Frage von Sophiesweety, 26

Es kommt alles immer wieder, wie gehe ich am besten damit um?

Seid meiner letzten Frage hier sind jetz schon fast 4 Jahre vergangen. Ich hatte damals eine Frage gestellt was ich gegen das Mobbing im meinem damaligem Schulbus machen könne. Aber keiner der antworten hat mir besonders geholfen oder mir Mut gemacht. Aus dieser echt damals verzweifelten 12-jährigen wurde Ich. Da das Mobbing damals kein Ende fand obwohl ich es kläglich versuchte endete nachher jede Busfahrt so dass ich nach Hause lief in mein Zimmer und weinte. Ich begann die Schuld auf mich zu nehmen und fraß alles wortwörtlich in mir rein. Jetzt sehe ich so aus wie ich aussehe und der Kummer wurde auch nie kleiner. Irgendwann hatte ich nur noch sehr schlechte Gedanken. Tagsüber saß ich in der Schule und danach verkroch ich mich in mein Zimmer und machte mir über mein Leben Gedanken und inwiefern es noch einen Sinn mache. dazu muss ich sagen dass ich damals zwar Freunde hatte aber sie mir andauernd in den Rücken gefallen sind und ein paar haben mich auch irgendwie fertig gemacht, wahrscheinlich ohne dass es ihnen wirklich aufgefallen ist. Naja irgendwann konnte ich sagen dass ich es irgendwie ganz allein geschafft habe meine Depressionen für einen gewissen Zeitraum zu überwinden. ich hab bessere und mehrere Freunde gefunden, war echt glücklich, und habe mich nie mit sowas nochmal befasst. Außer dass ich immer wusste das ich eine riesige Angst habe das die Depressionen wiederkommen. Vor einigen Monaten kam allerdings dieser Tag vor dem ich mich immer gefürchtet habe. ich merke immer mehr wie ich mich langsam meinen Freunden entziehen. Ich würde einfach so gerne mit jemandem darüber reden... aber die einzige Person der ich alles anvertrauen würde hat sich letzetns versucht umzubringen. Nun will ich sie damit allerdings nicht belasten. Diese gedanken kommen einfach wie ein Schatten der sich ganz plötzlich ohne vorwarnung auf einen wirft und man versinkt in ein Loch. Ich habe so Angst. Noch einmal stehe ich das nicht durch. Ich hatte schon daran gedacht mal diese Selbsthilfe hotline zu kontaktieren dann ist es mir aber schwer gefallen irgendetwas zu sagen. Ein Psychologe kommt für mich aber auch nicht in Frage. Das ist einfach so. Noch dazu kann ich sagen dass ich dadurch das ich es nicht geschafft habe mein Gewicht wieder zu verlieren werde ich auch weiterhin gemobbt.Immer wenn ich auch nur das kleinste Getuschel einer Jugendgruppe höre beziehe ich das ganze auf mich und mir geht es noch schlechter. Das Gefühl ist mit einem Schlag ins Gesicht zu vergleichen. Inzwischen ist es sogar so schlimm geworden dass ich schon fast paranoid geworden bin. Ich danke euch vielmals wenn ihr euch das alles hier durchgelesen habt und vielleicht habt ihr ja ein paar Ratschläge und oder Tipps für mich. LG

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Antwort
von Jojo23d, 13

Liebe Sophie,
Ich sprech dich jetzt einfach mal so an...

Deine Geschichte ist echt unfassbar und die Schuld lieg KEINESFALLS bei dir!
Ich wurde früher auch gemobbt, und es hat sogar die Schulleitung zugesehen, ohne etwas zu unternehmen. Ich weiß, wie schwer es ist, diesem Teufelskreis zu entkommen. Ich habe, als mir gesagt wurde, dass ich nicht Schuld bin, auch gezweifelt.

Sophie, du musst versuchen, die Angreifer/Mobber "auszuschalten", denn wenn du wegen so etwas zur Polizei gehst, dann ist das kein petzen!

Lass dich nicht fallen und nimm am leben Teil...

Wenn du noch irgendwelche Fragen oder Anregungen hast, darfst du jederzeit mich fragen...

Viele liebe Grüße

Kommentar von Sophiesweety ,

Mein Problem ist nur leider nicht unbedingt die leute die mobben. Sooo schlimm ist das auch garnicht das größte Problem was sich dabei in meinem Kopf festgesetzt hat ist dieses Paranoide was ich mir angeeignet habe. Ich geh ja auch mit meinen freunden raus und weiß wie viel mist man baut und das es auch spaß machen kann aber ich kann ja nicht zur polizei gehen wenn eine gruppe von Jugendlichen lacht. Ich weiß nicht ob du so genau verstehst was ich meine. Ich weiß nicht einmal ob das überhaupt irgendeiner versteht... Aber danke für deine unterstützenden worte. :)

Kommentar von Jojo23d ,

Du hast das alles nicht verdient! Es ist das aller letzte, wenn ne Gruppe zum Beispiel über dich die ganze Zeit tuschelt... Mein Ratschlag ist, dass du zu einem Psychologen gehst. Das hört sich erstmal schlimm an, aber es tut gut, mit einer Person darüber zu sprechen, die nicht direkt im Geschehen mit drin ist. Ganz liebe Grüße

Antwort
von Wiesel1978, 26

Zum Ersten "Hut ab" vor Deiner Aufrichtigkeit. Bei vielen muss man sich die Geschichte zusammen Reimen. Zu der Person, der Du Dich anvertrauen kannst. Es gibt Menschen, die die Probleme anderer zwar nicht an sich ranlassen, aber damit von den eigenen Problematiken abgelenkt werden. Frag mal an, ob Du ihr/ihm was anvertrauen dürftest, mit dem anschließenden Hinweis, dass ihr/ihm es auch schwer fallen kann.
Eine Frage brennt mir dennoch auf den Lippen ;) wieso fällt der Psychiater rigoros weg?

Kommentar von Sophiesweety ,

Erstmal muss ich mich bedanken für deine Antwort. Ein Psychater kommt für mich nicht in frage weil ich nicht nur panische angst habe voher zu meinen Eltern über meine Probleme zu reden sondern habe ich auch Angst mit einem Psychater generell zu reden. Wir haben eine Sozial Arbeiterin bei uns an der Schule und als ich mich einmal mit ihr ganz normal unterhalten wollte, wollte mein Körper die ganze Zeit weglaufen bevor "sie etwas merkt". Das hört sich jetzt zwar so an als ob ich nur Krüppel Freunde habe aber ein paar von ihnen gehen auch zum psychater aus den verschiedensten Gründen und sie sagen das sie zwar dahin gehen aber ihnen dadurch nicht geholfen wird.

Kommentar von Wiesel1978 ,

Ein Psychiater hilft auch nicht direkt. Eine sehr Beschreibung ihrer Tätigkeit ist eine Metapher. Sie gehen mit Dir durch einen Raum voller Probleme, die sie natürlich erst sehen können, wenn du sie ihnen zeigst. Dafür zeigen Dir diese Menschen dann Türen und helfen Dir sie zu öffnen. Hindurchgehen musst Du aber allein. Und frag doch mal bei einem Psychologen an, das ist wieder eine andere (wenn auch ähnliche) Hausnummer. Da kann man Dir sicher auch beantworten, ob Deine Eltern überhaupt mit ins Boot müssen (meiner Meinung nach, wäre dies anzuraten)

Kommentar von Sophiesweety ,

Ohne meine Eltern wird das wohl nichts da ein Psychater ja auch bezahlt werden will. Und das funktioniert nicht so einfach ohne Eltern.

Kommentar von Wiesel1978 ,

Krankenkasse???

Kommentar von Sophiesweety ,

Privatversichert???

Kommentar von Wiesel1978 ,

Verdammt -.- hast Du vllt schon bei Sozialinstitutionen oder Kirchen nachgefragt? Sind nur Dinge die mir spontan einfallen :)
Ok, beste wär natürlich der Talk mit Mama

Antwort
von JannesRichter, 24

Mit den Eltern reden oder vllt. neue Freunde suchen...

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