Frage von Franzi7076, 67

essstörng oder doch psychisch?

Hallo :D ich bin 15. Bin 1,57m groß und wiege 43kilo. Ich möchte nachdem ich 2 wochen nichts gegessen habe da mir ständig schlecht war und ich einfach nichts essen konnte wieder normal essen. Aber irgentwie kann ich nur yougurt und eis also halt was man nicht wrklich kauen muss schlucken wenn ich was anderes wie pizza oder so esse kann ich es einfach nicht schlucken weil ich denke es bleibt m hals oder mir wieder schlecht wird und ich mich übergeben muss.ich hab einfach angst es runterzuschlucken und ich bekomme es einfach nicht runter :/ ich hab angst mich übergeben zu müssen :/ manchmal denke ich auch es steckt etwas in meinem hals mir is dann meistens schlecht hab magenschmerzen ständiges aufstoßen. ich möchte doch einfach wieder normal essen können und einfah wieder zunehmen habt ihr vielleicht tipps? oder wisst ihr was das seien könnte?

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Antwort
von Sophilinchen, 59

Geh zum Arzt,so kann das ja schlecht bleiben.Was sagen denn deine Eltern dazu,die müssten das doch merken oder?Bei Magersucht will man unbedingt dünn sein soweit ich weiß,bei dir scheint da was anderes nicht zu stimmen.Du musst trotzdem essen,das ist wichtig! Hol dir bitte Hilfe.

Antwort
von easylollii, 59

Psychisch! Ich habe mir 1 ganzes jahr lang jeden abend eingebildet mir wäre schlecht und konnte lange nicht einschlafen. Ok eingebildet ist das falsche wort, da mir ja wirklich schlecht war. Als ich dann mal eine komplette Untersuchung beim arzt hinter mir hatte und er nichts gefunden hat, hat es bei mir so langsam aufgehört bis es dann komplett weg war. Also das kann alles nur kopfsache sein.

Kommentar von Franzi7076 ,

Oke danke für die antwort :D

Antwort
von Cleolinchen, 63

Hallo Franzi7076,

vorab: die Überschrift deiner Frage widerspricht sich selbst, denn eine Essstörung ist immer psychisch, entsteht immer im Kopf und die körperliche Abnahme an Gewicht ist nur die Folge davon, was währenddessen in der Psyche von Betroffenen abläuft.

Um deine Frage zu beantworten, sagt dir der Begriff "Schluckangst" etwas? Damit könntest du dich einmal etwas intensiver auseinandersetzen. Dass die Ursache hier ebenfalls in der Psyche zu suchen ist, ist klar. Ob du Symptome einer Magersucht hat, lässt sich jetzt schwer beurteilen, zumal du dir selbst nicht sicher bist.

Ich kann dir in jedem Fall raten, einen Psychologen aufzusuchen und professionelle Hilfe anzunehmen, denn egal was nun genau dahinter steckt, du hast 2 Wochen die Nahrungsaufnahme bewusst verweigert und das muss ja wohl eine tiefergreifende Ursache haben, oder nicht?

Alles Gute,

Cleo

Kommentar von Franzi7076 ,

nein das sagt mir nichts danke für den tipp:D
naja ich hab halt nichts gegessen weil mir schlecht war ich konnte einfach nichts essen obwohl ich wollte weil ich dachte es kommt wieder hoch und dafor hatte ich angst

Kommentar von Cleolinchen ,

Ja, du scheinst an dieser Stelle  eine Art "Blockade" zu haben, begingt durch die Angst zu schlucken bzw. erbrechen zu müssen und das wird natürlich umso schlimmer, je länger du keine feste Nahrung zu dir nimmst, denn in dieser Zeit festigt sich deine (mehr oder weniger rational nicht zu begründende) Angst.

Kommentar von dasadi ,

Mit der Schluckangst das kann ich nachvollziehen, das ist einleuchtend. Da sollte man wirklich ergründen, woher das kommt, wenn es nicht von selbst weg geht. Aber an eine Magersucht oder Bulimie glaube ich in diesem Fall keinesfalls.

Kommentar von psychologiker ,

Die hier beschriebene Symptomatik muss nicht zwingend psychische Ursachen haben. Ich stimme aber zu, dass das das Wahrscheinlichste ist. Vorstellbar wäre auch eine Über- oder Fehlempfindlichkeit im Bereich des weichen Gaumens - nur mal so als Beispiel.

Deswegen auch: Erst zum Arzt, dann zum Psychotherapeuten.

Antwort
von SatanicPhoenix, 57

ich würde mal zum Arzt gehen wenn der sagt das dass nichts körperliches ist dann liegt es vermutlich wirklich an deinen Bedenken

Kommentar von Franzi7076 ,

oke werde ich machen

Expertenantwort
von DottorePsycho, Community-Experte für Psyche, 67

Ess-Störung oder psychisch?

Eine Ess-Störung wie diese ist höchstwahrscheinlich psychisch. Die Angst vor dem Schlucken und/oder Erbrechen kommt hier noch symptomatisch dazu.

Da Dein derzeitiges Ess-Verhalten über kurz oder lang stark gesundheitsgefährdend bis lebensbedrohlich wird, solltest Du umgehend den Hausarzt aufsuchen, der Dich nach organischer/somatischer Untersuchung blitzschnell zum Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten überweisen soll. Hier ist keine Zeit zu verlieren.

Kommentar von dasadi ,

Wie kommst Du denn darauf, dass hier eine Essstörung vorliegt ? Sie hat derzeit ein Problem, Essen herunter zu kriegen. Nicht jeder,der kurzzeitig ein Problem mit Essen hat, hat Magersucht, Bulimie oder BingeEating. Diese Panikmache mit Blitzüberweisung ist hier überhaupt nicht angebracht. Die Fragestellerin findet sich zu dünn.

Kommentar von DottorePsycho ,

Sie hat derzeit ein Problem, Essen herunter zu kriegen.

Genau DAS ist eine Ess-Störung. Von "Magersucht, Bulimie oder BingeEating" habe ich nichts geschrieben. Das könnte ich von hier auch nicht beurteilen.

43 kg bei 1,57m ist definitiv knapp und je nach Körpertyp auch schon kritisch. Und wenn sie seit ca. 2 Wochen fast nichts isst und hier nach Hilfe sucht, dann ist HILFE ganz sicherlich sinnvoll. Und die in diesem Fall passendste Hilfe gibts nunmal beim Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten.

Sie findet sich nicht zu dünn. Sie IST zu dünn. Sie ist schon so dünn, dass ihr Körper kaum noch Reserven haben dürfte. Und wenn sich an Ihrem Ess-Verhalten nicht schnellstens etwas ändert, hast Du das Problem, einen Notfall verharmlost zu haben. Aber hier auf GF ist das ja bequem; Du bekommst es ja nicht mit, wenn sie nicht mehr da ist.

Kommentar von dasadi ,

Es ist schon wichtig, die Dinge nicht zu verharmlosen, da gebe ich Dir durchaus Recht. Jedoch kommt man mir hier zu oft und schnell mit den Diagnosen Essstörung, Borderline und ADHS. Emotophobie, wie leeay es beschreibt, erscheint mir hier im Ganzen deutlich zutreffender. 43 kg ist nicht viel, aber bei 1,57 m Körpergröße nicht unbedingt besorgniserregend. Ich hatte bei 1,64 m viele Jahre 46 kg und habe sehr gut gegessen. Und ich war nicht klapperdürr. Ich selbst habe eine Tochter mit Bulimie und habe Kontakt zu essgestörten Jugendlichen. Habe mit verschiednen Psychologen und meiner Tochter die Dinge immer wieder durchgesprochen. Und deshalb wage ich es tatsächlich zu sagen, dass die Beschreibung der Symptome meiner Meinung nach nicht zu einer mir bekannten Essstörung passt, zumal ich da immer im Thema bin. Sollte Emothophobie oder  ähnliches zu den Esstörungen zählen, sind meine Kenntnisse nicht up to date und ich lasse mich da sehr gern aufklären.

Kommentar von godday ,

in jedem fall ist das verhältnis gewicht körpergröße kritisch. da das essverhalten noch unverändert ist, wird sich das verhältnis noch weiter verschlechtern. deshalb ist hier eile geboten. das muss doch klar sein.

Kommentar von dasadi ,

Eile ist geboten, in der Hinsicht, welcher 1. Schritt nun der Richtige ist, finde ich.

Kommentar von dasadi ,

Eile ist geboten, in der Hinsicht, welcher 1. Schritt nun der Richtige ist, finde ich. Sie kann wenigstens Pizza und Joghurt essen, das ist nicht gesund, aber das kriegt sie runter und kann es bei sich behalten. Vor einer Behandlung steht die richtige Diagnose, und die kann hier niemand aus der Ferne stellen. Es sind hier gute Anregungen gegeben worden, die aber letztendlich nur so gut sind, wie sie auch zutreffend sind. Ich finde es in jedem Falle beruhigend, dass die Fragestellerin erkannt hat, es gibt ein Problem, das es anzugehen gilt. Nun muss sie den RICHTIGEN Arzt finden, der die richtige Diagnose stellt und sie bei ihren Schritten begleitet. Worte wie SOFORT....BLITZSCHNELL..Psychotherapie unbedingt erforderlich............finde ich einfach zu voreilig und damit kontraproduktiv. Umso dankbarer bin ich, handfeste Antworten lesen zu können wie von dottore psycho und psychologiker.

Kommentar von DottorePsycho ,

Sie muss eilig wieder anfangen zu essen.

Deshalb wie schon oben geschrieben:

  1. Zum Hausarzt
  2. Zum Psychotherapeuten (KiJu)

Hierbei wäre es nicht relevant, welcher Art Störung vorliegt.

Im vorliegenden Fall wäre ich für die Kombination Verhaltenstherapie und Hypnosetherapie; das würde die schnellstmöglichen Ergebnisse verursachen.

Antwort
von dasadi, 51

So ganz nebenbei bemerkt, eine Essstörung ist eine psychische Krankheit. Auch wenn Du zu wenig wiegst, dürfte bei Dir keine Essstörung vorliegen, so lange Deine Körperwahrnehmung stimmt und Du Dir nicht ständig einredest, dass du zu dick bist. Zwei Wochen NICHTS essen ist ne Hammer-Tortur für den Körper, der Dich nun damit straft, dass er gegen Essen rebelliert. Ich würde mit Flüssignahrung anfangen, Suppen, Brei (Grießbrei, Milchreis) und dann immer etwas auf fest steigern. Auch Getränke von Wasser udn Tee umstellen auf Obstsäfte. Dennoch Franzi, mit diesem Problem gehörst Du zum Arzt. Der kann sehen, ob er Dir körperlich iwie helfen kann mit Zusatz-Nährstoffen oder ob Du psychologische Hilfe brauchst. Wichtig ist, dass Du essen willst und dass Du Essen als Genuss empfinden willst.

Kommentar von Franzi7076 ,

nein zu dick fühle ich mich nicht eher zu dünn:D

Kommentar von psychologiker ,

"dürfte bei Dir keine Essstörung vorliegen, so lange Deine Körperwahrnehmung stimmt und Du Dir nicht ständig einredest, dass du zu dick bist."

Deine Differentialdiagnostik bezüglich Essstörungen gehört überarbeitet. :-)

Kommentar von dasadi ,

Oh, ich maße mir nicht an, Diagnosen stellen zu können. Es mag sein, dass ich nicht alle Essstörungen kenne. Ich ging von den Essstörungen aus, die allgemein bekannt sind, wie Magersucht, Bulimie, BingeEating, Adipositas.......alle gehen irgendwo einher mit einer gestörten Körperwahrnehmung. Diese schein hier nicht vorzuliegen, denn sie schätzt sich realistisch als zu dünn ein. Wenn jedoch verschiedene psychische Störungen.....Phobien......als Esstörung laufen, liege ich natürlich mit meiner Einschätzung daneben.

Antwort
von Kikulana, 48

Ich hatte sowas auch mal. Bei mir kam das allerdings von der Psyche bzw von dem Stress.

Kommentar von Franzi7076 ,

Aso oke. und was hast du dagegen gemacht? ich hab zurzeit auch bisschen stress daheim mit familie und so.

Kommentar von Kikulana ,

Bei mir kam der Stress damals durch die Schule. Also habe ich mich nachmittags dann mit etwas anderem beschäftigt, was mich entspannt. In meinem Fall war es mit Zeichnen bzw Malen.

Antwort
von bambilein17, 22

Bitte wende dich an deinen Arzt. Das ist nicht normal und geht in die Richtung einer Essstörung.

Antwort
von voayager, 55

43 kg, das ist ausgesprochen besorgniserregend! eine Psychotherapie ist unbedingt für dich erforderlich!

Kommentar von dasadi ,

43 kg ist wenig, das stimmt. Aber sie ist nur 1,57 m groß und findet sich selbst zu dünn. Und ob eine Psychotherapie erforderlich ist, diese Beurteilung würde ich dann doch eher einem Arzt überlassen.

Kommentar von voayager ,

Sie hat ihre Problematik einem Arzt vorzutragen, am besten sie geht gleich zu einem Psychotherapeuten/Psychiater/Psychologen, damit ohne Umschweife gleich Nägel mit Köpfen gemacht werden können.

Kommentar von dasadi ,

Zuerst einmal müssen körperliche Ursachen ausgeschlossen werden. Und einfach so zum Psychologen geht man auch nicht, immerhin braucht man dafür eine Überweisung.

Kommentar von voayager ,

Falsch, habe gerade mit meiner K.Kasse telefoniert und dort erfahren, dass man hierfür keine ärztliche Überweisung benötigt.

Da bei der Fragestellerin eine massive Eßstörung vorliegt, ist der Gang zu einem Psychologen der psychotherapeutisch behandelt geboten.

Flankierend kann ja dann immer noch der Hausarzt aufgesucht werden.

Kommentar von dasadi ,

Das ist nicht richtig ! Man braucht nur dann keine Überweisung, wenn der Psychologe ebenfalls ein Dr. med. ist, also berechtigt ist, Versichertenkarten anzunehmen udn Überweisungen auszustellen. Man kann zwar auch einen Psychologen ohne Dr. med. aufsuchen, den muss man dann aber selbst bezahlen. Die Wartezeiten auf einen Therapieplatz liegen derzeit bei 6 - 24 Monaten.

Kommentar von voayager ,

das stimmt nicht, was du da so meinst zu wissen

Kommentar von DottorePsycho ,

Entweder man geht erst zum Arzt und holt sich dort eine Überweisung zum psych. Psychotherapeuten. Der beantragt dann relativ bald bei der Kasse die Therapie bzw. deren Kostenübernahme

ODER

man geht zum med. Psychotherapeuten (ja, gibt es auch)

ODER

man geht direkt zum psych. Psychotherapeuten, hat dort max 5 probatorische Sitzungen, die die Kasse immer bezahlt, und lässt sich dann vom ARZT einen Konsiliarbericht schreiben. Der Therapeut beantragt die Therapie bei der Kasse  - falls nötig.

Antwort
von Windlicht2015, 67

Mache eine Therapie! Du spielst mit deinem Leben! Alles Gute und hoffentlich erkennst du zumindest jetzt, dass du Hilfe brauchst!

Antwort
von dasadi, 13

Liebe Franzi, ich finde zwar besser, was WIKIPEDIA dazu schreibt, aber schau Dir bitte mal den folgenden Link an. Ich finde, er spiegelt so was von genau wieder, was Du selbst beschreibst.....

http://www.spiegel.de/gesundheit/psychologie/emetophobie-wenn-angst-vorm-erbrech...

Antwort
von leeay, 42

Google mal nach "Emetophobie". Wenn das auf dich zutrifft, kann ich dir gerne noch ein paar Fragen beantworten.

Kommentar von leeay ,

okay ich hab mir mal deine anderen Antworten durchgelesen. Scheint so, als ob du wirklich an Emetophobie leidest und es nur noch nicht weißt. Habe es nun auch schon mein Lebenlang.

Kommentar von Franzi7076 ,

ich habe mich mal darüber informiert und manche symptome treffen würklich auf mich zu. hast du es wohl selber und wie hast du es gemerkt?

Kommentar von dasadi ,

Ich denke, Emetophobie im Anfangsstadium könnte zutreffen. Ein interessantes Thema. Da würde ich auch dazu raten, die Ursache mit Hilfe eines Analytikers und/oder eines Verhaltenstherapeuten herauszufinden, wenn das Gefühl besteht, dass die Normalität nicht zurückkommt. Die Diagnose ist ja leider erst zu treffen, wenn die Angst vor dem Erbrechen längere Zeit besteht.

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