Frage von Hopeandpeace, 46

Es ist kompliziert.. Mein AdoptivVater ist verstorben,nun muss ich mich allein drum kümmern ?

Es ist kompliziert.. Mein Adoptivvater ist verstorben, er bekam Grundsicherung.  Er ist VERHEIRATET,  mit meiner Mutter aber getrennt Lebend und hat zwei erwachsene leibliche Kinder, die in einer anderen Stadt leben. Zu meiner Frage: Ich hab beim Amt für grundsicherung bescheid gegeben das er verstorben sei,obwohl ich selber vor seinem Tod kein kontakt mehr mit ihn hatte..(aus privaten Gründen) aber für meine Mutter da angerufen habe. Jetzt wollen Sie natürlicherweise meine verdienstbescheid.Ich bin verheiratet und in der Elternzeit kriege sehr wenig 300€und das verteilt auf 2jahre plus Kindergeld das wars.. Was mich jetzt wundert das sie von meinen Mann auch sein verdienst haben wollen,sind sie dazu berechtigt?  obwohl mein verstorbener Vater noch zwei leibliche Kinder hat und ein lebenden Bruder und andere minderjährige Enkel.. Warum muss mein Mann sein verdienst nachweisen? 

Und eine weitere Frage, in einem Schreiben stand ob ich den Vermieter informiert hab das mein adoptivvater verstorben sei. Ist das meine Aufgabe? Ich habe auch wo er noch gelebt hat nichts mit seinen Sachen zutun und sehe nicht ein das ich mich darum kümmern muss.. da er ja vom Amt die Wohnung bezahlt bekommen hat.. Ich habe ein Baby und ein Kleinkind  und keine Zeit mich darum zu kümmern.. Da ich mit dieser Person seit langem nichts mehr zutun hatte. Werde das nachlasserbe auch ablehnen, vermute das er auch verschuldet war.. Da er ja zwei andere leibliche Kinder noch hat,können die sich doch auch darum kümmern öder das Amt selbst..  die keine kleinen Kinder haben..hab ich die Ar...Karte gezogen nur weil wir in der gleichen Stadt gelebt haben? Ich weiß es ist kompliziert aber schonmal danke für die Antwort :)

Antwort
von BrilleHN, 17

Dabei geht es wohl um die Bestattungskosten - die können unabhängig davon ob ein Verwandter 1. Grades das Erbe ausschlägt auf die Verwandten 1. Grades umgelegt werden - geht aber nur wenn die auch zahlungsfähig sind.

Interessant ist, dass die schon Verdienstnachweise haben wollen, obwohl über das Erbe noch gar nicht entschieden, denn in der Regel müssen die Bestattungskosten von den Erben bestritten werden und ich gehe mal davon aus, dass Du noch keinen Erbschein beantragt hast.....

Bei dieser Konstellation würde ich mich von einem Rechtsanwalt beraten lassen.

Kommentar von Hopeandpeace ,

Stimmt ich habe noch kein Erbschein beantragt.. Werde es auch ablehnen  wahrscheinlich wie ich ihn kannte hat er nur Schulden..  Das einzige was ich gemacht hab beim Amt als ich meine Papiere abgeben habe ihn eine anonyme Bestattung beim Bestatter beauftragt meine Mutter hatte von ihn gehört das er sich das gewünscht hatte  aber natürlich  mit der Kostenübernahme vom Amt. Wie gesagt ich hab mich etwas gekümmert um seine Beerdigung mehr sehe ich nicht ein, mich noch um seinen Vermieter zu kümmern, fehlt noch wenn die sagen kündigen sie seine ganzen Verträge und melden Sie ihn überall als verstorben.. Es ist doch nicht meine Aufgabe.. Ich hatte gelesen das mit den Erbe ja lange dauern könnte und die bestattungskosten frage immer zuerst machen.. Ich bin nur verwundert das sie mein Mann s verdienst haben wollen obwohl ja noch andere existieren. 

Kommentar von BrilleHN ,

Die "anderen" werden das Erbe inzwischen schon ausgeschlagen haben - Du solltest das ggf. das selbe tun. Dazu musst Du allerdings zu einem Notar gehen und zwar innerhalb einer bestimmten Frist (ich glaube das es 6 Wochen sind).

Was die Bestattungskosten anbelangt, gilt das "Bestellerprinzip" (wer bestellt der bezahlt). Die Kosten für eine anonyme Urnenbestattung dürften bei 1500,- liegen.

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