Es handelt sich um die Gerichtskosten am 7.1.16 brauche dringend eure Hilfe?

... komplette Frage anzeigen

7 Antworten

Ich lese, dass du eine Rechtsschutz-Versicherung hast. Wenn du weißt, dass die Versicherung die Kosten für  den Rechtsanwalt übernimmt, hast du vermutlich eine Deckungszusage. Wenn diese auch für die gerichtliche Auseinandersetzung gilt (holt eigentlich der Rechtsanwalt ein) werden auch die Gerichtskosten übernommen. Wenn nicht, soll sich drin Rechtsanwalt darum kümmern.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Interesierter
23.12.2015, 23:43

Naja, die Sache sehe ich etwas schwieriger. Der Fragesteller hat der Versicherung gegenüber sicherlich angegeben, die Ampel hätte beim Überfahren der Linie noch nicht rot gezeigt. 

Wenn nun nachgewiesen wird, dass diese Angabe der Versicherung gegenüber nicht korrekt war, könnte die Versicherung evtl. die Zahlung verweigern. 

2




Deine Probezeit wird um 2 Jahre verlängert und ein Aufbauseminar angeordnet werden, da es sich bei einem Rotlichtverstoß um einen A-Verstoß handelt.

Von einem Fahrverbot kann, gegen eine Erhöhung der Geldstrafe, nur abgesehen werden, wenn der Beschuldigte glaubhaft machen kann, dass dies ihm gegenüber eine unzumutbare Härte darstellen würde...und das zu entscheiden liegt durchaus im Ermessen eines Richter. 

Sonst 1 Monat Fahrverbot 200 euro Bußgeld und 2 Punkte

Im Schlimmsten Fall aber das muss der Richter entscheiden, 




Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Füge Satzzeichen ein, dann beantworte ich deine Frage!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn die Ampel noch gelb war, als du über die Linie gefahren bist, wäre ja alles in Ordnung. Allerdings glaube ich kaum, dass du dann vor Gericht müsstest. 

Ich vermute also mal stark, dass du verlieren wirst. Wenn du die Deckungszusage der Rechtsschutzversicherung hast, wird diese im Normalfall auch die Kosten des Verfahrens, abzüglich einer evtl. Selbstbeteiligung übernehmen. Problematisch könnte es werden, wenn dir nachgewiesen wird, dass deine Angaben der Versicherung gegenüber nicht korrekt waren. Diesen Vorwurf sehe ich hier durchaus im Raum stehen. Hat dich der Anwalt über diese Möglichkeit aufgeklärt? Wenn nicht, frag ihn vor dem Termin nochmals. 

Was dann als Strafe rauskommt, ist schwer zu sagen. Hier kommt es darauf an, ob es ein einfacher oder ein qualifizierter Rotlichtverstoß war und ob evtl. noch eine Gefährdung Anderer hinzukommt. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es ist ja nun lange her, und wäre Dankbar wenn du Mitteilen würdest wie es   ausgegangen ist.

Wir haben hier gewettet, das du verlieren würdest, und es für dich sehr

bitter ausgehen würde, und ob vorsätzliche Falschaussage wegen

Rotlichtverstoß dazukam.

Wir sind alle der Meinung das es nur Ampeln gibt die durch Radar oder Induktionskabel gesteuert werden. Wenn du 50 kmh gefahren bist die Gelbphase dauert 3 sek.  die Reaktionszeit  dauert auch ca 3 sek. Bei 50 kmh würdest du am Induktionskabel ankommen und hättest keine Zeit mehr zum Bremsen gehabt. Rotlichtverstoß innerhalb von 1 Sek., Beweisen wenn die Ampel 2 x geblitzt hat. (Ampelblitzer)

Mit freundlichem Gruß aus dem Oldenburger Münsterland und frohe Weihnachten.

Bley 1914

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Deine Rechtsschutzvers. trägt deine Anwalts- UND die Gerichtskosten! Ggf. auch Gutachterrechnungen. Natürlich nicht die Strafe.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Du hast eine Deckungszusage deiner Rechtsschutzversicherung. Da es sich um einen Bußgeldverfahren handelt übernimmt diese nun auch die Anwalts- und Gerichtskosten (auch bei Vorsatz). Im schlimmsten Fall musst Du mit einem Fahrverbot und der Geldbuße von 200 EUR rechnen.

Bleib also locker und denk daran: Gelb ist nicht grün!!!!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?