Frage von DonutsOhneAlles, 56

Es ist doch nur ein Spiel, oder ....?

Hallo allerseits.

Zu meiner Frage.

Ich spiele sehr gerne ein Browserspiel namens DIEP.IO.

Für alle die es nicht kennen; man steuert einen Tank, wird größer und schießt dann auf andere Tanks um noch größer zu werden, mehr auszuhalten und sich zu leveln.

Es gibt mehrere Modi, aber auch in Frei für Alle kann man JFF Teams bilden, einfach nur rumfahren und rumblödeln, also sich die ganze Zeit drehen. Nur immer dann wenn es hart auf hart kommt und man verwundet ist, kommt einer und tötet dich, der in deinem Team war. Von den dutzenden Malen habe ich nur einmal erlebt, dass ein Teammitglied wirklich treu war.

Und einmal nach einer STUNDE des Überlebens hat mich wieder jemand verraten.

Jetzt werdet ihr wahrscheinlich denken: Hä? Was willst du? Das ist die falsche Seite dafür!

Und darauf ich: Jain, meine Frage ist allerdings: Wenn man Leuten bei sowas schon absolut nicht vertrauen kann, kann man dann überhaupt jemandem vertrauen.

Und damit wieder zum Anfang und zur Headlinde: Es ist doch nur ein Spiel, oder .... ?

Oder vielleicht eine Metapher, ein Zeichen wie untreu Menschen sind, dass ein "Versprechen" ein Team JFF zu sein nicht eingehalten wird, weil es einem nicht genug bedeutet, es einem egal ist, ob man nun den getötet hat, der einem vertraut hat, man einfach handelt wie jemand, der dieses Spiel spielen will, mechanisch, blutleer.

Antwort
von Flimmervielfalt, 6

Also ist die Frage philosophischer Natur? Es geht Dir darum, ob das Spiel in irgendeiner Weise menschliche Verhaltensweisen im globalen Kontext widerspiegelt und somit nur eine Metapher für das Fressen und Gefressen werden in unserer Gesellschaft darstellt.

Das wäre viel zu einfach. Erstens: Nicht alle Leute dieser Welt spielen dieses Spiel. Wenn es so wäre, würde es dort sicherlich auch andere soziale Strukturen geben.

Zweitens: Wahrscheinlich gehört es zur Taktik des Spiels dazu, anderen auch mal am Ende in den Rücken zu fallen. Ich finde das ok, weil es nur virtuell passiert. Wahrscheinlich passiert es gerade virtuell, weil die Person im Real Life selbst oft genug auf den Deckel kriegt.

Ähnliche Verhaltensmuster kann man auch bei dem Brettspiel "Malefiz" beobachten, wenn es mit mindestens 3 Personen gespielt wird. Das sieht dann so aus, dass einer der Spieler kurz vorm Erreichen des Spielziels steht. Die anderen beiden Malefiz-Spieler kriegen Panik und "verbünden" sich um ihrem "gemeinsamen" Gegner den Garaus zu machen. Doch faktisch kann sich dieses Gefüge in dem Spiel ganz schnell verschieben und jemand anderes wird zum Bösewicht auserkoren.

Kommentar von Flimmervielfalt ,

*soziologischer Natur. Pardon, bin noch nicht ganz wach.

Antwort
von Adler37b, 23

Also manchen Leuten kann man eigendlich blindt vertrauen datrunter sollte eigendlich die Familie stehen vorallem die Eltern! Der,der dich im Spiel verraten hat hätte es wohl nicht im Real Life gatahn! Es ist nur ein Spiel wo man Sachen macht,die man normaler Weiße nicht macht!!!

Kommentar von DonutsOhneAlles ,

Normalerweise schon, aber für mich ist sowas eben ein Indiz, dass man diesem Menschen wohl etwas weniger vertrauen kann, als dem, der einen nicht getötet hat.

Aber danke dass mal einer meine Frage verstanden hat.

Antwort
von Mauricewolff1, 9

Ich sag es ja nur. Trotzdem ergibt deine Frage keinen Sinn. Dies kann sich selber erklärt werden wenn man nachdenkt. Zum nachdenken braucht man ein Gehirn.

Kommentar von DonutsOhneAlles ,

Du scheinst den Namen Mauricewolf echt zu mögen.

Mit zwei "ff's" war er wohl schon vergeben, mit der 1 hat er dann aber doch noch geklappt.

Und wenn du in meiner Frage keinen Sinn siehst, warum antwortest du dann mit deinem interpretierten "Sinn" in meiner eben genannten?

Das macht für mich nämlich keinen.

Kommentar von Mauricewolff1 ,

Maurice Wolff ist mein Namen. Klar mag ich den. Ich lebe mit dem Namen schon eine ganze Weile.

Antwort
von ollikaly, 10

Probier mal haxball

Antwort
von Mauricewolff1, 19

Es gibt das Virtuelle Leben und das Realistische Leben. In Game wirst du immer wieder Gespawnt. Aber in echt hast du nur ein Leben. Man muss das Virtuelle und das Realistische Leben auseinander halten können. Wer das nicht kann, soll die finger weg bleiben von Games. Du sagst in Game sind die Treu. Geh mal in die echte Schlacht da weist du was Treu bedeutet.

Kommentar von DonutsOhneAlles ,

Du ziehst da was völlig aus dem Kontext, natürlich kann ich beide "Welten" auseinander halten, mit meiner Frage habe ich mich auch in keinster Weise auf derartiges bezogen.

Antwort
von XuuuX, 18

Ja, ein Spiel ist da etwas anderes.
Man macht sich in dem Moment nicht klar, wie man den anderen Spieler vielleicht aufregt, oder wütend macht.
Man achtet nur auf sich selbst, und hat die Gier dem "Ziel" des Spieles hinterher zu gehen.

Kommentar von DonutsOhneAlles ,

So bin ich da eben nicht, ich bleibe dann dem Team JFF treu und töte meinen Mate auch nicht, weil es eben ein unausgesprochendes Versprechen ist, ihm nicht in den Rücken zu fallen. Und selbst solche kleinen Versprechen sind mir wichtig.

Kommentar von XuuuX ,

Da unterscheiden Menschen sich eben... klar kann man den einen mehr vertrauen, und den anderen weniger.. manchen ist das Spiel wichtig, manchen weniger.. manche machen sich die eigentlichen Folgen klar, manche nicht..

Kommentar von DonutsOhneAlles ,

Würdest du deinen Mate töten?

Kommentar von XuuuX ,

Je nach Laune. Wenn ich gerade etwas erreichen will, und mich in das Spiel hineinsteigere, nein. Wenn ich allerdings in lustiger Laune bin, und bloß bisschen trollen will, dann ja.

Kommentar von DonutsOhneAlles ,

Mies :D

Kommentar von XuuuX ,

xD aber ich glaube, ich bin da lang nicht der schlimmste.

Kommentar von DonutsOhneAlles ,

Ja, in Bo2 hab ich gerne Leute mit dem Knife verfolgt und sie dann überraschend gekillt. c:

Kommentar von XuuuX ,

Ein Freund drück mir in CS immer 'nen Headshot, wenn ich die Bombe plante :c

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