Frage von GeoNaut 08.08.2012

Esoterik/Pseudowissenschaften - Was macht Menschen anfällig?

Ein Hinweis zur Frage

Liebe/r GeoNaut,

Deine Frage hätte eigentlich gelöscht werden sollen. Aufgrund der vielen tollen Antworten wäre es aber aus unserer Sicht sehr schade gewesen, zu diesem Zeitpunkt noch eine nachträgliche Löschung durchzuführen und die Antwortgeber damit zu „bestrafen“. Aus diesem Grund haben wir die Frage nun ausnahmsweise nur geschlossen. Bitte beachte dies in Zukunft und stelle Fragen dieser Art in unserem Forum: http://www.gutefrage.net/forum.

Herzliche Grüsse

Klaus vom gutefrage.net-Support

Die Frage wurde geschlossen.
  • Antwort von holodeck 08.08.2012
    24 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Mir scheint, für valide fundierte Argumente bist Du "beziehungstechnisch" noch zu grün hinter den Ohren und eine Spur zu ein- und ungebildet. Zumindest kommst Du hier so rüber, wenn Esoteriker bei Dir a priori Komplexe und intellektuelle Defizite aufzuweisen haben. Deshalb mal eine angemessene "Retourkutsche" stellvertretend an dieser Stelle:

    Sollte Dich das Thema aufrichtig interessieren, so schlage ich vor, Du legst erst einmal dank der Dir eignen Lesekompetenz die Grundlagen zur PSI Forschung. Der führende Parapsychologe Dean Radin und sein Buch "The Conscious Universe" sind ein recht guter Einstieg in die Thematik . Wird Dich auch nicht unterfordern, ist anspruchsvolles Englisch. Vorab kannst Du Dir einen Einblick in seine Forschung verschaffen, unter anderem mit dem Artikel "Consciousness and the double-slit interference pattern: Six experiments":

    http://www.deanradin.com/papers/Physics%20Essays%20Radin%20final.pdf

    Anschließend befasst Du Dich mit den Grundlagen von Wissenschafts- und Erkenntnistheorie. Fange bei den Griechen an, vergiss nicht den Abstecher zur Advaita Vedanta, und höre erst bei den Radikalen Konstruktivisten auf. Ach nein, den Philosophen David Chalmers kannst Du Dir auch noch reinziehen, das wäre doch recht nützlich. Das Ganze krönst Du mit den Systemtheoretikern um Norbert Wiener, Heinz von Foerster, Gregory Bateson. Humberto Maturana für die Biologie nicht zu vergessen. Ein zumindest grundlegendes Verständnis der Quantenfeldtheorien könnte auch nichts schaden. Ebenso, um zum Ende dieser Liste zu kommen, solltest Du Dir einen zumindest groben Überblick über bedeutende spirituelle Strömungen, wie z.B. den Taoismus und die Mystik verschaffen. Dann verfällst Du auch gleich automatisch nicht mehr so ins Grübeln über die I Ging machende Tante.

    Summa summarum hättest Du eine solide Basis, auf der ich mit Dir (und nicht nur mit Dir) zu diesem Thema rationale, valide und fundierte Argumente austauschen könnte.

    Die meisten Menschen, die ich kenne, haben diese Dinge erfahren. Und suchen deshalb nach Erklärungen, die Wissenschaft nicht liefern kann, weil sie entweder die Augen davor verschließt, oder aber als unwichtige Einbildungen abtut.

    Aber in spätestens drei Jahren sind wir vielleicht alle schlauer. Die John Templeton Foundation hat soeben 5 Mio US Dollar für die Erforschung eines vergleichsweise kleinen Teilgebietes bereit gestellt .. der Frage, was passiert nach unserem Tod. Wenn was passiert. Gegenstand der Studie werden u.a. Nahtoderfahrungen sein. Das schließt natürlich die Reinkarnationsforschung ebenso mit ein, wie die PSI Forschung. Sehr viele Menschen machen spätestens nach einer NTE paranormale Erfahrungen.

  • Antwort von Gegengift 08.08.2012
    15 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Mich würde vor allem auch mal interessieren wo die Ursachen für die Wissenschaftsgläubigkeit liegen. Eigentlich ja ein völliges Paradoxum, dass Menschen die auf menschliche Logik konditioniert sind nicht die einfachsten Schlüsse ziehen können. Z.B die dass fast jede wissenschaftliche Erkenntnis in halbwegs komplizierten Systemen schon morgen überholt sein wird. Was führt bei solchen Menschen zu ihren Glauben es wäre anders? Vermutlich der Drang des Menschen sich an einer Ideologie klammern zu müssen? Hier wäre es die Ideologie der Wissenschaft und des Geistes. Aber kann man Auslöser dafür festmachen? Ich vermute es liegt in der Natur des Menschen und ist ein Massenphänomen.

  • Antwort von DeusExAmandus 08.08.2012
    9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Sei gegrüßt, eine interessante Frage hast du da auf die Beine gestellt, aber glaubst du wirklich, dass ein Esoteriker ernsthaft versuchen wird, dir das Nahe zu legen, wenn du ihm „sozusagen“ vor die Füße spuckst und sagst „Dein Glaube ist eine Krankheit und dein ganzer Lebensinhalt ist Schwachsinn?“

    Ich selbst beschäftige mich seit vielen Jahren mit Okkultismus und Esoterik und das obwohl ich Physikstudent bin. Erst einmal aus therapeutischer Sicht betrachtet braucht der Mensch „Wurzeln“ und die Möglichkeit zu wachsen. Das sind die zwei Gundbedürfnisse. D.h. jeder Mensch der sich gut entwickeln will, braucht eine stabile Vergangenheit und ein Ziel. Die Esoterik bietet wie die Religion beides. Eine starke Verankerung und die Offenheit „mehr“ zu erreichen. Somit befriedigt sie beide Bedürfnisse. Andere Grundbedürfnisse sind Vitalität, Sexualität und Spiritualität. All dies gibt die Esoterik auch. Natürlich nur wenn man das ganze ernsthaft betreibt und ja es gibt eine Stümper in diesem Berufsfeld, die einfach nur Leute übers Ohr hauen, die noch weniger Ahnung haben, aber es gibt einige Personen die das ernsthaft betreiben. Und obwohl die Parapsychologie nicht als offizielle Wissenschaft anerkannt wird, fließen dennoch jährlich Milliarden in deren Erforschung.

    Wenn irgendetwas unklar ist. Frag einfach nochmal nach. So long

  • Antwort von ClA89 08.08.2012
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Es ist denke ich erstmal ein Kausalitätsbedürfnis. Menschen wollen sich alles erklären können. Aber bei diesen Erklärungen werden bestimmte Muster bevorzugt: die einfachen den komplexeren, die natürlichen den künstlichen, die traditionellen den neuartigen. Es ist bequemer zu glauben ein Gott steckt hinter den Blitzen als die meteorologischen und physikalischen Prozesse nachzuvollziehen, denn das ist anstrengend und man strengt sich in seiner Freizeit nicht für Sachen an die auch bequem zu lösen sind. Auch wird lieber uraltem Völkerwissen getraut als den neuesten randomisierten Studien. Für viele Aspekte bietet die Wissenschaft auch keine Erklärung. Das ist dann gefunden Fressen für die Esoterik. Der zweite große Faktor ist pure Werbepsychologie. Esoteriker haben sehr viel Erfahrung darin ihre Produkte/Lehren zu verkaufen. Sei es weil sie es mit Entspannung verknüpfen. So wird schnell eine positive Verbindung konditioniert.

    Die beiden Faktoren Kausalitätsbedürfnis und Werbepsychologie haben mit intellektuellen Defiziten gar nicht so viel zu tun. Daher sind auch Akademiker dafür anfällig. Entscheidend ist das kritische Hinterfragen und ein gesundes Misstrauen.

  • Antwort von beemaya 08.08.2012
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    unwissenheit manchmal auch gepaart mit einsamkeit oder wenn einen gelerntes oder erworbenes wissen nicht aussreichen. beeinflussbarkeit

  • Antwort von Ulenvater2 08.08.2012
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Die ANDERSLAUTENDE ERFAHRUNG und ich werd'n Deubel tun, die Dir hier zu erzählen. Ich mache die TÄGLICH, aber nicht, um sie vor UNGLÄUBIGEN zerreden zu lassen.

    Wenn Dir so etwas NICHT zustößt, bist Du entweder zu jung, zu ignorant oder glaubst, was Dir die Medienmacher verKAUFEN !

  • Antwort von SchauGenau 09.08.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Esoterik ist ein GLAUBE. Esoteriker sind der Überzeugung, dass sie mit einer Wünschelrute Wasser finden können, dass sie mit Karten die Zukunft voraussagen können, dass ihr Sternzeichen etwas über ihre Persönlichkeit verrät und vieles mehr.

    Diese Personen machen Erfahrungen, die ihre Überzeugungen bestätigen. Das festigt ihre Überzeugungen. Zudem ist dieser Glabue für diese Personen psychologisch hilfreich. Beispielsweise gibt es ihnen das Gefühl etwas besonderes zu sein oder etwwas aussergewöhnliches zu können.

    Ab einem gewissen Zeitpunkt ist ein kritisches Hinterfreagen der eigenen Überzeugungen nicht mehr möglich. Das menschliche Gehirn hat dafür eine Art Schutzmechanismus eingebaut - die kognitive Dissonanz. Das Gehirn verhindert das Erkennen, weil der psychologische Schaden höher wäre als der Aufwand für das Aufrechterhalten der falschen Überzeugung.

    Warum man in die Esoterik hineinkippt, und gar nicht merkt dass diese Überzeugungen einer kritischen Überprüfung nicht standhalten: Weil die meisten Menschen erstaunlich wenig über Psychologie (selektive Wahrnehmung, selektive Erinnerung) und Statistik (den Unterschied zwischen Kausalität und Korrelation, Wahrscheinlichkeitsrechnung) haben. Zudem sind viele Bereiche der Esoterik sehr stark gesellschaftlich verankert, sie werden von vielen nicht mehr kritisch hinterfragt.

    ABER: man kann als Esoteriker auch sehr interessante Erfahrungen machen. Man kann das Gefühl haben, Menschen wirklich helfen zu können und man kann sich selbst als etwas ganz besonderes erleben. Ist auch nicht schlecht.

    Problematisch wird es spätestens, wenn der Bezug zur Realität (ich meine hiermit das wsa intersubjektiv ist) zu stark verloren geht. Insbesondere bei Themen wie Gesundheit wird es sehr sehr kritisch.

    Ich möchte gar nciht behaupten, dass ALLES was derzeit als Esoterik gesehen ist, völliger Unsinn ist. Aber man muss schon festhalten, dass der überwiegende Teil der Esoterischen Überzeugungen/Behauptungen längst widerlegt und völlig unhaltbar ist.

  • Antwort von MissMarplesGown 09.08.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    In Deiner Frage, die auch "Esoteriker" ansprechen soll, schreibst Du:

    "Falls sich ein Esoteriker produktiv an der Diskussion beteiligen will, so ist dies sogar erwünscht; ich möchte jedoch rationale und valide fundierte Argumente."

    Zum Begriff "Validität" habe ich auf Wikipedia unter Anderem dies gefunden:

    Validität als Gütekriterium für Messinstrumente

    "Bei guten Messinstrumenten sind die Messwerte unabhängig vom Messenden; dieses Gütekriterium heißt Objektivität oder Beobachterübereinstimmung. Auch liefern gute Messinstrumente zuverlässig von denselben Objekten dieselben Messwerte; dieses Kriterium heißt Reliabilität oder Reproduzierbarkeit. Das dritte Gütekriterium, die Validität, ist ein Maß dafür, ob die bei der Messung erzeugten Daten wie beabsichtigt die zu messende Größe repräsentieren. Nur dann können die Daten sinnvoll interpretiert werden. Die Validität wird durch Experten-Schätzung festgelegt. Die Gütekriterien bauen aufeinander auf; ohne Objektivität keine Reliabilität, ohne Reliabilität keine Validität."

    Dies allein, nämlich die von der (bisher allein anerkannten) Wissenschaft festgelegten Laborbedingungen, sind bereits ein unüberwindbares Problem bei dem Versuch, paranormalen Phänomenen zu einer ernsthaften Aufmerksamkeit zu verhelfen.

    Wissenschaftler und Forscher, die sich mit der Erforschung paranormaler Phänomene beschäftigen, wissen das - und finden exakt aus dem Grund weder Gehör noch Anerkennung für ihre Ergebnisse vor der gängigen Wissenschaft, WEIL sie diese Bedingungen nicht bieten können. Warum nicht? Weil sich die Phänomene, die sie erforschen, gar nicht im Radius der bisher gültigen Gesetzmäßigkeiten bewegen, sondern offensichtlich an ganz andere geknüpft zu sein scheinen.

    Du möchtest Dich mit "Esoterikern" austauschen? Dann lasse den Begriff "Esoterik" weg, denn er kennzeichnet lediglich die gigantisch große Schublade, in der buntbemalte Zigeunerwagen, fernöstliche Meditationszentren und Kristallkugeln, Wicca-Priesterinnen und rosa Einhörner neben Tarotkarten, Heilpraktiker-Scheinen, Medien, Empathics, Spukereinungen und Kräutertees unsortiert herumliegen. Die gesamte Esoterik-Schublade, die sich in den Köpfen von Labor-Fetischisten befindet, ist ein KLISCHEE.

    Wer hier nicht ernsthaft bereit zur Differenzierung ist, kann über all diese absolut unterschiedlichen Dinge nicht ansatzweise reden. Wer nicht begriffen hat, dass Flora u. Fauna unterschiedliche biologische Bereiche sind (und Grimms Märchenwelten weder das eine noch das andere real beschreiben), bleibt bei dem Versuch, biologische Themen-Räume zu betreten, ebenfalls im Türrahmen hängen.

    "Die" Esoterik gibt es nicht.

    "Was macht den Menschen anfällig?" fragst Du oben - und "ob jemand weiß welche psychischen Faktoren/Komplexe/Probleme oder intellektuellen Defizite Menschen (evt. mangelnde pschologisch-analytische Fähigkeiten?) an Esoterik glauben lassen".

    Du setzt voraus, dass ein Mensch, der sich ernsthaft mit einem der zahllosen "esoterischen" Themen befasst, folglich also intellektuelle Defizite, psychische Probleme, persönliche Komplexe, analytische Inkompetenzen und sogar krankhafte Veranlagungen, vergleichbar mit einer Immunschwäche aufweisen müsste? Krankhaft, denn bei dem Wort "Anfälligkeit" musste ich beim Lesen Deines Textes spontan an Grippeviren denken.

    Dies ist die Art "Einladung", dies ist der "Respekt" und die "Ernsthaftigkeit", die Deinen "Esoterikern" gewohnheitsmäßig entgegenschlägt, und glaube mir: Sie (wer immer sie sind) haben das satt.

    Du willst "Kontakt" - dann zieh Deinen albernen Panzer aus. Kommunikation betreibt man nicht ohne Blickkontakt und über Lichtjahre Distanz - und mit schalldämpfenden Kopfhörern und Augenbinden. Lese, lerne, höre zu. Bleibe offen. Informiere Dich, gönne Dir Neugierde, es wird spannend. Es gibt ernstzunehmende Forschungsergebnisse und Untersuchungen zu hochinteressanten Themen. Diese werden nicht von Merlin dem Zauberer, Pan oder Odin geleitet, auch nicht von Reiki-Tanten oder rosa Glitzer-Einhörnern, sondern von studierten Physikern, Psychologen, Gehirnforschern, Medizinern und anderen ernstzunehmenden und kompetenten Personen. "Freaks", sicher! Nicht aufgrund ihrer mangelnden Glaubwürdigkeit, sondern "Freaks", weil sie sich an den Rand des wissenschaftlichen "Clubs" bewegen mussten, um forschen zu können.

    Dass sich nicht bereits viel mehr Wissenschaftler insbesondere in paranormalen Themenbereichen engagieren, liegt daran, dass ihre Karriere im Eimer wäre, wenn sie zu den "falschen" Themen forschen und publizieren würden - und dass man ihnen zukünftig Forschungsgelder verweigern würde, wenn sie gemäß dem Inhalt Deiner Schublade mit der Aufschrift "Esoterik" als unwissenschaftliche Spinner betitelt würden. Solange in den Köpfen Nahtoderfahrungen und mediale Fähigkeiten zusammen mit Gartenelfen und ägyptischen Göttern gelangert werden, können sich dem Schubladen-Besitzer keine wirklich interessanten Erkenntnisse erschließen.

  • Antwort von Reling 09.08.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Gründe für Glaube an Esoterik, UFOs, Geister und ähnlichen Kram sind:

    geringe Bidlung und/oder geringe Intelligenz oder aber psychische Labilität bzw psychische Krankheit (Schiszophrenie).

    Es gibt keinen geistig stabilen, intelligenten und gebildeten Menschen, der an Esoterik, UFOs oder andere Spökenkiekerei glaubt.

  • Antwort von TwangBangParty 09.08.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Denen fehlt es einfach an Pragmatismus! Das meine ich gar nicht Böse, Das Suchen nach Neuem und Unbekanntem führt ja so " nebenher " auch zu gesicherten, also " validen ". Erkenntnissen.

    Die Intensität, mit der sich Einige hier einbringen, bestätigt Das doch. In dem Meer von virtueller Tinte, das hier vergossen wird, könnte man die Pyramiden versenken, aber zumindest ein unbekannter Fisch tummelt sich darin.

  • Antwort von claubro 09.08.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Ich muss gestehen, ich habe mich nicht durch sämtliche Antworten und Dialoge zu deiner Frage durchgearbeitet, aber einiges überflogen, hier scheint es ja eine Menge Leute zu geben, die sich mit dem Thema sehr gut auskenne. In deren Diskussion möchte ich mich nicht weiter einreihen.

    Um auf deine Frage zurück zu kommen, ich glaube, es hat viel damit zu tun, dass Menschen "Religion" benötigen. Also nehmen wir z.B. den Glauben an ein Leben nach dem Tod. Früher, als die meisten Menschen hier christlich erzogen wurden und auch daran glaubten, hatten Sie den Himmel, der Ihnen die Angst vor dem Tod genommen hat. Heute haben viele Menschen diesen Glauben nicht mehr, aber der Tod macht immer noch Angst, also sucht man sich etwas anderes. Gleichzeitig wird aber der Glaube an sich als "Aberglaube" abgelehnt und um sich nicht selbst als religiös zu sehen, macht man daraus eine Art Wissenschaft. Ich möchte dabei nicht bestreiten, dass Dinge, die weiter unten eventuell bewiesen sind...! Aber ich denke Menschen benötigen einfach etwas, woran sie sich festhalten können. Früher waren es mehrere Götter, heute häufig nur noch einer oder bei anderen wieder etwas anderes. Klar ist aber eins, der Glaube an "mehr" den gibt es überall auf der Welt und schon seit Jahrtausenden.

  • Antwort von Melanie19880203 09.08.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Sucht man in einer Arzneimittellehre über homöopathische Mittel nach "Glaube an Übersinnlichen", dann findet man diverse Mittel die einen Zusammenhang haben:

    • Phosphor ... Hellsichtigkeit

    • Belladonna ... glaubt an Hexen, glaubt eine Hexe zu sein

    • Sturmhut ... glaubt auch eine Hexe zu sein
    • Stechapfel ... glaubt eine Hexe zu sein und fliegen zu können

    • Thuja und Lachesis ... befinden sich unter dem Einfluss einer höheren Macht

    • Silicea ... Hellsichtigkeit, mediale Fähigkeiten

    ... und so weiter.

    ABER, das sind pathologische Symptome und nicht besondere Fähigkeiten. Wenn bedenkt, dass Phosphor eine wichtige Aufgabe im Gehirn hat, dann erkennt man ja was so ein Ungleichgewicht bewirken kann.

    Und Belladonna, Sturmhut, Stechapfel ... das sind alles Zutaten für eine "Flugsalbe" und alle enthalten das Gift Atropin.

    Tja, man braucht nur mal eine Heilpraktiker Schule zu besuchen. Die Klassen bestehen meistens aus 50% solcher Menschen, die statt Diagnose-Verfahren zu nutzen die Mittel "auspendeln". Also nichts gegen Homöopathie oder Bachblüten, denn aus eigener Erfahrung weiß ich das die Mittel wirklich funktionieren. Aber die Tendenz zum Extremen ist nun einmal eine pathologische Eigenheit der Exzentriker und die findet man in den entsprechenden Milieus häufiger.

  • Antwort von murksi1 09.08.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Dein Satz "Falls sich ein Esoteriker produktiv an der Diskussion beteiligen will, so ist dies sogar erwünscht; ich möchte jedoch rationale und valide fundierte Argumente." erübrigt jede Diskussion, er ist aber immerhin dazu geeignet, dass man sie Erfahrung macht, dass es eben Dinge gibt, die es gar nicht gibt.

  • Antwort von HowardFrazetta 08.08.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Warum findst du denn esoterik so schlimm ? Ist ein glauben ...

    wenn menschen sich drin wohlfühlen ... =O

    viele menschen machen sowas in der art, da gibts dann meist nur kein begriff für, viele sagen, sie gehen davon aus, dass menschen die schlimems tun irgendwann alles zurückbekomm, oder wenn man ganz stark etwas will, es auch bekommt ... das ist doch auch nichts anderes als glauben und irgendwie übersinnliches und unbegründbares ... aber naja sowas ist normal und viele haben kein problem mit

  • Antwort von Verwirrung123 09.08.2012

    Um auf Deine Frage zurückzukommen... meiner Erfahrung nach haben alle sehr esoterisch interessierten Menschen in meinem Umfeld eines gemeinsam, nämlich eine religiös geprägte Kindheit. Sie haben sich dann in der Rebellionsphase mehr oder weniger vom Elternglauben abgewand und sind auf der Suche nach einer eigenen Sinnhaftigkeit. Esoterik ist, wie schon viele vor mir erwähnt haben, ja vor allem ein Glauben, der sich von den Wletreligionen ja erstmal nur dadurch unterscheidet, dass er weniger organisiert ist und somit auch weniger Anhänger hat. Und ähnlich den verschiedensten Strömungen im Christentum gibt es fundamentalistische Ausrichtungen und weniger fundamentalistische Ausrichtungen. Wenn es sich alleding in der Richtung entwickelt wie die Christian Science Bewegungen Anfang des zwanzigsten JAhrhunerts wird es gefährlich. Als Faustregel für Dich um einschätzen zu können, ob Deine Tante die Bodenhaftung verloren hat oder nur ein bischen auf Postmenstrueller Sinnsuche ist, frag sie mal ob sie einen Guru hat und wieviel Geld sie ihm im Monat so zukommen lässt. Daran lassen sich nämlich die wahren Lehrer,Heiler und Gurus von den Scharlatanen unterscheiden... wer viel Geld nimmt ist ein Abzocker und beherrscht einfach die Kunst des verkaufens Meisterhaft. Wegen der Panikattaken kann man wohl davon ausgehen, dass einige esoterische Praktiken durchaus helfen können, wie es auch eine gute Psychotherapie bestimmt könnte... da hilft euch nur eine fundierte Ursachenforschung weiter. Was die Studien betriffst, nach denen Du fragst, könntest Du wahrscheinlich am ehesten im Bereich der Religionswissenschaften fündig weren würde ich mal sagen

  • Antwort von IrdischerGeist 09.08.2012

    Das mit den Karten ist so eine Sache,ich hab auch NICHT geglaubt an Esoterik bis im Jahr 2002,ich hab auch gesagt was für ein schwachsinn das ist,ABER leider habe ich mich enttäuscht und seit vielen Erfahrungen,mit Geister,Schwarze Macht,Karten legen-wurde mir einiges klar und mein Leben wurde auf 180 Grad gedreht. Es gibt nur 2 echte Originale Bücher in der Welt über die Beschreibung aller Praktiken und Geheimnisse dieser Tarot Karten , ein Buch befindet sich irgendwo in Deutschland (niemand weiß wo),und das nächste Buch Befindet sich in Yugoslavien ,diese zwei Originale Bücher ( Exemplare) gibt es in Echt .Wenn deine Tante mehr wissen will über Esoterik oder Geister oder egal auch was,dann soll sie sich bei mir melden. mit fg IG

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