Frage von OKSMNL, 106

Es sagte mal einer,wenn man den islam.Terrorismus besiegen will, muß man die USA besiegen - was meint er damit - ich dachte die kämpfen doch selbts dagegen?

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo OKSMNL,

Schau mal bitte hier:
Recht Politik

Antwort
von RudiRatlos67, 24

Die USA oder überhaupt die westlichen Staaten (Europa und Nordamerika)  sind aus Sicht der islamischen Extremisten die imaginären Feindbilder der militanten Islamisten.  Um einen Krieg zu führen braucht man ein Feindbild für die Soldaten, bei Hitler waren es die Juden, später die Russen, dann die Briten, Franzosen und USA,  in den mittelalterlichen kriegen waren es die Nichtchristen,  usw. usw....  Ohne ein imaginäres Feindbild sind die Soldaten nicht zu hasserfullten Kriegern zu machen. Ob der Gegner nun wirklich schlecht oder schädlich ist ist dabei vollkommen egal,  wichtig ist die Propaganda die gegen einen Feind gemacht wird. Gießt man immer wieder Ol ins Feuer entsteht der Krieg von ganz alleine. Am besten hetzt man dabei auch noch verbündete Staaten oder Völkergruppen gegen den Feind auf,  dann muss ein Staat manchmal nicht mal selbst in den Krieg ziehen um den Feind zu vernichten

Antwort
von Lkwfahrer1003, 16

Naja , genau genommen hat ja die USA die IS erstmal stark gemacht .

Hätten sich die USA nicht in innerpolitische Sachen von Syrien eingemischt würde es die IS heute vermutlich gar nicht geben .

Kommentar von DerKleineRacker ,

Es gab vor dem IS bereits andere Terrororganisationen, der IS hat sich bloß von Al Quaida abgespalten.

Antwort
von alexklusiv, 17

Was ist für dich denn "Terrorismus"?

Die größten Terroranschläge aller Zeiten waren die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki, welche von den USA begangen und bis zum heutigen Tag nicht entschuldigt oder gar in Ansätzen erstattet worden sind. Also ja, wer den Terrorismus besiegen will, muss unweigerlich bei den USA anfangen - selbst Putin hat das mittlerweile verstanden, und der ist einer, der seine einst gefasste Meinung nur selten revidiert.

Kommentar von OKSMNL ,

mit islamis. Terror meine ich was die USA und die restliche "westliche Welt" darunter verstehen so wie es im Fersehen erzählt wird. Wenn das stimmt was Du sagst und andere auch hier sagen und wenn man den Terrorismus besiegen will - das höre ich doch immer im Fernsehen - warum fallen dann soviele Bomben in Syrien oder Irak und nicht in Newyork? Entschuldige die Frage - ich verstehe das nicht.

Kommentar von alexklusiv ,

Was du im Fernsehen hörst, das sind vom Kapital geleitete, abhängige Medien. Was du HIER von mir und anderen nur ihrem eigenen Gewissen verpflichteten Personen hörst, das ist die auf Fakten gebaute Mehrheitsmeinung. Niemand von uns verharmlost das faschistische Japan - aber genauso wenig verharmlost jemand die blutige Machtpolitik der USA (ganz abgesehen davon, dass hinter jedem Faschismus das Kapital steht). Es gibt in Deutschland keine freie Presse! Würde es eine geben, würden Vertreter der Mehrheitsmeinung die Regierung bilden...

Aber das können die USA sich nicht leisten. Jegliches Bündnis zwischen Deutschland und Russland würde die us-amerikanische globale Vormachtstellung beenden, da sich die Machtverhältnisse ausgleichen würden.

Macht - um etwas anderes geht es diesen Menschen nicht. Eine Politik, welche, wie sie so oft sagen, der ganzen Welt nützen würde, haben sie nie betrieben und werden es auch nie tun. Sie handeln wie Napoleon, sie versuchen, ihre "Aufklärung" in die ganze Welt zu exportieren.

Aber wer das versucht - das hat die Geschichte wieder und wieder bewiesen, ist vielleicht lange erfolgreich, scheitert aber unausweichlich nach noch so viel Blutvergießen immer und immer wieder an Moskau.

Antwort
von Exisaur, 21

Das ist eines der Totschlagargumente derer, die sich mit dem Islamismus mehr Feindbilder teilen, als sie zugeben wollen.

Der islamistische Terror bezieht sich nicht in erster Linie auf die Politik der USA oder des Westens allgemein, sondern auf die Werte, für die der Westen steht (dass diese Werte da nicht komplett gelten oder auslebbar sind, darüber müssen wir hier garnicht diskutieren): nämlich individuelle Freiheit (v.a. sexuelle). Der Islamismus ist eine zutriefst regressive, barbarische Ideologie und jeder, dem etwas an seiner Freiheit liegt, tut gut daran, entschieden dagegen vorzugehen.

Natürlich fänden wir es alle schöner, wenn es den "war on terror" nicht geben müsste und wenn schon, dann auch, dass er nicht so blöd abläuft, wie er es oft tut. Mitnichten bedeutet es aber, dass man sich nicht gegen die zur Wehr setzen muss, die mit einer solch barbarischen, menschenverachtenden Gewalt versuchen, ihre Ideologie zu verbreiten. Und dass man Menschen, die ihre Argumente auf Waffengewalt stützen, mit "Friedlichkeit" nicht besiegen kann, dafür sollte nicht zuletzt das Schicksal Nazi-Deutschlands ein gutes Beispiel sein. Ich will mir garkeine Welt vorstellen, in der die USA sich nicht in den 2. Weltkrieg "eingemischt" hätte...

Kommentar von RudiRatlos67 ,

Der Islamismus ist eine zutriefst regressive, barbarische Ideologie

Das sehe ich anders.... ich glaube nicht das im Koran irgendetwas von Unterdrückung oder Barbarismus steht.... Die Stelle an der steht, dass man sich ne Bombe um den Bauch wickeln muss um sich inmitten einer Menschengruppe in die Luft sprengen muss um Gott zu gefallen habe ich auch vergeblich gesucht, auch von Steinigen oder Burka tragen steht nichts drin....
Aus meiner Sicht (ich habe mich mal etwas, aber nicht sehr eingehend mit dem Koran und dem Islam auseinander gesetzt) ist der Koran ein Buch der Nächstenliebe und verantwortungsvollem Umgang mit seinen Mitmenschen.
Schlimm ist nur, das was die Extremisten daraus machen. Nicht der Islam ist schlecht sondern die Religionsauffassung einer Minderheit.
Das Christentum war und ist aber in dieser Hinsicht keinen Deut besser. Die schlimmsten großangelten Verbrechen im Namen der Kirche liegen nur ein paar hundert Jahre zurück. Googel doch mal nach der Herkunft von Sprichworten wie; das ein Kind in den Brunnen gefallen ist, oder ähnlichem... Die Christen waren und sind keinen Deut besser als die Islamisten... nur Zeitversetzt. Der Extremismus der Christen ist abgeebbt... das ist alles.

Kommentar von Exisaur ,

Deswegen habe ich auch nicht "der Islam" gesagt, sondern der "Islamismus". Im Gegensatz zum Islam, der wie jede andere Religion von der Auslegung seiner Anhänger*innen abhängig ist - die tendenziell jedem individuell überlassen ist, ist der Islamismus als politische Version des Islam eben ganu die o.g. regressive Ideologie.

Trotzdem würde ich der Interpretation nicht zustimmen, dass der Islam/Koran genau das Gegenteil dessen ist, was Islamisten aus ihm machen. Allein schon seine Entstehungsgeschichte macht es nahezu unmöglich, ihn ernsthaft als ein Fundament für eine humanistische Auffassung der Welt zu machen. Nicht nur, entstammt er der Weltsicht von Menschen, die vor über 1000 Jahren in abgelegenen Stammesgesellschaften gelebt haben (weswegen er schon ziemlich wenig auf heute übertragbar ist), sondern vor allem ist er auch die Lebensgeschichte eines Mannes der neben "Prophet" eben auch Politiker und Kriegsherr gewesen ist. Eine solche Erzählung lädt eben dazu ein, den Islam auch immer politisch zu konstruieren.

Ganz abgesehen von der Ursprungserzählung zählt die Religion letztenendes eben dann doch nur so viel, wie das, was als entsprechende Religionsauffassung tradiert wurde. Und dazu gehören im Islam eben dann doch, das Töten von Ungläubigen, das Steinigen (und andere barbarische Folter- und Hinrichtungsmethoden des "islamischen Rechts"), die (Zwangs)Verschleierung von Frauen, Kinderehen und dergleich mehr. Solange sich diese mehrheitliche Korauslegung und -auslebung nicht ändert, hilft die Betonung vermeintlicher humanistischer Elemente des Koran herzlich wenig.

Ich würde sogar soweit gehen (obwohl ich mich absolut nicht als Christ verstehe), zu sagen, dass das Christentum in seinen Ursprüngen tatsächlich deutlich besser ist - v.a. auch weil die Figur des Jesus Christus (sollte es ihn wirklich gegeben haben) eine ist, die auch unter humanistischen Gesichtspunkte deutlich mehr zum Nacheifern einlädt als die des Mohammed.

Dass im Namen des Christentum furchtbare Dinge geschehen sind wird niemand ernsthaft bestreiten - und es soll auch nie vergessen werden. Aber genau wie beim Islamismus geht es eben auch hier um eine institutionalisierte bzw. politische Version einer Religion (in Form der Kirche und einer religiös legitimierten weltlichen Herrschaft). Letztenendes ist essentiell, dass die Bibelauslegung und Religionsbelange eben keinen nennenswerten Einfluss mehr auf die Gestaltung von Politik haben - und selbst aus den mehrheitlich praktizierten (Sub)Kulturen des Westens verschwunden sind, weil sie vernunftgeleiteten, aufgeklärten Deutungsmustern gewichen sind - und weil sich der Kapitalismus als neue Ersatzreligion etabliert hat.

Antwort
von atzef, 16

Verschwörungstheoretisches Propagandagesülze der 5. Kolone des islamistischen Terrors...

Antwort
von Lucas, 18

Die USA und speziell Bush jr. (seines Zeichen Präsidentensohn, Kokser und selbst Präsident) haben nach den Anschlägen vom 11.09.2001 und ihrem Auf- und Ausruf zum heiligen Krieg, ihren Lügen vor versammelter Weltpresse über vorhandene Atomwaffen im Feindesland, ihren "Kollateralschäden", der blutigen Erde, die sie bei ihren Einmärschen und Vernichtungszügen hinterlassen haben, erst den Boden bereitet für den IS. Oder hast Du vorher etwas von dem gehört? Ich nicht.


Kommentar von RudiRatlos67 ,

Ob nun IS, PLO, Bin Laden,  oder oder oder was die Christen im Mittelalter gemacht haben machen die Islamisten in unserer Epoche....  Der eine hat was der andere haben will,  oder will verteidigen was ein anderer nicht hat..... Das wird es auch noch einige Jahrzehnte geben bevor vielleicht irgendwann mal Weltfrieden herrscht

Kommentar von Lucas ,

Weltfrieden halte ich für reine Utopie. Der Mensch taugt nicht dafür. Ihm fehlt die Veranlagung.

Kommentar von RudiRatlos67 ,

noch ! ! !

Es wird noch viele Jahre dauern.... aber die Chance besteht.... Wobei ich befürchte das die nächste Epoche eine weitere Epoche der totalen überwachung und unterdrückung wird, die möglicherweise in einem Zusammenbruch des digitalen Zeitalter enden könnte..... Nächste Extremisten Kriege zukünftiger Epochen könnten die gegen Biotechnische Computermenschen oder ähnliches sein. Die Frage der nächsten 200 Jahre könnte sein: was ergreift die Macht der Menschen.... Gezüchtete Retorten über implantierte technische Intelligenz oder der Mensch als eigenständiges, selbstdenkendes, aber manipulierbares Individuum wie es jetzt noch existiert ???

Antwort
von DerKleineRacker, 7

Achja? Und was ist mit den Islamisten wie z.B. im Süden Thailands die mit Autobomben Menschen in die Luft sprengen?

Antwort
von BTyker99, 10

Die USA unterstützen aktuell durch Waffenlieferungen Organisationen wie die Al Nusra-Front, die zu Al Qaida gehören, um sie gegen Assad einzusätzen. Das ist ein Verhalten, das typisch für die USA ist - man unterstützt oder erschafft Terror-Organisationen, und versucht sie anschließend zu kontrollieren und gegen den Feind einzusetzen.

Selbstverständlich gilt das gleiche auch für Deutschland und einige andere Länder: Wir liefern durch unsere Tornado-Aufklärungsmissionen wichtige Informationen, die auch indirekt an Al Nusra weitergeleitet werden und so diesen Terror-Organisationen (oder auch "gemäßigten Rebellen") helfen.

Antwort
von ingenieureGROM, 10

Die USA lieferte Jahrzehnte Waffen an diese Verbrecher.... Jetzt bekommen die alles zurück...!

Kommentar von Huckebein3 ,

Kurz, knapp und auf den Punkt!

Antwort
von lupoklick, 6

Dieser "Eine" leidet sehr unter dem schrecklichen Porzellan-Defizit-Syndrom

auch Morbus AfD genannt

Antwort
von silas17, 8

Weil die usa die Terroristen bzw Söldner anheuerte ausbildete und bewaffnete um Sie als Unterstützung im Kampf gegen assad und oder Gaddafi benutzen zu können danach haben sich viele von den Söldner den IS angeschlossen. Die USA hat ja auch die Militärregierung der Ukraine gebildet.

Kommentar von PatrickLassan ,

Es gibt keine Militärregierung in der Ukraine.

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