gehören.

Hier wird das "duale" Ausbildungssystem, wie eine heilige Kuh verehrt.

Gleichzeitig fabriziert man "Werkzeuge", wie das Schweizer-Taschenmesser, die ein "anständiger" Fachmann niemals einsetzen würde. Jeder anständige "Fachmann", würde die Nase rümpfen, wenn er jemanden sieht der mit diesem Werkzeug "herumzuhantiert".

Und so ist es mit vielem in der Schweiz: man stellt grosse Ansprüche und liefert Pfusch und Bastelei.

Intelligente Projekte haben bei der ETH keine Chance ... aber man finanziert, mit sehr viel Geld, Schwachsinnsprojekte ... wie zum Beispiel, eine "neuartige" Computer Tastatur, wo man den Text über eine Klaviertastatur eintippt. Die nette, Dame die das vorgeführt hat, hat ganze 3 Monate gebraucht, um die Bedienung zu erlernen! Angeblich hat die ETH dieses durchgeknallte Projekt mit 100 000 Franken finanziert! 

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