Frage von gossip2025, 40

Es ist ferner offensichtlich, dass der neue Imperativ sich viel mehr an öffentliche Politik als an privates Verhalten richtet.. Was meint Jonas?

Antwort
von LebenderToter, 18

Ist leider etwas aus dem Kontext gezogen. Welches Imperativ wird da als "neu" bezeichnet? Ethisches oder ökologisches Imperativ?

Aus freier Interpretation heraus würde ich persönlich behaupten, dass ein moralischer Imperativ und somit die gesellschaftliche ethische Erziehung in der Verantwortung der Politik liegt, da sie den größten gemeinschaftlichen Einfluss auf die Gesellschaft hat.

Privatpersonen haben dagegen mit persönlichen und individuellen Konflikten zu kämpfen, die oft über positives Recht und Grundrechte hinaus gehen. Sie unterscheiden sich durch verschiedene soziale Schichten und Weltanschauungen.

Eine gesunder Grundkonsens bzgl. Verhalten kann also dem nach nur von einer höheren, rationalen und unabhängigen Instanz für die Bevölkerung geschaffen werden. Sollte die politische Kaste jedoch dem Imperativ entgegenstehen, wird es auch fatale Folgen für die Gesellschaft geben.


Falls es am Thema vorbei geht was ich geschrieben habe, dann kann man sich einfach noch eine kurze Zusammenfassung reinziehen. :D


Antwort
von PurpurSound, 7

So ohne zusammenhang kann ich nur eine vermutung äussern hinter der langjährige beschäftigung u.a. mit psychologie, philosophie und politik steckt:

Die menschen geben verantwortung für grössere zusammenhänge (z.b. umwelt, gesellschaft) zunehmend an andere (z.b. politik) ab als bei sich selbst im kleinen mitzuwirken oder gar anzufangen. "Die grosskopfaten sollen das mal tun, dafür werden sie ja schliesslich auch bezahlt!".

Praktische beispiele: müllvermeidung, -trennung und -entsorgung, wegwerfgesellschaft, energieverschwendung, altersarmut etc...

"Ich kann da eh nichts machen!" lautet eine der modernen rechtfertigungen... lg max

Antwort
von JutenMorgen, 21

Also das ist jetzt schon die dritte Frage zu dem Thema, welche ich innerhalb weniger Minuten von dir lese. Solche Texte sind harter Tobak die muss man sich halt 2, 3 mal durchlesen damit man überhaupt mal einen Einstieg in die Gedanken des Autors findet.

Dann solltest DU dir Gedanken machen. Philosophie heißt ewiges hinterfragen und sobald du die Antwort auf etwas findest weiter fragen. Das ist der Grundgedanke der Philosophie. Falls du das nicht kannst würd ich dir ganz dringend einen Kurswechsel vorschlagen, falls du in einem bist.

Falls nicht dann lass dir doch nicht den ganzen Sinn der Philosophie rauben indem du dir andauernd Meinungen einholst statt dir selber durch deine Überlegungen eine zu bilden.

Zu den Fragen selber kann ich dir leider gerade nicht helfen, da ich gleich Prüfung habe. Wenn sie noch offen sind schau ich gerne heute Abend noch drüber...

Liebe Grüße, JutenMorgen!

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community