Esoterik/Pseudowissenschaften - Was macht Menschen anfällig?
Ich konnte leider keine wissenschaftlichen Studien u.Ä. zu diesem Thema finden und wollte deshalb fragen, ob jemand weiß welche psychischen Faktoren/Komplexe/Probleme oder intellektuellen Defizite Menschen (evt. mangelnde pschologisch-analytische Fähigkeiten?) an Esoterik glauben lassen?
Nehmen wir als Bsp. meine Tante: Diese ist überdurchschnittlich intelligent und Akademikerin. Trotzdem macht sie regelmäßig dieses "I Ging" und legt gelegentlich Karten. Zudem tendiert sie gelegentlich zu Panikattacken, deren Kausalität ich mir nur durch den frühen Tod ihres Bruders erklären kann. Das nur als Beispiel; es gibt genug Leute die an "Remote Viewing" et cetera glauben.
Falls sich ein Esoteriker produktiv an der Diskussion beteiligen will, so ist dies sogar erwünscht; ich möchte jedoch rationale und valide fundierte Argumente.
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Mir scheint, für valide fundierte Argumente bist Du "beziehungstechnisch" noch zu grün hinter den Ohren und eine Spur zu ein- und ungebildet. Zumindest kommst Du hier so rüber, wenn Esoteriker bei Dir a priori Komplexe und intellektuelle Defizite aufzuweisen haben. Deshalb mal eine angemessene "Retourkutsche" stellvertretend an dieser Stelle:
Sollte Dich das Thema aufrichtig interessieren, so schlage ich vor, Du legst erst einmal dank der Dir eignen Lesekompetenz die Grundlagen zur PSI Forschung. Der führende Parapsychologe Dean Radin und sein Buch "The Conscious Universe" sind ein recht guter Einstieg in die Thematik . Wird Dich auch nicht unterfordern, ist anspruchsvolles Englisch. Vorab kannst Du Dir einen Einblick in seine Forschung verschaffen, unter anderem mit dem Artikel "Consciousness and the double-slit interference pattern: Six experiments":
http://www.deanradin.com/papers/Physics%20Essays%20Radin%20final.pdf
Anschließend befasst Du Dich mit den Grundlagen von Wissenschafts- und Erkenntnistheorie. Fange bei den Griechen an, vergiss nicht den Abstecher zur Advaita Vedanta, und höre erst bei den Radikalen Konstruktivisten auf. Ach nein, den Philosophen David Chalmers kannst Du Dir auch noch reinziehen, das wäre doch recht nützlich. Das Ganze krönst Du mit den Systemtheoretikern um Norbert Wiener, Heinz von Foerster, Gregory Bateson. Humberto Maturana für die Biologie nicht zu vergessen. Ein zumindest grundlegendes Verständnis der Quantenfeldtheorien könnte auch nichts schaden. Ebenso, um zum Ende dieser Liste zu kommen, solltest Du Dir einen zumindest groben Überblick über bedeutende spirituelle Strömungen, wie z.B. den Taoismus und die Mystik verschaffen. Dann verfällst Du auch gleich automatisch nicht mehr so ins Grübeln über die I Ging machende Tante.
Summa summarum hättest Du eine solide Basis, auf der ich mit Dir (und nicht nur mit Dir) zu diesem Thema rationale, valide und fundierte Argumente austauschen könnte.
Die meisten Menschen, die ich kenne, haben diese Dinge erfahren. Und suchen deshalb nach Erklärungen, die Wissenschaft nicht liefern kann, weil sie entweder die Augen davor verschließt, oder aber als unwichtige Einbildungen abtut.
Aber in spätestens drei Jahren sind wir vielleicht alle schlauer. Die John Templeton Foundation hat soeben 5 Mio US Dollar für die Erforschung eines vergleichsweise kleinen Teilgebietes bereit gestellt .. der Frage, was passiert nach unserem Tod. Wenn was passiert. Gegenstand der Studie werden u.a. Nahtoderfahrungen sein. Das schließt natürlich die Reinkarnationsforschung ebenso mit ein, wie die PSI Forschung. Sehr viele Menschen machen spätestens nach einer NTE paranormale Erfahrungen.
Kommentar von LuiseLuise 08.08.2012Supergute, hilfreiche Antwort vom Feinsten! Vielen herzlichen Dank dafür. Werde mich auch in die Themen, die ich davon noch nicht gestriffen habe, einarbeiten! Sehr wertvoller Beitrag.
Kommentar von holodeckholodeck 08.08.2012;-))
Kommentar von GeoNaut 08.08.2012Eine apriorische Diskreditierung von Esoterikern war sicher nicht in meinem Fokus; ergo ist es keine Kampfansage und obige Vermutungen hoffentlich entkräftet.
Gerne werde ich mir den Essay von Dean Radin zu Gemüte führen(und Stück für Stück auch "Konsorten"( nicht negativ konnotiert)), sogleich du mit deinem ausführlichen Beitrag zusätzlich mein Interesse geweckt hast. ( zusätzlich habe ich bei dem Wort Retourkutsche etwas präpuberäteres erwartet, war somit positiv überrascht) Ich habe letztens erst einige Werke von Hume & Schopenhauer(ja, auch dieser hat etwas mit radikalen Konstruktivismus zutun) gelesen, zudem beschäftige ich mich schon aktiv mit spirituellen Strömungen. Ich sag dir bescheid, wenn ich mich intensiver in die Materie eingearbeitet habe. Provokation - zumindest in einem humanen Rahmen - hat recht oft einen "Rechtfertigungsmechanismus" zur Folge, welcher völlig natürlich ist und oftmals eine produktive Ader freilegt. Das nur als fakultative Anmerkung(es war nicht provozierend gemeint, aber anscheinend wurde es leider so aufgenommen) Gutes beherbergt oftmals schlechtes - das schließt jede Wissenschaft mit ein.
Kommentar von holodeckholodeck 09.08.2012In Deinem Fokus vielleicht nicht.
Aber in Deinen Worten. So sprichst Du also unbewusst?;-))
Na denn man Tau, es gibt viel zu lesen, packe es an.
Hier eine kleine Kostprobe Gregory Bateson. Ich halte den Mann für einen der größten Denker des letzten Jahrhunderts. Einer seiner Schüler verfasste es als späten Nachruf an ihn.http://www.danrichter.de/improblog/Nachmanovitch-GregoryBateson-German.pdf
@Luise, unbedingt lesen, wird Dir sehr gefallen. Eine non-duale Wissenschaft wurde durch den Mann begründet für alles, was mit Geist und Bewusstsein zu tun hat. Geht doch ;-))
Kommentar von LuiseLuise 09.08.2012Vielen Dank, holodeck. Werde ich machen!
Kommentar von Sinara60Sinara60 09.08.2012Luise zu holodeck:Dito!
Kommentar von gfuser9283gfuser9283 09.08.2012Und trotzdem bist du nicht mal ansatzweise auf seine Fragestellung eingegangen.
Kommentar von holodeckholodeck 09.08.2012Da musst Du wohl was überlesen haben.
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Mich würde vor allem auch mal interessieren wo die Ursachen für die Wissenschaftsgläubigkeit liegen. Eigentlich ja ein völliges Paradoxum, dass Menschen die auf menschliche Logik konditioniert sind nicht die einfachsten Schlüsse ziehen können. Z.B die dass fast jede wissenschaftliche Erkenntnis in halbwegs komplizierten Systemen schon morgen überholt sein wird. Was führt bei solchen Menschen zu ihren Glauben es wäre anders? Vermutlich der Drang des Menschen sich an einer Ideologie klammern zu müssen? Hier wäre es die Ideologie der Wissenschaft und des Geistes. Aber kann man Auslöser dafür festmachen? Ich vermute es liegt in der Natur des Menschen und ist ein Massenphänomen.
Kommentar von IwanKaramsovIwanKaramsov 08.08.2012Grosses DH!
Kommentar von LuiseLuise 08.08.2012Sehr schöne Antwort. Vor allem, wenn man betrachtet, wie "Pseudo-Wissenschaftler",die nur Schulwissen als Halbwissen wiederkäuen, Erkenntnisse von Spitzenforschern ignorieren, wenn die zu Ansichten kommen, die denen nicht mehr ins Weltbild passen. Und wie Forschungsergebnisse der Neuen Physik es nach 80 Jahren immer noch nicht in das allgemeine sachliche Bewusstsein geschafft haben...
Beispiele:
Planck zum Thema Gott und Naturwissenschaft auf einem Vortrag in Venedig:
"Meine Herren, als Physiker, der sein ganzes Leben der nüchternen Wissenschaft, der Erforschung der Materie widmete, bin ich sicher von dem Verdacht frei, für einen Schwarmgeist gehalten zu werden. Und so sage ich nach meinen Erforschungen des Atoms dieses: Es gibt keine Materie an sich. Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Alls zusammenhält. Da es im ganzen Weltall aber weder eine intelligente Kraft noch eine ewige Kraft gibt - es ist der Menschheit nicht gelungen, das heissersehnte Perpetuum mobile zu erfinden - so müssen wir hinter dieser Kraft einen bewussten intelligenten Geist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie. Nicht die sichtbare, aber vergängliche Materie ist das Reale, Wahre, Wirkliche - denn die Materie bestünde ohne den Geist überhaupt nicht - , sondern der unsichtbare, unsterbliche Geist ist das Wahre! Da es aber Geist an sich ebenfalls nicht geben kann, sondern jeder Geist einem Wesen zugehört, müssen wir zwingend Geistwesen annehmen. Da aber auch Geistwesen nicht aus sich selber sein können, sondern geschaffen werden müssen, so scheue ich mich nicht, diesen geheimnisvollen Schöpfer ebenso zu benennen, wie ihn alle Kulturvölker der Erde früherer Jahrtausende genannt haben: Gott! Damit kommt der Physiker, der sich mit der Materie zu befassen hat, vom Reiche des Stoffes in das Reich des Geistes. Und damit ist unsere Aufgabe zu Ende, und wir müssen unser Forschen weitergeben in die Hände der Philosophie."
Quelle: Archiv zur Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft, Abt. Va, Rep. 11 Planck, Nr. 1797.
Ähnliches findet man bei Bohr, Heisenberg, Hans-Peter Dürr, Einstein, Steven Hawking...
Kommentar von CrazyDaisyCrazyDaisy 08.08.2012Auch Physiker haben halt Angst vor der eigenen Sterblichkeit. Und vor dämlichen Aussagen sind auch Spitzenphysiker nicht gefeit...
Kommentar von LuiseLuise 08.08.2012Und wie siehst Du die Aussagen der String-Theorie und der Quantenphysik? Wie siehst du den Energie-Erhaltungssatz?
Kommentar von ClA89ClA89 08.08.2012so müssen wir hinter dieser Kraft einen bewussten intelligenten Geist annehmen.
Hier hörte leider jemand auf nachzudenken in suchte bequeme Erklärungsmuster. Der Satz (im Kontext) ist absolut unlogisch.
Wenn du dir den Satz dafür anschaust:
Da es im ganzen Weltall aber weder eine intelligente Kraft noch eine ewige Kraft gibt - es ist der Menschheit nicht gelungen, das heissersehnte Perpetuum mobile zu erfinden
ist es unsinnig daraus die Existenz eines intelliegenten Geistes zu ziehen. Denn es gibt keine klares Definition für Intelligenz, für Geister. Noch kann man behaupten zu wissen, das es keine ewige Kraft gibt, schon garnicht weil man bis jetzt kein Perpetuum mobile erfinden konnte.
Was Bohr, Heisenberg, Hans-Peter Dürr, Einstein, Steven Hawking angeht, bin ich mir relativ sicher das du oder jemand anders deren Aufzeichnungen fehlgedeutet hat.
Kommentar von LuiseLuise 08.08.2012Kann man das missdeuten?:
"Der erste Schluck aus dem Becher der Natur führt zum Atheismus, aber auf dem Grund wartet Gott."
Werner Heisenberg
Kommentar von LuiseLuise 08.08.2012Kommentar von ClA89ClA89 08.08.2012ok, wenn er Christ war, ist es klar das er die gesamte Welt schließlich in diesem Kontext sieht. Aber wo ist der logische Zusammenhang? Sagt er dies weil er durch seine Forschung darauf geschlossen hat? Oder weil er christlich erzogen/geprägt wurde und es gesellschaftlich nicht möglich war von diesem Standpunkt abzuweichen? Und was sagst du zu den anderen Punkte oben?
Kommentar von LuiseLuise 08.08.2012Wieso gehst du davon aus, dass Heisenberg Christ ist? Weil er "Gott" erwähnt? Kann man Gott als Gottvater-Figur sehen, obwohl "er" nie einen Namen haben wollte, kein Bildnis... Er hat sich sicher kein vorgegebenes Gottesbild akzeptiert nach lebenslanger Forschung und mit dem Atheismus, den er gelebt hat.
Ja, er hat durch seine Forschung auf dem Gebiet der Quantenphysik darauf geschlossen.
Ich werde nicht eine Aussage, die vor einem Wissenschaftskongress (also vor Skeptikern) von Max Planck getroffen wurde, rhetorisch zerpflücken, ohne den Inhalt ernst zu nehmen. Man muss schon in die Waagschale werfen, wie die Glaubhaftigkeit, Ernsthaftigkeit seiner Person ist und in welchem Zusammenhang diese Aussage stand. Und ihr dann die Gewichtigkeit lassen, die ihr gebührt.
Glaubhaftgkeit der Quelle, Person, Ansehen, persönlicher Lebensweg, Anlass der Rede... Und dann kommt die Rhetorik, Definitionen, die er wohl getroffen hat, die aber weder ich noch Du hier vorweisen kannst. Dazu könnte man jetzt Philosophen zitieren, ich meine aber das ist unnötig, da etwas von Deinen Aussagen über die Rhetorik entkräften zu müssen.
Kommentar von ClA89ClA89 08.08.2012Schade, denn ich bin mir ziemlich sich, dass kein Kontext/keine Rhetorik den zitierten Abschnitt oben sinnvoller gestaltet, ich denke auch nicht, dass dafür spezielle Definitionen festgelegt wurden.
Kommentar von CrazyDaisyCrazyDaisy 08.08.2012Gähn... mir reichen die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die sich als recht haltbar erwiesen haben - Gravitation, die annähernde Kugelform der Erde, usw. usf.
Kommentar von LuiseLuise 08.08.2012Bestätigt ja meine These auf´s Feinste:
Vor allem, wenn man betrachtet, wie "Pseudo-Wissenschaftler",die nur Schulwissen als Halbwissen wiederkäuen, Erkenntnisse von Spitzenforschern ignorieren, wenn die zu Ansichten kommen, die denen nicht mehr ins Weltbild passen. Und wie Forschungsergebnisse der Neuen Physik es nach 80 Jahren immer noch nicht in das allgemeine sachliche Bewusstsein geschafft haben...
Schon immer beachtlich, wie man durch Ignoranz eigene Weltbilder begründen kann...
Kommentar von holodeckholodeck 08.08.2012;-)))))))
Menno, Luise, so kämpferisch erlebe ich Dich ja selten.
Aber schön, Dich zu lesen. Servus.Kommentar von Melanie19880203Melanie19880203 09.08.2012... und dann wachst du auf, und der Labor-Assistent versucht dir zu erklären, dass alles nur eine Simulation war, auch die Gesetze der Physik die du studiert hattest ... und in Wirklichkeit nicht 70 Jahre vergangen sind, sondern lediglich 2 Minuten. Du wurdest ja gewarnt, die Simulation würde sich wirklich echt anfühlen.
Kommentar von GeoNaut 08.08.2012Hi, kannst du deinen Beitrag konkretisieren? Das wissenschaftliche Erkenntnise schon morgen obsolet sein können gehört zu dem Prozess der Erkenntnisgewinnung. ( und ist somit eine notwendige Modalität) Sofern man gewisse Beobachtungen in einem Kontext empirisch beweisen kann, ist die Erkenntnis zumindest in diesem Kontext gesichert. Erstere Erkenntnis ist übrigends jedem guten Wissenschaflter bewusst - das wollte ich nur komplementär erwähnt haben.
Kommentar von CrazyDaisyCrazyDaisy 08.08.2012Danke, GeoNaut.
Kommentar von ClA89ClA89 08.08.2012Deine Antwort ist etwas verwirrend.
Eigentlich ja ein völliges Paradoxum, dass Menschen die auf menschliche Logik konditioniert sind nicht die einfachsten Schlüsse ziehen können.
Kannst du dafür ein Beispiel geben? Diese Aussage ist überhaupt nicht nachvollziehbar.
die dass fast jede wissenschaftliche Erkenntnis in halbwegs komplizierten Systemen schon morgen überholt sein wird
das ist doch der Sinn der Wissenschaft. Ständig nach der Wahrheit zu streben und alles Wissen kritisch zu hinterfragen.
Was führt bei solchen Menschen zu ihren Glauben es wäre anders?
Wer bitte glaubt es wäre anders? Das ist doch jedem klar, oder nicht?
Vermutlich der Drang des Menschen sich an einer Ideologie klammern zu müssen?
Ja genau diesen Drang gibt es eben nicht. Da im Gegensatz zur Esoterik keine starren Dogmen existieren, die behaupten alles erklären zu können und dabei unveränderlich bleiben wollen.
Kommentar von SuboptimiererSuboptimierer 09.08.2012Dann gebe ich auch mal ein DH in dieser Form.
Kommentar von ClA89ClA89 09.08.2012Danke!
Kommentar von GustavusGustavus 08.08.2012Die Tatsache, dass wissenschaftliche Erkenntnisse irgendwann überholt sein können, ist kein Nachteil, sondern die große Stärke der Wissenschaft. Das bedeutet nämlich, dass das, was als gesicherte Erkenntnis oder gar Wahrheit gilt, immer wieder auf den Prüfstand kommt, kritisch hinterfragt und notfalls revidiert wird. Als absolut gültig behauptete Wahrheiten in irgendwelchen Schriften gepriesener Autoritäten, die unkritisch übernommen und als unantastbare, ewige Wahheiten dargestellt werden - das ist hingegen ein Kennzeichen von Religion/Pseudowisschenschaft/Esoterik.
Kommentar von GegengiftGegengift 08.08.2012Ähm nein. Das entspricht nur deinem Weltbild das ist alles.
Ich spreche der Wissenschaftlichkeit doch nicht ihre Bedeutung ab. Ich hab doch hier die Wissenschaftsgläubigkeit kritisiert - völlig andere Geschichte. Der Glaube alles wäre über die Verstandesebene zu bewerkstelligen. Ein Glaube der fanatische Züge annehmen kann und nimmt und zeitgeistlich bedingt die ganze Gesellschaft in Beschlag nimmt.
Z.B. eine spirituelle, unvernünftige oder eine intuitive Herangehensweise ist jedoch nicht das als was du es darstellen möchtest. Natürlich gibt es in diesem Bereich auch die Getriebenen aber das spricht der Sache nichts ab. Doch genau das wird mit solchen Beiträgen versucht. Den Menschen die sich anders mit der Welt auseinandersetzen soll eine Psychose unterstellt werden. Traurig aber wahr und die Spitze der Engstirnigkeit, der Schauklappenmentalität und Intoleranz. Dagegen wendet sich mein Beitrag.
Kommentar von ClA89ClA89 08.08.2012wie unterscheidet sich bitte die angebliche "Wissenschaftsgläubigkeit" von der Esoterikgläubigkeit? Und was bitte ist fanatischer? Eine unverändliche esoterische Behauptung, die alles erklären will? Oder eine ständig aktualisierte/korrigierte, logisch nachvollziehbare Theorie? Welche Gesellschaft wurde davon in Beschlag genommen? Welche (negativen, so muss es ja sein) Auswirkungen hatte dies? Und wer bitte will euch eine Psychose unterstellen? Das ist eine Krankheit und hat damit nichts zu tun.
Kommentar von GegengiftGegengift 09.08.2012Dein Beitrag zeigt gut wie ich mir Wissenschaftsgläubige vorstelle. Leicht versessen und völlig unfähig den Gegenüber wahrzunehmen und das Gesagte zu bedenken. Muss man natürlich auch nicht. Da man ja gläubig ist, ist es so wie so richtig wie man denkt und muss sich selbst und die eigene Ideologie nicht mehr kritisch hinterfragen. Und was der andere sagt ist so wie so Blödsinn - deshalb versuchen ich gleich gar nicht zu verstehen.
Genau das spiegelst du mit deiner polemischen Art.
wie unterscheidet sich bitte die angebliche "Wissenschaftsgläubigkeit" von der Esoterikgläubigkeit?
Was bitte ist Esoterik? Geht es schwammiger? Ich mein du kannst gerne alles unter einen Hut stecken so wie ich das der Einfachheit halber notgezwungen auch mache wenn ich von Wissenschaftsgläubigen spreche. Aber deklariere dein Paket nicht als Esoterik. Sowas gibt es nicht und stellt beileibe nicht den Gegenentwurf zur Wissenschaft dar. Was soll das denn sein "Esoterik".
Welche Gesellschaft wurde davon in Beschlag genommen? Welche (negativen, so muss es ja sein) Auswirkungen hatte dies?
Unsere Gesellschaft - welche sonst ..
Die negativen Auswirkungen einer einseitig auf dem naturwissenschaftlichen Weltbild aufbauenden Gesellschaft ist ihre Rationalität die Emotionalität und Wärme in einer Gesellschaft killt. Die Rationalität widerspricht einer sozialen und emotionalen Gesellschaft.
Das naturwissenschaftliche Weltbild, das schon in der Schule den jungen Menschen eingetrichtert wird vermittelt Kindern einen sehr einseitigen Umgang. Ihnen wird beigebracht dass nicht ihr menschliches Wesen etwas zählt, sondern nur die Bemessbarkeit und die Leistungsfähigkeit desselben. Nicht die Kreativität und Irrationalität zählt sondern die Beweisbarkeit und die Einordnung ist die Maxime.
Die Katalogisierung bringt Glücklosigkeit und Depression. Wir bewundern nichts mehr weil für uns keine Wunder mehr existieren, da alles erklärt ist. Glauben wir zumindest. Das Resultat ist die Unfähigkeit glücklich zu sein da sich Glück da entfaltet wo wir Bewunderung für das empfinden was um uns ist. Nein Wissenschaflichkeit schließt das nicht aus. Es ist die Erhebung dieses Weltbildes über alles was die Probleme verursacht.
Ein weiteres Problem ist die zum teil faschistoide Vergötterung des Verstandes. Menschen mit wenig Verstand werden ausgeschlossen und unterdrückt und bekommen den niedrigsten Rang in der Gesellschaft. Wer dumm ist verdient sich in unserer Gesellschaft nichts anderes als Spott. Es gibt hier keine gesellschaftliche Gruppe die so freimütig und selbstverständlich gedemütigt wird.
Dass der Mensch auch noch aus anderen Eigenschaften besteht als den Verstand wird zunehmend ignoriert (logische Dynamik, denn sonst müssten Verstandesmenschen ja ihre Defizite bemerken). Menschliche Eigenschaften wie Hilfsbereitschaft oder Ehrlichkeit oder einfach nur die Freude zu leben zählen wenig. Nein die oberste Maxime ist der Verstand. Ist der nicht gegeben ist der ganze Mensch nichts wirkliches.
Ja das sind alles Merkmale die bekannt sind und die auf einem naturwissenschaftlichen Weltbild, einer einseitigen und versteiften Sichtweise basieren ..
Kommentar von ClA89ClA89 09.08.2012Gegengift, du hast ein Problem. Du urteilst vorschnell. Du beschwörst Feindbilder herauf. Du siehst kritische Fragen als persönlich Angriff! Als du auf die ursprüngliche Frage geantwortet hast, hattest du kein Problem mit dem Esoterik begrifft. Jetzt schon, wie mir scheint nur um der Frage auszuweichen.
Die negativen Auswirkungen einer einseitig auf dem naturwissenschaftlichen Weltbild aufbauenden Gesellschaft ist ihre Rationalität die Emotionalität und Wärme in einer Gesellschaft killt.
wie bitte kommst du darauf? auch ein Naturwissenschaftler kann seine Nächsten lieben, seine Familie und Emotionen zeigen! Von daher absolut falsche Aussage.
Nicht die Kreativität und Irrationalität zählt sondern die Beweisbarkeit und die Einordnung ist die Maxime.
Kreativität wird ebenfalls vermittelt. Warum Irrationalität zählen sollte ist mir unklar. Beweisbarkeit ist eine gute Sache. Was spricht dagegen?
Wir bewundern nichts mehr weil für uns keine Wunder mehr existieren, da alles erklärt ist
Eben nicht! Für uns ist nicht alles erklärt. Nur ergötzen wir uns nicht bequem an den Wundern sondern wollen sie verstehen und nutzen. Wenn alles erklärt wäre gäbe es keine Forschung mehr.
Dass der Mensch auch noch aus anderen Eigenschaften besteht als den Verstand wird zunehmend ignoriert (logische Dynamik, denn sonst müssten Verstandesmenschen ja ihre Defizite bemerken).
Das sieht keiner so. Und jeder Mensch mit Verstand weiß, dass er gerade zu besteht aus Defiziten. Schlimmes Vorurteil.
Menschliche Eigenschaften wie Hilfsbereitschaft oder Ehrlichkeit oder einfach nur die Freude zu leben zählen wenig.
Ich weiß nicht in welcher Welt du lebst. Aber in meiner zählt das immer!
einer einseitigen und versteiften Sichtweise basieren ..
Es ist ziemlich einfach etwas aus einseitig zu bezeichnen wenn man sich neue Seiten selbst hochzieht und andere dann angreift, weil sie sie nicht interessierten.
Kommentar von GegengiftGegengift 09.08.2012Du beschwörst Feindbilder herauf. Du siehst kritische Fragen als persönlich Angriff!
Ähm jetzt überraschst du mich aber. Kann man meine Beiträge derart faklsch interpretieren? Nichts davon ist der Fall.
Als du auf die ursprüngliche Frage geantwortet hast, hattest du kein Problem mit dem Esoterik begrifft. Jetzt schon, wie mir scheint nur um der Frage auszuweichen.
Schau dir mal meinen Beitrag oben an. Genau weil ich die Frage des Fragestellers ablehne antworte ich mit einer Gegenfrage.
wie bitte kommst du darauf? auch ein Naturwissenschaftler kann seine Nächsten lieben, seine Familie und Emotionen zeigen! Von daher absolut falsche Aussage.
Das ist ganz schön albern. Wo kommst du darauf ein gesellschaftliches naturwissenschaftliches Weltbild würde es einem Wissenschaftler nicht ermöglichen Emotionen zu zeigen? Das zeigt mir eher bei dir was du mir vorwirfst. Du glaubst ich würde der Wissenschaft ihre Existenzberechtigung absprechen und interpretierst in meine Aussage hinein, dass sich Wissenschaft nicht mit Emotionalen, menschlichen und auch irrationalen Verhalten vereinbaren liese? Woraus ziehst du diese grundfalschen Schlüsse?
Kreativität wird ebenfalls vermittelt. Warum Irrationalität zählen sollte ist mir unklar. Beweisbarkeit ist eine gute Sache. Was spricht dagegen?
Ich hab dir in meinem Beitrag doch nahegelegt, warum ein einseitig naturwissenschaftliches Weltbild ein Problem ist.
Eben nicht! Für uns ist nicht alles erklärt. Nur ergötzen wir uns nicht bequem an den Wundern sondern wollen sie verstehen und nutzen.
Bequem an den Wundern ergözen? Sie unbequem als das wahrzunehmen was sie sind - davon spreche ich. Das Streben nach Nutz- und Ausnutzbarkeit der Wunder ist ebenfalls ein Stichwort.
Wenn alles erklärt wäre gäbe es keine Forschung mehr.
Ich rede von einer Geisteshaltung. Oder auch von emotionalen Empfinden das dadurch hervorgerufen wird. Es ist eine Form zu denken und allumfassend in unserer Gesellschaft vertreten. Durch die Einseitigkeit betrachten wir die Dinge gar nicht mehr nach ihrem Wesen, sondern nach ihren Maßen.
Das sieht keiner so. Und jeder Mensch mit Verstand weiß, dass er gerade zu besteht aus Defiziten. Schlimmes Vorurteil.
Kein Vorurteil sondern Realität. Übrigens bist du total auf dem Holzweg wenn du meine Worte die ganze Zeit auf Wissenschaftler oder wissenschaftlich arbeitende Menschen beziehst. Ich spreche von einem naturwissenschaftlichen Weltbild und was es in einer Gesellschaft auf breiter Basis auslöst. Hier geht es also nicht darum Ideologie gegen Ideologie zu stellen.
Es besteht auch ein Unterschied zwischen gesellschaftlichen naturwissenschaftlichen Weltbild das auf breiter Basis unser Leben bestimmt und propagiert wird und auf der anderen Seite von einzelnen Wissenschaftlern, die sich wissenschaftlich und fasziniert mit einer Sache auseinandersetzen. Ja das steht sogar konträr zueinander.
Menschen die nur lernen geistige Leistung zu bringen definieren sich über den Verstand. Natürlich - weil sie darin gut sind und gelernt haben so auf die Welt zu reagieren. Desto einseitiger Menschen darauf "trainiert" werden, umso verbissener verteidigen sie den Wert des Verstandes. Denn alles was diesen Wert in Frage stellt, würde ihr Selbstverständnis ins Wanken bringen.
Würdest du jemanden ernst nehmen und zuhören, der dir geistig komplett unterlegen oder gar einfältig ist? In der Gesellschaft gibt es diesbezüglich jedenfalls ein arges Missverhältnis. Ja Verstand ist in unseren Gesellschaften zu DER Eigenschaft geworden. Darüber grenzen wir uns Menschen von anderen Lebewesen ab. In aller erster Linie. Diese Abgrenzung braucht es auch. Denn würde man sich wirklich logisch damit auseinandersetzen, würde man schnell feststellen dass z.B. unser Umgang mit Tieren genau das Missverhältnis auf grausamste Art und Weise spiegelt. Auch ein Beispiel wo nicht mehr das Wesen von Dingen betrachtet wird, sondern deren Leistungsfähigkeit und ihr Nutzen. Wir können uns es leisten weil wir einfach schlauer sind. Wozu das führt kann man vielerorts beobachten.
Der geradezu diktatorisch wirkende Versuch allem seine Wichtigkeit abzusprechen, was es in unserer Gesellschaft nicht zu einem Lehrstuhl bringt ist hirnrissig. Und es besteht auch ein Unterschied zwischen wissenschaftsromatischen Vorstellungen und der Realität. Der Wissenschaftsbetrieb steht ständig vor der Gefahr des kommerziellen Ausverkaufs.
Kommentar von ClA89ClA89 09.08.2012Ähm jetzt überraschst du mich aber. Kann man meine Beiträge derart faklsch interpretieren? Nichts davon ist der Fall.
ich zeige dir gerne die betreffenden Stellen:
Dein Beitrag zeigt gut wie ich mir Wissenschaftsgläubige vorstelle. Leicht versessen und völlig unfähig den Gegenüber wahrzunehmen und das Gesagte zu bedenken.
Du grenzt hier eine Personengruppe klar ab und belegst sie mit negativen Eigenschaften. Wo ist da die Fehlinterpretation?
Übrigens bist du total auf dem Holzweg wenn du meine Worte die ganze Zeit auf Wissenschaftler oder wissenschaftlich arbeitende Menschen beziehst. Ich spreche von einem naturwissenschaftlichen Weltbild und was es in einer Gesellschaft auf breiter Basis auslöst
dir ist sicherlich klar, das sich die Gesellschaft über seine Menschen definiert. Und wenn du sagst:
Die negativen Auswirkungen einer einseitig auf dem naturwissenschaftlichen Weltbild aufbauenden Gesellschaft ist ihre Rationalität die Emotionalität und Wärme in einer Gesellschaft killt.
...bezieht sich das letztendlich immer auf (zumindest einen Teil der) Menschen. Damit sprichst du diesem Teil der Menschheit eindeutig ab, emotional zu sein.
Ich hab dir in meinem Beitrag doch nahegelegt, warum ein einseitig naturwissenschaftliches Weltbild ein Problem ist.
Du hast es versucht, aber es war schlichtweg falsch.
Sie unbequem als das wahrzunehmen was sie sind - davon spreche ich.
Ist das ein Argument? Ich bin mir nicht sicher was du damit meinst? Ist das dein Ziel? Und wenn ja, woher nimmt du die Sicherheit, das zu können, bzw. überhaupt in der Lage zu sein etwas wahrzunehmen wie es ist?
Kein Vorurteil sondern Realität.
Hast du das verstanden? Das Vorurteil ist der Glaube es gäbe intelligente Menschen die sich ohne Defizite sehen. Realität ist das jeder Defizite aufweist.
Das Streben nach Nutz- und Ausnutzbarkeit der Wunder ist ebenfalls ein Stichwort.
Dir ist hoffentlich klar dass du diese "Wunder" ebenso (aus-)nutzt, nur auf deine Weise.
Ich rede von einer Geisteshaltung.
Aber aus der Geisteshaltung entspringen die Handlungsweisen. Wie zB der Forscherdrang.
Durch die Einseitigkeit betrachten wir die Dinge gar nicht mehr nach ihrem Wesen, sondern nach ihren Maßen.
Das hat wenig mit dieser "Geisteshaltung" zu tun. Es ist einfach bequemer, einfacher, übersichtlicher, vergleichbarer und praktikabler Dinge nach Maßen zu betrachten.
Menschen die nur lernen geistige Leistung zu bringen definieren sich über den Verstand.
Nein. Diesen Menschen gibt es nicht. Höchstens in deinem Weltbild. Jeder Mensch ist letztendlich durch Emotionen gesteuert. Das schließt den Verstand ein.
Würdest du jemanden ernst nehmen und zuhören, der dir geistig komplett unterlegen oder gar einfältig ist?
Wie kommst du auf so einen Unsinn. Jeder Mensch ist ernst zu nehmen und jedem sollte man zu hören. Völlig unabhängig von seiner geistigen Leistungsfähigkeit. Und diese "einfältigen" Menschen können nicht selten ein viel höheren Beitrag zur Gesellschaft leisten, als manche intelligente Menschen, die jene Eigenschaft nur nutzen um sich ein Leben auf den Kosten anderen aufzubauen.
Der geradezu diktatorisch wirkende Versuch allem seine Wichtigkeit abzusprechen, was es in unserer Gesellschaft nicht zu einem Lehrstuhl bringt ist hirnrissig.
Wer macht das bitte?
Der Wissenschaftsbetrieb steht ständig vor der Gefahr des kommerziellen Ausverkaufs.
Das ist richtig. Aber dieses Problem gibt es überall, massenhaft auch in deinem Metier, wie auch immer du es nennen willst.
Kommentar von SuboptimiererSuboptimierer 09.08.2012Das naturwissenschaftliche Weltbild, das schon in der Schule den jungen Menschen eingetrichtert wird vermittelt Kindern einen sehr einseitigen Umgang. Ihnen wird beigebracht dass nicht ihr menschliches Wesen etwas zählt, sondern nur die Bemessbarkeit und die Leistungsfähigkeit desselben.
Wie kam es denn dazu? War den Menschen das was sie davor hatten nicht genug oder gut genug?
Wir bewundern nichts mehr weil für uns keine Wunder mehr existieren, da alles erklärt ist. Glauben wir zumindest.
Gläubige glauben viel eher daran, dass alles erklärt ist.
Kommentar von SuboptimiererSuboptimierer 09.08.2012Menschliche Eigenschaften wie Hilfsbereitschaft oder Ehrlichkeit oder einfach nur die Freude zu leben zählen wenig.
Dazu noch die Anmerkung, dass Psychologie und Philosophie auch zur Wissenschaft genören. Dort werden die Themen sehrwohl behandelt und auch eine Bedeutung zugemessen.
Ist diese Gefühlskälte, von der du sprichst, eigentlich das Resultat einer Erhebung? Kann ich nicht nachvollziehen. Die meisten Menschen in meiner Umgebung finde ich ziemlich nett, umgänglich und warmherzig und das schaffen sie sogar, ohne gläubig zu sein oder offen für Übernatürliches zu sein.
Und erzähl mir nicht, dass es weniger Schlechtes gab, als die Menschen noch mehrheitlich geglaubt hatten. Dort gab es sogar noch viel mehr Extreme wie Mord und Totschlag. Hat die Wissenschaft für einen Wandel gesorgt?Kommentar von GegengiftGegengift 09.08.2012@Suboptimierer
Wie kam es denn dazu? War den Menschen das was sie davor hatten nicht genug oder gut genug?
Wie kam es dazu.. Gute Frage. Wahrscheinlich aus der Notwendigkeit heraus Erkenntnis auf gesicherteren Pfaden als über religiöse Dogmen zu beziehen.
Gläubige glauben viel eher daran, dass alles erklärt ist.
Ist eine immer wieder vorgetragene Parole. Für mich ein eindeutiges Vorurteil. Nur Religionen oder dergleichen bieten derart starre Leit- und Richtlinien und ein umfassendes Weltbild an. Und da kommt es dann ganz und gar auf die Auslegung an. Religion ist die menschliche Massenkultur um den Glauben. Davon deutlich zu unterscheiden sind die Urprinzipien die hinter dieser menschlichen Kultur stehen. Die Spiritualität aber auch philosophische Weltbilder.
Dazu noch die Anmerkung, dass Psychologie und Philosophie auch zur Wissenschaft genören. Dort werden die Themen sehrwohl behandelt und auch eine Bedeutung zugemessen.
Nein!
Das Gegenteil ist der Fall. Nicht das Mitfühlen oder das Fühlen selbst steht bei der Psychologie im Mittelpunkt, sondern die Erforschung dieser Mechanismen. Einen größeren Unterschied kann es kaum geben.
Und was macht denn z.B. die Psychotherapie? Ich will niemanden absprechen dass sie ihm geholfen hat. Trotzdem zeichnet sich in der Psychotherapie auch wieder diese unmenschlichen Ideen ab um es hart auszudrücken. Und zweifle gute Erfolgschancen zur Heilung an.
Der eine bezahlt damit ihm in seinem Seelenleid geholfen wird. Das ist das Fundament. Eine wirklich üble Konstellation. Suchen doch gerade seelisch und psychisch beeinträchtigte Personen oft nach einem ehrlichen Bezug. Diese Menschen suchen oft nach anderen Menschen die ihnen zuhören. Sie suchen Menschen - keine Wissenschaftler. Es ist in dieser Hinsicht eine oberflächliche Beschäftigung mit dem Menschen. Statt wirklich einzugreifen und Mensch zu sein wird an der Oberfläche gekratzt .. Ich kenne viele negative und kritische Erfahrungen..
Ist diese Gefühlskälte, von der du sprichst, eigentlich das Resultat einer Erhebung?
Um Himmels Willen nein. Ich käme gar nicht auf den Gedanken nach so etwas zu suchen. Ich merke doch was um mich herum passiert.
Die meisten Menschen in meiner Umgebung finde ich ziemlich nett, umgänglich und warmherzig und das schaffen sie sogar, ohne gläubig zu sein oder offen für Übernatürliches zu sein.
Das ist schön. Übrigens hat das mit Gläubigkeit rein gar nichts zu tun. Es ist belanglos ob ein Mensch gläubig ist oder nicht. Gläubigkeit ist keine Voraussetzung dafür.
Ich spreche aber nicht von deinem oder meinem Bekanntenkreis. Ich rede eigentlich von einer gesamtgesellschaftlichen Entwicklung. Hier bin ich wohl nicht der einzige der eine zunehmende Tendenz hin zur sozialen Kälte, weniger werdenden sozialen Beziehungen, zunehmenden seelischen Erkrankungen, immer stärker um sich fassende vernunfts- und verstandesbetonte Sicht, Zunahme an Rationalität, zunehmende Ausrichtung an Leistung und Effizienz usw feststellt.
Und erzähl mir nicht, dass es weniger Schlechtes gab, als die Menschen noch mehrheitlich geglaubt hatten.
Sicher nicht. Und wie will man das bemessen? Und warum beziehst du alles auf den Glauben. Spiritualität oder Ähnliches ist nur ein Aspekt was in dem angesprochenem Thema enthalten ist. Was du allerdings als "Glaube" bezeichnest ist Religion. Zumindest vermute ich das. Aber Religion und Glaube sind 2 sehr unterschiedliche Dinge. Die Religion wie du sie ansprichst oder wie ich vermute wie du es meinst, ist oder war ein umfassendes gesellschaftliches System das zeitweise alle Bereiche der Gesellschaft beherrschte. Mit Glaube selbst hat das wieder eher gar nichts zu tun sondern mit Macht und Herrschaft und Gesellschaftsordnung.
Hat die Wissenschaft für einen Wandel gesorgt?
Ja sicher. Ein positiver. Oder zumindest ein notwendiger Wandel auf dem Weg zur "Erkenntnis" oder was auch immer das Ziel dieses Weges ist. Da ich mit einer "Esoterikerin" zusammenlebe verteidige ich privat mit glühenden Reden die Wissenschaft und im öffentlichen Raum wie im Internet muss ich das Gegenteil machen weil hier alle Dinge die konträr zur wissenschaftlichen Denk- und Sichtweise stehen zu Unrecht diskreditiert werden.
Doch der Wandel hat auch viele negative Seiten. Und genau darum geht es mir. Weil aus meiner Sicht der Verstand und die wissenschaftliche Denkweise auf breiter Basis die Menschen blockiert. Wissenschaft braucht einfach einen Ausgleich. Der Mensch braucht mehr Raum außerhalb diese vernunftgesteuerten Systems.
Kommentar von Sinara60Sinara60 09.08.2012Gegengift: du beschreibst die kapitalistische Weltordnung und ihre entsprechende Wissenschaft.
Kommentar von GegengiftGegengift 09.08.2012@Sianara Ja genau. Allerdings glaube ich auch nicht an wissenschaftsromantische Idealvorstellungen einer Gesellschaft die auf Wissenschaft basiert ohne die kapitalistischen Züge. Auch ein technokratisches System oder ähnliches kann ich mir nur als einseitiges und äußerst problematisches System vorstellen. Wissenschaftliche Denkweise braucht aus meiner Sicht einen Gegenpol. Egal ob in einer kapitalistischen Gesellschaft oder nicht.
Kommentar von holodeckholodeck 08.08.2012Ja, das ist die Idealvorstellung von Wissenschaft.
Leider läuft es aber nicht so.Ist ja nun nicht so, dass losgelöst von den persönlichen epistemologischen Präferenzen der Forscher eine grundsätzliche Offenheit vorhanden wäre nach dem Motto: Hey, cool, Deine Idee könnte a, b und c erklären. Das probieren wir mal aus. Wie können wir das untersuchen?
Stattdessen heißt es von vorneherein:
Quatsch mit Soße. Das kann gar nicht sein, das ist vollkommen unmöglich.Wissenschaftsbetrieb ist auch über teilweise sinnlos vergeudete Jahrzehnte hinweg ein großer Erkenntnisfortschrittverhinderer. Traurige Beispiele gibt es zur Genüge.
Insofern: Deiner Theorie zufolge eine sehr esoterische Einstellung bei den Wissenschaftlern ;-))
Kommentar von ClA89ClA89 08.08.2012kannst du mal nennen welchen gesellschaftlichen Beitrag die Parapsychologie/ verwandte Wissenschaften bisher geleistet haben? Und zu dem PDF das du gepostest hast: Du hast sicher gelesen das diese Experimente vielfach von esoterischen/parapsychologischen (entschuldige wenn die Terminologie nicht korrekt ist) Instituten finanziert ist. Wie viel vertrauen hast du dann in die Veröffentlichung? (das sollen keine rhetorischen oder hinterlistigen Fragen sein, sie sind ernst gemeint)
Kommentar von holodeckholodeck 09.08.2012kannst du mal nennen welchen gesellschaftlichen Beitrag die Parapsychologie/ verwandte Wissenschaften bisher geleistet haben?
Verstehe Deine Frage nicht.
Welchen gesellschaftlichen Beitrag hat das Higgs Boson bisher geleistet? ;-))Parapsychologie oder auch "Klinische Parapsychologie" befasst sich beispielsweise u.a. mit der Therapie von Menschen mit Außersinnlichen Erfahrungen. Die klassische Psychiatrie erfasst diese Menschen noch als psychotisch. Das sind sie aber nicht, sie sind alles andere als das. Außersinnliche Wahrnehmungen können ausgesprochen ängstigen und verunsichern. Vor allem dann, wenn ehemals rationale Weltbilder ins Wanken geraten. Sie sind also keineswegs dazu angetan, plötzlich auf Eso Wolke 7 zu schweben.
Die NTE Forschung - insofern ein parapsychologisches Teilgebiet, als nach einer NTE bei vielen Betroffenen paranormale Wahrnehmungen einsetzen - hat großen Einfluss genommen auf die Hospiz Bewegung und die menschenwürdige Begleitung Sterbender. Sie führt auch dazu, dass in einigen Kliniken bereits jetzt in Gegenwart bewusstloser oder anäthesierter Patienten keine Aussagen getroffen werden dürfen, die den Zustand oder den möglichen Tod des Patienten zum Gegenstand haben weil befürchtet wird, das könne sich wie eine selbsterfüllende Prophezeiung auswirken. Das ist sogar arbeitsvertraglich geregelt.
Wie viel vertrauen hast du dann in die Veröffentlichung?
Wieviel Vertrauen hast Du in eine Klinische Studie, die von einem Pharmaunternehmen gesponsort wurde?
Die von mir verlinkte Studie wurde durchgeführt in einer Kooperation des IANDS mit dem Swartz Center for Computational Neuroscience, einer Fakultät der University of San Diego.
Ansonsten unterliegt eine Veröffentlichung in "Physics Essays" dem Scientific Peer Review, d.h. einer Stellungnahme, Kritik und einem Gutachten durch dritte Wissenschaftler vor Veröffentlichung.
Kommentar von ClA89ClA89 09.08.2012ich hätte ebenso nur eingeschränkt vertrauen in klinische Studien die so von Pharmaunternehmen gesponsert werden, aber die diesem Bereich gibt es zum Glück noch andere Institutionen außer der Zeitschrift die die Studie kritisch prüfen müssen. Denn es gibt viele Möglichkeiten schlechte Studien so darzustellen, das sie letztendlich vertrauenswürdig aussehen. Hast du für das Beispiel mit der Hospizbewegung eine Quelle? Und gibt es weitere gesellschaftliche Beiträge. Ich denke übrigens nicht, dass du die Frage nicht verstanden hast, schon wegen deiner rhethorischen Frage. Higgs-Boson kann ja kaum einen Beitrag liefern es gerade mal halb die Existenz gesichert ist.
Kommentar von holodeckholodeck 09.08.2012ich hätte ebenso nur eingeschränkt vertrauen in klinische Studien die so von Pharmaunternehmen gesponsert werden, aber die diesem Bereich gibt es zum Glück noch andere Institutionen
;-)))))
Die gibt es in der Parapsychologie auch.
Prof. Richard Wiseman von der University of Herfortshire ist ein ausgesprochener Kritiker und Gerneüberprüfer parapsychologischer Studien. Selbst er gesteht ein, dass die parapsychologische Forschung besondere Anforderungen v.a. auch an die Auswahl der VPn stellt, die ggf. dazu führen dass Ergebnisse eben nicht beliebig reproduzierbar sind. So es PSI Fähigkeiten gibt, und davon gehe ich nach derzeitigem Kenntnisstand aus, sind die augenscheinlich nicht normalverteilt. Sowohl Häufigkeit als auch Grad der Ausprägung unterliegen beträchtlichen Schwankungen, können also nicht über Zufallsstichproben erfasst werden.Denn es gibt viele Möglichkeiten schlechte Studien so darzustellen, das sie letztendlich vertrauenswürdig aussehen.
Durchaus.
Aber was genau hat das jetzt mit der Studie von Radin zu tun?Hast du für das Beispiel mit der Hospizbewegung eine Quelle?
Abgesehen davon, dass man das weiß, wenn man sich mit diesen Themen jemals näher befasst hat . Elisabeth Kübler-Ross hat ein Standardwerk zu Nahtoderfarungen und Sterben geschrieben. U.a. ihre Einteilung der Sterbephasen ist ein "must know" für Hospizmitarbeiter .. google mit den Stichworten "Hospiz Ausbildung Nahtod" und Du wirst fündig.
Ich denke übrigens nicht, dass du die Frage nicht verstanden hast
Wie sollte ich die verstehen? Sie steht, für mich gänzlich kontextlos, einzig und allein in Deinem Bedeutungskosmos herum? Worauf genau soll ich Deine Frage nach "gesellschaftlicher Beitrag" beziehen? Und wozu im Vergleich zu was stellt sich die bei Dir?
Kommentar von ClA89ClA89 09.08.2012Die gibt es in der Parapsychologie auch.
Ich meinte andere. Aber die wird es in der Parapsychologie nicht, weil sie einfach eine andere gesellschaftliche Stellung hat. Ich meinte damit eher Prüfung durch die FDA oder das BfArM.
Aber was genau hat das jetzt mit der Studie von Radin zu tun?
Wenn die Studie finanziert wurde durch entsprechende Institute so steigt die Wahrscheinlichkeit, das eben dies zutrifft. Wenn es aus welchem Grund auch immer kein so großes Interesse an der Studie gibt, was die gesellschaftliche Versorgung angeht, gibt es auch weniger Prüfungsinstanzen, was wiederum das Übersehen von oben genanntem wahrscheinlicher macht.
Abgesehen davon, dass man das weiß, wenn man sich mit diesen Themen jemals näher befasst hat . Elisabeth Kübler-Ross hat ein Standardwerk zu Nahtoderfarungen und Sterben geschrieben. U.a. ihre Einteilung der Sterbephasen ist ein "must know" für Hospizmitarbeiter .. google mit den Stichworten "Hospiz Ausbildung Nahtod" und Du wirst fündig.
Jetzt verstehe ich was du meinst. Der Punkt für mich ist aber einfach, dass wenn sich solche Nahtoderfahrung als gesichert zeigen, das für mich einfach keine Parapsychologie ist, sondern ein psychologischen Phänomen. Ich finde diese Thematik auch allgemein eher weniger esoterisch.
Wie sollte ich die verstehen? Sie steht, für mich gänzlich kontextlos, einzig und allein in Deinem Bedeutungskosmos herum?
Das ist nun wirklich eine unnötige rhethorische Spielerei. Du hast doch Antworten geliefert. Ich geb dir trotzdem mal ein Beispiel: Forschungen in der molekularen Onkologie haben dazu geführt, die mehr Menschen mit Leukämie geheilt werden können.
Kommentar von GustavusGustavus 08.08.2012
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Sei gegrüßt, eine interessante Frage hast du da auf die Beine gestellt, aber glaubst du wirklich, dass ein Esoteriker ernsthaft versuchen wird, dir das Nahe zu legen, wenn du ihm „sozusagen“ vor die Füße spuckst und sagst „Dein Glaube ist eine Krankheit und dein ganzer Lebensinhalt ist Schwachsinn?“
Ich selbst beschäftige mich seit vielen Jahren mit Okkultismus und Esoterik und das obwohl ich Physikstudent bin. Erst einmal aus therapeutischer Sicht betrachtet braucht der Mensch „Wurzeln“ und die Möglichkeit zu wachsen. Das sind die zwei Gundbedürfnisse. D.h. jeder Mensch der sich gut entwickeln will, braucht eine stabile Vergangenheit und ein Ziel. Die Esoterik bietet wie die Religion beides. Eine starke Verankerung und die Offenheit „mehr“ zu erreichen. Somit befriedigt sie beide Bedürfnisse. Andere Grundbedürfnisse sind Vitalität, Sexualität und Spiritualität. All dies gibt die Esoterik auch. Natürlich nur wenn man das ganze ernsthaft betreibt und ja es gibt eine Stümper in diesem Berufsfeld, die einfach nur Leute übers Ohr hauen, die noch weniger Ahnung haben, aber es gibt einige Personen die das ernsthaft betreiben. Und obwohl die Parapsychologie nicht als offizielle Wissenschaft anerkannt wird, fließen dennoch jährlich Milliarden in deren Erforschung.
Wenn irgendetwas unklar ist. Frag einfach nochmal nach. So long
Kommentar von LuiseLuise 08.08.2012Ich finde es großartig, wenn Forscher nicht vor Grenzen, die von der modernen Hexenverfolgung durch halbwissende Pseudo-Wissenschaftlern gesetzt werden, zurückschrecken, sondern ernsthafte Suche auch in Bereichen betreiben, obwohl man dann von "vernüftigen" Menschen abgestempelt wird... Schön, wie Du im Leben unterwegs bist!
Kommentar von DeusExAmandusDeusExAmandus 08.08.2012Danke schön. Dieses Thema löst nur immer unnötig Diskussionsbedarf aus. Wie man z:B.: weiter oben sieht. Anstatt einfach die Frage zu beantworten wird über die Frage diskutiert. Und genau deswegen stecken alle so fest. Es gibt nunmal 2, bzw mehrere Meinungen, und keinen festen Beleg für die eine, oder andere. Deswegen lieber selbst nach einem Beweis suchen, anstatt sinnlos zu diskutieren ;)
Kommentar von LuiseLuise 08.08.2012Ganz genau. Polemik, ohne selber tiefer einzusteigen... Hast total recht. Läuft immer gleich ab, die Diskussion und kaum jemand kann "Sachdienliches" beitragen, hat sich überhaupt damit beschäftigt... Aber kämpfen tun alle, als wären sie die absoluten Experten und hätten die Wahrheit gefunden. Obwohl sie niemals auch nur danach gesucht haben, sich darum bemüht... Bin auch noch nicht fertig mit meiner Suche nach Erkenntnis, aber das, was sich nach und nach erschließt, ist doch mehr als interessant. :-)
Kommentar von holodeckholodeck 08.08.2012fließen dennoch jährlich Milliarden in deren Erforschung
Milliarden?
Aber nicht bei uns ;-))Kommentar von DeusExAmandusDeusExAmandus 08.08.2012weltweit Milliarden. In deutschland nur ca. 20 Millionen. Zu NS Zeit laut schätzungen 150 Mio. In Amerika derzeit 1,5 Mai/Jahr. 1,2 Mia vom Militär.
Kommentar von holodeckholodeck 08.08.2012Das interessiert mich jetzt aber wirklich.
Wer gibt in Deutschland ca. 20 Millionen für parapsychologische Forschung aus. Für meine Begriffe dümpelt die max. im fünfstelligen Bereich vor sich hin. Und wer betreibt diese Forschung?Kommentar von DeusExAmandusDeusExAmandus 09.08.2012Die Universität Freiburg hatte bis vor kurzem noch einen Lehrstuhl, bzw ein Forschungszentrum für parapsychologische Forschungen. Wo dieses jetzt genau inverlegt wurde weiß ich nciht, aber es befindet sich noch in Dtld. Dann gab und gibt es immer noch Militärprojekte die sich damit befassen, Z.B.: durch Telepathie Entführungsopfer und Straftäter ausfndig zu machen. Diese Einheit ist bekannt(oder auch nicht) unter dem Namen Stargate, Gondola Wish, SRI. Davon gibt es diverse Untergruppen auch in Dtld. Es gibt auch Gerüchte darüber, dass sie für die ergreifung Bin Ladens verantwortlich waren, aber das sind wirklich nur Spekulationen. Des Weitern gibt es diverse Privatpersonen die Forschungsgelder bereitstellen um z.B. Telepathie oder Psycho-/Telekinese zu erforschen, wobei schon die ersten Erfolge zu vermelden sind. Es handelt sich dabei zwar dann viel um stochastische Dinge, aber wenn man statt einer Wahrscheinlichkeit von 50%, 65% alleine durch Gedanken erreicht ist das immerhin etwas. Auch wenn ein paar hundert Forschungsreihen noch nicht ausreichen um es als gegeben zu erklären.
Und das sind nur die offiziellen und bekannten Felder. Unter der Hand wird wesentlich mehr passieren.
Kommentar von Sinara60Sinara60 09.08.2012Jesus:"Dir geschehe nach Deinem Glauben!"
Gauthama* Buddha:"Wir sind, was wir denken! Alles was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken"
Damit hat der Mensch mehr Verantwortung in seinem Leben, als die Vielen, die immer sagen" Das ist eben so, da kannst Du nichts machen!" Schon Rangar Yogishwar hat in einer seiner Sendungen gesagt, es kann sein, dass ausgerechnet die Physik eines Tages Gott nachweisen kann. In der Quantenphysik und Quantenmedizin liegt sehr viel esoterische Spinnerei......
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Es ist denke ich erstmal ein Kausalitätsbedürfnis. Menschen wollen sich alles erklären können. Aber bei diesen Erklärungen werden bestimmte Muster bevorzugt: die einfachen den komplexeren, die natürlichen den künstlichen, die traditionellen den neuartigen. Es ist bequemer zu glauben ein Gott steckt hinter den Blitzen als die meteorologischen und physikalischen Prozesse nachzuvollziehen, denn das ist anstrengend und man strengt sich in seiner Freizeit nicht für Sachen an die auch bequem zu lösen sind. Auch wird lieber uraltem Völkerwissen getraut als den neuesten randomisierten Studien. Für viele Aspekte bietet die Wissenschaft auch keine Erklärung. Das ist dann gefunden Fressen für die Esoterik. Der zweite große Faktor ist pure Werbepsychologie. Esoteriker haben sehr viel Erfahrung darin ihre Produkte/Lehren zu verkaufen. Sei es weil sie es mit Entspannung verknüpfen. So wird schnell eine positive Verbindung konditioniert.
Die beiden Faktoren Kausalitätsbedürfnis und Werbepsychologie haben mit intellektuellen Defiziten gar nicht so viel zu tun. Daher sind auch Akademiker dafür anfällig. Entscheidend ist das kritische Hinterfragen und ein gesundes Misstrauen.
Kommentar von CrazyDaisyCrazyDaisy 08.08.2012Eine kluge Antwort.
Kommentar von ClA89ClA89 08.08.2012Danke :-)
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unwissenheit manchmal auch gepaart mit einsamkeit oder wenn einen gelerntes oder erworbenes wissen nicht aussreichen. beeinflussbarkeit
Kommentar von IwanKaramsovIwanKaramsov 08.08.2012Faust...............
Kommentar von beemayabeemaya 08.08.2012??
Kommentar von GeoNaut 08.08.2012Er bezieht sich auf das berühmte Werk von Goethe - dort gibt es eine Parallele zu deiner Antwort ;-) Ist übrigends sehr interessant, kann ich dir nur empfehlen!
Kommentar von IwanKaramsovIwanKaramsov 08.08.2012Nie gelesen? Deine Beschreibung passt dich wie die Faust aufs Auge! ^^
Kommentar von beemayabeemaya 08.08.2012klar hab ichs gelesen aber was hat faust mit mir zu tun?
Kommentar von IwanKaramsovIwanKaramsov 08.08.2012Faust entspricht deiner Beschreibung; er ist ein einsam, gelehrt aber erkennt seine fundamentale Unwissenheit und stürzt sich aus Verzweiflung, kann man fast sagen, in die Mystik.
Kommentar von beemayabeemaya 08.08.2012:) ah ok dann passt ja wie die faust aufs auge ;) dachte weil du * passt dich...* geschrieben hattest.
Kommentar von IwanKaramsovIwanKaramsov 09.08.2012Ach so, es sollte "doch" heißen. Jetzt passt es.
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Die ANDERSLAUTENDE ERFAHRUNG und ich werd'n Deubel tun, die Dir hier zu erzählen. Ich mache die TÄGLICH, aber nicht, um sie vor UNGLÄUBIGEN zerreden zu lassen.
Wenn Dir so etwas NICHT zustößt, bist Du entweder zu jung, zu ignorant oder glaubst, was Dir die Medienmacher verKAUFEN !
Kommentar von GeoNaut 09.08.2012Ich möchte sie überhaupt nicht "zerreden", indes kann ich ohne veranschaulichende Beispiele deine "anderslautenden" Erfahrungen natürlich nicht nachvollziehen. Beziehst du dich darauf, dass du unerklärliche Naturphänomene betrachtest oder hast du "andersartige" Sinnesmodalitäten? Wie sollte ich mir sonst ein Bild machen, wenn ich nicht von dem Erfahrungsschatz anderer schöpfen kann?
Kommentar von Toastlos 09.08.2012Ehrlich gesagt trollig. Ich fand den Beitrag von Ulenvater2 eigentlich eindeutig. Und dein Ausgangsbeitrag GeoNaut war ebenfalls überdeutlich. Die Motivationen offensichtlich. Vielleicht müssen sie dem einen oder anderen erst ins Bewusstsein gehen..
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Esoterik ist ein GLAUBE. Esoteriker sind der Überzeugung, dass sie mit einer Wünschelrute Wasser finden können, dass sie mit Karten die Zukunft voraussagen können, dass ihr Sternzeichen etwas über ihre Persönlichkeit verrät und vieles mehr.
Diese Personen machen Erfahrungen, die ihre Überzeugungen bestätigen. Das festigt ihre Überzeugungen. Zudem ist dieser Glabue für diese Personen psychologisch hilfreich. Beispielsweise gibt es ihnen das Gefühl etwas besonderes zu sein oder etwwas aussergewöhnliches zu können.
Ab einem gewissen Zeitpunkt ist ein kritisches Hinterfreagen der eigenen Überzeugungen nicht mehr möglich. Das menschliche Gehirn hat dafür eine Art Schutzmechanismus eingebaut - die kognitive Dissonanz. Das Gehirn verhindert das Erkennen, weil der psychologische Schaden höher wäre als der Aufwand für das Aufrechterhalten der falschen Überzeugung.
Warum man in die Esoterik hineinkippt, und gar nicht merkt dass diese Überzeugungen einer kritischen Überprüfung nicht standhalten: Weil die meisten Menschen erstaunlich wenig über Psychologie (selektive Wahrnehmung, selektive Erinnerung) und Statistik (den Unterschied zwischen Kausalität und Korrelation, Wahrscheinlichkeitsrechnung) haben. Zudem sind viele Bereiche der Esoterik sehr stark gesellschaftlich verankert, sie werden von vielen nicht mehr kritisch hinterfragt.
ABER: man kann als Esoteriker auch sehr interessante Erfahrungen machen. Man kann das Gefühl haben, Menschen wirklich helfen zu können und man kann sich selbst als etwas ganz besonderes erleben. Ist auch nicht schlecht.
Problematisch wird es spätestens, wenn der Bezug zur Realität (ich meine hiermit das wsa intersubjektiv ist) zu stark verloren geht. Insbesondere bei Themen wie Gesundheit wird es sehr sehr kritisch.
Ich möchte gar nciht behaupten, dass ALLES was derzeit als Esoterik gesehen ist, völliger Unsinn ist. Aber man muss schon festhalten, dass der überwiegende Teil der Esoterischen Überzeugungen/Behauptungen längst widerlegt und völlig unhaltbar ist.
Kommentar von GeoNaut 09.08.2012Gute Antwort!
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In Deiner Frage, die auch "Esoteriker" ansprechen soll, schreibst Du:
"Falls sich ein Esoteriker produktiv an der Diskussion beteiligen will, so ist dies sogar erwünscht; ich möchte jedoch rationale und valide fundierte Argumente."
Zum Begriff "Validität" habe ich auf Wikipedia unter Anderem dies gefunden:
Validität als Gütekriterium für Messinstrumente
"Bei guten Messinstrumenten sind die Messwerte unabhängig vom Messenden; dieses Gütekriterium heißt Objektivität oder Beobachterübereinstimmung. Auch liefern gute Messinstrumente zuverlässig von denselben Objekten dieselben Messwerte; dieses Kriterium heißt Reliabilität oder Reproduzierbarkeit. Das dritte Gütekriterium, die Validität, ist ein Maß dafür, ob die bei der Messung erzeugten Daten wie beabsichtigt die zu messende Größe repräsentieren. Nur dann können die Daten sinnvoll interpretiert werden. Die Validität wird durch Experten-Schätzung festgelegt. Die Gütekriterien bauen aufeinander auf; ohne Objektivität keine Reliabilität, ohne Reliabilität keine Validität."
Dies allein, nämlich die von der (bisher allein anerkannten) Wissenschaft festgelegten Laborbedingungen, sind bereits ein unüberwindbares Problem bei dem Versuch, paranormalen Phänomenen zu einer ernsthaften Aufmerksamkeit zu verhelfen.
Wissenschaftler und Forscher, die sich mit der Erforschung paranormaler Phänomene beschäftigen, wissen das - und finden exakt aus dem Grund weder Gehör noch Anerkennung für ihre Ergebnisse vor der gängigen Wissenschaft, WEIL sie diese Bedingungen nicht bieten können. Warum nicht? Weil sich die Phänomene, die sie erforschen, gar nicht im Radius der bisher gültigen Gesetzmäßigkeiten bewegen, sondern offensichtlich an ganz andere geknüpft zu sein scheinen.
Du möchtest Dich mit "Esoterikern" austauschen? Dann lasse den Begriff "Esoterik" weg, denn er kennzeichnet lediglich die gigantisch große Schublade, in der buntbemalte Zigeunerwagen, fernöstliche Meditationszentren und Kristallkugeln, Wicca-Priesterinnen und rosa Einhörner neben Tarotkarten, Heilpraktiker-Scheinen, Medien, Empathics, Spukereinungen und Kräutertees unsortiert herumliegen. Die gesamte Esoterik-Schublade, die sich in den Köpfen von Labor-Fetischisten befindet, ist ein KLISCHEE.
Wer hier nicht ernsthaft bereit zur Differenzierung ist, kann über all diese absolut unterschiedlichen Dinge nicht ansatzweise reden. Wer nicht begriffen hat, dass Flora u. Fauna unterschiedliche biologische Bereiche sind (und Grimms Märchenwelten weder das eine noch das andere real beschreiben), bleibt bei dem Versuch, biologische Themen-Räume zu betreten, ebenfalls im Türrahmen hängen.
"Die" Esoterik gibt es nicht.
"Was macht den Menschen anfällig?" fragst Du oben - und "ob jemand weiß welche psychischen Faktoren/Komplexe/Probleme oder intellektuellen Defizite Menschen (evt. mangelnde pschologisch-analytische Fähigkeiten?) an Esoterik glauben lassen".
Du setzt voraus, dass ein Mensch, der sich ernsthaft mit einem der zahllosen "esoterischen" Themen befasst, folglich also intellektuelle Defizite, psychische Probleme, persönliche Komplexe, analytische Inkompetenzen und sogar krankhafte Veranlagungen, vergleichbar mit einer Immunschwäche aufweisen müsste? Krankhaft, denn bei dem Wort "Anfälligkeit" musste ich beim Lesen Deines Textes spontan an Grippeviren denken.
Dies ist die Art "Einladung", dies ist der "Respekt" und die "Ernsthaftigkeit", die Deinen "Esoterikern" gewohnheitsmäßig entgegenschlägt, und glaube mir: Sie (wer immer sie sind) haben das satt.
Du willst "Kontakt" - dann zieh Deinen albernen Panzer aus. Kommunikation betreibt man nicht ohne Blickkontakt und über Lichtjahre Distanz - und mit schalldämpfenden Kopfhörern und Augenbinden. Lese, lerne, höre zu. Bleibe offen. Informiere Dich, gönne Dir Neugierde, es wird spannend. Es gibt ernstzunehmende Forschungsergebnisse und Untersuchungen zu hochinteressanten Themen. Diese werden nicht von Merlin dem Zauberer, Pan oder Odin geleitet, auch nicht von Reiki-Tanten oder rosa Glitzer-Einhörnern, sondern von studierten Physikern, Psychologen, Gehirnforschern, Medizinern und anderen ernstzunehmenden und kompetenten Personen. "Freaks", sicher! Nicht aufgrund ihrer mangelnden Glaubwürdigkeit, sondern "Freaks", weil sie sich an den Rand des wissenschaftlichen "Clubs" bewegen mussten, um forschen zu können.
Dass sich nicht bereits viel mehr Wissenschaftler insbesondere in paranormalen Themenbereichen engagieren, liegt daran, dass ihre Karriere im Eimer wäre, wenn sie zu den "falschen" Themen forschen und publizieren würden - und dass man ihnen zukünftig Forschungsgelder verweigern würde, wenn sie gemäß dem Inhalt Deiner Schublade mit der Aufschrift "Esoterik" als unwissenschaftliche Spinner betitelt würden. Solange in den Köpfen Nahtoderfahrungen und mediale Fähigkeiten zusammen mit Gartenelfen und ägyptischen Göttern gelangert werden, können sich dem Schubladen-Besitzer keine wirklich interessanten Erkenntnisse erschließen.
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Gründe für Glaube an Esoterik, UFOs, Geister und ähnlichen Kram sind:
geringe Bidlung und/oder geringe Intelligenz oder aber psychische Labilität bzw psychische Krankheit (Schiszophrenie).
Es gibt keinen geistig stabilen, intelligenten und gebildeten Menschen, der an Esoterik, UFOs oder andere Spökenkiekerei glaubt.
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Denen fehlt es einfach an Pragmatismus! Das meine ich gar nicht Böse, Das Suchen nach Neuem und Unbekanntem führt ja so " nebenher " auch zu gesicherten, also " validen ". Erkenntnissen.
Die Intensität, mit der sich Einige hier einbringen, bestätigt Das doch. In dem Meer von virtueller Tinte, das hier vergossen wird, könnte man die Pyramiden versenken, aber zumindest ein unbekannter Fisch tummelt sich darin.
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Ich muss gestehen, ich habe mich nicht durch sämtliche Antworten und Dialoge zu deiner Frage durchgearbeitet, aber einiges überflogen, hier scheint es ja eine Menge Leute zu geben, die sich mit dem Thema sehr gut auskenne. In deren Diskussion möchte ich mich nicht weiter einreihen.
Um auf deine Frage zurück zu kommen, ich glaube, es hat viel damit zu tun, dass Menschen "Religion" benötigen. Also nehmen wir z.B. den Glauben an ein Leben nach dem Tod. Früher, als die meisten Menschen hier christlich erzogen wurden und auch daran glaubten, hatten Sie den Himmel, der Ihnen die Angst vor dem Tod genommen hat. Heute haben viele Menschen diesen Glauben nicht mehr, aber der Tod macht immer noch Angst, also sucht man sich etwas anderes. Gleichzeitig wird aber der Glaube an sich als "Aberglaube" abgelehnt und um sich nicht selbst als religiös zu sehen, macht man daraus eine Art Wissenschaft. Ich möchte dabei nicht bestreiten, dass Dinge, die weiter unten eventuell bewiesen sind...! Aber ich denke Menschen benötigen einfach etwas, woran sie sich festhalten können. Früher waren es mehrere Götter, heute häufig nur noch einer oder bei anderen wieder etwas anderes. Klar ist aber eins, der Glaube an "mehr" den gibt es überall auf der Welt und schon seit Jahrtausenden.
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Sucht man in einer Arzneimittellehre über homöopathische Mittel nach "Glaube an Übersinnlichen", dann findet man diverse Mittel die einen Zusammenhang haben:
Phosphor ... Hellsichtigkeit
Belladonna ... glaubt an Hexen, glaubt eine Hexe zu sein
- Sturmhut ... glaubt auch eine Hexe zu sein
Stechapfel ... glaubt eine Hexe zu sein und fliegen zu können
Thuja und Lachesis ... befinden sich unter dem Einfluss einer höheren Macht
Silicea ... Hellsichtigkeit, mediale Fähigkeiten
... und so weiter.
ABER, das sind pathologische Symptome und nicht besondere Fähigkeiten. Wenn bedenkt, dass Phosphor eine wichtige Aufgabe im Gehirn hat, dann erkennt man ja was so ein Ungleichgewicht bewirken kann.
Und Belladonna, Sturmhut, Stechapfel ... das sind alles Zutaten für eine "Flugsalbe" und alle enthalten das Gift Atropin.
Tja, man braucht nur mal eine Heilpraktiker Schule zu besuchen. Die Klassen bestehen meistens aus 50% solcher Menschen, die statt Diagnose-Verfahren zu nutzen die Mittel "auspendeln". Also nichts gegen Homöopathie oder Bachblüten, denn aus eigener Erfahrung weiß ich das die Mittel wirklich funktionieren. Aber die Tendenz zum Extremen ist nun einmal eine pathologische Eigenheit der Exzentriker und die findet man in den entsprechenden Milieus häufiger.
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Dein Satz "Falls sich ein Esoteriker produktiv an der Diskussion beteiligen will, so ist dies sogar erwünscht; ich möchte jedoch rationale und valide fundierte Argumente." erübrigt jede Diskussion, er ist aber immerhin dazu geeignet, dass man sie Erfahrung macht, dass es eben Dinge gibt, die es gar nicht gibt.
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Warum findst du denn esoterik so schlimm ? Ist ein glauben ...
wenn menschen sich drin wohlfühlen ... =O
viele menschen machen sowas in der art, da gibts dann meist nur kein begriff für, viele sagen, sie gehen davon aus, dass menschen die schlimems tun irgendwann alles zurückbekomm, oder wenn man ganz stark etwas will, es auch bekommt ... das ist doch auch nichts anderes als glauben und irgendwie übersinnliches und unbegründbares ... aber naja sowas ist normal und viele haben kein problem mit
Kommentar von CrazyDaisyCrazyDaisy 08.08.2012Schwierig wird es nur, wenn Kindern zum Beispiel eine angemessene medizinische Behandlung verweigert wird, nur weil selbsternannte Krebsheiler sich eine "Neue Germanische Medizin" (würg!) ausgedacht haben. Mit Wohlfühlen hat das nichts mehr zu tun.
Kommentar von HowardFrazettaHowardFrazetta 09.08.2012"Mit Wohlfühlen hat das nichts mehr zu tun."
eben ;) und deshalb wär das einfach nur unverantwortlich und dumm
also die Kinder so pseudo Medizin anzutun anstelle von richtiger
Hab Esoterik nun eher auf das eigene Denken und die Vorstellungen von der Welt gesehen, und nicht auf so Medizin etc bezogen
Kommentar von Sinara60Sinara60 09.08.2012CrazyDaisy: germanische Medizin, das klingt sehr rechts und die Faschos sind ein Krebsgeschwür! Ich würde mich über Quantenmedizin und ihre Geräte informieren, denn da ist wirklich Hilfe.
Kommentar von gfuser9283gfuser9283 09.08.2012Quantenmedizin ist pure Esoterik. Jeder Physiker würde so etwas auslachen.
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Um auf Deine Frage zurückzukommen... meiner Erfahrung nach haben alle sehr esoterisch interessierten Menschen in meinem Umfeld eines gemeinsam, nämlich eine religiös geprägte Kindheit. Sie haben sich dann in der Rebellionsphase mehr oder weniger vom Elternglauben abgewand und sind auf der Suche nach einer eigenen Sinnhaftigkeit. Esoterik ist, wie schon viele vor mir erwähnt haben, ja vor allem ein Glauben, der sich von den Wletreligionen ja erstmal nur dadurch unterscheidet, dass er weniger organisiert ist und somit auch weniger Anhänger hat. Und ähnlich den verschiedensten Strömungen im Christentum gibt es fundamentalistische Ausrichtungen und weniger fundamentalistische Ausrichtungen. Wenn es sich alleding in der Richtung entwickelt wie die Christian Science Bewegungen Anfang des zwanzigsten JAhrhunerts wird es gefährlich. Als Faustregel für Dich um einschätzen zu können, ob Deine Tante die Bodenhaftung verloren hat oder nur ein bischen auf Postmenstrueller Sinnsuche ist, frag sie mal ob sie einen Guru hat und wieviel Geld sie ihm im Monat so zukommen lässt. Daran lassen sich nämlich die wahren Lehrer,Heiler und Gurus von den Scharlatanen unterscheiden... wer viel Geld nimmt ist ein Abzocker und beherrscht einfach die Kunst des verkaufens Meisterhaft. Wegen der Panikattaken kann man wohl davon ausgehen, dass einige esoterische Praktiken durchaus helfen können, wie es auch eine gute Psychotherapie bestimmt könnte... da hilft euch nur eine fundierte Ursachenforschung weiter. Was die Studien betriffst, nach denen Du fragst, könntest Du wahrscheinlich am ehesten im Bereich der Religionswissenschaften fündig weren würde ich mal sagen
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Antwort von IrdischerGeist 09.08.2012
Das mit den Karten ist so eine Sache,ich hab auch NICHT geglaubt an Esoterik bis im Jahr 2002,ich hab auch gesagt was für ein schwachsinn das ist,ABER leider habe ich mich enttäuscht und seit vielen Erfahrungen,mit Geister,Schwarze Macht,Karten legen-wurde mir einiges klar und mein Leben wurde auf 180 Grad gedreht. Es gibt nur 2 echte Originale Bücher in der Welt über die Beschreibung aller Praktiken und Geheimnisse dieser Tarot Karten , ein Buch befindet sich irgendwo in Deutschland (niemand weiß wo),und das nächste Buch Befindet sich in Yugoslavien ,diese zwei Originale Bücher ( Exemplare) gibt es in Echt .Wenn deine Tante mehr wissen will über Esoterik oder Geister oder egal auch was,dann soll sie sich bei mir melden. mit fg IG
Liebe/r GeoNaut,
Deine Frage hätte eigentlich gelöscht werden sollen. Aufgrund der vielen tollen Antworten wäre es aber aus unserer Sicht sehr schade gewesen, zu diesem Zeitpunkt noch eine nachträgliche Löschung durchzuführen und die Antwortgeber damit zu „bestrafen“. Aus diesem Grund haben wir die Frage nun ausnahmsweise nur geschlossen. Bitte beachte dies in Zukunft und stelle Fragen dieser Art in unserem Forum: http://www.gutefrage.net/forum.
Herzliche Grüsse
Klaus vom gutefrage.net-Support