Eskort/Callboy als Nebenjob?

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2 Antworten

Als männlicher Sexworker, der sich ausschließlich Frauen anbietet, ist es nicht so einfach Geld zu verdienen. Die Sexualität von Frauen ist zu dieser Dienstleistung, welche im umgekehrten Fall ein Milliardengeschäft ist, nicht kompatibel. Du kannst es zwar versuchen Dich in einschlägigen Internet-Portalen und den Kleinanzeigen der Zeitungen anzubieten - ich würde mir allerdings parallel einen "richtigen" Job suchen damit Du nicht verhungerst... .

Aufgrund der unterschiedlichen Ausrichtung der
Sexualität von Mann und Frau stellen Frauen ganz andere Ansprüche an ein erfüllendes sexuelles Erlebnis. Sich „verwöhnen zu lassen“ ist dabei in der Regel nicht auf den eigentlichen Akt beschränkt. Das in halb- oder Stundentakte gepresste „rein-rauf-runter-raus“ der Rotlichtbranche ist daher als Geschäftsmodell für den umgekehrten Fall denkbar ungeeignet.
Wenn eine Frau einmal ein sexuelles Abenteuer erleben möchte, so genügt es in den meisten Fällen sich sexy zu kleiden und in eine entsprechende Bar oder Discothek 
zu gehen um sich dort „abschleppen“ zu lassen.

Wenn es etwas anonymer sein soll und tatsächlich nur Sex das Ziel ist, erhalten Solo-Frauen in den Herrenüberschuss Swinger-Clubs meist freien Eintritt und können sich hier bei freien Getränken und meist auch Essen einen oder mehrere Männer aussuchen ohne ihre Anonymität oder Sicherheit aufgeben zu müssen.
Warum soll eine Frau daher für Sex bezahlen?

Zwar gibt es auch den einen oder anderen Call-Boy, der von zahlungskräftigen Damen engagiert werden – aber diese stellen bei den PaySex-Dienstleistern nur eine winzige Minderheit. Ich kenne einen Pornodarsteller, der sich auch als Escort buchen lässt und dabei natürlich von seiner Popularität vom Bildschirm profitiert. Die meisten anderen männlichen Prostituierten bedienen nahezu ausschließlich Homosexuelle. (Wenn das Dein "Ding" ist: Viel Erfolg!)

Beliebt bei sexhungrigen Frauen sind allerdings
bestimmte Reiseziele mit „Mehrwert“. Vor allem in Ländern wie Kenia und der Dominikanischen Republik wissen die Einheimischen, was alleinreisende Frauen wünschen. Dabei haben sich oft schon die Animateure des eigenen Hotels auf diesen Nebenerwerb spezialisiert, den man sich allerdings nicht als männlich-einfaches Geschäft „Sex gegen Geld“ vorstellen sollte.
In der Regel ist es der exotische Mann, der sich in die Frau „verliebt“ und diese hofiert (und befriedigt) damit ihm sein Fang doch bitte auch noch nach ihrer Heimreise mit regelmäßigen Überweisungen den Traum vom eigenen Restaurant, Bar, Pension usw. zu erfüllen
hilft. Dass es für ihn dann mehrfach und meist parallel „die eine, große Liebe“ gibt, wollen die Frauen dabei gar nicht wahrhaben.
Ich sehe daher wenig Erfolgsaussichten für Deine Karriereplanung... .

Seid nett aufeinander!

R. Fahren

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