Frage von TimsenHimsen, 103

Essay in Philosophie zum Thema Drogen Legalisieren ja oder nein, was gibt es für Argumente?

Klar gibt es die nah liegenden pro und contra Argumente, die leicht zu erschließen sind. Wir aber sollen unseren Standpunkt philosophisch untermauern, beispielsweise anhand der Theorien von Berkeley, Aristoteles oder Dawkins. Fallen euch Philosophische Theorien ein, die zu dem Thema passen würden? Vielen Dank im Voraus, lg Timsen

Antwort
von kalippo314, 50

Hier schonmal die naheliegenden zusammengefasst ^^

- Die Drogenverfolgung kostet allein in Deutschland jedes Jahr laut Schätzungen 3,8 Milliarden Euro; das sind pro Sekunde 120€.

- Das Verbot hält nicht von Substanzgebrauch ab, es stärkt den Schwarzmarkt und damit uA. organisierte Kriminelle, kostet wie bereits gesagt massiv den Staat, kriminalisiert auf der anderen Seite Menschen, die überhaupt nichts Böses im Sinn haben (und hält diese, die ein Problem haben dadurch ab, zum Arzt zu gehen) hält die Forschung und Medizin davon ab, das gewaltige Potential vieler Drogen auszuschöpfen.

- Desweiteren gibt es sogar Indizien die nahe legen, dass die Illegalisierung den Drogenkonsum sogar erhöht, das ist ja auch logisch, es wird kein Geld für Prävention sondern nur für Repression ausgegeben.


Antwort
von Glueckspilzler, 83

Heyho, vielleicht hilft dir ja dieses Video etwas weiter an Argumentationen ranzukommen.

philosophisch ist die Drogenthematik aufjedenfall debattierbar.

Kommentar von kalippo314 ,

Noch ein DEA-Zuschauer ^_^

Kommentar von atze3011 ,

DEA ftw :D

Kommentar von Glueckspilzler ,

Leute nicht verwechseln mit der "Drug Enforcement Administration" aus Amerika. Wir meinen die "Drug Education Agency" auf Youtube :D

Antwort
von atze3011, 55

Argumente die evtl. Philosophisch nutzbar sind:

- Jeder hat das Recht mit seinem Körper zu tun was er will (Pro)

- Bewusstseinerweiternde Substanzen können ein Gewinn für den Konsumenten darstellen, in spritueller wie auch selbstreflektiver Hinsicht (Pro)

(philosophisch brauchbare Contra-Argumente fallen mir nicht ein :D)

Antwort
von berkersheim, 67

Nun, da kannst Du viele Philosophen abfragen. Sie sind alle der Meinung, dass die Philosophie die einzig wahre Droge ist. Philosophen legen Wert darauf, wenn auch mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Grundauffassungen, dass man das Leben möglichst autark und hellwach mit seinen Problemen lösen sollte. Drogen vernebeln. laden ein, den Problemen des Lebens zu entfliehen, statt sie zu lösen. Sehr aktuell ein Gespräch zwischen R.D.Precht und Thomas Metzinger:

Kommentar von kalippo314 ,

Drogen vernebeln.

Ist es nicht doof, als Philosoph so einfach zu denken? Es gibt Drogen, die lassen einen in das eigene Bewusstsein eintauchen. Es gibt Drogen, die fördern bei Leuten mit psychischen Störungen die Denkleistung und/oder die insgesamte Lebensqualität um ein Erhebliches. Es gibt Drogen, die zeigen einem auf sehr direkte Weise, wie sehr man sich selbst und die Welt eigentlich lieben kann. Drogen auf einen Haufen zu werfen ist altbackenes Schwarz/Weiß-Denken und macht uns als Menschheit das gesamte Potential von psychotropem Substanzgebrauch kaputt.

Kommentar von atze3011 ,

Das kommt ganz auf die Droge an. Bei Opiaten wie Opium, Codein, Heroin oder versch. Benzos mag das vielleicht stimmen (habe leider noch keine Erfahrung mit Opiaten/Opioiden), bei Psychedelika, vielleicht auch Dissoziativa ist das aber ganz anders! Besonders Psychedelika können auch "Philosophische Adern" aufzeigen und zu tiefgründigen Gedankengängen leiten.

Kommentar von john201050 ,

du musst deinen horizont etwas erweitern.

es gibt nicht nur drogen wie z.b. alkohol, die vernebeln und dumm machen.

pauschale und falsche aussagen kommen in einer philosopischen arbeit sicher schlecht.

Antwort
von gottesanbeterin, 22

Es gibt doch legale Drogen.

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