Frage von Eule1234567, 22

Es Haltet ihr von Firmenhandys?

Ich versteh die Aufgaben 2-4 gar nicht! Ich versteh einfach nicht was ich bei 2,3 und 4 schreiben könnte! Werde noch verrückt!

Antwort
von Brandenburg, 6

Firmenhandys und Privates: Ein klares Muss zur Trennung!

1. Alle - wirklich alle - Verbindungen, Gespräche können u.a. mit Datum, Uhrzeit, Zielnummer/Empfänger, Verbindungsdauer usw. registriert werden.

Und das unabhängig davon, ob die Verbindungen beruflich, z.B. Anrufe beim Kunden sind, oder rein privater Natur.

Je nach Provider kann der SIM-Karteninhaber - bei Firmenhandys der Chef bzw. Vorgesetzte - sogar Verbindungsdaten von eingehenden Anrufen nachvollziehen.

Privatgespräche und alle damit zusammenhängende Details wie Rufnummer etc..wie vorerwähnt selbst sind nicht Sache des Arbeitgebers. Nur erfährt er bei entspr. Nutzung von Firmenhandys und anderer Firmenhardware trotzdem davon.

Schon deshalb verbieten sich Privatgespräche -und Chats mit Firmenhandys.

2. Dasselbe gilt auch für praktisch ALLE nicht firmenrelevanten Apps wie Whatsapp usw.

Soweit diese Apps nicht unmittelbar mit dem Arbeitsumfeld zu tun haben, kann der Vorgesetzte sowohl deren Installation untersagen, als auch - wenn er die Installation und Nutzung erlaubt -

ALLES über die jeweiligen Apps Gelaufene mühelos nachvollziehen.

Dazu reicht es z.B. aus, wenn der Vorgesetzte als Eigentümer des Firmenhandys mittels entspr. Blockadeeinstellungen, welche vom Mitarbeiter nicht angewählt werden können, einzurichten um die Löschung des Kommunikationsverlaufes wie Chatprotokolle usw. zu unterbinden.

Auch deshalb bei privaten Chats usw. lieber das private Handy/Smartphone dafür benutzen.

3. Bei Nutzung von "private devices" gilt es die sinngem. Aussage innerhalb der Aufgabenstellung untenstehend

" so können selbst Viren und Trojaner nicht zu Schäden auf geschäftlicher Ebene führen"

infrage zu stellen.

Wird das Smartphone/Tablet beruflich und privat genutzt

- und findet über dieses Gerät somit private UND berufliche Kommunikation statt

- und sind auf dem "private device" viren-bzw. trojanerbehaftete Apps sowie vergleichbare "digitale Parasiten" vorhanden

kann durch entspr. konfigurierte Schadsoftware ALLE Kommunikation - privat und beruflich - mühelos mitverfolgt werden.

Was den Trojaner-und Schadsoftwareverantwortlichen bzw. Urheber ggfs. sehr in deren Karten spielt. Sind sie dadurch doch bestens über praktisch alle Firmenangelegenheiten im Bilde und können ihr Wissen im Bedarfsfalle anderen Mitbewerbern derselben Branche bzw. Tätigkeitsfeld für gutes Geld weitergeben.

Es besteht auch techn. die Möglichkeit daß z.B. ein virenverseuchter Messenger selbst dann sämtliche Kommunikation wie Telefonate, SMS, Emails etc.. seinem "Führungsoffizier" weiterleitet, obwohl die eigentliche Kommunikation gar nicht über den betreffenden Messenger lief.

Was ausnahmslos auch für andere installierte "verseuchte Apps und Software" gilt.

Um dieses Ziel zu erreichen, überwacht der Trojaner einfach sämtliche Kommunikation mit dem betroffenen Smartphone, Tablet usw. Die seitens div. Messenger (Whatsapp, Telegramm etc..) versprochene Ende-zu-Ende Verschlüsselung hilft hier nicht weiter.

Derartige Umstände führen also durchaus zu schweren Schäden bis hin zum Konkurs auf geschäftlicher Ebene - z.B. wenn sensible Firmeninternas zwischen Vorgesetzten, Mitarbeiter usw. kommuniziert werden und dritte Unbefugte davon Kenntnis erlangen.

Allein angesichts dieser Umstände ist die Aussage "

" so können selbst Viren und Trojaner nicht zu Schäden auf geschäftlicher Ebene führen"

bei Nutzung von privaten Handys, Smartphones und anderer Hardware für die Firmenkommunikation

als inhaltlich falsch anzusehen.

4. Schlußfazit: Privates und Berufliches muß allein deshalb klar getrennt werden. Das gilt gleichermaßen für

- Hardware (Handys etc)

- die Software (Apps etc..)

- das persönliche Kommunikationsverhalten des Nutzers und Mitarbeiters

Kommentar von Eule1234567 ,

Oha Dankeschön!!!

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