Es gibt wenig Warenaustausch mit Südosteuropa, wieso ist das so?

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8 Antworten

Guten Abend Florian,

zum einen sind die von dir aufgezählten Länder mit rund 4,2 Mio. Einwohnern (Kroatien), 3,8 Mio. (Bosnien und Herzegowina) und 2 Mio. (Mazedonien) vergleichsweise klein und haben zusammen weniger Einwohner als Bayern.

Des Weiteren sind zumindest Bosnien-Herzegowina sowie Mazedonien aus verschiedenen Gründen (hauptsächlich insfrastrukturelle) keine reichen Länder, die viel importieren oder exportieren würden, wie dies beispielsweise bei Italien, der Niederlande oder Frankreich der Fall ist. Das macht sich dann am geringeren Güterverkehr bemerkbar.

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Weil dort Nutella zb sehr teuer wäre und es die menschen nicht kaufen würden weil es so teuer ist! Denn es kommt ja aus Deutschland usw

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Mir hat ein Spediteur erzählt, dass der Schienenverkehr mit diesen Ländern sehr schwierig ist. Viele Züge bleiben an der Grenze wegen Formalitäten liegen.

Mit LKW klappt das besser, die Fahrer können eher schmieren und sich durchmogeln.

Aber die Bevölkerung und die Wirtschaftskraft dieser Länder ist natürlich auch sehr klein.

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Weil da nichts ist...das ist ja gerade das Problem im Euro.
Griechenland: so viel Schafskäse und Olivenöl kann Europa nicht essen, damit Griechendland deutche U-Boote je bezahlen könnte.
as also gäbe es in Kroatien usw.
Ziegenkäse?

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Weil die mit dem deutschen Lohndumping nicht mithalten wollen und können.

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Wirtschaft läuft grundsätzlich nach Angebot und Nachfrage. Wenn in den von Dir benannten Ländern keine Nachfrage besteht, dann erfolgt keine Lieferung.

Zudem muss man abwarten, wie sich die politische Entwicklung zeigt. Kosovo und Mazedonien sind nicht ohne Zweifel zu betrachten.

Ähnlich schaut es mit Bosnien Herzigowina aus. Dort sind fundamentalistische Kräfte am Werk, und man spricht von terroristischen Ausbildungslagern.

Das alles birgt wenig Basis für eine friedliche Wirtschaftsentwicklung.

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Der Handel läuft immer über das Zahlungsmittel „Geld“. Wer kein Geld hat, kann auch nichts kaufen. Weder der Balkan noch Osteuropa haben die Wirtschaftskraft von D, F, N oder I … :-)

Wo keiner bestellt oder kauft, der bekommt auch nichts geliefert. Interessanterweise haben sie aber alle ihr iPhone oder Smartphone?! … :-)


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Ja wie du schon sagst: so weit weg ist das Land auch nicht. Sie haben ähnliche Anbaubedingungen und nicht unbedingt irgendwelche raren Güter, die wir brauchen oder selber nicht haben.

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