Frage von Susanne464, 237

Es interessiert mich, was ihr zum Thema Hunde halten in der Wohnung bzw. in der Stadt sagt?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von dsupper, Community-Experte für Hund, 85

Hallo,

für mich kommt es nicht darauf an, ob Menschen Hunde in der Stadt, auf dem Land, in einer riesigen Villa, einem Haus oder einer kleinen Wohnung halten.

Für mich kommt es darauf an, ob diese Menschen verantwortungsvoll auf die Bedürfnisse ihres Begleiters eingehen, ausreichend Zeit für ihn haben, sich viel mit ihm beschäftigen, ihn sachgerecht erziehen, ihn nicht zu viel und zu lange alleine lassen.

Das ist keine Frage der Wohnsituation, sondern alleine eine Frage der persönlichen Einstellung, Tierliebe und Empathie.

Gutes Gelingen

Daniela

Antwort
von LukaUndShiba, 80

Ich bin der Meinung man kann jeden Hund bis auf Huskys (und ähnliche Hunde), Herdenschutzhunde und Hunde denen es halt wirklich im Blut liegt ein Haus usw zu bewachen (z.B. Hovawart) in der Stadt halten. Aber die beiden ersteren Beispiele haben eh nichts bei normalen Personen verloren, egal wo die Leben. 

Die Vorraussetzung ist aber das man genug mit dem Hund macht und wenn es nicht genug Grünflächen gibt sich auch die mühe macht mit dem Hund mal aus der Stadt heraus zu fahren.

Antwort
von beglo1705, 65

Kommt auch ein bisschen auf die Rasse an. Laufhunde, große Wachhunde und Jagdhunde finde ich unpassend, wobei es hier sicher auch gute Halter gibt, die ihre Tiere auslasten können und ihnen ein gutes Leben bieten.

Ansonsten spricht nix dagegen, wenn man täglich genug Zeit mit dem Tier verbringt, der Hund erzogen wird und nicht zu lang alleine gelassen wird. Dann ist´s dem Hund Wurscht, ob im Haus, in der Wohnung oder auf dem Land.

Antwort
von Goodnight, 46

Wenn man sich die Zeit nimmt täglich irgendwo hin zu fahren wo man seinem Hund frei laufen lassen kann und der Hund Hund sein darf ist das ok.

Ein Hund in der Stadt braucht sicher eine deutlich aufwendigere Erziehung und Prägung. Tram, Bus, Zug, Einkaufszentrum, Menschenansammlungen, Lärm, Rollstühle, Kinder, Radfahrer, Jogger andere Hunde etc. das muss alles eingeübt und immer wieder trainiert werden.

In der Stadt werden an die Hundehaltung deutlich grössere Anforderungen gestellt als auf dem Land wo man wenig Berührungspunkte und Konfliktpotential hat.

Expertenantwort
von inicio, Community-Experte für Hund, 56

es gibt keine grund gegen hunde in der stadt oder in der wohnung.

allerdings muessen hundehalter wissen, dass sie einen hund genuegend ausgaenge ausserhalb der wohnung bieten muessen -nicht nur dumpfen gassigehen von laterne zu laterne...

man muss auf jeden fall die erlaubnis zur hundehaltung haben und noch mehr ruecksicht nehmen - also hunde nicht im treppenhaus frei laufen lassen, dreckspuren beseitigen, darauf achten, dass die hunde nicht durch bellen stoeren.

wenn man mitten in einer betonwueste wohnt muss man da halt mal an den stadtrand faren oder zum naechsten park laufen.

in der stadt muss man (so wie sonst auch) tretminen der hunde einsammeln.

ich perseonlich wohne auch wegen meinen hunde lieber auf dem land -da haben wir einfach mehr und schneller erreichbares gruen um uns herum.

meine erste huendin bekam im alter einen lungentumor, als urache sehe ich schon auch, dass ich sie immer in hoehe der auspuffrohre von vielen autos spazieren fuehrn musste...

Kommentar von Dahika ,

mein Hund, Dorfhund, nie in der Stadt, im Nichtraucherhaushalt lebend, bekam mit 9 Jahren Lungenkrebs und musste eingeschläfert werden. Der Tierarzt vermutete die vielen Pestizide, die die Landwirte versprühen.

Kommentar von Susanne464 ,

na gesund ist unsere Luft schon lange nicht. Das mit den Tretmienen verstehe ich auch nicht, wenn ich bei uns auf das Feld gehe, liegt überall was rum, ich finde es zum............, ich scheine die einzige zu sein die das weg macht, habe ich manchmal das Gefühl. Es kann ja nicht schwer sein mal mit einer Tüte zu laufen.

Antwort
von wotan0000, 23

Ich sehe kein Problem darin Hunde in der Stadt zu halten und in einer Wohnung, solange der Halter seinem Tier zeitlich (Gassi und Beschäftigung) gerecht wird.

Man sollte dann schon bereit sein mind. 1x tgl ins Grüne zu fahren und dem Hund Freilauf bieten.

Ob Hunde alles zusammen kläffen und die Gehwege vollkacken ist keine Frage der Haltung, sondern eine Frage der Erziehung.

Kommentar von Susanne464 ,

Genauso sehe ich das auch.

Antwort
von Buddhishi, 105

Hallo Susanne464,

meine Meinung dazu hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Meine ersten Hunde hatte ich in einem Haus in einer Kleinstadt. Rundherum viele Felder, Wiesen und etwas Wald. Das war alles okay.

Seit einigen Jahren wohne ich zwar ebenfalls in einer Kleinstadt, aber die Grünflächen werden immer weniger. Dafür werden es immer mehr Hunde. Das fände ich im Grunde auch nicht weiter schlimm, aber am Ende der Leine sind zunehmend unerfahrene, rücksichtslose Hundehalter - und die sind das eigentliche Problem.

Viele kleine, unerzogene Kläffer, die für jeden Unfug auch noch gleich mehrere  Leckerli ins Maul geschoben kriegen und deren Stoffwechselendprodukte sogar mitten auf Gehwegen von den Zweibeinern liegengelassen werden. Vor Kindergärten und Vorgärten stehen inzwischen schon Schilder, dass dort kein Hundeklo ist.

Durch dieses Verhalten ziehen sie alle anderen mit in Verruf, so dass man schon böse Blicke erntet, wenn der Hund nur mal irgendwo schnuppert. Die Zahl der Hundehasser steigt anscheinend parallel mit an und es werden sogar vermehrt Giftköder ausgelegt.

Nein, Hunde in der Stadt - das macht keinen Spass mehr!

LG

Kommentar von Susanne464 ,

Das stimmt, ich mag es auch nicht, wenn überall die Haufen liegen, ich habe selbst 2 Hunde und mache es IMMER weg, ich finde es selbstverständlich. Nur durch andere die es liegen lassen, werde ich mit verurteilt und das nervt. Ich habe meinen 2 Hund von einer älteren Dame bekommen die ins Heim musste, sie konnte kaum laufen, weil die Krallen sehr lang waren, sie kannte nur 2 Schritte laufen und wollte nicht mehr, sie hat jeden Hund angebellt und wollte nur auf den Arm. Ich hab sie jetzt fast 4 Jahre, Krallen sind ok, nicht mehr jeder Hund wird angebellt und ne Stunde kann man locker laufen ohne das sie auf den Arm will.

Kommentar von wotan0000 ,

**Viele kleine, unerzogene Kläffer, die für jeden Unfug auch noch gleich mehrere  Leckerli ins Maul geschoben kriegen und deren Stoffwechselendprodukte sogar mitten auf Gehwegen von den Zweibeinern liegengelassen werden.**

Da frag ich mich, wo die riesen Haufen auf den Gehwegen herkommen.

Kommentar von xttenere ,

von den grossen unerzogenen Kläffern ;)

Kommentar von wotan0000 ,

Oder 10 kleine Hunde haben sich zusammen getan und einen grossen Haufen gebaut. :-)

Kommentar von Buddhishi ,

Ich kann hier nur von meinem Umfeld berichten, und da ist es so, dass die Leute mit großen Hunden die Haufen wegmachen und ihre Hunde insgesamt besser erzogen habe. LG

Kommentar von Buddhishi ,

Hi Wotan, ich liebe Deinen Humor ;-) Gehen wir das dann filmen?

Kommentar von wotan0000 ,

;-)

Kommentar von wotan0000 ,

Ich wohne im Gewerbegebiet und unsere Strasse ist Hundegassistrecke.

Es gibt hier mehr grosse als kleine Hunde und die meisten kacken in fremde Vorgärten und auf den Gehweg.

Das hat hier nur mit der Hundegrösse und unerzogenen Kläffer rein gar nichts zu tun.

Die total bekloppten Halter, die oft sogar eine Tüte dabei haben, sind das Problem.

Mein Hund hat auf fremden Grundstücken nichts zu suchen, er kennt seine Lösestellen und Tüte dabei (zur Benutzung) ist Pflicht.

Lächerlich wird es für mich nur, wenn ich das Chihuahua-Miniwürstchen eintüte, das neben einem Monsterhaufen abgelegt wurde. :-)

Kommentar von Buddhishi ,

Da bin ich ganz bei Dir. Und genau das meinte ich ja auch mit den 'unerfahrenen, rücksichtslosen Hundehaltern' am Ende der Leine. Die sind das wahre Problem. Und wenn sie keine Tüte haben und man bietet ihnen (sogar freundlich) eine an, werden sie auch noch patzig!

Kommentar von wotan0000 ,

Leider erwischt man die ja nicht. Unter Beobachtung wird eingetütet und sind sie wieder alleine, landet die Tüte im Knick.

Kommentar von Buddhishi ,

In meinem Umfeld gibt's sogar einige, die bücken sich und tun so, als würden sie es eintüten. Warum gibt's eigentlich noch nicht zu jedem Hund gleich ein Infoheft über richtiges Verhalten und Netiquette unter Haltern?

Kommentar von dsupper ,

zu jedem Hund gleich ein Infoheft über richtiges Verhalten und Netiquette unter Haltern?

Weil das auch nichts nutzen würde! Die Häufchen sind übrigens mit Sicherheit keine Hundehäufchen! Denn egal, welchen Hundehalter du fragst, ob hier im GF oder draußen: JEDER räumt die Hinterlassenschaften seines Hundes fort - NIEMAND lässt sie liegen.

Ergo: diese Häufchen werden von Außerirdischen auf die Erde gebeamt - damit die dort dieses Problem los sind.

Kommentar von Buddhishi ,

Ach so - das hatte ich auch schon insgeheim vermutet. Danke, dass Du meine Ahnung bestätigst ;-)

Und diese 'Aliens' können wahrscheinlich auch nicht lesen, richtig?

Kommentar von Buddhishi ,

Wäre doch eine Marktlücke: Erst machen wir Alphabetisierungskurse mit ihnen, legen das Infoheft auf und verticken es für Euronen ;-)

Kommentar von inicio ,

integrationskurse von  aliens sind die naechste marktluecke...

Antwort
von Dahika, 16

Das ist kein Problem, wenn man bereit, fähig und willens ist, mit dem Hund viel und lange ins Grüne zu gehen.

Einen Garten braucht kein Hund, der ist nur Ausrede von faulen Besitzern, die keine Lust haben, mit ihrem Hund rauszugehen. Auf der anderen Seite tut mir jeder Hund leid, der überwiegend auf Beton laufen muss (und Autogase einatmen muss).

Es geht, dass man einen Hund in der Stadt hält, aber bequem ist es natürlich nicht. 

Ich bin daher ganz froh, auf dem Dorf zu wohnen. Ich bin in 300 m auf den Feldern.

Kommentar von Susanne464 ,

Ja bei mir sind die Felder auch gleich gegenüber. Ein Garten ist meiner Meinung nur was zwischendurch zum Aufhalten, aber nicht als Auslauf gedacht- .

Antwort
von implying, 92

ich wohne in einem hochhaus in der stadt und hier gibt es ne hand voll hunde. finde das super nervig... ständig kläffen die durchs treppenhaus, auch nachts wenns mal ein geräusch gibt das sie aufschreckt. der fahrstuhl stinkt bei schlechtem wetter "tierisch" nach hund und ist manchmal voller sabberflecken... für die halter ist es aber sicher praktisch, weil hinterm haus ein kleiner park ist.

ich hab nix gegen hunde, ich mag sie nur nicht sonderlich x.x

Kommentar von Susanne464 ,

Vielen Dank für Deine Meinung. Kann mir gut vorstellen wenn es dann zu viele sind, dass es einen stört.

Kommentar von inicio ,

das problem ist doch nicht die zahl der hunde -sondenr dass die unerzogen sind und bellen!

hier auf dem land wo ich wohne, gibt  es auch hunde ,die jedesmal, wenn jemand an dem grundstueck vorbei gehen eine riesiges gebell veranstalten..

meine hunde sind da still. das sit eine erziehungsfrage.  

Kommentar von wotan0000 ,

Die Anzahl finde ich nicht relevant, nur die nicht vorhandene Erziehung.

Wenn bei 10 Hunden 2 Kläffer dabei sind, ist man doch mit ruhigem Hund gleich mit am Pranger.

Ich habe einen Chihuahua - gern betitelt als Kläffer und Hackenbeisser (harmlose Variante). Er passt rein gar nicht in diese Schublade, da ich auf Erziehung viel Wert gelegt habe.

Wenn mir dann jemand begegnet und zu seiner Begleitung sagt: "guck mal den kleinen Kläffer", dann werde ich ziemlich sauer. Ich frage mich manchmal wirklich, warum ich mir die Mühe der Erziehung gemacht habe.

Warum werden die Hunde schlecht betitelt und nicht die unfähigen Halter?

Kommentar von wotan0000 ,

Wir wohnen in einem 4 Parteien Haus. Wenn unsere Nachbarn unseren Chihuahua nicht immer sehen würden, würden sie nicht mal merken, dass er hier wohnt.

Unter uns wohnt jetzt eine Familie mit Dauerkläffer und das ist echt nervig.

Das mein Hund noch immer ruhig bleibt, darauf bin ich irre stolz. Der gibt höchstens mal einen Stoss-Seufzer von sich, wenn endlich mal Ruhe ist.

Kommentar von implying ,

es gibt im haus tatsächlich auch nen dackel, den ich ganz niedlich finde, und der auch gut erzogen zu sein scheint :) der sabbert auch nich und lässt den wald draußen xD

Antwort
von kami1a, 53

Hallo! Ist es ein geretteter Nothund z. B. aus einer Tötungsstation so macht es immer Sinn. Sonst eben wenn Du ihm genügend Auslauf bieten kannst - ist ja oft auch in der Stadt möglich.

Ich wünsche Dir ein gutes und schönes Wochenende.

Kommentar von wotan0000 ,

Warum kann denn ein geretteter Hund das aushalten und ein anderer nicht?

Kommentar von kami1a ,

Für den geretteten Hund ist die Alternative in der Regel der Tod.Für den aus der Züchtung dass einer weniger nachgezüchtet wird.

Kommentar von wotan0000 ,

Und darum kann man den Nothund in der Stadt halten und den gezüchteten nicht?

Damit sagst Du eigentlich aus, dass der Nothund weniger *Wert* ist. Finde ich echt traurig.

Meiner ist vom Züchter und ich finde Hund ist Hund.

Kommentar von kami1a ,

Es ist traurig dass Du mich nicht verstanden hast. Einen Hund retten ist was anderes als einen kaufen. Thema Ende.

Kommentar von wotan0000 ,

Dann hast Du die Frage des FS nicht verstanden. Es ging nicht darum, wo man einen Hund adoptiert, sondern um Haltung "Wohnung/Stadt". 

Kommentar von kami1a ,

Doch - und habe differenziert geantwortet.

Kommentar von inicio ,

nein -du hast nicht differenziert, sondern diffarmierend geantwortet,,,fuer einen hund aus deiner toetungstation oder aus dem tierheim ist ne stadtwohnung in ordnung -ein rassehund braucht haus und  garten..

1. ist fuer mischling und rassehunde eine stadtwohnung ok, wenn man sich bemueht genuegend grosse gassierunden zu oaufen evtl an den stadtrand oder einen grossen prk faehrt

2. haben rassehunde und nothilfe hunde die gleichen rechte und beduerfnisse

Kommentar von wotan0000 ,

Danke ;-)

Antwort
von xttenere, 53

wenn man seinen Hund genug auslastet mit Kopfarbeit etc. könnte man ihn rein theoretisch auch in einer Stadtwohnung halten.

Das Problem sehe ich mehr bei der Bewegung des Hundes. Immer nur auf den Asphalt laufen schadet den Pfoten, und im Winter kommt noch das Salz auf den Gehwegen dazu. Ausserdem müsste man seine Hund immer an der kurzen Leine führen, und dadurch hätte er auch keine Möglichkeit, seine Sozialkontakte zu pflegen...und immer nur um den Block rum.................

Hat man jedoch die Möglichkeit, 3-4x wöchentlich mit dem Tier ins Grüne zu fahren, und den Hund laufen und spielen zu lassen...wäre auch eine Stadtwohnung kein Problem.

Kommentar von winnso ,

Gerade in der Stadt können Hunde sehr wohl ihre Sozialkontakte pflegen, weil man in der Stadt viel mehr Hunden begegnet. Außerdem gibt es ja genauso Asphalt auf dem Land, hab ich mal gehört...;) Dafür gibt es im Winter einen Pfotenschutz an. In der Stadt gibt es darüber hinaus auch viele Grünflächen, auf die man regelmäßig mit seinem Hund gehen kann. Dort kann unsere dann auch ohne Leine rennen und mit anderen Hunden spielen. Das einzige, was uns hier wirklich nervt ist, dass kaum jemand die Hinterlassenschaften seines Hundes wegräumt, wir machen es ausnahmslos immer und ärgern uns natürlich extrem, wenn wir oder unser Hund in einen Haufen treten. Letztens haben wir aber samt Hund meine Eltern auf dem Land besucht und mussten leider feststellen, dass dort genauso (gerade auf den Wiesen) alles vollgeschi**en war...:(

Kommentar von xttenere ,

Asphalt auf dem Land ??? ja, auf Strassen.

unter Sozial Kontakten verstehe ich, dass Hunde ohne Leine miteinander spielen können, denn ein Kontakt an der Leine ist ein absolutes no go....lernt man übrigens in der Hundeschule !

Was die Hinterlassenschaften der Hund betrifft, so finde ich dies eine absolute Schweinerei von den betreffenden Hundehaltern !!!

Bei uns in der Schweiz beträgt die Busse für dieses Vergehen bis zu Fr. 400.-       Solltet ihr vielleicht auch einführen....wirkt Wunder.


Kommentar von inicio ,

"kontkt an der leine ist ein absolutes 'no go'.."

. manche hunde kann man aus unterschiedlichen gruenden nicht ableinen...

mein einer hund ist fast blind und taub. es gibt keinerlei probleme bei kontakten mit anderen hunden -egal ob an der leine oder freilaufend...andere hunde haben einen heftigen jagdtrieb und koenne deshlab nicht abgeleint werden. fuer manche rassen besteht leinenzwang und sie sind trotzdem nett... wir begegne immer einem pttbull, der leineauflage hat, sich aber serh freut, wenn ihm meine hunde "guten tag" sagen

eine gute hundeschule sollte gerade auch das friedliche mit einander und begegenen von hunden vermitteltn  

Kommentar von xttenere ,

bei uns lernt man in der Hundeschule, dass, wenn man einem angeleinten Hund begegnet, seine Hund anleint, weil man nie weiss, warum dieser an der Leine geführt wird....und wenn sich 2 Hunde...beide an der Leine beschnuppern dürfen, kann das schnell mal in einer Rauferei eskalieren, und dann wird es sehr schwierig, einzugreifen, da sich die Leinen meistens verheddern.

aber wie heisst es so schön....andere Länder andere Sitten

Kommentar von Goodnight ,

Da darf ich  als Schweizerin vielleicht vermitteln. Hunde die sich kennen dürfen sich auch mal an der Leine begrüssen.

Im Grundsatz ist es aber so, wenn ein Hund angeleint ist hat das einen Grund und ein gut erzogener Hund hat gelernt, wenn ich an der Leine bin gibt es keinen Kontakt mit anderen Hunden.

Ausnahmen mit Vernunft gewählt dürfen sein. Gefährlich bleibt es trotzdem, Beinbrüche, Schnittwunden, Stürze etc.

Kommentar von xttenere ,

klar gibt es Ausnahmen...aber das Risiko bleibt auch dann bestehen.

Kommentar von beglo1705 ,

Und das ist auch richtig so mit der Strafe. In Bayern ist das ähnlich, wir haben hier eigentlich überall so Kotbeutelspender, manche schaffens aber trotzdem nicht, ihren Dreck aufzuräumen, was mich als Landwirtin ärgert, weil meine Wiesen und Felder aussen rum sind.

Kommentar von xttenere ,

klappt bei uns zum Glück sehr gut, da die Landbevölkerung noch mit der Natur aufgewachsen ist...und den Neuzuzüglern erklärt man das Ganze über die Gesundheit der Nutztiere.

Kommentar von Dahika ,

FRüher habe ich alle Haufen weggemacht, auch die, die mein Hund auf Feldern gemacht hat. Bis ich dann sah, dass 1 Tag später der Güllewagen grozügigst die Gülle auf eben jene Felder verspritzte. Seitdem mache ich die Haufen nur noch weg, wie sie im Dorf auf Straßen und Bürgersteigen plaziert werden. Und natürlich auf Liege- und Spielwiesen. Auf Feldern mache ich das nicht. Ich wäre auch die Einzige, die das macht. Nicht mal die Bauern selber machen das. Die schon gar nicht.
Eine Nachbarin ist Landwirtsgattin mit zwei großen Hunden. Die erregt sich immer über Hundehaufen am Rande der Wiesen und Felder. Aber sie kommt nicht im Traum auf die Idee, sich mal wegen ihrer beiden großen Hunde - früher waren es drei - zu bücken. Das macht mich dann sauer!

Kommentar von inicio ,

kann ich gut verstehen. in England- wo ich bis vor kurzem wohnte, gab es heftige strafen fuers liegenlassen von hundehaufen---aber ansonsten muellten alle was sie konnten... ich habe immmer einen beutel dabeigehabt um schokopapiere, colaflaschen und mac doof...muell aufzusammeln :(

Kommentar von wotan0000 ,

Mein Zwerg hat fast nur (kontrollierte) Leinenkontakte und wir hatten an der Leine nie Probleme. Da er Hundespiele nicht mag, ist das die beste Lösung.

Probleme gab es nur, wenn nicht angeleinte auf unseren angeleinten drauf sind.

Kommentar von xttenere ,

es sollte selbstverständlich sein, dass man seinen Hund nicht zu einem Hund hinrennen lässt, wenn dieser angeleint ist...aber leider gibt es immer wieder Hundehalter, denen dies scheissegal ist.

wenn ich meine beiden an de Leine habe, und mir solch ein Hund entgegen kommt, schrei ich den Besitzer mal kräftig an, damit er seinen Hund zurück pfeift..

Kommentar von wotan0000 ,

**Immer nur auf den Asphalt laufen schadet den Pfoten, und im Winter kommt noch das Salz auf den Gehwegen dazu.**

Mein Hund hat bis auf eine Glasschnittwunde im Ballen nie auch nur ein Problem gehabt.

Er läuft auf dem Grün/Sand nur kurz und kommt dann auf den Gehweg (Pflaster/Asphalt) zurück. 

Kommentar von xttenere ,

wenn ich mich recht erinnere, hast Du die ganz kleinen süssen Hunde :-) ....ich denke, das die nicht ganz so viel Km machen wie ein Grosser. Wenn ich mit meinen laufe, sind da gut 2 x 5 km drinn...und dies nur auf Asphalt.......

Ausserdem wird bei uns täglich gesalzen, da wir auf 1000m wohnen.

Kommentar von wotan0000 ,

Meiner läuft keine 10 km. Läuft er 5 km müssen seine Füsse aber wesentlich häufiger den Asphalt berühren. :-)

Bei uns werden Gehwege auch mit Salz oder mit dem blöden groben Granulat gestreut. Auch nicht schön für die Füsse. Ich möchte nicht tgl barfuss drüber laufen, meine Füsse würden sterben.

Wir säubern ihm nur kurz die Ballen und die sind glatt wie ein Hühnerpopo. 

Kommentar von xttenere ,

Du weisst hoffentlich, dass mein Post nicht persönlich gemeint war. Weisst Du, wir wohnen hier in einem Dorf auf dem Lande, und die nächste Möglichkeit, die Hunde rennen zu lassen ist ca 1 km weit weg entlang der Strasse, und dann auf der Alm können sie rennen und spielen.. Ich sehe täglich Leute, welche mit Hunden aller Rassen und Grössen eine Runde um den Block machen....an der kurzen Leine....genau so lange, bis das Tier sich versäubert hat....und dann auf dem schnellsten Weg nach Hause. Kein freies laufen, keine Wiese unter den Pfoten.

Wenn's schon bei uns in der Nähe einer Grünfläche so ist....wie schrecklich muss es dann erst in einer Stadt sein für die Hunde, wo die Grünflächen noch weiter weg ist ?

Kommentar von wotan0000 ,

Nee! Wir haben hier auch viele "bis zum Laternenpfahl und zurück". ;-)

Echt arme Hunde.

Antwort
von Boxerfrau, 98

Für mich gehört ein Hund nicht in die Stadt. Vielleicht noch ins Randgebiet wo direkt Wiesen oder Wälder angrenzen. Für mich gehört ein Hund in die Natur, wo er sich auch frei bewegen kann und sich austoben.

Kommentar von Susanne464 ,

Ich hatte früher einen Hund in einer Stadtwohnung, jetzt auf dem Dorf mit Haus und Garten und Felder und Wälder, dass macht auch mehr spaß spazieren zu gehen finde ich.

Kommentar von winnso ,

Auch in der Stadt gibt es viele Plätze, auf denen sich Hunde austoben und miteinander spielen können! Man muss sich halt die Zeit dafür nehmen und einem Stadthund fehlt es gar nichts. Außerdem ist es für unseren Hund schön, ständig so vielen anderen Hunden zu begegnen. Dass die meisten die Hinterlassenschaften ihres Vierbeiners nicht beseitigen, nervt uns auch extrem. Gerade beim Abendspaziergang haben wir uns schon angewöhnt, die meiste Zeit auf der Straße zu laufen, weil wir sonst im Dunkeln schon x-mal in Hundehaufen getreten sind und wenn der Hund versehentlich reintritt, ist es fast noch ekeliger das wieder sauber zu machen. Die einzige kleine Erleichterung, die ein Landhund hat ist, dass er mal schnell zwischendurch auf dem Rasen etwas toben kann und man nicht immer erstmal mit ihm runter muss...aber das ist auch alles und gar kein Problem! Viele Grüße

Kommentar von spikecoco ,

Hundekontakte an der Leine sind sicherlich nicht optimal und bringen dem Hund auch gar nichts. In der Stadt ist es laut, dreckig, also jedenfalls in Berlin und auch gibt es dort wenig Grünflächen wo der Hund ohne Leine sich bewegen darf. Denn in Grünanlagen und Parks herrscht meistens Leinenpflicht. Früher habe ich am Stadtrand von Berlin gewohnt, dort konnte man gut laufen und war auch in kurzer Zeit auf dem Feld/Wald. Ich würde mit keinem Hund in der Innenstadt wohnen wollen.

Kommentar von wotan0000 ,

Ich wohne zwar Stadtrand, hätte aber auch Stadt sein können.

Mein Mann fährt mit dem Kleinen jeden Nachmittag aufs Land und am WE geht es zu dritt dort hin.

Mein Hund hat morgens Freilauf (im Gewerbegebiet) und am Nachmittag (auf dem platten Land).

Wären wir mitten in der Stadt, wäre es nicht anders.

Auch das wir *nur* einen Zwerg haben macht keinen Unterschied. Manch anderer Hund wäre neidisch.

Kommentar von xttenere ,

Danke für diesen Kommentar.

Hund ist Hund....egal wie gross er ist, und daher sollten auch alle die gleichen Rechte haben.

Antwort
von energiefisch, 56

Es ist schön einen Hund zu halten, egal ob man in der Stadt oder auf dem Land wohnt, ohne Garten wäre es mir persönlich aber zu stressig einen Hund zu besitzen. 

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