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Es soll 10 Nahrungsmittel geben, die vorbeugend gegen Krebs helfen sollen, kennt jemand die?

gefragt von erendi am 19.08.2007 um 12:35 Uhr

Ich weiß nur noch, dass Kohl und Zwiebeln dazugehören. Aber was noch?


Reply


anonym
beantwortet von StarMaria am 19. August 2007 12:42
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Eigentlich gelten zur Krebsvorsorge, die selben Regeln, wie bei der allgemeinen "guten gesunden Ernährung". Viel frisches Obst und Gemüse, wenig Fett, nicht zuviel Fleisch etc. Schau mal hier: http://www.krebsgesellschaft.de/krebspraeventionregeln_ernaehrung,36689.html

Kommentar von erendi am 19. August 2007 12:48

Vielen Dank, hilfreicher Link. LG. Erendi


boriswulff
beantwortet von boriswulff am 19. August 2007 12:55
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Neben Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen wirken auch sekundäre Pflanzenstoffe, wie z. B. Farbstoffe, pflanzliche Hormone aus Obst, Gemüse und Getreide gesundheitsfördernd. Darauf weisen zahlreiche Beobachtungsstudien und Untersuchungen an Tieren und zum Teil am Menschen hin. Laut Ernährungsbericht 1996 der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) tragen sekundäre Pflanzenstoffe dazu bei, das Krankheitsrisiko für Zivilisationserkrankungen, wie Krebs oder Herz-Kreislauf-Krankheiten, zu senken. Sie wirken sich auch günstig auf das Immunsystem, Entzündungen oder auf die Regulation des Blutzuckerspiegels aus. Nach Meinung der DGE ist nicht die Aufnahme einzelner sekundärer Pflanzenstoffe oder Lebensmittel für die Gesundheit entscheidend, sondern die gesamte Ernährungsweise. Wer viel frisches Obst und Gemüse sowie ballaststoffreiche Getreideprodukte und wenig Fett, Salz und Zucker ißt, hat die besten Voraussetzungen, gesund zu bleiben. Das Einnehmen von Präparaten allein erhält die Gesundheit nicht.

das Krebsrisiko zu senken (antikanzerogene Wirkung), die Bildung freier Radikale oder anderer schädigender Moleküle zu hemmen (antioxidative Wirkung), das Immunsystem zu stärken (immunmodulatorische Wirkung), vor Infektionen mit Pilzen, Bakterien und Viren zu schützen (antimikrobielle Wirkung), den Cholesterinspiegel zu senken.

Das breite Spektrum sekundärer Pflanzenstoffe umfaßt:

  • Carotinoide - Ihre wichtigsten Vertreter sind ß-Carotin, das hauptsächlich in gelb-orange farbenem Obst und Gemüse wie Aprikosen oder Karotten vorkommt, und Xanthophylle, die in grün-blättrigem Gemüse wie Spinat oder Grünkohl enthalten sind. Carotinoide können antioxidativ, antikanzerogen und immunmodulatorisch wirken. Phytosterine, wie z. B. das ß-Sitosterin, befinden sich überwiegend in Pflanzensamen und -ölen und tragen zur Senkung des Blut-Cholesterinspiegels bei, weil durch sie weniger Nahrungscholesterin im Darm resorbiert wird.

  • Saponine - sind Bitterstoffe, die in Hülsenfrüchten, wie Kichererbsen oder Sojabohnen vorkommen und antikanzerogen, antimikrobiell, cholesterinsenkend und immunmodulatorisch wirken.

  • Glucosinolate - sind verantwortlich für den typischen Geschmack von Senf, Meerrettich und Kohlrabi. Ihre wichtigsten Vertreter sind enzymatische Abbauprodukte schwefelhaltiger Verbindungen, wie Indol, Thio- und Isothiozyanat. Sie wirken sowohl antikanzerogen als auch antimikrobiell.

  • Polyphenole, wie Phenolsäuren (z.B. Hydroxizimtsäure) und Flavonoide (z.B. Quercetin) - kommen überwiegend in den Randschichten von Obst, Gemüse und Vollkorngetreide vor. In Pflanzen aus Freilandanbau ist der Gehalt höher als in Gewächshauspflanzen. Polyphenole haben ein besonders breites Spektrum gesundheitsfördernder Wirkungen: Sie wirken antikanzerogen, antimikrobiell, immunmodulatorisch, antioxidativ und entzündungshemmend.

  • Protease-Inhibitoren - sind Enzyme, die den Abbau von Pflanzenproteinen hemmen. Sie sind hauptsächlich in Hülsenfrüchten und Getreide enthalten und wirken antikanzerogen, antioxidativ und beeinflussen den Blutglucosespiegel.

  • Monoterpene - sind z.B. die Aromastoffe Menthol der Pfefferminze oder Zitrusöl der Limonen. Sie wirken antikanzerogen.

  • Phytoöstrogene - können wie körpereigene Östrogene oder wie Antiöstrogene wirken. Zu den wichtigsten Vertretern zählen die Isoflavonoide und Lignane. Sie kommen in Sojabohnen, Vollkornprodukten und Leinsamen vor. Ihre Wirkungen: antikanzerogen und antioxidativ.

  • Sulfide - sind schwefelhaltige Stoffe in Zwiebelgewächsen. Der wichtigste Vertreter ist das Alliin, das im Knoblauch vorkommt. Seine Abbauprodukte wirken antikanzerogen, antimikrobiell, antioxidativ, entzündungshemmend, beeinflussen den Blutdruck und das Immunsystem.

  • Lektine - sind in Hülsenfrüchten und Getreideprodukten enthalten und können zur Senkung des Blutglucose-spiegels beitragen. Noch unklar ist, inwiefern Erntezeitpunkt, Anbaubedingungen oder die Verarbeitung von Obst und Gemüse die Wirkung sekundärer Pflanzenstoffe beim Menschen beeinflussen.

http://www.123naturwaren.de/Fitmacher.200.0.html

Kommentar von erendi am 19. August 2007 13:13

Wow, dass ist ausführlich. Danke sehr. LG. Erendi


Salems
beantwortet von Salems am 19. August 2007 12:39
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Ich glaube Tomate auch. Gemüse im allgemeinen wahrscheinlich.


anonym
beantwortet von Bruno am 19. August 2007 12:55
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Gesunde Lebensweise schadet nie. Doch was kann man tun, wenn es die Gene anders meinen ? Gluecklich jeder Mensch der gesund alt werden darf.


sonne55
beantwortet von sonne55 am 19. August 2007 12:38
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Brokkoli gehört dazu!





KleineFrage
beantwortet von KleineFrage am 19. August 2007 12:39
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Thomaten, glaube ich auch...

Kommentar von Simple_avatar2smallSalems am 19. August 2007 12:40

Zwei Dumme, ein Gedanke ;-)

Kommentar von C857fa6ba465a7e2dbd0d6ec0c0d638bsmallKleineFrage am 19. August 2007 15:38

:oD


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