Frage von Charonmond, 44

Es heißt die Einsamkeit wählt man selbst stimmt das?

Ich würde dieser aussage nicht zu stimmen

Antwort
von Suboptimierer, 14

Sagen wir so: Man kann es sich immer so zurecht biegen. ;)

Das ist aber der falsche Lösungsansatz, wenn man sich in einer ungewollten Einsamkeit befindet, wenn man sich einredet, dass es die einzige Möglichkeit ist, klar zu  kommen. Es ist kein Antrieb gebener Ansatz. Selbst wenn es wahr wäre, würdest du das nicht von einem Therapeuten gesagt bekommen.

Es liegt etwas Trügerisches in dieser Behauptung. Das Trügerische liegt darin, dass es Eigenverantwortung suggeriert.

Es kommt darauf an, was als nächster Satz kommt: "Selbst Schuld! Du bist halt so. Du brauchst dich gar nicht versuchen, deinem Ich zu versperren." oder "Siehste, du bist auf eigenem Wunsch in diese Situation geraten, also kannst du auch aus eigener Kraft wieder heraus kommen."

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Was nun meine konkrete Meinung dazu ist?

Es ist ein Wechselspiel. Das Umfeld kann einen dazu verleiten, die Einsamkeit zu suchen. Der Wunsch nach Zeit für sich kann dazu führen, dass man das Umfeld entsprechend wählt.

Ich halte es für ein Kompatibilitätsproblem Subjekt und Mitmenschen. Da kann keiner persönlich etwas "für".

Antwort
von evildemoona, 12

Kommt drauf an...manche Leute werden von anderen ausgeschlossen, weil sie anders sind-sprich; nen anderen style haben, ne eigene Meinung was auch immer- es gibt so viele Gründe für die "ganz coolen" gewisse andere Personen auszuschliessen, damit man sich selbst besser und wertvoller fühlt. Da können die Leute nicht immer was für. Viele wollen gar nicht einsam sein.

Da gibt es aber noch andere, nämlich Leute wie mich...klingt vielleicht komisch, aber ich mag kaum Menschen...ich verbringe meine Zeit lieber alleine oder in einem geringen Freundeskreis, das wars. Ich brauch nicht viele Leute um mich herum, hat aber auch was damit zutun, dass ich ein allgemeines Problem mit der Gesellschaft habe.

Antwort
von DarkScammer321, 9

Ich würde zustimmen, in Teilen schon. Es kommt auf deinen Typ an und ob du eher der Kommunikative oder eher der Stille und dann kommt das natürlich noch auf deine eigene Lebenseinstellung ein. Also ganz unschuldig ist man nicht.

Antwort
von Dahika, 10

Doch, letztlich schon. Es sei denn, du landest wie Robinson Crusoe auf einer einsamen Insel.

Das "selbst wählen" darf man natürlich nicht missverstehen. Wer das tut, setzt sich nicht hin und denkt: "so, ab sofort will ich einsam werden."

Es besagt eher, dass man selbst dafür verantwortlich ist, wenn man einsam ist.

Antwort
von Panazee, 20

In gewisser Weise stimmt es. Man hat die Möglichkeit Kontakt zu anderen aufzunehmen. Wenn man diese nicht nutzt, obwohl man unter seiner Einsamkeit leidet ist man selber Schuld. Es gibt in Deutschland doch für alles einen Verein, dem man beitreten kann um Gleichgesinnte zu treffen.

Es kann natürlich sein, dass man eine psychische Erkankung hat. Das ist dann problematisch.

Antwort
von Autistin, 5

Nein, das stimmt nicht. Das Gefühl der Einsamkeit ist etwas Negatives und das kommt von ganz allein.

Manche Leute ziehen sich aber freiwillig zurück und sind gerne allein. Aber einsam fühlen die sich dann nicht.

Antwort
von kubamax, 4

Wenn man Pech hat und zB du als intelligenter wissbegieriger Mensch nur ätzende Personen um dich hast, kann es sein, dass du alleine bleibst. Da hilft nur weggehen und gleichgesinnte suchen.

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